Zugang Zu Pflege

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Victories in Zugang Zu Pflege

10 supporters are talking about petitions related to Zugang Zu Pflege!

Ich unterstütze diese Petition aus tiefster Überzeugung und Betroffenheit. Ich bin aktuell mit meinem dritten Kind schwanger und möchte – wie schon bei meinem zweiten Kind letztes Jahr – unbedingt in Kamenz entbinden. Meine Erfahrung zeigt den traurigen Trend: 2017 wurde mein erstes Kind in Bischofswerda geboren, kurz darauf schloss dort die Station. Nun soll mit Kamenz die letzte ländliche Geburtsklinik in unserer Region wegfallen. Es ist absolut unverantwortlich, werdenden Müttern nur noch die weiten Wege nach Hoyerswerda, Bautzen oder Dresden zuzumuten. Wir brauchen eine sichere, wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum und kein weiteres Kliniksterben auf dem Rücken der Familien!
Nadine supported: für den Erhalt der Geburtenstation und Gynäkologie in Kamenz
Es ist ein Skandal, dass Frau Warken seit sechs Wochen uns Psychotherapeuten ignoriert - immer wieder wird sie um eine Stellungnahme gebeten, es passiert jedoch nichts. Und dies, obwohl sie immer wieder betont, dass "alle Briefe beantwortet werden" (siehe u.a. das Interview mit Pinar Atalay von letzter Woche). Sie scheint stolz auf die laute Kritik zu sein, denn die Kritik aus vielen Richtungen zeige ihr, dass sie alles richtig mache (sinngemäß zusammengefasst aus o.g. Interview). Das empfinde ich als abstrus. Ich persönlich habe 2025 viel Zeit und Geld investiert, um eine Kollegin in meiner Praxis anzustellen. Wir wollten den vielen Therapieanfragen gerecht werden, also für eine bessere Versorgung sorgen. Wenige Monate später kam nun die Honorarkürzung und falls nun tatsächlich zusätzlich am 29.4.26 die Budgetierung der Psychotherapie beschlossen wird, werde ich meine Kollegin wieder entlassen müssen. Ein herber Schlag für die Versorgung hier im ländlichen Bereich. Wer kann so etwas ernsthaft wollen?
Stefanie supported: Rettet ambulante Psychotherapie - stoppt die Budgetierung!
Für uns PsychotherapeutInnen sind diese Entscheidungen existenzgefährdend! Es geht nicht um den Porsche vor der Tür, sondern darum, ob wir die Praxen schließen müssen. Wir verdienen heute schon deutlich weniger als alle anderen Fachgruppen. Die Versorgung der PatientInnen ist durch diese Entscheidungen akut gefährdet!
Felix supported: Rettet ambulante Psychotherapie - stoppt die Budgetierung!
Weil ich allen Erkrankten ein Leben wünsche mit Versorgung und Hilfsangeboten um überhaupt ein Leben zu erleben können. Jetzt ist es noch "ein Leben ohne eines zu erleben". Egal wie alt, egal wie krank. Jeder sollte ein Anrecht auf Respekt und Versorgung haben! ME Myalgische Enzephalomyelitis ist keine psychische Erkrankung. Also hört auf das zu bagatalisieren oder zu stigmatisieren und helft endlich Millionen von Betroffenen wieder ein Leben zu haben. Aufklärung der Ärzteschaft!!!
Susanne supported: Forderung nach medizinischer Anerkennung und sozialer Sicherung für Menschen mit ME/CFS
Ich bin selbst von ME/CFS betroffen – und es ist kaum in Worte zu fassen, wie schwer dieses Leben mit der Krankheit ist. Jeder Tag ist ein Kampf – nicht nur gegen die Symptome, sondern auch gegen ein Gesundheitssystem, das uns im Stich lässt. ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung. Viele von uns sind dauerhaft erschöpft, bettlägerig, reizüberempfindlich, können kaum noch am Leben teilnehmen. Bereits kleine Belastungen – körperlich, geistig oder emotional – führen zu einer drastischen Verschlechterung des Zustands. Diese Belastungsintoleranz macht selbst alltägliche Dinge wie Essen im Familienkreis oder ein Gespräch unmöglich. Gleichzeitig sind wir gezwungen, uns ständig zu rechtfertigen – gegenüber Behörden, Ärztinnen, Gutachterinnen. Wir kämpfen um Anerkennung, um Rente, werden in Reha-Maßnahmen gedrängt, die uns massiv schaden. Und genau dieser permanente Druck, diese Unsicherheit und Ignoranz – machen viele von uns zusätzlich krank. Manche verlieren daran sogar ihr Leben. ME/CFS ist keine Depression. Es ist keine reine „psychische“ Erkrankung. Dennoch können bei manchen von uns Ansätze helfen, die das überlastete Nervensystem gezielt regulieren – wie z. B. somatische Techniken oder achtsamkeitsbasierte Methoden. Aber diese können nur helfen, wenn die Krankheit zuvor ernst genommen, richtig eingeordnet und nicht fälschlich als „alles nur Einbildung“ abgetan wird. Wir brauchen endlich fundiertes Wissen im Gesundheitswesen, verpflichtende ärztliche Fortbildungen, bessere Forschung und echte strukturelle Hilfe.
Denn niemand sollte mit dieser Krankheit allein gelassen werden – und schon gar nicht durch das System zusätzlich leiden.
Sina supported: Forderung nach medizinischer Anerkennung und sozialer Sicherung für Menschen mit ME/CFS
Seit fünf Jahren kämpfe ich seit COVID mit dieser Krankheit einen Kampf, der sich wie gegen Windmühlen anfühlt. Ich möchte unbedingt mehr Teil der Gesellschaft sein, ich möchte wieder arbeiten. Ich könnte mich sogar damit abfinden, dass es vielleicht nicht wieder Vollzeit werden wird. Aber bitte dann wenigstens so weit, wie es geht. Dafür brauche ich aber Unterstützung! Ich weiß dass ich zur Wirtschaft wieder meinen Teil dazu beitragen könnte, dass ich mir ein Leben aufbauen könnte ! Ich bin bereit, mein Leben so auszurichten dass es funktioniert. Ich möchte gerne wieder ein Leben haben, trotz dieser Krankheit! Ich weiß, dass es möglich ist - mit der richtigen Unterstützung! Bitte schiebt uns nicht auf's Abstellgleis und wartet bis die Zeit die Dinge regelt, sondern helft uns, mit dieser Krankheit einen Platz in diesem Leben zu finden! Helft uns wieder ein Leben zu finden. Wir haben uns diese Situation nicht ausgesucht ! Niemand wollte krank werden und niemand will es bleiben !
Nela supported: Forderung nach medizinischer Anerkennung und sozialer Sicherung für Menschen mit ME/CFS
Als Psychotherapeut bin ich extrem solidarisch mit euch, bitte unterstützt auch uns - wie ihr sicher wisst, wurden unsere Honorare sogar gekürzt, so kurzsichtig, so gefährlich, besorgniserregend für uns als Praxen!
Boris supported: Sichert die therapeutische Versorgung!!!
Es ist wirklich unfassbar. Der Verband, der die Interessensvertretung der gesetzlich Versicherten sein soll, beschließt nach Jahren der Inflation und der Krisen, die Psychotherapeut:innen mit gemanaged haben, nicht nur eben diese Berufsgruppe, die ohnehin schon seit jeher das Schlusslicht unter den Facharztgruppen hinsichtlich der Vergütung ist, vor den Kopf zu stoßen, sondern sogar die eigenen Versicherten unter den Bus zu schmeißen. Denn: Während Psychotherapeut:innen lange die einzige Facharztgruppe waren, die für gesetzlich und privat Versicherte ÄHNLICH gut vergütet wurden, ist das jetzt VORBEI. Wenn Psychotherapeut:innen sich nun vor dem finanziellen Kollaps retten wollen, geht das aus wirtschaftlicher Sicht nur, indem Therapieplätze an privat Versicherte vergeben werden - mit der Konsequenz, dass gesetzlich Versicherte in Zukunft noch länger warten werden als ohnehin schon. Als Psychotherapeut mit Kassenzulassung, der seinen Versorgungsauftrag sehr ernst nimmt, habe ich das Vertrauen in die gesetzlichen Krankenkassen nun nachhaltig verloren, und wäre ich gesetzlich versichert, würde ich mir als Patient ähnliche Gedanken machen. Ob das wiedergutzumachen ist?
Dr. Christian supported: Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?
Wir haben die längste, teuerste Ausbildung. Wir sind die schlechtbezahlteste Ärztegruppe. Wir machen einen so intensiven Job, dass ihn kaum einer 40 Stunden die Woche runtereißen kann. Nun müssen wir als einzige Berufsgruppe innerhalb von Jahrzehnten in der BRD nominal Kürzungen hinnehmen und das in angespannten Zeiten. Was noch?
Wanja supported: Monatelange Wartezeiten – und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gekürzt?

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