Das SEZ sanieren und als Sport- und Freizeitfläche für alle wiederöffnen!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Piotr und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Viele Menschen erinnern sich gern an das großartige Wellenbad und die Eislaufbahn im SEZ. Dies sind nicht nur persönliche Erinnerungen, sondern auch ein Teil unserer gemeinsamen Geschichte in Berlin.

Leider gibt es in Berlin zu wenig Schwimmbäder für unsere stetig wachsende Bevölkerung und schon gar kein Erlebnisbad mehr. Auch das Blub wurde schon vor Jahren geschlossen.

Zudem ist Friedrichshain-Kreuzberg mit Sportstätten unterversorgt. Öffentliche Sport- und Freizeitstätten sind aber wichtig für die Lebensqualität in unserer Stadt.

Das zentral gelegene SEZ war einst ein Publikumsmagnet für Familien mit Kindern und für alle, die sich sportlich betätigen möchten. Es hat das Potenzial, dies wieder zu werden.

Am 01.12.2023 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass das Land Berlin wieder über das SEZ-Gelände verfügen darf. Eine tolle Nachricht, nun könnte das SEZ nach jahrelanger Vernachlässigung endlich saniert werden.

Stattdessen droht dem SEZ aber der Abriss. Damit vertut Berlin die große Chance, die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Sport- und Erholungsflächen und vor allem mit Schwimmbädern deutlich zu verbessern.

Wir fordern daher den Berliner Senat auf, das SEZ nicht abzureißen, sondern zu sanieren und allen wieder als öffentliche Sport- und Freizeitstätte zur Verfügung zu stellen.

Bitte helfen Sie mit, diesen historischen Ort wieder für alle nutzbar zu machen - bitte unterzeichnen und teilen Sie diese Petition!

*** Aktuelles ***

Am 02.03.2026 wollte die WBM den Komplettabriss des SEZ beginnen, im ikonischen Schwimmbadbereich. Der Bezirk hat eine Untersagungsverfügung erteilt. Aber Bausenator und WBM sind der Meinung, weiter "Schadstoffsanierung" und "vorbereitende Maßnahmen im Inneren (Schwimmhalle)" betreiben zu können. Die bisherigen Abbruchmaßnahmen an Fassade, Dach und Außenschwimmbecken sahen sie auch als "Schadstoffsanierung" und "Bauvorbereitung".

Unsere Anhörung zum SEZ-Erhalt am 02.03.2026 im Abgeordnetenhaus Berlin im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat einigen Abgeordneten offenbar einen Denkanstoß gegeben, auch wenn die WBM im Anschluss eine neue Kampagne gegen das SEZ gestartet hat. Immerhin wird nun über einen Teilerhalt diskutiert. Wir fordern weiterhin einen Kompletterhalt des SEZ.

Bitte schreiben Sie weiterhin Abgeordnete und Senator*innen an und fordern ein Abrissmoratorium und eine Machbarkeitsstudie für den Erhalt des SEZ. Dazu gibt es hier auch eine vorgefertigte E-Mail an SPD- und CDU-Abgeordnete, die man leicht anpassen kann: https://tinyurl.com/sezretten

Bitte auch weiterhin diese Petition und die Petitionen von Gemeingut in BürgerInnenhand unterschreiben und teilen.

Alternativ oder zusätzlich können Sie die Plattform Abgeordnetenwatch nutzen: 
www.abgeordnetenwatch.de/berlin/abgeordnete Der Vorteil dort: Frage und Antwort sind öffentlich sichtbar. Vielen Dank.

*** Aktuelle Entwicklungen und Ergänzungen zu dieser Petition ***

*** Bürgerinitiative "SEZ für alle!" ***

Aus den verschiedenen Initiativen zum Erhalt des SEZ (u.a. Gemeingut in BürgerInnenhand​, Architects 4 Future, ArchitektInnen, BauingenieurInnen, StudentInnen, SportlerInnen, AnwohnerInnen u.v.m.) ist die Bürgerinitiative “SEZ für alle!“ entstanden.

Wollen Sie in den E-Mail-Verteiler eingetragen werden, um über anstehende Termine informiert zu werden, schreiben Sie bitte an info@sez-fuer-alle.de.

Wir sind Mitglied im Bündnis SEZ-Quartier neu denken, der Anti-Abriss-Allianz, des Berliner Bündnisses für nachhaltige Stadtentwicklung, des Bündnisses Unsere Stadt und des Netzwerks Urbane Praxis.

*** Forderung eines Fünf-Jahres-Moratoriums ***

Bereits im November 2025 hatte die WBM illegal mit Abbrucharbeiten am SEZ begonnen. Das SEZ wird unzweifelhaft für das Gemeinwohl gebraucht. Mit den hohen Kosten des Abrisses wäre schon ein guter Teil der Sanierung finanziert. Zudem war der 2018 beschlossene Bebauungsplan nur ein Vehikel im Rechtsstreit mit dem ehemaligen Privateigentümer, um eine Veränderungssperre zu erreichen und damit den Abriss zu verhindern. Zudem entbehrt dieser jeder städtebaulichen Qualität. Für diesen wichtigen Stadtbereich gab es nie einen Wettbewerb, nur Hinterzimmerplanungen. Ein kreativer Planungsprozess muss dringend nachgeholt werden!

Deshalb fordern wir als Bürgerinitiative “SEZ für alle!”:
+ Kompletterhalt, Sanierung und Wiedereröffnung des SEZ!
+ fünf Jahre Moratorium und Zwischennutzung des faszinierenden Gebäudes!
+ In dieser Zeit einen offenen, transparenten und partizipativen Planungsprozess zum Erhalt des SEZ!

Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf, um die Chancen und Möglichkeiten dieses beeindruckenden Ortes zu erhalten!

*** Erste Abrissarbeiten wurden begonnen, der Komplettabriss wurde angekündigt ***

Am 26.11.2025 begann die WBM erstmals illegal Abrissarbeiten am SEZ, die der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg zunächst stoppen konnte. Bausenator Gaebler und WBM waren zwar davon überzeugt, keine Abrissgenehmigung zu benötigen und nannten den brachialen Abriss von 40 qm Fassade am ehemaligen Restaurant "Kristall", von 100 qm Dach über der Eisbahn des "Polariums" und des kompletten Außenbeckens "Schadstoffsanierung und bauvorbereitende Maßnahmen". Die WBM reichte die Abrissanzeige dennoch nach, womit sie den illegal begonnenen Abriss legalisierte.

Anfang 2026 reichte die WBM die Anzeige für den weiteren Abriss des SEZ ein. Er sollte in zwei Phasen erfolgen. In Phase 1 (03-09/2026) sollte das parkseitige Dach des Schwimmbadbereiches ab dem 02.03.2026 abgerissen werden. Anschließend sollte in Phase 2 der Rest des SEZ einschließlich des Brückengebäudes abgerissen werden. Kurz davor hat der Bezirk zum Glück aufgrund artenschutzrechtlicher Bedenken eine Untersagungsverfügung, also einen Abrissstopp, erteilt.

Trotz des bestehenden Abrissstopps, des damals noch offenen Antrags der Partei Die Linke im Abgeordnetenhaus und der Zusage des Bausenators, sich den Vorschlag des Bündnisses "SEZ-Quartier neu denken" anzusehen, hatte die WBM am 22.04.2026 den Komplettabriss des SEZ-Gebäudeensembles ausgeschrieben (Rückbau Phase 3). Dies ist ein Skandal. Parlament, Fachwelt und Zivilgesellschaft werden übergangen und Risiken auf exorbitante Schadensersatzforderungen entstehen, wenn die WBM einen Auftrag erteilt. Zudem wurde Mitte Juni "Schadstoffsanierung und vorbereitende Maßnahmen im Schwimmbadbereich" von der WBM angezeigt. Die bisherigen Abbruchmaßnahmen an Fassade, Dach und Außenschwimmbecken wurden auch so bezeichnet. Weitere Zerstörungen sind also nicht auszuschließen.
Bitte senden Sie deshalb weiterhin E-Mails an Abgeordnete und Senator*innen und bitten um ein Abrissmoratorium und eine neue, offene Machbarkeitsstudie zum Erhalt des SEZ. Vielen Dank.

*** Beendigung der Zwischennutzungen und Übertragung des SEZ von der BIM an die WBM ***

Nach nur drei Monaten der erfolgreichen Zwischennutzung des SEZ für Sport und Kultur unter der Schirmherrschaft des Landes Berlin sollte wieder Schluss sein. Vor der Übertragung des SEZ von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH an die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH im Januar 2025 wurden im Dezember Strom, Heizung und Wasser abgestellt, dann die Türen verschlossen. Dafür wurden vielerlei Gründe angeführt, u.a. die unberechtigte Nutzung von Räumen, ein anfänglicher Schadstoffverdacht, der sich nur in Teilen bestätigte, eine veraltete Elektrik, die erneuert werden müsste, Mängel beim Brandschutz, die beseitigt werden müssten und eine fehlende Wirtschaftlichkeit, die mangels Zahlungsaufforderungen an die ZwischennutzerInnen aber auch selbst verschuldet war.

Beim Schafstoffverdacht ging es vor allem um die Akustikdämmung in den Hallendächern. Wie sehr Fasern aus der Unterdecke herausrieseln, wollten die Zwischennutzer genau wissen. Dazu wurde ein Ingenieurbüro mit umfangreichen Luftmessungen beauftragt. Das Ergebnis war sehr erfreulich, es gab KEINE Belastung mit Schwebefasern in den zentralen Hallenbereichen (s. PDF mit den Messergebnissen). Die Messergebnisse lagen der BIM vor und wurden nicht berücksichtigt. Sie hielt trotzdem an der Beendigung der Zwischennutzungen und Schließung des SEZ fest, um ein leeres Gebäude an die WBM zu übertragen.

*** Nächste Termine *** 

*** Spenden ***

WICHTIG: Spenden über diese Petition kommen NICHT der Bürgerinitiative zugute, sondern der Plattform ChangeOrg

Wenn Sie stattdessen die Restaurierung des SEZ-Architekturmodells unterstützen möchten, können Sie Ians Stadtmuseum Berlin spenden.

Die NaturFreunde Berlin und Gemeingut in BürgerInnenhand kündigten am 18.12.2025 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz an, Artenschutz und Denkmalstatus des SEZ vor Gericht durchzusetzen. Für die Anwaltskosten benötigt Gemeingut in BürgerInnenhand Spenden. Jeder Betrag hilft. Vielen Dank.

*** Weitere Medien ***

Fotos vom SEZ gibt es auf Instagram, der Website von „SEZ für alle!“​, YouTube-Kanal, Instagram und Facebook.

Die Seite „SEZ Berlin 1981“, welche diese Petition aktiv unterstützt, veröffentlicht auf Facebook​, Instagram, TikTok und WhatsApp regelmäßig Informationen zum SEZ. Deshalb gern diesen Medien auch folgen resp. sie abonnieren.

Ein rbb-Video zur Eröffnung 1981 zeigt, welche Nutzungsmöglichkeiten es im SEZ gab.

*** Bildnachweis ***

Petitionsfoto: Gerd Danigel, ddr-fotograf.de, Berlin SEZ Sport und Erholungszentrum 1987, angepasste Maße und ergänzte Grafiken, CC BY-SA 4.0, Vision: Enis Selmanagic + KI, alle anderen Fotos: Bürgerinitiative „SEZ für alle!“

avatar of the starter
Susanne LorenzPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin
Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin
Senatsverwaltung für Finanzen von Berlin
Senatsverwaltung für Finanzen von Berlin
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

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