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Umwelt

91 petitions

Update posted 2 weeks ago

Petition to EU Commission President von der Leyen, EU Commissioner Timmermans

Meltdown for Europe's energy transition: Stop the greenwashing of nuclear power and gas!

English / Deutsch / Español / Français / Nederlands / Italiano While the negotiations of the EU’s “Fit-for-55” climate package are in progress, a fatal decision is looming. The climate neutrality and sustainability of Europe's energy supply is at stake. Specifically: New nuclear and gas power plants are to be classified as “sustainable investments”. This would mean that gas and nuclear energy would be painted green and cash floodgates would be opened for these energy sources. It would send the EU’s climate and energy policy on a completely wrong path! That's what it's about in detail: The European Commission has been working for months on a new EU standard for sustainable investments, the so-called EU taxonomy. This standard will, for example, define which energy sources are considered sustainable. So the taxonomy is a sustainability label. The classification as a sustainable investment has immense consequences: In the future, not only banks, insurance companies and other financial market players will base their investment decisions on this EU standard, but also small investors. And not only that: European and national subsidies and taxpayers’ money would also flow into nuclear power and gas if these energy sources were given the sustainability label. This is so important because Europe currently has to transition its energy supply to climate neutrality. The role of gas and nuclear power is a heated argument among EU member states. Energy sources that are classified as sustainable by the EU will be very popular in the next few years. If an energy source is not part of the EU taxonomy, it will not be banned, but it will be much more difficult to finance it. The meltdown occurred at the last EU summit on October 22nd: EU Commission chief Ursula von der Leyen announced that she would in a short time present a proposal for the EU sustainability label, which also includes nuclear power and gas. So far she had always spoken out against nuclear and gas in taxonomy. The result: New nuclear power plants and even gas-fired power plants that are not state-of-the-art could hope for a windfall. Investments in nuclear power and gas would therefore get almost the same sustainability label as the construction of wind turbines and solar systems. A meltdown for renewable energies! The European Commission surrendered at the last EU summit and gave in to the greenwashing of nuclear power. In this way, a decision for gas and nuclear power in the EU taxonomy could now come within a matter of days. It all depends on Ursula von der Leyen's EU Commission and her proposal for sustainability rules. By painting nuclear and gas green, Ursula von der Leyen and her First Vice-President Frans Timmermans would also break the promise of their own “European Green Deal”. It would be the first clear change of course on Europe's path to climate neutrality - a departure from actual sustainability and the 1.5 degree target! Once the European Commission has presented its proposal, it would need a so-called “qualified majority” among the EU member states to stop the project. That is practically hopeless. So please sign this petition and support the demand made by President Ursula von der Leyen and Vice-President Frans Timmermans: The generation of electricity from nuclear power and gas is not sustainable. Nuclear and gas must therefore not be classified as sustainable investments within the framework of the EU taxonomy! Sven Giegold (DE)- Bas Eickhout(NL) - Ernest Urtasun (ES) - Damien Careme (FR) - Yannick Jadot (FR) - Michèle Rivasi (FR)Members of the European Parliament for the Greens/EFA

Sven Giegold
161,908 supporters
Update posted 4 weeks ago

Petition to Bundesministerin Steffi Lemke

Frau Lemke, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!

Englisch | FranzösischDer Jagdtourismus trägt maßgeblich zur Ausrottung selten gewordener Tierarten in Afrika bei. Unglaublich aber wahr. Das Bundesamt für Naturschutz erteilt noch immer Importgenehmigungen für Jagdtrophäen. Doch wir können etwas dagegen tun. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Deutschland künftig die Einfuhr von Trophäen bedrohter Arten verweigert. Hintergrund Jagdskandale wie die grausame Pfeil-Jagd eines amerikanischen Zahnarztes auf den Löwen Cecil oder der Abschuss von Ncombo, Afrikas größtem Elefantenbullen, durch einen Berliner Immobilienmakler sind keine Einzelfälle. Jahr für Jahr fallen rund 600 Löwen, 800 Leoparden und 900 Elefanten Hobbyjägern zum Opfer. Dabei sind die schönsten und stärksten Tiere als Trophäe besonders beliebt, was die Jagd auf die von Wilderei bereits bedrohten Arten noch mörderischer macht. Denn gerade diese Tiere sind für die Arterhaltung am wichtigsten. Wer einen Elefanten mit langen Stoßzähnen erschießt, raubt einer ganzen Herde das Wissen, das sie zum Überleben braucht, denn nur die alten, erfahrenen Elefanten kennen die Migrationsrouten und Wasserstellen in Dürrezeiten und wissen um die Wirkung heilender Pflanzen. Wer ein stattliches Löwenmännchen erlegt, bringt Stress und Rivalitätskämpfe in das Rudel, ist für den Tod der Nachkommen verantwortlich und sorgt für eine genetische Verarmung. Je seltener ein Tier desto begehrter und teurer die Jagd. Für das Töten eines Elefanten zahlt der Hobbyjäger 17.000 bis 65.000 Euro. Selbst die wenigen Bullen der 200 noch lebenden Wüstenelefanten in Namibia werden für entsprechende Entgelte legal ins Visier genommen. Für 280.000 Euro dürfen auch die letzten Vertreter der Spitzmaulnashörner erschossen werden. Jagdanbieter werben gerne mit dem Argument der angeblichen Nachhaltigkeit der Trophäenjagd; die Geldeinnahmen für die Vergabe der Abschusslizenzen kämen dem Artenschutz und der lokalen Bevölkerung zugute. Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre widerlegen genau dies. Die Bevölkerung bekommt von den Jagdeinnahmen praktisch nichts ab, in den Jagdländern Tansania, Namibia, Sambia, Zentralafrikanische Republik, Burkina Faso und Benin sind es gemittelt 30 Cent pro Kopf und Jahr. Noch weniger profitiert der Artenschutz in den gerade in Jagd- und Naturschutz-Angelegenheiten von Korruption geplagten Ländern. In den meisten Jagdgebieten geht nicht nur der Wildtierbestand rapide zurück, auch die dort lebende Bevölkerung verarmt immer mehr. Weil es an alternativen Erwerbsmöglichkeiten mangelt, wird sie zur Wilderei gezwungen, um ihre Existenz zu sichern. Den größten Profit beim Verkauf der Abschusslizenzen streichen indes die ausländischen Anbieter der Jagdsafaris ein. Länder wie Namibia und Tansania locken Jagdtouristen in der Hoffnung auf Devisen. Doch gerade in Tansania hat die Strategie der nachhaltigen Jagd komplett versagt. Im größten Jagdgebiet Afrikas, dem Wildreservat Selous und Umgebung, schlachteten Wilderer in den letzten fünf Jahren 57.000 Elefanten ab. Für die Hobbyjäger gibt es jetzt dort nichts mehr zu schießen. Kenia dagegen hat bereits 1977 die Jagd verboten, Botswana 2014. Aus gutem Grund. Wirtschaftlichen Studien zufolge schafft der Fototourismus wesentlich mehr dauerhafte Jobs als der Jagdtourismus und ist um ein Vielfaches lukrativer. Ein Elefant beispielsweise trägt zum BIP umgerechnet 1,5 Mio. Euro bei, bezogen auf seine gesamte Lebensspanne von 70 Jahren. Die EU hat inzwischen den Import von Trophäen getöteter Elefanten aus Tansania, Mosambik und Kamerun verboten. Löwentrophäen dürfen Jäger aus Äthiopien, Benin, Burkina Faso und Kamerun nicht mehr mitbringen. Dadurch verliert die Jagd ihren Reiz. Doch aus anderen Ländern, in denen die Wildtierbestände teilweise dramatisch eingebrochen sind, ist die Einfuhr von Jagdtrophäen gefährdeter Arten weiterhin möglich. Deutschland verhindert das bisher nicht, obwohl gerade deutsche Jäger einen hohen Anteil an der Jagd auf streng geschützte afrikanische Tierarten haben. In den letzten zehn Jahren wurden die Trophäen von 323 Elefanten, 417 Leoparden, 195 Löwen, 24 Breitmaulnashörnern und 2 Spitzmaulnashörnern nach Deutschland eingeführt. Das dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz unterstellte Bundesamt für Naturschutz hat damit 99,7 % aller Import-Anträge für die Trophäen besonders schützenswerter Tierarten genehmigt (aufgelistet in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES). Dabei wäre das Amt nach der EU-Artenschutzverordnung 338/97 verpflichtet, jeden Importantrag hinsichtlich der Mindestanforderungen für die Einfuhr von Exemplaren gefährdeter Tierarten zu prüfen. Danach darf die Erteilung einer Einfuhrgenehmigung das Verbreitungsgebiet der Population nicht beeinträchtigen oder sonstigen Belangen des Artenschutzes entgegenstehen und muss dem Schutz der betreffenden Art dienen. Die Großwildjagd ist ein Relikt aus der Kolonialzeit, sie ist ethisch nicht vertretbar, lässt die lokale Bevölkerung verarmen und heizt die Wilderei an, sie dient weder der Arterhaltung noch dürfte sie im Interesse des einzelnen Tieres stehen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland seiner rechtlichen Verpflichtung nachkommt.  Quellen IUCN/PACO: Big Game Hunting in West Africa. What is its contribution to conservation? IUCN, Cambridge, 2009, ISBN: 978-2-8317-1204-8 Sara Wehrli: Jagdtourismus: Die Schattenseite unserer „Heger und Pfleger“, Fachstelle Wildtiere STS, Basel, 2014, www.tierschutz.com „Duties of the CITES Scientific Authorities and Scientific Review Group under Regulations (EC) No 338/97 and (EC) No 865/2006”, http://ec.europa.eu/environment/cites/pdf/srg/guidelines.pdf „Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates vom 9. Dezember 1996 über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels“, http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:31997R0338&from=EN „Einfuhr von Jagdtrophäen, Antwort der Bundesregierung, 13.10.2015“, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/063/1806317.pdf „Großwildjagd: Der ganz legale Ausverkauf bedrohter Arten“, www.prowildlife.de/presseinformation_trophaenjagd_KleineAnfrage_2015 „Elefantenmassaker in Tansania“, www.reaev.de/wordpress/wp-content/2015/05/pm5_apr2015_rea3.pdf The David Sheldrick Wildlife Trust: „Dead or Alive? Valuing an Elephant“, www.iworry.org Economists at Large: The $200 million question: How much does trophy hunting really contribute to African communities?, A report for the African Lion Coalition, prepared by Economists at Large, Melbourne, Australia, 2013

Dr. Christian Felix
754,479 supporters
Update posted 4 weeks ago

Petition to Cem Özdemir

Illegale Fisch-Rückwürfe stoppen! Helft unserem Fisch!

Fordere von Landwirtschafts- und Fischereiminister Cem Özdemir: Setzen Sie sich für eine verantwortungsvolle Fischerei ein, die unsere Meeresbewohner vor dem sinnlosen Tod bewahrt. Halten Sie sich an das Versprechen der europäischen Fischereiminister, die Überfischung und illegale Rückwürfe bis 2020 zu beenden! Warum? Seit Jahren vernichten riesige internationale Fischfangflotten sinnlos tonnenweise Meerestiere und Jungfische von gefährdeten Arten – und werfen diese einfach wieder zurück ins Meer. Sie fischen mit riesigen Schleppnetzen bis auf den Grund der Meere. Damit fangen sie nicht nur wahllos alles, was ihnen entgegenschwimmt, sondern zerstören mit den Grundschleppnetzen auch die Meeresböden! Unzählige Meerestiere und zu kleine, junge Fische, die nicht als Speisefisch verkauft werden können, landen dabei ungewollt im Netz, zum Beispiel junge Dorsche. Damit diese zu kleinen Fische nicht auf die Fangquoten angerechnet werden, werden sie einfach halbtot zurück ins Meer geworfen. Diese Rückwürfe sind illegal und müssen sofort beendet werden! Sie rotten die Fischbestände von morgen aus, denn diese getöteten Jungfische können nicht mehr heranwachsen und somit keinen Nachwuchs mehr bekommen. Wenn es den Fischbeständen nicht gut geht, sind auch die regionalen Küstenfischer gefährdet. Gemeinsam mit Marion Kracht, Tina Schüssler, Aline Joers sowie unseren Partnern Our Fish und Followfish fordern wir deshalb von Cem Özdemir, dass sie sich für eine umweltschonende Fischerei einsetzt. Jetzt!  Gib auch du uns deine Stimme und unterstütze uns gegen illegale Rückwürfe – so einfach geht es: Unterzeichne diese Petition Schreibe hier eine persönliche Protestmail: www.duh.de/stopptrueckwuerfe Dreh ein Handy-Video mit deinem Sprung ins Wasser, nominiere drei Freunde und poste es unter #StopptRückwürfe Bitte kämpfe auch du mit uns für eine Fischerei, die europaweit auf verantwortungsvolle Fangpraktiken setzt. Fordere mit uns konkret folgende Dinge: Die Kontrolle und vollständige Dokumentation der Fischerei und der Umsetzung des Rückwurfverbots auf EU-Ebene. Wer einen Fisch fängt, muss ihn an Land bringen und auf die Fangquoten anrechnen lassen. Das schafft Anreize für naturverträgliche Fangmethoden. Ein gerechtes und transparentes Fangquoten-System, das regionale Küstenfischer und umweltschonende Fischereibetriebe fördert. Konkrete Managementpläne zur Fischereibeschränkung in Nord- und Ostsee, aber auch in allen anderen europäischen Meeren. Meeresschutzgebiete dürfen nicht länger nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen echte Rückzugsräume für Dorsch, Scholle und Co bieten. Eine solche Fischerei ist gut für alle – für die Fischbestände, für die regionalen Küstenfischer und letztendlich auch für uns Verbraucher. Wer steht hinter dieser Petition? Wir als Deutsche Umwelthilfe und unser Partner Our Fish kämpfen auf politischer Ebene dafür, dass der Meeresschutz in der EU und in Deutschland vorankommt. Die prominenten Köpfe Marion Kracht, Tina Schüssler und Aline Joers setzen sich mit uns dafür ein, dass möglichst viel Menschen von diesem Thema erfahren – denn wir brauchen öffentlichen Druck, um unsere Meere wirklich retten zu können! Und auch Öko-Pionier Followfish will, dass eine vollständig dokumentierte Fischerei zukünftig Standard ist! Weitere Hintergrundinformationen Die europäischen Mitgliedsstaaten haben sich mit der Unterzeichnung der Gemeinsamen Fischereipolitik dazu verpflichtet, die Überfischung bis 2020 zu beenden. Dazu zählt auch ein Stopp der Rückwürfe. Dies ist nur möglich wenn geltendes Recht tatsächlich angewendet wird. Aber bis jetzt ignorieren die Mitgliedsstaaten unverhohlen ihre eigenen Versprechen, obwohl unsere Meeresgebiete immer weiter zerstört werden! Es ist kaum noch Zeit bis 2020 und die Probleme werden immer größer – jeden Tag: Über 40 Prozent der Fischbestände im Nord-Ost-Atlantik sind immer noch überfischt [1], im Mittelmeer sind es 90 Prozent! Fische werden wie Abfall behandelt: Duzende Millionen von ihnen werden jedes Jahr wie Müll ins Meer zurückgeworfen, obwohl diese Rückwürfe bereits seit 2014 verboten sind [2]. Der Schutz der Meeresbewohner ist ein Witz: Gerade einmal 9 Prozent der Europäischen Meeresgebiete sind als Schutzgebiete ausgewiesen [3] und nicht 30 Prozent, wie WissenschaftlerInnen dringend empfehlen [4]. Außerdem bestehen die meisten dieser Meeresschutzgebiete nur auf dem Papier, nur ein sehr kleiner Prozentsatz von ihnen sind tatsächlich echte Schutzgebiete. Die Europäischen Fischereiminister treffen sich im Oktober, um die Fangquoten für das kommende Jahr in der Ostsee festzulegen. Im Dezember geht es dann um Nordsee und Nordatlantik. Bis dahin müssen wir ihnen die unmissverständliche Botschaft überbringen, dass es so keinesfalls weitergehen kann. Wenn sie ihr Versprechen einlösen wollen, bis 2020 die Überfischung zu beenden, müssen sie extrem schnell reagieren! Die Regeln bestehen bereits! Aber sie müssen JETZT umgesetzt werden! Deshalb: Gib uns deine Stimme und unterstütze uns gegen illegale Rückwürfe – hier noch einmal alles auf einen Blick: Unterzeichne diese Petition. Schreibe hier eine persönliche Protestmail: www.duh.de/stopptrueckwuerfe Dreh ein Handy-Video mit deinem Sprung ins Wasser, nominiere drei weitere Personen und poste es unter #StopptRückwürfe Wir danken dir ganz herzlich! Gemeinsam bewegen wir mehr! Eure Marion Kracht, Tina Schüssler,Aline Joers,Our Fish,Followfishund die Deutsche Umwelthilfe e.V.   PS: Gemeinnützige Organisationen wie die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), sind auf Unterstützer angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die Deutsche Umwelthilfe freut sich über eine Unterstützung ihrer Arbeit. Hier könnt ihr Fördermitglied werden, zum Beispiel mit 5 Euro im Monat. DUH Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln | IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 |BIC: BFSWDE33XXX   Quellen: [1] Scientific, Tehnical and Economic Committee for Fisheries - 54th Plenary Report- European Commission; https://stecf.jrc.ec.europa.eu/documents/43805/1672821/2017-04_STECF+PLEN+17-01_JRC106580.pdf (03/10/17) [2] Our fish - What’s Happening to Our Fish?; http://our.fish/en/campaign/the-problem/ (03/10/17) [3] EEA Newsletter, Issue 2017/3, 15 September 2017 - European Environment Agency ; https://www.eea.europa.eu/media/newsletter/eea-newsletter-issue-2017-3 (03/10/17) [4]"IUCN Members Approve 30%-by-2030 Goal for MPAs" -MPA News; https://mpanews.openchannels.org/news/mpa-news/iucn-members-approve-30-2030-goal-mpas-%E2%80%94-most-ambitious-target-so-far-mpa-coverage (03/10/17)   Copyright Bilder und Videos: DUH; Marion Kracht, Tina Schüssler/Manuela Rauch, Aline Joers, followfish

Tina Schüssler, Marion Kracht, Aline Joers, followfish und die Deutsche Umwelthilfe
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Update posted 2 months ago

Petition to Κώστας Στρέκας

Save Paligremnos - SOS Plakias (Crete)

Scroll down for GR and EN DE Schokiert beobachten wir in den letzten Tagen wie die Erdbewegungsmaschinen das bekannte Wahrzeichen von Plakias, Paligremnos, unwiederbringlich verändern, damit dort eine touristische Anlage gebaut werden kann. Eine Investition die ab 2019 bekannt wurde, und sich in kontra befindet mit der örtlichen Gemeinde sowie Betriebsverbänden, der lokalen Regierung, der griechischen Kammer der Technik, dem Bund der Architekten Rethymnon, dem Naturkundemuseum Kretas und der griechischen Gesellschaft für Umwelt- und Kulturerbe. Der eindrucksvolle Paligremnos hat eine senkrechte, glatte Fläche (die weiteraus auch unter Wasser besteht) in der viele geologische und tektonische Elemente bzgl. der Entstehung dieser Verwerfung zu sehen sind. Neben zahlreichen Touristen zieht diese Formation auch Geologiestudenten, Kletterer und Taucher aus aller Welt an. Dieser Ort und die Gegend bis zur Spitze der Halbinsel ist einer der wichtigsten Geotopen auf Kreta. Paligremnos wurde in den Atlas für geologische Denkmäler der Ägäis und in dem Geologieführer für Kreta aufgenommen. Darüber hinaus hat er eine große historische und kulturelle Bedeutung, da er mit Bergbauaktivitäten und historischen Ereignissen der weiteren Umgebung verbunden ist. Zudem weist Paligremnos bemerkenswerte ökologische Eigenschaften auf. Dieser typischer Charakter und der besondere Wert von Paligremnos wird von der örtlichen Gemeinde (zu der Zeit Gemeinde Foinikas) in der SHOOAP (Raum- und Wohnungspläne für offene Städte) betont und als Gesetzvorlage vorgestellt. Diese wurde aber noch nicht institutionalisiert. Zudem gibt es viele Studien und Texte von etlichen Organisationen, die die Deklaration von Paligremnos als Naturschutzdenkmal vorschlagen, wie zB. das Naturkundemuseum Kretas, die griechische Gesellscahft für Umwelt- und Kulturerbe, die griechische Kammer der Technik, der Bund der Architekten Rethymnon u.a.. Der Staat, der laut Verfassung zu besondere, vorsorgliche und repressive Maßnahmen im Rahmen des Nachhaltigkeitsprinzips verpflichtet ist, hat in diesem Fall nichts unternommen. Der massive Widerstand und die negative Meinung der lokalen Gemeinde hat niemanden entmütigt mit diesem Bauprojekt fortzufahren. Die negative Stellungnahme des Architekturrates der Präfektur Rethymnon wurde durch die positive Stellungnahme des zentralen Architekturrates in Athen umgangen. Die Botschaft des Staates ist wieder einmal klar: Natur, Denkmäler, kulturelles Erbe; alles wird den Investoren als Beute geboten. Laut dem negativem Bericht des Naturkunde Museum Kretas über den Standort der Investition, werden die Konstruktionen und begleitenden Arbeiten, neben der Veränderung des Ortsbildes auch zu Erosion der Hänge beitragen. Weiterhin wird eine Felsunterstützung notwendig sein um das Gelände vor eventuellen Einstürzen zu schützen. All das würde zusätzliche Schäden für die Landschaft und den Wert des geologischen Denkmals führen. Die Gemeinde Ag. Vasileiou bemüht sich diese Hybris und dieses Verbrechen das in diesem Ort stattfindet, auch wenn erst jetzt, zu stoppen. Gemäß Artikel 24 der Griechischen Verfassung ist der Schutz der natürlichen und kulturellen Umwelt jedermanns Recht und Verpflichtung. Wir haben also die Pflicht aber auch das Recht, Paligremno jetzt zu verteidigen. Ein schwieriger und langer Kampf hat begonnen.Am Sonntag 15-5-22 führen alle Wege Kretas nach Plakias, um an diesem einzigartigen Ort eine Umarmung und ein Schutzschild zu bilden. Lasst uns um 11 Uhr morgens alle da sein, um unseren Beschluss, Paligremno zu schützen und zu verteidigen, bekannt zu geben. GR Τις τελευταίες ημέρες παρακολουθούμε σοκαρισμένοι τα χωματουργικά μηχανήματα να αλλοιώνουν ανεπανόρθωτα το εμβληματικό τοπόσημο του Πλακιά, τον Παλίγκρεμνο, με σκοπό την κατασκευή ξενοδοχειακής μονάδας. Μια επένδυση που από το 2019 που έγινε γνωστή, βρίσκει αντίθετη την τοπική κοινωνία, τους τοπικούς εμπορικούς και επαγγελματικούς συλλόγους, την τοπική αυτοδιοίκηση, το ΤΕΕ και τον Σύλλογο Αρχιτεκτόνων Ρεθύμνου καθώς και το Μουσείο Φυσικής Ιστορίας του Πανεπιστημίου Κρήτης και την Ελληνική Εταιρεία Περιβάλλοντος και Πολιτισμού.Ο εντυπωσιακός Παλίγκρεμνος με την κατακόρυφη, κατοπτρική επιφάνεια στην οποία φαίνονται πάρα πολλά γεωλογικά και τεκτονικά στοιχεία για τον τρόπο σχηματισμού του ρήγματος που συνεχίζεται υποθαλάσσια, προσελκύει εκτός από πλήθος τουριστών, φοιτητές γεωλογικών σχολών αλλά και αναρριχητές και δύτες από όλον τον κόσμο. Η θέση αυτή μέχρι το άκρο της χερσονήσου αποτελεί έναν από τους σημαντικότερους γεωτόπους της Κρήτης, έχει συμπεριληφθεί στον Άτλαντα των γεωλογικών μνημείων του Αιγαίου, και στον οδηγό για την γεωλογία στην Κρήτη. Επιπρόσθετα έχει μεγάλη ιστορική και πολιτισμική σημασία καθώς συνδέεται με μεταλλευτικές δραστηριότητες και ιστορικά γεγονότα της ευρύτερης περιοχής,ενώ διαθέτει και αξιόλογα οικολογικά χαρακτηριστικά. Τον χαρακτήρα αυτό και την αξία του Παλίγκρεμνου υπογραμμίζει και νομοθετεί το ΣΧΟΟΑΠ του τ.Δ. Φοίνικα, που δεν έχει ακόμα θεσμοθετηθεί, καθώς και πολλές μελέτες, κείμενα και εισηγήσεις από πλήθος φορέων όπως το Μουσείο Φυσικής Ιστορίας, η Ελληνική Εταιρεία Περιβάλλοντος και Πολιτισμού, το ΤΕΕ και ο Σύλλογος Αρχιτεκτόνων Ρεθύμνου κ ά, που προτείνουν την κήρυξη του Παλίγκρεμνου ως προστατευόμενου τοπίου-μνημείου. Το κράτος που σύμφωνα με το Σύνταγμα έχει υποχρέωση να παίρνει ιδιαίτεραπροληπτικά και κατασταλτικά μέτρα στο πλαίσιο της αρχής της αειφορίας, στην συγκεκριμένη περίπτωση αδιαφόρησε. Η μαζική αντίθεση των τοπικών φορέων και οι αρνητικές γνωμοδοτήσεις για το έργο δεν πτόησαν κανέναν, η αρνητική γνωμοδότηση του Συμβουλίου Αρχιτεκτονικής Π.Ε.Ρεθύμνου παρακάμφθηκε με την θετική γνωμοδότηση από το κεντρικό Συμβούλιο Αρχιτεκτονικής στην Αθήνα. Το μήνυμα της πολιτείας για άλλη μια φορά είναι σαφές: Η φύση, τα μνημεία, η πολιτιστική κληρονομιά, τα πάντα προσφέρονται βορά στους επενδυτές.Σύμφωνα με την αρνητική έκθεση του Μουσείου Φυσικής Ιστορίας για την χωροθέτηση της επένδυσης, οι υπόσκαφες κατασκευές αλλά και τα συνοδευτικά έργα, εκτός από την αλλοίωση της εικόνας της περιοχής θα συντελέσουν στην διάβρωση των πρανών και αργά ή γρήγορα θα χρειαστούν έργα αντιστήριξης των βράχων και προστασία του χώρου από πιθανές καταπτώσεις μεαποτέλεσμα επιπλέον βλάβη στο τοπίο και την αξία του γεωλογικού μνημείου.Από τον Δήμο Αγ. Bασιλείου, γίνεται προσπάθεια να σταματήσει έστω και τώρα η ύβρις και το έγκλημα που συντελείται στην περιοχή. Σύμφωνα με το άρθρο 24 του Συντάγματος η προστασία του φυσικού και πολιτιστικού περιβάλλοντος αποτελεί υποχρέωση και δικαίωμα του καθενός.Έχουμε υποχρέωση και δικαίωμα να υπερασπιστούμε τον Παλίγκρεμνο τώρα που μας χρειάζεται όλους. Ένας δύσκολος και μακρύς αγώνας ξεκινά.Την Κυριακή 15-5-22 όλοι οι δρόμοι της Κρήτης οδηγούν στον Πλακιά για να φτιάξουμε μια αγκαλιά και ασπίδα προστασίας στο μοναδικό αυτό μέρος.Στις 11 το πρωί, ας είμαστε όλοι εκεί για να δηλώσουμε την απόφαση μας να υπερασπιστούμε τον Παλίγκρεμνο.ΚΙΝΗΣΗ ΓΙΑ ΤΗΝ ΠΡΟΣΤΑΣΙΑ ΤΟΥ ΠΑΛΙΓΚΡΕΜΝΟΥ EN In the last few days we have been watching in shock as earthmoving machines irreparably damage the emblematic landmark of Plakias, Paligremnos, in order to build a hotel. An investment that since 2019, when it became known, has been opposed by the local community, the local commercial and professional associations, the local government, the Technical Chamber and the Architects' Association of Rethymnon, as well as the Museum of Natural History of the University of Crete and the Hellenic Society for Environment and Culture.The impressive Paligremnos with its vertical, mirror-like surface, which shows a lot of geological and tectonic evidence of the formation of the fault that continues underwater, attracts not only a large number of tourists, but also students of geological schools, climbers and divers from all over the world. This site, up to the tip of the peninsula, is one of the most important geological sites in Crete, and has been included in the Atlas of Geological Monuments of the Aegean, and in the guide to geology in Crete. In addition, it is of great historical and cultural importance as it is associated with mining activities and historical events in the wider region, and has remarkable ecological characteristics. This character and the value of Paligremnos is underlined and legislated by the SPHOP of the district of Finikas, which has not yet been established, as well as by many studies, texts and recommendations from a number of institutions such as the Museum of Natural History, the Hellenic Society for Environment and Culture, the Technical Chamber of Greece, the Association of Architects of Rethymnon, etc., which propose the declaration of Paligremnos as a protected landscape-monument. The state, which according to the Constitution has the obligation to take special care of the preventive and repressive measures within the framework of the principle of sustainability, in this particular case has failed to take care. The massive opposition of local stakeholders and the negative opinions on the project did not deter anyone, the negative opinion of the Council of Architecture of the P.E. Rethymnon was overridden by the positive opinion of the central Council of Architecture in Athens. The message of the state once again is clear: Nature, monuments, cultural heritage, everything is offered as a gift to investors. According to the negative report of the Museum of Natural History on the location of the investment, the underground structures and the accompanying works, apart from altering the image of the area, will contribute to the erosion of the slopes and sooner or later will require works to shore up the rocks and protect the area from possible collapses withresulting in further damage to the landscape and the value of the geological monument. From the Municipality of Ag. Vassiliou, an effort is being made to stop even now the hubris and crime that is taking place in the area. According to Article 24 of the Greek Constitution, the protection of the natural and cultural environment is an obligation and right of everyone. We have an obligation and a right to defend Paligremno now, when it needs us all. A long and difficult struggle begins. On Sunday 15-5-22 all the roads of Crete lead to Plakias to build an embrace and shield of protection for this unique place. At 11am, let us all be there to declare our decision to defend Paligremno.MOVEMENT FOR THE PROTECTION OF PALIGREMNOS #save_paligremnos #sos_plakias #save_paligremnos_sos_plakias

Angeliki Tsioli
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