
Liebe UnterstützerInnen für den Erhalt des SEZ,
im Berliner Kurier erschien heute nachfolgender Artikel:
https://www.berliner-kurier.de/berlin/sie-haben-den-kampf-fuer-das-sez-und-gegen-den-senat-aufgenommen-li.2197862
Berichtet wird, dass Damiano Valgolio, stellvertretender Vorsitzender der Partei Die Linke in Friedrichshain-Kreuzberg und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin, das SEZ nicht so einfach aufgeben möchte. Er hat darauf hingewiesen, dass aktuell 7 von 37 Bädern in Berlin repariert werden müssen und dass es in Friedrichshain kein einziges Schwimmbad gibt. Die Linke habe einen Vorschlag erarbeitet, der zuallererst die Überprüfung der Bausubstanz vorsieht. Es soll geprüft werden, ob ein Schwimmbetrieb in der Halle oder wenigstens die Errichtung eines Freibades möglich ist. Schließlich gab es mit dem früheren Friesenbad ein beliebtes Freibad mitten im Volkspark Friedrichshain. Herr Valgolio weist darauf hin, dass die Nichtbewirtschaftung des SEZ den Mangel an bezahlbaren Freizeitangeboten verstärkt und dass Wohnungsbau und ein breites Sport- und Freizeitangebot sich nicht ausschließen müssen. Zunächst brauche es ein gründliches und objektives Baugutachten. Unabhängig von der Wiederinbetriebnahme des Hallenbades oder eines Freibades können auf dem hinteren Grundstücksteil eine Gemeinschaftsschule und Sportflächen gebaut werden. Der alte Bebauungsplan berücksichtigt aber die heutige Situation nicht. Es sollte deshalb über die Zukunft des SEZ noch einmal nachgedacht werden. Bisher duckt sich der Senat jedoch augenscheinlich vor einer öffentlichen Diskussion weg.
Ich hoffe, dass wir Herrn Valgolio und viele weitere UnterstützerInnen bei der morgigen Kundgebung treffen. Es braucht auch nicht viel Zeit, vielleicht kann der/die eine oder andere wie ich eine Pause dafür nutzen, besonders wenn man nicht weit weg arbeitet und/oder wohnt. Wir treffen uns:
Mittwoch, 20.03.2024, 10 Uhr, Haupteingang des SEZ, Landsberger Allee 77
https://www.gemeingut.org/events/kundgebung-rettet-das-sez-stoppt-den-abriss/
Herzlichst, Susanne Lorenz