„Pflege nicht kaputtsparen – Entlastung, Betreuung und Beratung erhalten“

„Pflege nicht kaputtsparen – Entlastung, Betreuung und Beratung erhalten“

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Brigitte Rose und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition an die Bundesregierung und die Verantwortlichen der geplanten Pflegereform 2027


UNSERE FORDERUNG
Die derzeit diskutierte Pflegereform 2027 befindet sich nach aktuellem Stand noch im Entwurfsstadium. Noch ist nichts endgültig beschlossen.

Gerade deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auf mögliche Folgen aufmerksam zu machen und die Stimmen der Betroffenen, Angehörigen und Leistungserbringer zu hören.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, die Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI zu erhalten,
die Verhinderungspflege nicht zum Nachteil der Betroffenen einzuschränken,
die Pflegeberatungsgespräche nach § 37.3 SGB XI in ihrer bisherigen Form zu sichern,
sowie die Arbeit mobiler Betreuungsdienste langfristig zu schützen.


WER WIR SIND
Mein Name ist Stephanie Reuter. Ich bin Inhaberin des mobilen Betreuungsdienstes „Die Hausheldin“ mit Standorten in Essen und Mülheim an der Ruhr.

Seit 2018 habe ich gemeinsam mit meiner Familie und meinem Team ein Unternehmen aufgebaut, das heute mehr als 600 Kundinnen und Kunden betreut und 45 Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Wir unterstützen pflegebedürftige Menschen in ihrem Zuhause, entlasten Angehörige und tragen täglich dazu bei, dass Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Wie viele andere Anbieter haben wir erhebliche Investitionen getätigt, Zulassungen beantragt, Zertifizierungen erworben, Mitarbeitende geschult und Versorgungsstrukturen aufgebaut.

Diese Petition entsteht aus der Sorge um unsere Kundinnen und Kunden, ihre Angehörigen, unsere Mitarbeitenden und die Zukunft einer gesamten Branche.

WARUM DIESE PETITION?
Mobile Betreuungsdienste sind weit mehr als reine Dienstleister.

Wir fahren zu Menschen nach Hause.

Wir unterstützen beim Einkaufen, begleiten zu Terminen, helfen im Haushalt, führen Gespräche, hören zu und schenken Zeit.

Für viele Menschen sind unsere Besuche ein fester Bestandteil ihres Alltags.

Viele unserer Kundinnen und Kunden leben allein.

Manche haben keine Angehörigen mehr oder nur wenig soziale Kontakte.

Sie freuen sich oft tagelang auf den Besuch ihrer Betreuungskraft.

Es sind feste Bezugspersonen entstanden. Vertrauen ist gewachsen. Beziehungen sind entstanden.

Für viele Menschen bedeuten diese Besuche Sicherheit, Orientierung und soziale Teilhabe.

Gleichzeitig entlasten wir Angehörige, die Beruf, Familie und Pflege miteinander vereinbaren müssen und oftmals bereits an ihre Belastungsgrenzen gelangen.

UNSERE SORGEN
Mit großer Sorge verfolgen wir die Diskussionen rund um die geplante Pflegereform 2027.

Besonders kritisch sehen wir mögliche Veränderungen bei den Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI.

Diese Leistungen ermöglichen vielen Menschen überhaupt erst die Inanspruchnahme von Betreuung und Unterstützung im Alltag.

Ebenso kritisch sehen wir mögliche Einschränkungen bei der Verhinderungspflege.

Die Verhinderungspflege ist für viele Angehörige eine unverzichtbare Unterstützung. Sie schafft Freiräume, verhindert Überlastung und trägt dazu bei, dass Pflege zuhause überhaupt dauerhaft möglich bleibt.

Auch die Pflegeberatungsgespräche nach § 37.3 SGB XI erfüllen eine wichtige Funktion.

Viele Betroffene erfahren erst durch diese Gespräche, welche Leistungen ihnen zustehen und welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können.

Erst vor kurzem haben wir eine qualifizierte Mitarbeiterin eingestellt, die diese Beratungsgespräche durchführt.

Wie viele andere Anbieter haben wir auf die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen vertraut und entsprechende Investitionen in Personal, Weiterbildung und Strukturen vorgenommen.

WAS STEHT AUF DEM SPIEL?
Wenn funktionierende Unterstützungsangebote eingeschränkt oder gestrichen werden, betrifft dies nicht nur Unternehmen.

Es betrifft vor allem Menschen.

Es betrifft pflegebedürftige Menschen.

Es betrifft pflegende Angehörige.

Es betrifft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Arbeit mit Herz, Engagement und Überzeugung ausüben.

Es betrifft gewachsene Versorgungsstrukturen, die über Jahre aufgebaut wurden.

Allein in unserem Unternehmen wären 45 Arbeitsplätze betroffen.

Über 600 Kundinnen und Kunden müssten um ihre gewohnte Unterstützung bangen.

Deutschland braucht aufgrund des demografischen Wandels künftig mehr Unterstützung, mehr Betreuung und mehr Entlastung – nicht weniger.

WARUM WIR DIESE PETITION STARTEN
Uns ist bewusst, dass die Diskussion um die Pflegereform 2027 weit über die mobilen Betreuungsdienste hinausgeht.

Betroffen sind zahlreiche Bereiche des Gesundheits- und Pflegesystems, darunter Pflegebedürftige, Angehörige, ambulante Pflegedienste, Beratungsstellen, Tagespflegen, Betreuungskräfte und viele weitere Leistungserbringer.

Diese Petition erhebt daher nicht den Anspruch, für alle Betroffenen sprechen zu können.

Sie entsteht aus unserer täglichen Praxis als mobiler Betreuungsdienst und aus den Erfahrungen, die wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden, ihren Angehörigen und unseren Mitarbeiterinnen machen.

Gerade deshalb möchten wir auf die Auswirkungen aufmerksam machen, die die geplanten Änderungen für die Menschen haben können, die wir jeden Tag begleiten und unterstützen.

UNSERE BITTE
Wir fordern die Verantwortlichen auf, die geplanten Änderungen gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen, Pflegeberatern, mobilen Betreuungsdiensten und weiteren Leistungserbringern zu überdenken.

Die Menschen, die täglich von diesen Leistungen profitieren, müssen gehört werden.

Pflege darf nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Hinter jeder Leistung stehen Menschen, Familien, Schicksale und Existenzen.

Pflege braucht Verlässlichkeit.

Pflege braucht Menschlichkeit.

Pflege braucht Unterstützung.

Nicht weniger – sondern mehr.

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIESE PETITION
Für die Zukunft pflegebedürftiger Menschen.

Für pflegende Angehörige.

Für die Beschäftigten in der Pflege- und Betreuungsbranche.

Und für eine menschliche und verlässliche Pflegeversorgung in Deutschland.

Jetzt unterschreiben und teilen.

 

424

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Brigitte Rose und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Petition an die Bundesregierung und die Verantwortlichen der geplanten Pflegereform 2027


UNSERE FORDERUNG
Die derzeit diskutierte Pflegereform 2027 befindet sich nach aktuellem Stand noch im Entwurfsstadium. Noch ist nichts endgültig beschlossen.

Gerade deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auf mögliche Folgen aufmerksam zu machen und die Stimmen der Betroffenen, Angehörigen und Leistungserbringer zu hören.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf, die Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI zu erhalten,
die Verhinderungspflege nicht zum Nachteil der Betroffenen einzuschränken,
die Pflegeberatungsgespräche nach § 37.3 SGB XI in ihrer bisherigen Form zu sichern,
sowie die Arbeit mobiler Betreuungsdienste langfristig zu schützen.


WER WIR SIND
Mein Name ist Stephanie Reuter. Ich bin Inhaberin des mobilen Betreuungsdienstes „Die Hausheldin“ mit Standorten in Essen und Mülheim an der Ruhr.

Seit 2018 habe ich gemeinsam mit meiner Familie und meinem Team ein Unternehmen aufgebaut, das heute mehr als 600 Kundinnen und Kunden betreut und 45 Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Wir unterstützen pflegebedürftige Menschen in ihrem Zuhause, entlasten Angehörige und tragen täglich dazu bei, dass Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Wie viele andere Anbieter haben wir erhebliche Investitionen getätigt, Zulassungen beantragt, Zertifizierungen erworben, Mitarbeitende geschult und Versorgungsstrukturen aufgebaut.

Diese Petition entsteht aus der Sorge um unsere Kundinnen und Kunden, ihre Angehörigen, unsere Mitarbeitenden und die Zukunft einer gesamten Branche.

WARUM DIESE PETITION?
Mobile Betreuungsdienste sind weit mehr als reine Dienstleister.

Wir fahren zu Menschen nach Hause.

Wir unterstützen beim Einkaufen, begleiten zu Terminen, helfen im Haushalt, führen Gespräche, hören zu und schenken Zeit.

Für viele Menschen sind unsere Besuche ein fester Bestandteil ihres Alltags.

Viele unserer Kundinnen und Kunden leben allein.

Manche haben keine Angehörigen mehr oder nur wenig soziale Kontakte.

Sie freuen sich oft tagelang auf den Besuch ihrer Betreuungskraft.

Es sind feste Bezugspersonen entstanden. Vertrauen ist gewachsen. Beziehungen sind entstanden.

Für viele Menschen bedeuten diese Besuche Sicherheit, Orientierung und soziale Teilhabe.

Gleichzeitig entlasten wir Angehörige, die Beruf, Familie und Pflege miteinander vereinbaren müssen und oftmals bereits an ihre Belastungsgrenzen gelangen.

UNSERE SORGEN
Mit großer Sorge verfolgen wir die Diskussionen rund um die geplante Pflegereform 2027.

Besonders kritisch sehen wir mögliche Veränderungen bei den Entlastungsleistungen nach § 45b SGB XI.

Diese Leistungen ermöglichen vielen Menschen überhaupt erst die Inanspruchnahme von Betreuung und Unterstützung im Alltag.

Ebenso kritisch sehen wir mögliche Einschränkungen bei der Verhinderungspflege.

Die Verhinderungspflege ist für viele Angehörige eine unverzichtbare Unterstützung. Sie schafft Freiräume, verhindert Überlastung und trägt dazu bei, dass Pflege zuhause überhaupt dauerhaft möglich bleibt.

Auch die Pflegeberatungsgespräche nach § 37.3 SGB XI erfüllen eine wichtige Funktion.

Viele Betroffene erfahren erst durch diese Gespräche, welche Leistungen ihnen zustehen und welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können.

Erst vor kurzem haben wir eine qualifizierte Mitarbeiterin eingestellt, die diese Beratungsgespräche durchführt.

Wie viele andere Anbieter haben wir auf die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen vertraut und entsprechende Investitionen in Personal, Weiterbildung und Strukturen vorgenommen.

WAS STEHT AUF DEM SPIEL?
Wenn funktionierende Unterstützungsangebote eingeschränkt oder gestrichen werden, betrifft dies nicht nur Unternehmen.

Es betrifft vor allem Menschen.

Es betrifft pflegebedürftige Menschen.

Es betrifft pflegende Angehörige.

Es betrifft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Arbeit mit Herz, Engagement und Überzeugung ausüben.

Es betrifft gewachsene Versorgungsstrukturen, die über Jahre aufgebaut wurden.

Allein in unserem Unternehmen wären 45 Arbeitsplätze betroffen.

Über 600 Kundinnen und Kunden müssten um ihre gewohnte Unterstützung bangen.

Deutschland braucht aufgrund des demografischen Wandels künftig mehr Unterstützung, mehr Betreuung und mehr Entlastung – nicht weniger.

WARUM WIR DIESE PETITION STARTEN
Uns ist bewusst, dass die Diskussion um die Pflegereform 2027 weit über die mobilen Betreuungsdienste hinausgeht.

Betroffen sind zahlreiche Bereiche des Gesundheits- und Pflegesystems, darunter Pflegebedürftige, Angehörige, ambulante Pflegedienste, Beratungsstellen, Tagespflegen, Betreuungskräfte und viele weitere Leistungserbringer.

Diese Petition erhebt daher nicht den Anspruch, für alle Betroffenen sprechen zu können.

Sie entsteht aus unserer täglichen Praxis als mobiler Betreuungsdienst und aus den Erfahrungen, die wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden, ihren Angehörigen und unseren Mitarbeiterinnen machen.

Gerade deshalb möchten wir auf die Auswirkungen aufmerksam machen, die die geplanten Änderungen für die Menschen haben können, die wir jeden Tag begleiten und unterstützen.

UNSERE BITTE
Wir fordern die Verantwortlichen auf, die geplanten Änderungen gemeinsam mit Betroffenen, Angehörigen, Pflegeberatern, mobilen Betreuungsdiensten und weiteren Leistungserbringern zu überdenken.

Die Menschen, die täglich von diesen Leistungen profitieren, müssen gehört werden.

Pflege darf nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Hinter jeder Leistung stehen Menschen, Familien, Schicksale und Existenzen.

Pflege braucht Verlässlichkeit.

Pflege braucht Menschlichkeit.

Pflege braucht Unterstützung.

Nicht weniger – sondern mehr.

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE DIESE PETITION
Für die Zukunft pflegebedürftiger Menschen.

Für pflegende Angehörige.

Für die Beschäftigten in der Pflege- und Betreuungsbranche.

Und für eine menschliche und verlässliche Pflegeversorgung in Deutschland.

Jetzt unterschreiben und teilen.

 

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition