

Liebe UnterstützerInnen für den Erhalt des SEZ,
die Veranstaltung „Die Plattmacher: Palast der Republik, Jahn-Stadion und jetzt das SEZ? Eine Intervention“ im Roten Salon der Volksbühne am 12.01.2025 war ausverkauft und ein voller Erfolg. Vielen Dank an Gemeingut in BürgerInnenhand dafür. Theresa Keilhacker (Präsidentin der Architektenkammer), Niloufar Tajeri (Architekturtheoretikerin und Aktivistin), Dr. Daniel Fuhrhop (Wohnwendeökonom) und Carl Waßmuth (Gemeingut in BürgerInnenhand) haben deutlich gemacht, dass das SEZ erhaltenswert und denkmalwürdig ist, dass wir auf diese wichtige Gemeinwohlfläche nicht verzichten können und dass Wohnungen und eine weitere Schule auf dem Gelände keinen Sinn machen.
Auch SEZ-Architekt Günter Reiß und die ehemalige Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher haben sich aus dem Publikum zu Wort gemeldet. Frau Lompscher hat erneut klargestellt, dass die Initiierung des Bebauungsplans den Zweck hatte, eine Veränderungssperre herbeizuführen, damit der private Eigentümer das SEZ nicht abreißt und dass der Bezirk Sport und Erholung als Nutzungszweck festschreiben wollte. Erst als der Senat den B-Plan aufgrund gesamtstädtischer Interessen an sich zog, wurden Wohnungen auf dem Gelände geplant. Der Bebauungsplan könnte jederzeit geändert werden, gewährt dem SEZ aber auch Bestandsschutz.
Die rbb Abendschau hat kurz zur Veranstaltung berichtet: https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20250112_1930/nachrichten.html
Für alle, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, wurde sie aufgezeichnet und wird demnächst auf der Website von Gemeingut in BürgerInnenhand zur Verfügung gestellt: https://www.gemeingut.org/
In der Berliner Morgenpost erschien der Artikel: SEZ-Abriss rückt näher – Zwischenmieter werden rausgeschmissen
Dass Asbest trotz intensiver Suche im Auftrag der BIM nur an einer Brandschutztür gefunden wurde, die Luft-, Staub- und Materialmessung im Auftrag der BIM in Keller und Lager erfolgte, die Messungen im Auftrag der ZwischennutzerInnen in den Hallen dagegen unbedenkliche Werte lieferten, der Gutachter die Beseitigung der Schadstoffe empfiehlt und die BIM mangels Zahlungsaufforderungen an ZwischennutzerInnen auch nicht mehr Einnahmen generieren konnte, fehlt in dem Artikel leider.
Besser recherchiert hat die Autorin auf Entwicklungsstadt und verweist dabei auch auf das von unserer Bürgerinitiative "SEZ für alle" geforderte fünfjährige Moratorium: Abrisspläne SEZ in Friedrichshain: WBM wirft Zwischenmieter raus
Zur aktuellen Schwimmbadverfügbarkeit in Berlin berichtet der Tagesspiegel: Acht von 35 Berliner Hallenbädern geschlossen: Wieso gebaut und wann endlich wiedereröffnet wird
Auch ohne die Schließungen ist Berlin deutschlandweit Schlusslicht in der Schwimmbadversorgung. Die Schwimmflächen im SEZ wurden gut konserviert unter leicht entfernbaren Holzböden und könnten mit überschaubarem Aufwand reaktiviert werden. Aber der Senat ist scheinbar der Meinung, wir brauchen in der Stadt keine weiteren Schwimm-Möglichkeiten, ebenso wie sonstige Sport-, Kultur und Erholungsflächen.
Bitte unterstützen Sie uns weiterhin durch Unterschreiben und Teilen der Petitionen
✍ https://www.change.org/p/das-sez-sanieren-und-als-sport-und-freizeitfläche-für-alle-wiederöffnen
✍ https://www.gemeingut.org/sez-retten-abriss-stoppen/
✍ https://www.gemeingut.org/SEZ-schuetzen
durch Ideen, fachliche Hinweise und aktive Teilnahme an unseren Treffen und Veranstaltungen. Danke.
Herzlichst, Susanne Lorenz