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Meine Schwester hat vor zwei Jahren bei einem tragischen Verkehrsunfall ihr Bein vollständig verloren. Sie trägt eine Prothese und hat sich mit enormer Kraft und Disziplin zurück ins Leben gekämpft. Seit etwa einem halben Jahr kann sie wieder Auto fahren – ein Automatikfahrzeug, sicher und selbstständig.
Was ihr jedoch bis heute verwehrt bleibt, ist ein Behindertenparkplatz. Obwohl sie im Alltag massiv eingeschränkt ist, bekommt sie keinen entsprechenden Parkausweis. Die Folgen sind konkret und belastend: Nach dem Einkaufen wird sie regelmäßig so zugeparkt, dass sie ihre Autotür nicht mehr öffnen kann. Mit Prothese braucht sie schlicht mehr Platz zum Ein- und Aussteigen – etwas, das auf normalen Parkplätzen nicht gegeben ist.
Oft bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu warten, bis der andere Fahrer zurückkommt, oder im Geschäft darum zu bitten, den Fahrzeughalter ausrufen zu lassen. Das ist entwürdigend und vermeidbar. Selbst wenn sie noch so umsichtig parkt, kann sie nicht beeinflussen, wie nah andere ihr Auto abstellen.
Beinamputierte Menschen haben reale, tägliche Einschränkungen. Ein Behindertenparkplatz ist kein Privileg, sondern eine notwendige Voraussetzung für selbstständige Teilhabe am öffentlichen Leben.
💛 Unsere Kinder brauchen Geborgenheit, Zeit und gute Betreuung – keine Sparpolitik!
📚 Frühkindliche Bildung ist keine Ausgabe, sondern das Fundament unserer Zukunft.
🌱 Kinder brauchen Sicherheit, Zuwendung und Förderung – nicht weniger davon!
💔 Wer bei den Kleinsten spart, verliert das Wertvollste, was wir haben.
Seit meine Enkelin an Zöliakie erkrankt ist, weiss ich wie schwierig es ist, in Deutschland unterwegs glutenfreies Essen zu bekommen. Was in anderen europäischen Ländern selbstverständlich ist, sollte doch auch bei uns möglich sein.
Weil ich allen Erkrankten ein Leben wünsche mit Versorgung und Hilfsangeboten um überhaupt ein Leben zu erleben können.
Jetzt ist es noch "ein Leben ohne eines zu erleben".
Egal wie alt, egal wie krank. Jeder sollte ein Anrecht auf Respekt und Versorgung haben!
ME Myalgische Enzephalomyelitis ist keine psychische Erkrankung. Also hört auf das zu bagatalisieren oder zu stigmatisieren und helft endlich Millionen von Betroffenen wieder ein Leben zu haben.
Aufklärung der Ärzteschaft!!!
Seit fünf Jahren kämpfe ich seit COVID mit dieser Krankheit einen Kampf, der sich wie gegen Windmühlen anfühlt.
Ich möchte unbedingt mehr Teil der Gesellschaft sein, ich möchte wieder arbeiten. Ich könnte mich sogar damit abfinden, dass es vielleicht nicht wieder Vollzeit werden wird. Aber bitte dann wenigstens so weit, wie es geht. Dafür brauche ich aber Unterstützung! Ich weiß dass ich zur Wirtschaft wieder meinen Teil dazu beitragen könnte, dass ich mir ein Leben aufbauen könnte !
Ich bin bereit, mein Leben so auszurichten dass es funktioniert. Ich möchte gerne wieder ein Leben haben, trotz dieser Krankheit! Ich weiß, dass es möglich ist - mit der richtigen Unterstützung!
Bitte schiebt uns nicht auf's Abstellgleis und wartet bis die Zeit die Dinge regelt, sondern helft uns, mit dieser Krankheit einen Platz in diesem Leben zu finden! Helft uns wieder ein Leben zu finden. Wir haben uns diese Situation nicht ausgesucht ! Niemand wollte krank werden und niemand will es bleiben !
Ich bin selbst von ME/CFS betroffen – und es ist kaum in Worte zu fassen, wie schwer dieses Leben mit der Krankheit ist. Jeder Tag ist ein Kampf – nicht nur gegen die Symptome, sondern auch gegen ein Gesundheitssystem, das uns im Stich lässt.
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung. Viele von uns sind dauerhaft erschöpft, bettlägerig, reizüberempfindlich, können kaum noch am Leben teilnehmen. Bereits kleine Belastungen – körperlich, geistig oder emotional – führen zu einer drastischen Verschlechterung des Zustands. Diese Belastungsintoleranz macht selbst alltägliche Dinge wie Essen im Familienkreis oder ein Gespräch unmöglich.
Gleichzeitig sind wir gezwungen, uns ständig zu rechtfertigen – gegenüber Behörden, Ärztinnen, Gutachterinnen. Wir kämpfen um Anerkennung, um Rente, werden in Reha-Maßnahmen gedrängt, die uns massiv schaden. Und genau dieser permanente Druck, diese Unsicherheit und Ignoranz – machen viele von uns zusätzlich krank. Manche verlieren daran sogar ihr Leben.
ME/CFS ist keine Depression. Es ist keine reine „psychische“ Erkrankung. Dennoch können bei manchen von uns Ansätze helfen, die das überlastete Nervensystem gezielt regulieren – wie z. B. somatische Techniken oder achtsamkeitsbasierte Methoden. Aber diese können nur helfen, wenn die Krankheit zuvor ernst genommen, richtig eingeordnet und nicht fälschlich als „alles nur Einbildung“ abgetan wird.
Wir brauchen endlich fundiertes Wissen im Gesundheitswesen, verpflichtende ärztliche Fortbildungen, bessere Forschung und echte strukturelle Hilfe. Denn niemand sollte mit dieser Krankheit allein gelassen werden – und schon gar nicht durch das System zusätzlich leiden.
Wie gerne würde ich meinen Lohn aus der behinderten Werkstatt lieber aufstocken, statt diesen als Taschengeld zu sehen.
Ich muss nur ins Krankengeld fallen und zack, wird mir der ohne hin schon niedrige Lohnersatz sogar noch um 40% mehr auf die Grundsicherung angerechnet.
Mein Kind wird krank und ich muss krank auf's Kind machen? Zack! Das Selbe wie bei Krankengeld.
Mein Mann braucht pflege, weil er nicht laufen kann, ich will einen oder zwei der 10 Tagen Pflegeurlaub nehmen? Zack! Wieder der Lohnersatz um 40% mehr auf das SGB 12 angerechnet als der Lohnersatz.
Anbei darf ich mir von den Mitarbeitern des Sozialamtes anhören, das ich ja keinen wirklichen finanzellen Verlusst hätte, wenn ich dann statt 220€ , nur ca. 66 € bekomme.
Und jetzt will man das Geld sogar noch weiter kürzen?
Danke - Bedeutet in meinen Fall:
7 Stunden monotone Arbeit, ohne geistigen Anspruch für zb. die Autoindustrie, für im Grunde nichts! So kann man die Wirtschaft natürlich auch ankurbeln!
Behinderte als noch günstigere, ausgelagerte Arbeitskräfte ausnutzen!
Da werden dann wieder einige Werkstätten schließen, wie bei der vorletzten Reformierung. Wir sind behindert und nicht dämlich!
Und je nach Kürzung, lohnt sich dann das 'Taschengeld' auch nicht mehr. Alternativen für die Arbeit in der Werkstatt habe ich leider nicht und bei einer Kürzung werden sich noch weniger Arbeitgeber finden, die einen nehmen.
Man kann Behinderte auch so perfekt an den Rand der Geschellschaft drücken. Wann wechselt denn Herr Merz und seine treuen Anhänger endlich zur AFD? Bei den Blauen weiß man immerhin, welche Scheiße einen erwartet! Christliche Partei... Das ich nicht Lache.
Bin selbst eine Person mit (leider dazu gekommenen) Behinderung und fühlte mich vor allem früher extrem durch die Gesellschaft eingeschränkt und das hat !niemand! verdient. Setz dich lieber ran, um es für Menschen mit Behinderungen zu erleichtern, dass sie weiterhin und mehr am Leben teilhaben können, MERZ! Oder sind das für Sie Menschen 2. Klasse?
Ja, es ist wichtig dass die Eingliederungshilfe nicht gekürzt wird! Allein in meiner Familie, Geschwister sind 6 Fälle mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen, die sich im Alltag aber sehr, sehr stark bemerkbar machen. Wenn da die Eingliederungshilfe und das Bürgergeld wegen "Arbeitsunwilligkeit" wegbrechen, wird es richtig blöd.