Hallo,
ich bin seit 1981 examinierte Krankenschwester und kann nur sagen, die, die diese Extraausbildung abschaffen wollen haben absolut keinen Plan und noch nie ein weinendes Kind versorgt, es ist eine Schande, dass es nicht nur kaum richtige funktionierende Kitas und Schulen gibt, nein
Jetzt versucht man doch tatsächlich gleich vom ersten Tag an unsere Zukunft zu zerstören, denn das sind unsere Kinder und Enkel, sie werden jeder Chance beraubt.
Wie grottenschlecht unser Gesundheitswesen schon heute ist, ist doch wirklich kein Geheimnis mehr, mit der neuen Ausbildung wird es ganz den Bach runter gehen. Ich habe täglich mit Azubis zu tun und die bestätigen mir genau das.
Warum dauerte die Ausbildung zur Kinder-krankenschwester 3 Jahre, weil man diese Zeit bräuchte. Heute wird alles zusammengedrängt und man erwartet am Ende das gleiche Wissen.
Um zu verstehen, dass das nicht funktionieren kann muss man nicht einmal studiert haben nur mit beiden Beinen mitten im Leben stehen, doch das tun die Superverdiener in Berlin nun mal nicht.
Ich drücke die Daumen, dass ganz viele Unterschriften zusammen kommen, denn auf und hört man ja eh nicht
Ich bin noch eine gelernte Kinderkrankenschwester,jetzt im Ruhestand. Aber das erste was wir in der Ausbildung gelernt haben ist. Kein Kind kann Dir genau sagen was es hat und wo es weh tut. Gucke das Kind an, warte nicht darauf! Wo hat man noch die Zeit, wann lernt man diese Fähigkeiten? Die Kinder sind keine kleinen Erwachsen! Sie verlassen sich auf uns und die Fähigkeit ihnen zu helfen.
Ich leite eine Pflegeschule und kenne das Problem somit aus erster Hand. Wir bieten, noch als eine der wenigen Schulen in Deutschland überhaupt, die Spezialisierung Pädiatrie an. Auszubildende entscheiden sich aus gutem Grund für Schulen wie unsere: sie wollen kranke Kinder und Jugendliche versorgen.
Die Folgen für kranke Kinder und Jugendliche sind nicht abzusehen, wenn das Wahlrecht aberkannt wird. Eine Entwicklung in die falsche Richtung, wie ich finde.
Als Nervenarzt hab ich verschiedene Unfallopfer kennengelernt! Jugendliche als auch Elterteile fahren häufig zu zweit oder mit dem eigenen Kind, wobei ja letzteres das Risiko niemals begreift! Es ist schlicht verantwortungslos!
Helmpflicht sowieso! Ich würde aber letztlich eher für ein Verbot plädieren!
Dieses Urteil, ist echt traurig. Erst wird gejammert das es an Kindern mangelt. Und dann verspricht man den Leuten sie zu unterstützen. Und kurz vor der Deadline stopt man alles, Alles wird teurer Kita Gebühren explodieren. Wie soll man das noch alles schaffen? Man darf sich hier in diesem Land anscheinend nicht mehr die Zeit mit seinem Kind nehmen, Man wird ja gezwungen das Kind so schnell wie möglich in fremde Hände zu geben, damit man es finanziell alles stemmen kann.
Wir Eltern die bisher 2025 ein Kind bekommen haben, Haben unsere Elternzeiten geplant und beantragt. Diese lassen sich nicht mehr ändern. Wie sollen wir die Lücke des Kinderstartgelds schließen. Hätte wir gewusst das es nichts gibt. Hätten wir evtl. Weniger oder keine Elternzeit beantragt. Da wir von einem Gehalt nicht leben können. Herr Söder drängt Familien in Schulden im Achso familienfreundlichen Bayern
Insbesondere junge Familien mit Kindern müssen oft mit jedem Euro rechnen. Da wurde in die Familienplanung häufig auch das bayerische Familiengeld mit eingerechnet. Nach der Streichung wurde bei der Überlegung, ob man sich ein oder mehrere Kinder leisten kann sicherlich auch das angekündigte Kinderstartgeld eingerechnet. Ganz einfach, weil für viele Familien in dieser Lebensphase jeder Euro weniger zu einer Verschuldung führt. Ein Verdienst ist in vielen Fällen zu wenig, um den Lebensunterhalt für eine ganze Familie zu bestreiten. Leider umso mehr, weil die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft und es den Mittelstand immer weniger gibt. Wenn der Freistaat nun Leistungen streichen muss, ist das nachvollziehbar. Wenn es sich aber um Leistungen handelt, die von einem als vertrauensvoll eingestuften Bayerischen Ministerpräsidenten schon angekündigt waren, ist das für mich völlig unverständlich und stellt einen Vertrauensbruch dar. Sicherlich darf man in die Familienplanung nichts einrechnen, was man nicht hat. Aber bereits angekündigte Zahlungen mit einzuplanen, erachte ich als legitim. Nun werden die Familien mit dieser finanziellen Lücke, die genau in die Zeit fällt, in der einem Elternteil eine berufliche Tätigkeit auch zum Kindeswohl nahezu unmöglich ist, alleine gelassen. Ich hoffe, die Entscheidung zur Streichung des Kinderstartgeldes wird nochmals überdacht. Sollte sie aus finanziellen Gründen wirklich notwendig sein dann bitte nur mit einer Vorlaufzeit in der jede Familie entscheiden kann, ob ein Kind dann auch finanziell möglich ist. Unser Freistaat Bayern stellt die Familien in seiner Verfassung unter einen besonderen Schutz. Dieser Schutz sollte nicht erst beginnen, wenn Kinder in die Kita kommen sondern mit dem Beginn neuen Lebens.
Es ist eine Frechheit das Kinderstartgeld, welches schon eine Verschlechterung zum Familiengeld war, 6 Wochen vor der Einführung ersatzlos zu streichen