11 supporters are talking about petitions related to Menschenrechte!
Wenn der Polizist den Täter aus Angst erschossen hätte, dann hätten linksradikale Organisationen längst wieder Demonstrationen veranstaltet und in den öffentlich-rechtlichen Medien hätte jede Talkshow über die Vergehen der Polizei im Allgemeinen diskutiert. Die Stimmen des Widerstandes wären laut.
In diesem Fall gibt es nur eine leise Petition. Ein paar Unterschriften, die vielleicht sogar Angst davor haben, laut zu sein. Ein kleiner Hoffnungsschimmer auf Gerechtigkeit, Mut für mehr haben wir nicht.
Sollen wir wirklich aus diesem Urteil lernen, dass wer Angst hat, der darf schiessen?
Wenn dem so ist, dann hoffe ich, dass das auch für Polizisten gilt.
Ich schäme mich für unsere Justiz!
Wie zum Kuckuck soll man dieses Urteil den Hinterbliebenen erklären?
Ich fühle große Ohnmacht in mir, eine riesige Wut! Ich habe den Glauben an Gerechtigkeit und unsere Justiz verloren. Man gewinnt den Eindruck, dass die Richter Angst haben, ein angemessenes Urteil zu sprechen. Wie weit ist es in Deutschland nur gekommen....
Mich bedrückt, dass immer mehr Gerichte viel zu Milde Strafen aussprechen und die Taten immer brutaler werden. Gleichzeitig versinkt unsere Gesellschaft immer mehr in Gleichgültigkeit.
Ich sehe seit Jahren, dass alles in diesem Land schief läuft, Corona inbegriffen .
Vorallem diese unglaubliche Gewalt, ob gegen Feuerwehr, Polizei, Pflegepersonal usw. Ich bin 2021 aus dem Beruf einer Krankenschwester ausgeschieden, 30Jahre Unfallchirugie ich habe vieles gesehen, aber diese armen Menschen welche vor eine Strassenbahn geschubst oder durch Messerangriffe lebensgefährlich verletzt wurden, verfolgen mich heute noch, aber das schlimmste war, das Achselzucken meiner Chefs. Wir mussten an Anti aggressions Kurse teilnehmen und wir bekamen Sicherheitsleute ins Haus, das wars. Wie sagte ein OA zu mir: da kann man nichts machen das waere ihre Kultur.
Im vergangenen Jahr hat die HVO-Gruppe, der ich angehöre, mehr als 300 Einsätze absolviert. Jeder Helfer konnte dabei seine Belastung selbst steuern - mit der jeweils individuellen Entscheidung, einen Einsatz zu übernehmen oder eben nicht. So sollte das auch in Zukunft sein. Weshalb Helfer vor Ort bei Verkehrsunfällen, Geburten, Synkopen oder Priorität-2-Einsätzen, bei denen der Rettungsdienst dennoch zur Abwendung von Gefahren für Leib und Leben mit Sondersignal anfahren, nicht mehr alarmiert werden sollen, erschließt sich mir in keinster Weise. Allein die Anwesenheit von uniformierten Helfern, die in der Notsituation ruhig bleiben, kann psychologisch Wunder wirken für die Menschen in Not. Statt die HVO-Gruppen fragwürdig einzuschränken, sollte vielmehr die Finanzierung dieses Dienstes vom Innenministerium in den Blick genommen werden.
Ich freue mich, dass dem Innenministerium das Wohl der Ehrenamtlichen Helfer vor Ort am Herzen liegt. Helfen könnte das Ministerium viel - bspw. mit einer besseren finanziellen Unterstützung. Es würde mich freuen, wenn unsere medizinische Ausrüstung nicht mehr aus Spenden finanziert würde und wir nicht privat zusätzliches Material finanzieren müssten.
Ob wir einen Einsatz fahren wollen und können, das können wir aber selbst entscheiden. Dafür sind wir ausgebildet, dafür haben wir unsere Dienstvorschriften und klare "Eigenschutz geht immer vor" Regeln. Nicht jede:r Helfer:in fährt zu jedem Einsatz, das ist völlig in Ordnung und gelebte Praxis!
Alleine bei uns würde mit der Neuregelung aber mehr als die Hälfte der Einsatzalarmierungen wegfallen - im letzten Jahr waren darunter einige, bei denen jede Minute gezählt hat und der HvO-Einsatz den Betroffenen einen echten medizinischen Vorteil brachte.