Dieses Urteil, ist echt traurig. Erst wird gejammert das es an Kindern mangelt. Und dann verspricht man den Leuten sie zu unterstützen. Und kurz vor der Deadline stopt man alles, Alles wird teurer Kita Gebühren explodieren. Wie soll man das noch alles schaffen? Man darf sich hier in diesem Land anscheinend nicht mehr die Zeit mit seinem Kind nehmen, Man wird ja gezwungen das Kind so schnell wie möglich in fremde Hände zu geben, damit man es finanziell alles stemmen kann.
Insbesondere junge Familien mit Kindern müssen oft mit jedem Euro rechnen. Da wurde in die Familienplanung häufig auch das bayerische Familiengeld mit eingerechnet. Nach der Streichung wurde bei der Überlegung, ob man sich ein oder mehrere Kinder leisten kann sicherlich auch das angekündigte Kinderstartgeld eingerechnet. Ganz einfach, weil für viele Familien in dieser Lebensphase jeder Euro weniger zu einer Verschuldung führt. Ein Verdienst ist in vielen Fällen zu wenig, um den Lebensunterhalt für eine ganze Familie zu bestreiten. Leider umso mehr, weil die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft und es den Mittelstand immer weniger gibt. Wenn der Freistaat nun Leistungen streichen muss, ist das nachvollziehbar. Wenn es sich aber um Leistungen handelt, die von einem als vertrauensvoll eingestuften Bayerischen Ministerpräsidenten schon angekündigt waren, ist das für mich völlig unverständlich und stellt einen Vertrauensbruch dar. Sicherlich darf man in die Familienplanung nichts einrechnen, was man nicht hat. Aber bereits angekündigte Zahlungen mit einzuplanen, erachte ich als legitim. Nun werden die Familien mit dieser finanziellen Lücke, die genau in die Zeit fällt, in der einem Elternteil eine berufliche Tätigkeit auch zum Kindeswohl nahezu unmöglich ist, alleine gelassen. Ich hoffe, die Entscheidung zur Streichung des Kinderstartgeldes wird nochmals überdacht. Sollte sie aus finanziellen Gründen wirklich notwendig sein dann bitte nur mit einer Vorlaufzeit in der jede Familie entscheiden kann, ob ein Kind dann auch finanziell möglich ist. Unser Freistaat Bayern stellt die Familien in seiner Verfassung unter einen besonderen Schutz. Dieser Schutz sollte nicht erst beginnen, wenn Kinder in die Kita kommen sondern mit dem Beginn neuen Lebens.
Wir Eltern die bisher 2025 ein Kind bekommen haben, Haben unsere Elternzeiten geplant und beantragt. Diese lassen sich nicht mehr ändern. Wie sollen wir die Lücke des Kinderstartgelds schließen. Hätte wir gewusst das es nichts gibt. Hätten wir evtl. Weniger oder keine Elternzeit beantragt. Da wir von einem Gehalt nicht leben können. Herr Söder drängt Familien in Schulden im Achso familienfreundlichen Bayern
Seit meine Enkelin an Zöliakie erkrankt ist, weiss ich wie schwierig es ist, in Deutschland unterwegs glutenfreies Essen zu bekommen. Was in anderen europäischen Ländern selbstverständlich ist, sollte doch auch bei uns möglich sein.
Langsam reicht es mit der Verbotskultur aus Brüssel. Die Abgeordneten sollten für das Volk da sein, nicht GEGEN das Volk. Davon sind wir mittlerweile leider Meilenweit entfernt. Ich habe mit dem Dampfen begonnen, um das Rauchen von Tabak zu unterlassen. Dann kam die horrende Steuer auf Dampferbasen, Liquids u.ä. Und jetzt das quasi Verbot, nicht mit mir!
Ich bin selbst von ME/CFS betroffen – und es ist kaum in Worte zu fassen, wie schwer dieses Leben mit der Krankheit ist. Jeder Tag ist ein Kampf – nicht nur gegen die Symptome, sondern auch gegen ein Gesundheitssystem, das uns im Stich lässt.
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung. Viele von uns sind dauerhaft erschöpft, bettlägerig, reizüberempfindlich, können kaum noch am Leben teilnehmen. Bereits kleine Belastungen – körperlich, geistig oder emotional – führen zu einer drastischen Verschlechterung des Zustands. Diese Belastungsintoleranz macht selbst alltägliche Dinge wie Essen im Familienkreis oder ein Gespräch unmöglich.
Gleichzeitig sind wir gezwungen, uns ständig zu rechtfertigen – gegenüber Behörden, Ärztinnen, Gutachterinnen. Wir kämpfen um Anerkennung, um Rente, werden in Reha-Maßnahmen gedrängt, die uns massiv schaden. Und genau dieser permanente Druck, diese Unsicherheit und Ignoranz – machen viele von uns zusätzlich krank. Manche verlieren daran sogar ihr Leben.
ME/CFS ist keine Depression. Es ist keine reine „psychische“ Erkrankung. Dennoch können bei manchen von uns Ansätze helfen, die das überlastete Nervensystem gezielt regulieren – wie z. B. somatische Techniken oder achtsamkeitsbasierte Methoden. Aber diese können nur helfen, wenn die Krankheit zuvor ernst genommen, richtig eingeordnet und nicht fälschlich als „alles nur Einbildung“ abgetan wird.
Wir brauchen endlich fundiertes Wissen im Gesundheitswesen, verpflichtende ärztliche Fortbildungen, bessere Forschung und echte strukturelle Hilfe. Denn niemand sollte mit dieser Krankheit allein gelassen werden – und schon gar nicht durch das System zusätzlich leiden.
Weil ich allen Erkrankten ein Leben wünsche mit Versorgung und Hilfsangeboten um überhaupt ein Leben zu erleben können.
Jetzt ist es noch "ein Leben ohne eines zu erleben".
Egal wie alt, egal wie krank. Jeder sollte ein Anrecht auf Respekt und Versorgung haben!
ME Myalgische Enzephalomyelitis ist keine psychische Erkrankung. Also hört auf das zu bagatalisieren oder zu stigmatisieren und helft endlich Millionen von Betroffenen wieder ein Leben zu haben.
Aufklärung der Ärzteschaft!!!