Gesundheitsreform

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Erfolge in Gesundheitsreform

10 Unterstützer*innen unterhalten sich über Petitionen im Zusammenhang mit Gesundheitsreform!

Eine flächendeckende Abdeckung durch Krankenhäuser ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheits-Fürsorge eines Landes! Hier muss es endlich aufhören, ein Krankenhaus nur unter dem Aspekt der Kostendeckung zu bewerten. Die Gesundheits-Fürsorge ist eigentlich ein Grundrecht für die Bürger. Und dafür darf der Staat gerne auch seine eingenommen en Steuern verwenden.
Andreas unterstützt: Stoppen Sie die Schließung des Krankenhaus Mosbach
Über 3 Jahrzehnte betreue ich für den größten Gesundheitskonzern die Krankenhäuser auch in unserer Region. Dabei habe ich Einblicke in die Strukturen der Krankenhauslandschaft erhalten und nicht nur in Buchen und Mosbach hochmotiviert MitarbeiterInnen kennen und schätzen gelernt. Es gibt für die Standorte Buchen und Mosbach keine Versorgungsalternativen in einer erreichbaren Nähe. Fahrzeiten nach Würzburg, Bad Mergentheim, Heilbronn, Heidelberg sind mit unter tätlich für kritisch Kranke und akute Patienten und mit einer Fahrzeit von über einer Stunde nicht zumutbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit unter eine Tagesreise. Zudem ist der Rettungsdienst jetzt schon wegen Mitarbeitermangel und Fahrzeug-Knappheit zweitweise überlastet. Kommen Fahrten durch RTW und KTW in weit entlegene Kliniken hinzu, sind diese mit nur einem Patienten über Stunden gebunden. Für akute Notfälle stehen keine Hilfen zur Verfügung. Luftgebundene Rettung durch RTH sind bei Nebel und Schlechtwetter im Odenwald ein weiteres Problem mit fehlender Verfügbarkeit. Mitunter kommt der RTH aus Freiburg zu uns. Und der zugesagte RTH für Osterburken ist seit Jahren in Planung, anstatt ihn vorübergehend nach Lohrbach auf den Flugplatz zu stellen, wo die ganze Infrastruktur vorhanden ist. Dazu kommen die jetzt schon überlasteten Krankenhäuser in der Umgebung. Notaufnahmen haben keine zusätzlichen Kapazitäten. Sinsheim ist meistens für Patienten abgemeldet! Caritas Klinik Bad Mergentheim steht vor der Insolvenz? Gehört zur Barmherzigen Brüder Trier Klinikgruppe (BBT) und wir erleben gerade in Mannheim, was mit dem Theresien Krankenhaus passiert ist. Und im benachbarten Rhein Neckar Kreis mit seinen 4 GRN Kliniken steht es politisch nicht besser. Auch dort sind politische und strategische Fehlentscheidungen zu diskutieren. Nur als Beispiel genannt, die modernste Urologie in Nordbaden am Standort Eberbach ist abgewertet worden. (ein negatives Thema für sich) Und in Heidelberg ist das Vinzentius Krankenhaus als hochmoderne Fachklinik Onkologie geschlossen, das dazu gehörende Salem Krankenhaus mit Spitzenmedizin innerhalb einem Jahr zweimal insolvent. Und dessen Zukunft in Frage gestellt ist. Persönlich bin ich der Meinung, dass die Bürger nicht annähernd begriffen haben, dass es für die Krankenhauslandschaft schon lange nach zwölf ist! Politisch wird es außer warme Worte keine Hilfe mehr geben. Militärische und zivile Zusammenarbeit ist hier im Odenwald gerade ein aktuelles Thema. Die Bundeswehr baut stillgelegt Standorte aus und nimmt sie in Betrieb. Kriegsvorbereitungen laufen nicht für die Zivilisten. In Fachvorträgen ist zu erfahren, dass man im Krisenfall von täglich 1000 Verletzten ausgeht. Wo bitte sollen die Soldaten versorgt werden, wenn wir flächendeckend die Kliniken schließen? Verantwortliche Politiker fragen nur in Diskussionsrunden „wer soll das bezahlen?“ Auch wir im Odenwald zahlen unsere Steuern und Krankenkassengebühren. Nicht mit Spielgeld, sondern in Euro. Somit haben wir hier auch Anrecht auf eine ortsnahe Gesundheitsversorgung in Formen der NOK Krankenhäuser. Wenn sich eines der reichsten deutschen Bundesländer einen unterirdischen Bahnhof Stuttgart 21 leisten kann, ein neues Landestheater in Milliardenhöhe in Stuttgart plant, muss Budget für Gesundheitsversorgung möglich sein.
Jürgen unterstützt: Stoppen Sie die Schließung des Krankenhaus Mosbach
Für uns PsychotherapeutInnen sind diese Entscheidungen existenzgefährdend! Es geht nicht um den Porsche vor der Tür, sondern darum, ob wir die Praxen schließen müssen. Wir verdienen heute schon deutlich weniger als alle anderen Fachgruppen. Die Versorgung der PatientInnen ist durch diese Entscheidungen akut gefährdet!
Felix unterstützt: Rettet ambulante Psychotherapie - stoppt die Budgetierung!
Wie wichtig es ist, schnelle psychologische Hilfe zu bekommen, durfte ich selbst schon erfahren. Wie kann man daran sparen. Sie ist lebenswichtig.
Ute unterstützt: Rettet ambulante Psychotherapie - stoppt die Budgetierung!
Es ist ein Skandal, dass Frau Warken seit sechs Wochen uns Psychotherapeuten ignoriert - immer wieder wird sie um eine Stellungnahme gebeten, es passiert jedoch nichts. Und dies, obwohl sie immer wieder betont, dass "alle Briefe beantwortet werden" (siehe u.a. das Interview mit Pinar Atalay von letzter Woche). Sie scheint stolz auf die laute Kritik zu sein, denn die Kritik aus vielen Richtungen zeige ihr, dass sie alles richtig mache (sinngemäß zusammengefasst aus o.g. Interview). Das empfinde ich als abstrus. Ich persönlich habe 2025 viel Zeit und Geld investiert, um eine Kollegin in meiner Praxis anzustellen. Wir wollten den vielen Therapieanfragen gerecht werden, also für eine bessere Versorgung sorgen. Wenige Monate später kam nun die Honorarkürzung und falls nun tatsächlich zusätzlich am 29.4.26 die Budgetierung der Psychotherapie beschlossen wird, werde ich meine Kollegin wieder entlassen müssen. Ein herber Schlag für die Versorgung hier im ländlichen Bereich. Wer kann so etwas ernsthaft wollen?
Stefanie unterstützt: Rettet ambulante Psychotherapie - stoppt die Budgetierung!
Als Logopäd:innen sind wir ohnehin schon stark vom Fachkräftemangel betroffen und die zu erwatenden Gehälter sind nicht sehr attraktiv. Wir brauchen dringend Nachwuchs, damit unsere Wartelisten nicht noch weiter explodieren. Kinder mit komplexen Sprach-und Sprechproblemen und Menschen nach Schlaganfall müssen oft lange auf benötigte Therapieplätze warten. Das Problem wird bei den aktuellen Plänen der Gesundheitspolitik so weiter verschärft: noch mehr junge Menschen werden sich für andere, attraktiver vergütete Berufe entscheiden und noch mehr Therapeut:innen aus dem Job aussteigen und sich umorientieren.
Kristina unterstützt: Sichert die therapeutische Versorgung!!!
Als Psychotherapeut bin ich extrem solidarisch mit euch, bitte unterstützt auch uns - wie ihr sicher wisst, wurden unsere Honorare sogar gekürzt, so kurzsichtig, so gefährlich, besorgniserregend für uns als Praxen!
Boris unterstützt: Sichert die therapeutische Versorgung!!!
Wie viele Steine will man uns und dem Patienten und Patientinnen noch in den Weg legen. Erst eine teure Ausbildung in der man kaum etwas verdient, dann Praxiskredite, horrende Kosten für Krankenkasse, Miete, Abrechnungssystem, IT und Versicherungen aller Art. Alles wird immer teurer. Die Pat. warten nicht Monate sondern manchmal sogar Jahre. Ich könnte ein Buch voll schreiben mit den Anfragen alleine für eine Traumatherapie in meiner Praxis. Es ist einfach so menschenfeindlich auf allen Ebenen. Alle müssten mal 2 Wochen streiken, auch alle Psychotherapeuten und PIAs in den Kliniken, wirklich alle. Dann gäbe es wahrscheinlich eine Bewegung..Ansonsten denken die, die können mit uns machen was sie wollen.
Luisa unterstützt: Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?
Wir haben die längste, teuerste Ausbildung. Wir sind die schlechtbezahlteste Ärztegruppe. Wir machen einen so intensiven Job, dass ihn kaum einer 40 Stunden die Woche runtereißen kann. Nun müssen wir als einzige Berufsgruppe innerhalb von Jahrzehnten in der BRD nominal Kürzungen hinnehmen und das in angespannten Zeiten. Was noch?
Wanja unterstützt: Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?

Du bist nicht allein – viele Menschen sind bereit, dich zu unterstützen.

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