10 Unterstützer*innen unterhalten sich über Petitionen im Zusammenhang mit Rechte Von Menschen Mit Behinderung!
Meine Schwester hat vor zwei Jahren bei einem tragischen Verkehrsunfall ihr Bein vollständig verloren. Sie trägt eine Prothese und hat sich mit enormer Kraft und Disziplin zurück ins Leben gekämpft. Seit etwa einem halben Jahr kann sie wieder Auto fahren – ein Automatikfahrzeug, sicher und selbstständig.
Was ihr jedoch bis heute verwehrt bleibt, ist ein Behindertenparkplatz. Obwohl sie im Alltag massiv eingeschränkt ist, bekommt sie keinen entsprechenden Parkausweis. Die Folgen sind konkret und belastend: Nach dem Einkaufen wird sie regelmäßig so zugeparkt, dass sie ihre Autotür nicht mehr öffnen kann. Mit Prothese braucht sie schlicht mehr Platz zum Ein- und Aussteigen – etwas, das auf normalen Parkplätzen nicht gegeben ist.
Oft bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu warten, bis der andere Fahrer zurückkommt, oder im Geschäft darum zu bitten, den Fahrzeughalter ausrufen zu lassen. Das ist entwürdigend und vermeidbar. Selbst wenn sie noch so umsichtig parkt, kann sie nicht beeinflussen, wie nah andere ihr Auto abstellen.
Beinamputierte Menschen haben reale, tägliche Einschränkungen. Ein Behindertenparkplatz ist kein Privileg, sondern eine notwendige Voraussetzung für selbstständige Teilhabe am öffentlichen Leben.
💛 Unsere Kinder brauchen Geborgenheit, Zeit und gute Betreuung – keine Sparpolitik!
📚 Frühkindliche Bildung ist keine Ausgabe, sondern das Fundament unserer Zukunft.
🌱 Kinder brauchen Sicherheit, Zuwendung und Förderung – nicht weniger davon!
💔 Wer bei den Kleinsten spart, verliert das Wertvollste, was wir haben.
Ich arbeite als Pflegeassistentin im 24-h-Dienst und bin froh und dankbar, dass ich meinen Teil zu einem selbstbestimmten Leben beitragen darf.
Menschenrechte sind nicht verhandelbar!!!
Ich finde es unverschämt, dass Regierende ständig an der Kostenschraube drehen, wenn es um Menschen geht, um Soziales.
Anstatt die Wirtschaft vor den Mensch zu stellen, sollten Politiker die Vermögenssteuer wieder einführen und die vielen Schlupflöcher für Konzerne und die Superreichen stopfen!!!
Wenn alle prozentual die selben Beiträge in EINE Krankenkasse zahlen müssten, was leider nicht der Fall ist...
...dann wäre genügend Geld vorhanden, um die Pflege zu finanzieren und allen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, auch mit Krankheit, Beeinträchtigung oder im Alter.
Nur mit Hilfe des Persönlichen Budgets ist es für meinen Sohn möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist großartig zu sehen, wie ihm das mit Hilfe seines Assistenzteams gelingt. Ich fordere Politik, Verwaltung und Gesellschaft auf, sich weiterhin uneingeschränkt zur UN-BRK zu bekennen und das Recht auf Teilhabe wirksam umzusetzen.
Ich bin froh, dass ich durch das persönliche Budget jetzt selbstbestimmter bin und möchte auch langfristig mit 24 Stunden Assistenz Leben und bin aufgrund meine Behinderung auf Assistenz angewiesen und was die Davor haben, ist für mich ein Verstoß gegen die Menschenrechte
Wie gerne würde ich meinen Lohn aus der behinderten Werkstatt lieber aufstocken, statt diesen als Taschengeld zu sehen.
Ich muss nur ins Krankengeld fallen und zack, wird mir der ohne hin schon niedrige Lohnersatz sogar noch um 40% mehr auf die Grundsicherung angerechnet.
Mein Kind wird krank und ich muss krank auf's Kind machen? Zack! Das Selbe wie bei Krankengeld.
Mein Mann braucht pflege, weil er nicht laufen kann, ich will einen oder zwei der 10 Tagen Pflegeurlaub nehmen? Zack! Wieder der Lohnersatz um 40% mehr auf das SGB 12 angerechnet als der Lohnersatz.
Anbei darf ich mir von den Mitarbeitern des Sozialamtes anhören, das ich ja keinen wirklichen finanzellen Verlusst hätte, wenn ich dann statt 220€ , nur ca. 66 € bekomme.
Und jetzt will man das Geld sogar noch weiter kürzen?
Danke - Bedeutet in meinen Fall:
7 Stunden monotone Arbeit, ohne geistigen Anspruch für zb. die Autoindustrie, für im Grunde nichts! So kann man die Wirtschaft natürlich auch ankurbeln!
Behinderte als noch günstigere, ausgelagerte Arbeitskräfte ausnutzen!
Da werden dann wieder einige Werkstätten schließen, wie bei der vorletzten Reformierung. Wir sind behindert und nicht dämlich!
Und je nach Kürzung, lohnt sich dann das 'Taschengeld' auch nicht mehr. Alternativen für die Arbeit in der Werkstatt habe ich leider nicht und bei einer Kürzung werden sich noch weniger Arbeitgeber finden, die einen nehmen.
Man kann Behinderte auch so perfekt an den Rand der Geschellschaft drücken. Wann wechselt denn Herr Merz und seine treuen Anhänger endlich zur AFD? Bei den Blauen weiß man immerhin, welche Scheiße einen erwartet! Christliche Partei... Das ich nicht Lache.
Ja, es ist wichtig dass die Eingliederungshilfe nicht gekürzt wird! Allein in meiner Familie, Geschwister sind 6 Fälle mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen, die sich im Alltag aber sehr, sehr stark bemerkbar machen. Wenn da die Eingliederungshilfe und das Bürgergeld wegen "Arbeitsunwilligkeit" wegbrechen, wird es richtig blöd.
Es ist einfach nicht mehr zu fassen, nun gehen mit dem neuen Kanzler schon wieder Diskutionen von Kürzungen los an Stellen welche eher Förderungen bedürfen. Bekommt auch dieser Kanzler nicht seine Kurve um seine Wahlversprechugen umzusetzen? Deutschland war noch nie - soweit ich denken kann - dermaßen unglaubwürdig und hinkt hinter allem was mit Recht und Sozialem zu tun hat nur hinterher. Man hat den Mittelstand wegbrechen lassen; es werden auch aktuell vorrangig wirtschaftliche gut gestellte Bereiche mit deren Profitinteressenten gefördert; Die Armut der Rentner - welche Deutschland wieder aufbauen halfen - müssen in Deutschland um überleben zu konnen sogar Flaschen sammeln. Da frage ich mich, wer wirft die Pfandflaschen einfach in den Müll oder in die Natur oder auch zu oft in Gewässer? Das sind doch nur die im Wohlstand lebenden Personen, deren Einkommen erlaubt es auf PFAND zu verzichten. Kürzungen bei den Ärmsten im Land, bei Behinderten und Kindern sowie bei Jugendlichen bedeutet auch, dass für die Personen welche diese Menschen betreuen und zum Teil aufwändig pflegen weniger ausgegeben werden kann und die Regierung auf ehrenamtliche und oftmals kostenlosen Personen die Kostenlast überträgt. Nicht umsonst hört man immer öfter die Aussage, dass man sich als Deutsche Person mit den gezahlten Steuergeldern ausgenutzt fühlt, vor allem auch deshalb, weil auch die oft sehr niedrigen Renten ebenfalls besteuert werden. Alleine schon der Vorschlag bei Behinderten Kürzungen vorzunehmen ist in meinen Augen ein krasser Verstoß im Menschenrecht und Herr Merz beweist damit sicherlich keine ausreichende Führungskraft.