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"Einen alten Baum sollte man nicht umpflanzen" Ein Seniorenheim soll ja nicht eine "Altenverwahranstalt" sein, sondern heimatnah und familiennah gute Pflege gewährleisten. Angehörige/Ehepartner können kommen und ihre Lieben betreuen, Essen reichen oder mit ihnen Spaziergänge machen- Dinge, für die im Pflegealltag die Zeit knapp ist, Dinge, die der Seele des Pflegebedürftigen guttun. Dies wird ihnen nun schwer gemacht.
Was mich aber am meisten wütend macht ist, das die eigene Familie und das Umfeld weg schaut und ihre alten Familienmitglieder ab schiebt... teilweise aus Bequemlichkeit oder aus Zeitmangel beruflich. Vielleicht sollte man, genau so wie bei kleinen Kindern, eine gesetzliche Grundlage schaffen, ähnlich wie Mutterschaftsurlaub, um sich adäquat um seine betagten Familienmitglieder zu kümmern. Früher lebten mehrere Generationen in einem Haus oder nahe beieinander. So konten sich die einzelnen Familienmitglieder abwechseln und gemeinsam pflegen... heutzutage sehr selten geworden...ich denke, das ist die Konsequenz dessen, wie mit alten Menschen in unserer Gesellschaft umgegangen wird und welchen Stellenwert sie haben..mir bricht es das Herz....es gibt für alles einen Verein, im Fernsehen jedes Jahr ein Spendenaufruf " Ein Herz für Kinder", das natürlich gut und richtig ist.... aber ungerecht... vielleicht sollten die Intendanten des öffentlichen Fernsehens jährlich oder halbjährlich eine Gala ins Leben rufen, für Kinder, für Hochbetagte, für Menschen mit Handicap, für arme und in Not geratene Menschen, für die Tiere und für die Umwelt... so kommen alle in den Genuß der Zuwendungen. ...das verstehe ich unter Gemeinschaft und Nächstenliebe. Die Altenheime, eine übrigens treffende Bezeichnung und Institutionen sind nur ein Spiegelbild der Gesellschaft. Ich empfinde es zutiefst verabschiedungswürdig, was mit den Menschen in diesen Aufbewahrungsanstalten passiert.. anders kann ich es nicht bezeichnen....Ich habe damals meine Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt..zu Hause... neben dem Beruf. Ich hâtte es nie über das Herz gebracht, sie weg in ein Heim zu geben...da mir die Lieblosigkeit im Krankenhaus schon aufgefallen ist...es war die richtige Entscheidung. Natürlich ist es mit persönlichen Einschränkungen verbunden. Aber hat uns unsere Mutter etc. nicht in den jungen Lebensjahren und begleitet, gepflegt und beschützt?! Ich finde, dann ist es nur selbstverständlich, das man ihr im Alter dieses gerne zurück geben möchte. Und über die Politik bin ich in dieser Sache maßlos enttäuscht....
Es darf nicht sein das man so mit dem Personal
und uns umgeht.Wieviel ältere Leute sollen sterben weil es am Ort kein Krankenhaus mehr gibt.
Der Rettungsdienst kann das alles nicht mehr leisten
Unsere Gesellschaft verroht immer mehr. Egoismus, Betrug, Altersarmut und Rassismus greifen immer mehr um sich. Gerade deshalb befinde ich es als unumgänglich diese Begegnungsstätte für Alle, ob jung, ob alt, ob arm oder reich, zu erhalten. Austausch, um Einblick in verschiedene Lebensumstände zu erhalten, ist für ein respektvollen und würdiges Miteinander unumgänglich. Bitte zerstören Sie diese wertvolle Begegnungsstätte nicht! Gerade in unserer heutigen, kalten Gesellschaft braucht es solche Gemeinschaftsstätten.