Verbindlicher Schutzplan gegen den Eichenprozessionsspinner in der Jungfernheide

Verbindlicher Schutzplan gegen den Eichenprozessionsspinner in der Jungfernheide

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Silvia Grüllich und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Jetzt handeln: Verbindlicher Schutzplan gegen den Eichenprozessionsspinner im Volkspark Jungfernheide — Vorbild für ganz Berlin

Jedes Jahr dasselbe: Gesperrte Spielplätze, geschlossene Kitas, Fenster zu bei 30 Grad — wegen des Eichenprozessionsspinners im Volkspark Jungfernheide. Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen wehen aus dem Park in Gärten, Wohnungen und Schulen. Ausschläge, Atemnot, Augenreizungen — besonders für Kinder, Asthmatiker und ältere Menschen ist das jedes Jahr eine echte Gesundheitsgefahr.

2025 waren über 350 Bäume befallen. 2026 beginnt die Saison — und die ersten Betroffenen melden sich bereits.

Es gibt wirksame, naturverträgliche Lösungen. Sie werden nur nicht eingesetzt.

Wir fordern jetzt einen verbindlichen Schutzplan — für die Jungfernheide, und als Vorbild für ganz Berlin.

 

Lies die konkreten Forderungen unten und unterschreib jetzt.

Der Volkspark Jungfernheide ist mit 146 Hektar der zweitgrößte Park Berlins — zentrales Naherholungsgebiet für Zehntausende Menschen aus Charlottenburg-Nord, Siemensstadt, Spandau und den angrenzenden Stadtteilen.

2025 waren über 350 Bäume stark vom Eichenprozessionsspinner befallen, fünf Sportanlagen mussten gesperrt werden. Die Kita im Park war drei Wochen lang vollständig geschlossen. Spielplätze im und rund um den Park sowie das Freibad, Kletterpark und Biergärten waren nicht oder kaum nutzbar. Umliegende Kitas und Schulen mussten ihre Kinder wochenlang drinnen halten — bei sommerlichen Temperaturen, ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeiten, weil das Öffnen der Fenster wegen der wehenden Brennhaare nicht möglich war. Das ist für Kinder und Personal unzumutbar. 2026 droht eine Wiederholung: Bereits jetzt im Mai berichten Anwohnerinnen und Anwohner von ersten Brennhaar-Kontakten und Hautausschlägen sowie Atemproblemen.

Das eigentliche Ausmaß reicht weit über den Park hinaus. Das Bezirksamt selbst empfiehlt Anwohnenden, Fenster geschlossen zu halten — denn die mikroskopisch kleinen Brennhaare werden bei Wind über weite Strecken transportiert, in Gärten, auf Balkone, in Wohnungen. Schutzmaßnahmen der Anwohnenden auf privaten Grundstücken bleiben wirkungslos, solange der Befall im Park unkontrolliert bleibt. Für Kinder, ältere Menschen und Asthmatiker ist die Lage in der Saison besonders gefährlich: Bei Kontakt drohen schwere Hautausschläge (Raupendermatitis), heftiger Juckreiz, Augenreizungen, Atembeschwerden bis hin zum Asthma oder in seltenen Fällen allergische Schocks. Diese Gefahr und Ohnmacht ist real — und sie ist vermeidbar.

Das biologische Mittel Bacillus thuringiensis wirkt ausschließlich auf freifressende Schmetterlingsraupen und ist für Menschen, Tiere und Bienen unbedenklich. Sein frühzeitiger, präventiver Einsatz im Frühjahr — bevor die Raupen Brennhaare entwickeln — hätte den Massenbefall der letzten Jahre verhindern können. Stattdessen wird Jahr für Jahr reaktiv gehandelt, wenn es bereits zu spät ist.

Wir fordern einen verbindlichen jährlichen Schutzplan für die Jungfernheide:


Adressat: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Bezirksamt Spandau & Senatsverwaltung für Umwelt Berlin

  1. Sofortmaßnahme 2026: Unverzügliche, flächendeckende Nestentfernung durch Fachfirmen im gesamten Park — nicht nur punktuell.
  2. Präventives Spritzen ab 2027: Jährlicher Einsatz von Bacillus thuringiensis im Frühjahr, bevor Brennhaare gebildet werden.
  3. Frühzeitiges Monitoring: Bestandsaufnahme ab März jeden Jahres für präventives Handeln.
  4. Natürliche Feinde fördern: Installation von Nistkästen für Meisen und Fledermäuse im gesamten Parkbereich — wie in Trier und Marburg bereits erfolgreich umgesetzt.
  5.  Blühstreifen anlegen: Aussaat heimischer Wildblumenstreifen am Parkrand als Lebensraum für Schlupfwespen und andere natürliche Gegenspieler.
  6. Alternative Methoden prüfen: Prüfung weiterer biologischer Methoden wie Nematoden sowie selektiv wirkender Mittel.
  7. Transparente Kommunikation: Rechtzeitige Information an Schulen, Kitas und Anwohner vor der Saison — nicht erst wenn Bereiche gesperrt werden.

Präventive Maßnahmen im Frühjahr sind nachweislich kostengünstiger als die jährlich anfallenden Kosten für reaktive Nestentfernung, Sperrungen und den wirtschaftlichen Schaden durch z.B. geschlossene Einrichtungen. Gesundheitsschutz ist keine Kür, sondern staatliche Pflicht.

 

Die Jungfernheide als erster Schritt — Vorbild für ganz Berlin

Der Volkspark Jungfernheide ist nicht der einzige betroffene Park. Laut Berliner Pflanzenschutzamt gehören Charlottenburg-Wilmersdorf, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf, Spandau, Lichtenberg und Pankow zu den am stärksten betroffenen Bezirken der Stadt. Überall das gleiche Bild: Anwohnerinnen und Anwohner, die ihre Gärten nicht nutzen können, Kitas die drinnen bleiben müssen, Parks und Spielplätze die gesperrt werden.

Ein konsequenter Schutzplan für die Jungfernheide soll deshalb der erste Schritt und das Vorbild sein. Wir fordern den Berliner Senat auf, auf dieser Grundlage einen gesamtstädtischen Bekämpfungs- und Präventionsplan zu entwickeln — für alle stark betroffenen Parks und Grünanlagen Berlins. Die betroffenen Bezirksämter sind aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen.

Berlin hat die Pflicht, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen — in jedem Bezirk.

avatar of the starter
Franziska M.Petitionsstarter*inIch bin Siemensstädterin und meine Tochter leidet jedes Jahr unter den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners. Mitten in der Stadt brauchen wir sichere Naherholungsgebiete. Gesundheitsschutz und Naturschutz müssen gemeinsam gedacht werden!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Silvia Grüllich und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Jetzt handeln: Verbindlicher Schutzplan gegen den Eichenprozessionsspinner im Volkspark Jungfernheide — Vorbild für ganz Berlin

Jedes Jahr dasselbe: Gesperrte Spielplätze, geschlossene Kitas, Fenster zu bei 30 Grad — wegen des Eichenprozessionsspinners im Volkspark Jungfernheide. Die mikroskopisch kleinen Brennhaare der Raupen wehen aus dem Park in Gärten, Wohnungen und Schulen. Ausschläge, Atemnot, Augenreizungen — besonders für Kinder, Asthmatiker und ältere Menschen ist das jedes Jahr eine echte Gesundheitsgefahr.

2025 waren über 350 Bäume befallen. 2026 beginnt die Saison — und die ersten Betroffenen melden sich bereits.

Es gibt wirksame, naturverträgliche Lösungen. Sie werden nur nicht eingesetzt.

Wir fordern jetzt einen verbindlichen Schutzplan — für die Jungfernheide, und als Vorbild für ganz Berlin.

 

Lies die konkreten Forderungen unten und unterschreib jetzt.

Der Volkspark Jungfernheide ist mit 146 Hektar der zweitgrößte Park Berlins — zentrales Naherholungsgebiet für Zehntausende Menschen aus Charlottenburg-Nord, Siemensstadt, Spandau und den angrenzenden Stadtteilen.

2025 waren über 350 Bäume stark vom Eichenprozessionsspinner befallen, fünf Sportanlagen mussten gesperrt werden. Die Kita im Park war drei Wochen lang vollständig geschlossen. Spielplätze im und rund um den Park sowie das Freibad, Kletterpark und Biergärten waren nicht oder kaum nutzbar. Umliegende Kitas und Schulen mussten ihre Kinder wochenlang drinnen halten — bei sommerlichen Temperaturen, ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeiten, weil das Öffnen der Fenster wegen der wehenden Brennhaare nicht möglich war. Das ist für Kinder und Personal unzumutbar. 2026 droht eine Wiederholung: Bereits jetzt im Mai berichten Anwohnerinnen und Anwohner von ersten Brennhaar-Kontakten und Hautausschlägen sowie Atemproblemen.

Das eigentliche Ausmaß reicht weit über den Park hinaus. Das Bezirksamt selbst empfiehlt Anwohnenden, Fenster geschlossen zu halten — denn die mikroskopisch kleinen Brennhaare werden bei Wind über weite Strecken transportiert, in Gärten, auf Balkone, in Wohnungen. Schutzmaßnahmen der Anwohnenden auf privaten Grundstücken bleiben wirkungslos, solange der Befall im Park unkontrolliert bleibt. Für Kinder, ältere Menschen und Asthmatiker ist die Lage in der Saison besonders gefährlich: Bei Kontakt drohen schwere Hautausschläge (Raupendermatitis), heftiger Juckreiz, Augenreizungen, Atembeschwerden bis hin zum Asthma oder in seltenen Fällen allergische Schocks. Diese Gefahr und Ohnmacht ist real — und sie ist vermeidbar.

Das biologische Mittel Bacillus thuringiensis wirkt ausschließlich auf freifressende Schmetterlingsraupen und ist für Menschen, Tiere und Bienen unbedenklich. Sein frühzeitiger, präventiver Einsatz im Frühjahr — bevor die Raupen Brennhaare entwickeln — hätte den Massenbefall der letzten Jahre verhindern können. Stattdessen wird Jahr für Jahr reaktiv gehandelt, wenn es bereits zu spät ist.

Wir fordern einen verbindlichen jährlichen Schutzplan für die Jungfernheide:


Adressat: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Bezirksamt Spandau & Senatsverwaltung für Umwelt Berlin

  1. Sofortmaßnahme 2026: Unverzügliche, flächendeckende Nestentfernung durch Fachfirmen im gesamten Park — nicht nur punktuell.
  2. Präventives Spritzen ab 2027: Jährlicher Einsatz von Bacillus thuringiensis im Frühjahr, bevor Brennhaare gebildet werden.
  3. Frühzeitiges Monitoring: Bestandsaufnahme ab März jeden Jahres für präventives Handeln.
  4. Natürliche Feinde fördern: Installation von Nistkästen für Meisen und Fledermäuse im gesamten Parkbereich — wie in Trier und Marburg bereits erfolgreich umgesetzt.
  5.  Blühstreifen anlegen: Aussaat heimischer Wildblumenstreifen am Parkrand als Lebensraum für Schlupfwespen und andere natürliche Gegenspieler.
  6. Alternative Methoden prüfen: Prüfung weiterer biologischer Methoden wie Nematoden sowie selektiv wirkender Mittel.
  7. Transparente Kommunikation: Rechtzeitige Information an Schulen, Kitas und Anwohner vor der Saison — nicht erst wenn Bereiche gesperrt werden.

Präventive Maßnahmen im Frühjahr sind nachweislich kostengünstiger als die jährlich anfallenden Kosten für reaktive Nestentfernung, Sperrungen und den wirtschaftlichen Schaden durch z.B. geschlossene Einrichtungen. Gesundheitsschutz ist keine Kür, sondern staatliche Pflicht.

 

Die Jungfernheide als erster Schritt — Vorbild für ganz Berlin

Der Volkspark Jungfernheide ist nicht der einzige betroffene Park. Laut Berliner Pflanzenschutzamt gehören Charlottenburg-Wilmersdorf, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf, Spandau, Lichtenberg und Pankow zu den am stärksten betroffenen Bezirken der Stadt. Überall das gleiche Bild: Anwohnerinnen und Anwohner, die ihre Gärten nicht nutzen können, Kitas die drinnen bleiben müssen, Parks und Spielplätze die gesperrt werden.

Ein konsequenter Schutzplan für die Jungfernheide soll deshalb der erste Schritt und das Vorbild sein. Wir fordern den Berliner Senat auf, auf dieser Grundlage einen gesamtstädtischen Bekämpfungs- und Präventionsplan zu entwickeln — für alle stark betroffenen Parks und Grünanlagen Berlins. Die betroffenen Bezirksämter sind aufgefordert, diesem Beispiel zu folgen.

Berlin hat die Pflicht, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen — in jedem Bezirk.

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Franziska M.Petitionsstarter*inIch bin Siemensstädterin und meine Tochter leidet jedes Jahr unter den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners. Mitten in der Stadt brauchen wir sichere Naherholungsgebiete. Gesundheitsschutz und Naturschutz müssen gemeinsam gedacht werden!

Die Entscheidungsträger*innen

Senatsverwaltung für Umwelt, Bezirksamt Charlottenburg & Wilmersdorf, Berzirksamt Spandau
Senatsverwaltung für Umwelt, Bezirksamt Charlottenburg & Wilmersdorf, Berzirksamt Spandau

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