

Liebe UnterstützerInnen für den Erhalt des SEZ,
heute gibt es ausnahmsweise kein Update zu Presseartikeln oder Veranstaltungen, sondern einige persönliche Anmerkungen.
ChangeOrg zeigt mir als Initiatorin der Petition an, dass ganz viele UnterzeichnerInnen auch Geld über diese Petitionsseite spenden - mehr als 360 Menschen haben bereits mehr als 2.600 EUR an ChangeOrg gespendet. Das ist beeindruckend und unterstützt ChangeOrg natürlich dabei, diese Plattform zu betreiben, sodass jede und jeder eine Petition starten und viele Menschen damit erreichen kann.
Wichtig ist aber zu wissen, dass das gespendete Geld nicht direkt dem Erhalt des SEZ resp. den Initiativen zugute kommt, schon gar nicht mir als Initiatorin. Wenn jemand über diese Seite an ChangeOrg spendet, wird die Petition anderen häufiger angezeigt (auf der Website oder in E-Mails). Allerdings führt das nicht zwingend zu mehr Unterschriften. Ein persönliches Teilen dieser (und weiterer) Petitionen mag manchmal erfolgreicher sein.
Wer die Initiativen rund ums SEZ finanziell unterstützen möchte, kann alternativ direkt an die aktiven Vereine spenden. So beispielsweise an den Verein Gemeingut in BürgerInnenhand e.V. (https://www.gemeingut.org), der schon in der Vergangenheit für die Rückübertragung des SEZ an das Land Berlin gekämpft hat und sich nun sehr engagiert für den Erhalt des SEZ einsetzt. Der Verein hat auch die Kundgebung am 20.03. vorm SEZ organisiert, der ich mich angeschlossen hatte, und hat die Kosten dafür getragen. Dieser Verein finanziert sich größtenteils über Spenden und Beiträge von Fördermitgliedern und ist in jedem Fall auf Unterstützung angewiesen, um auch weiterhin Aktionen wie derartige Kundgebungen zu starten.
Mein Einsatz rund um diese Petition ist mir eine Herzensangelegenheit, für die ich in erster Linie viel Freizeit aufwende. Teures Lehrgeld muss ich mittlerweile allerdings auch verbuchen. Für eine Collage zu einem Update habe ich unwissentlich das Foto eines Fotografen verwendet. Er war zurecht nicht erfreut, ich hätte die Herkunft des Fotos prüfen müssen. Seine Schadensersatzforderung, die mich sehr schmerzte, habe ich bezahlt und daraus auf jeden Fall gelernt. Auch eine weitere fürs SEZ sehr engagierte Person musste Schadensersatz für die Nutzung von Fotos an diesen Fotografen bezahlen. Deshalb möchte ich alle sensibilisieren und warnen, keine fremden Bilder ohne explizite Erlaubnis zu teilen, auch wenn es vermeintlich für den guten Zweck ist.
An dieser Stelle geht noch einmal ein großes Dankeschön an Sebastian Golbik, der mir explizit erlaubt hat, seine Fotos vom Inneren des SEZ zu nutzen und zu teilen (https://www.instagram.com/susanne.lorenz.1974). So können alle sehen, wie gut das SEZ auch heute noch erhalten ist.
Die Initiativen rund um den Erhalt des SEZ (u.a. Gemeingut in BürgerInnenhand, Architects for Future, Die Linke Friedrichshain-Kreuzberg und ich) sind gerade dabei, sich zu vernetzen. Wer mag, kann uns gern auch aktiv unterstützen, z.B. mit Ideen und Hinweisen. Vielleicht gibt es hier den oder die eine/n oder andere/n mit speziellem Sachverstand (ehemalige MitarbeiterInnen des SEZ, ArchitektInnen, BauingenieurInnen, StadtplanerInnen, DenkmalschützerInnen, JuristenInnen). Aber auch alle anderen, die einfach Lust haben mitzuhelfen, sind herzlich willkommen.
Wer mag, kann sich beispielsweise an die genannten Initiativen wenden. Aber auch ich bin per E-Mail erreichbar: sezretten@web.de. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn ich nicht sofort antworte. Meine freie Zeit als berufstätige Mama ist leider doch recht eingeschränkt. Ich freue mich aber über Ideen und Hinweise und vor allem aktive Mithilfe.
Und bitte weiterhin diese (und die anderen) Petitionen unterschreiben und teilen.
Vielen Dank an alle, die sich für den Erhalt des SEZ einsetzen.
Herzlichst, Susanne Lorenz