DER STIERKAMPF Wir fordern ein sofortiges Verbot!

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DER STIERKAMPF

Wir fordern ein sofortiges Verbot!

Dieses schreckliche Spektakel, diese sogenannte Tradition muss endlich ein Ende haben. Die meisten aufgeklärten und modernen Europäer fordern ein Ende dieser schrecklichen Tierfolter.

Der Stierkampf ist eines der schlimmsten und beschämenden Tätigkeiten unserer Zivilisation. Ein unschuldiges Lebewesen wird unter dem Gejohle und dem Applaus von Tausenden von Zuschauern zu Tode gequält.

Info LINKS:
PETA Stierkampf

Die EU kann hier leider nicht direkt eingreifen, dafür sorgt ja schon der Artikel 13 im AEUV.

Zitat:

Artikel13

Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe.

Zitat Ende.

Der Stierkampf ist eine sogenannte Tradition, die aber wohl eher in den Bereich Barbarei gehört anstatt in das 21te Jahrhundert.
Durch den Paragraphen §13 hat die EU hier keine direkte Einflussmöglichkeit.

Die EU kann könnte aber über die Agrarsubventionen und die Strukturfonds Einfluss auf ein Verbot des Stierkampfs nehmen.

Genau darauf ist diese Petition an die EU aufgebaut.

Ein Großteil der Europäer, inklusiver der meisten Spanier möchte dieses barbarische und mörderische Spektakel nicht mehr unterstützen, weder in Spanien, Frankreich, noch in Portugal oder wo auch immer dieser Unsinn stattfindet.

Die EU unterstützt den Stierkampf nicht direkt. Wohl aber fließen ein Teil der 55 Milliarden Euro Direktbeihilfen für landwirtschaftliche Flächen an Bauern, die sogenannte Kampfstiere züchten.
Von den Grünen wird  geschätzt, dass jährlich Subventionen in Höhe von 130 Millionen Euro den Stierkampf direkt oder indirekt unterstützen.

ZITAT aus der deutschen Tageszeitung, der „taz“: 
Ein Abgleich der Mitgliederliste des Züchterverbands UCTL mit der spanischen Subventionsdatenbank durch die taz zeigte: Allein etwa 200 der 1.400 in Spanien registrierten Züchter erhielten 2009 insgesamt rund 26 Millionen Euro von der EU. Das waren durchschnittlich 130.000 Euro pro Betrieb, von denen die deutschen Steuerzahler 20 Prozent schulterten. Zitat Ende (Erschienen 18. 11. 2010 Verfasser Jost Maurin).

Leider ist außerdem zu befürchten, dass, neben den erwähnten Mitteln aus der Agrarförderung, Mitgliedsstaaten Mittel aus den Strukturfonds der Union indirekt zur Finanzierung von Stierkämpfen oder zur Modernisierung und dem Erhalt von Stierkampfarenen heranziehen.
Die Europäische Kommission, die auf europäischer Ebene für die Umsetzung der Strukturpolitik zuständig ist, wird leider keine konkrete Auskunft in dieser Frage geben können, denn die Mitgliedstaaten sind für die Auswahl der geförderten Projekte selbst zuständig. Eine mehr als fragwürdige Praxis.

Diese versteckten Subventionen des Stierkampfes werden natürlich auch aus EU - weiten Steuergeldern finanziert und sind nicht im Sinne der meisten EU Bürger, wie Umfragen immer wieder beweisen. Somit haben die EU Bürger durchaus das Recht, hier mitzureden.

Es kann nicht Aufgabe des europäischen Steuerzahlers sein, Tierquälerei zu finanzieren.

Petition:

Meine Mitunterzeichner und ich verlangen, dass die EU die generelle Zahlung und die Höhe von Agrar-und Strukturfonds, davon abhängig macht, ob sie zur Förderung von Tierquälerei genutzt werden oder nicht. Werden durch diese Subventionen Tierquälereien gefördert, dürfen sie nicht mehr oder nur noch im entsprechend geringeren Maße gezahlt werden. Denn Tierquälerei ist der Stierkampf zweifelsfrei, das muss sogar demjenigen klar sein, der sich nicht mit dem Tierwohl auseinandersetzt.

Wenn aber sicher ist, dass ein Mitgliedsland Tierquälerei und Folter unterstützt, was beim Stierkampf zweifelsfrei gegeben ist, hält sich auch der verwaltungstechnische Aufwand, der gerne als Gegenargument zur Verhinderung des Stierkampfverbotes genommen wird, sehr stark in Grenzen.

Hochachtungsvoll,

der Petent Hans Joachim Richter
sowie die Mitunterzeichner dieser EU Petition

Wenn das neue Europäische Parlament gewählt wird und sich ungefähr im Oktober / November 2019 eingearbeitet hat, wird diese Petition dem EU-Petitionsausschuss als EU-Petition vorgelegt.