
Heute wurde ein offener Brief an den Regierenden Bürgermeister, den Finanzsenator, den Senator für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, den Landeskonservator, den Vorstandsvorsitzenden der Berliner Bäder-Betriebe und an die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlicht.
In diesem offenen Brief wird darauf hingewiesen, dass es sich beim SEZ um ein denkmalwürdiges Kulturerbe der DDR-Vergangenheit handelt, ein Meisterwerk der berlinspezifischen „Organischen Architektur“ und des weltweit wiederentdeckten sogenannten „Brutalismus“. Weiterhin wird postuliert, dass es sich nach Eigenschaft und Bedeutung beim SEZ um ein Denkmal handelt, auch wenn dies förmlich noch nicht festgelegt wurde. Es wird auf die Bedeutung des SEZ als unverzichtbare Ikone der Nachkriegsepoche für die Geschichte der Architektur, für die Kultur- und Stadtgeschichte sowie die lokale Identität hingewiesen und darauf, dass das SEZ mit seinem interessanten Sport- und Freizeitangebot, sowie der modernen und offenen Architektur tatsächlich auch ein Publikumsmagnet war.
Die UnterzeichnerInnen Dr. h.c. Kristin Feireiss, Direktorin Aedes Architekturforum, Berlin, Prof. em. Dr. Adrian von Buttlar, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin und Dipl.-Ing. Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer Berlin appellieren an die verantwortlichen Entscheider, der Petition des GiB und dieser Petition zu folgen und für das SEZ-Grundstück Wege der Bewahrung, Sanierung, nachhaltigen Ertüchtigung und behutsamen baulichen Ergänzung zu suchen.
Vielen Dank dafür, die Unterstützung seitens der kulturellen Fachwelt stärkt und macht ebenso Mut, weiter für den Erhalt des SEZ zu kämpfen, wie all die Menschen, die diese Petitionen unterschreiben und teilen.