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Gesundheit

62 petitions

Started 2 weeks ago

Petition to Boston Children's Hospital, Türkiye Sağlık Bakanlığı

“SMA’LI ÇOÇUKLARA SES OLALIM”!!

Çok kısa bi zaman önce “SMA” hastası  olan “ROZA” Arı’nın kampanyasını çok sayıda gönül  elçileriyle bitirmiş olmanın mutluluğu yaşıyoruz. Rozanın tedavisi için tam tamına (2.341.450$) para miktarı bağışlarla toplandı. Roza Amerika’da Genterapisi  tedavisi ile “Zolgensma” ilacını alıcak inşallah. Kampanya’nın bitmesiyle birlikte bizlere günlerdir “SMA” hastası olan çoçukların aileleri  ve gönül elçileri yardım talebin’de rica ediyorlar. Türkiye’de (3000) yakin SMA hastası çoçuklar var, artık bunun Devletin ve Sağlık Bakanlığının  bir an önce yeni bir yasanın yürürlüğe geçmesi gerekiyor. Aileler çaresiz ve çocukların ölüme terk edilmesinden korkuyorlar. Bu yönlü büyük bir meblanın kampanyalarla değil.. Sağlık sigortaları tarafından karşılaması gerekir.  Bu ilacın 100% tam olarakta bir normal kaliteli hayat vaat etmese bile, iyileşme oranları çok yüksek. Belirli bi tedavi sürecinden sonra SMA hastası çoçuklar Trakesiz nefes alıp verebilirler. Midelerinden beslenmek yerine zamanla normal yemek yiyebilirler. Bu ailelerin sesini gerekli mercilere duyurmak için bu çağrıyı yayınlıyorum.!! ( Lütfen herkes bu çağrıya ortak olsun )!!..                “SMA” Nedir ?! SMA (Spinal Muskuler Atrofi) omurilikte bulunan ön boynuz motor sinir hücrelerini etkileyerek hareket kabiliyetini kısıtlayan bir kas hastalığıdır.Görülme sıklığı Dünya genelinde 1/10.000, Türkiye'de 1/6.000'dir. Ön boynuz hücrelerinde görülen dejenerasyon nedeni ile; kaslarımızın kontrolünü sağlayan sinirlerin fonksiyonu için gerekli protein üretimi gerçekleştirilemez.İstemli kaslarda kuvvetsizlik ve erime (atrofi) görülür.Sinir hücrelerinin işlevini yerine getirememesi; zayıflamaya ve genellikle ölümcül kas güçsüzlüğüne sebep olur. İstemsiz kaslar bu hastalıktan etkilenmez.SMA hastası bireylerin görme ve işitme duyuları hastalıktan etkilenmez. Zeka; normal veya normalin üzerindedir..   In kürzester Zeit haben wir die Kampagne von Roza Ari, mit Hilfe von vielen lieben Menschen, beendet. Wir haben das Geld zusammen bekommen, um genau zu sagen, sind 2.341.450$ zusammen gekommen. Wir freuen uns sehr für die kleine Roza, die nun ihr Medikament in den USA verabreicht bekommen kann. Nach dieser kräftezehrenden Kampagne haben wir sehr viele Nachrichten von Eltern, deren Kinder ebenfalls krank sind, erhalten. Wir wurden um Hilfe gebeten, um bei weiteren Kampagnen mitzuwirken. Mit letzter Hoffnung klammern sich die Eltern dieser Kinder an diese Kampagnen. Dies ist jedoch nicht möglich, es muss eine Lösung gefunden werden. Die Gentherapie mit dem Mittel Zolgensma sollte von den Krankenkassen übernommen werden. Hierfür muss dieRegierung eine Lösung finden, drum bitte ich Sie alle um Unterschrift. Es muss eine Lösung her. Auch wenn noch nicht klar ist, ob die Therapie zu 100% wirkt, hat doch trotzdem jedes erkrankte Kind das Recht, das Medikament zu erhalten.   Sign our Petition for Funding of Zolgensma dose for all  patients affected by Spinal Muscular Atrophy (SMA). Zolgensma, approved for children under 2, is the only one-dose treatment option for any category of SMA patients and has been highly effective in clinical testing so far. That being said the drug’s price: $2.341.450 million. One of the  world’s priciest drug. Without any treatments, SMA would remain the top genetic killer of children under 2. We as an organization group have just helped raised for ROZA ARI. There is an estimated that one in every 6,000 to 10,000 babies worldwide is born with SMA, like Roza that need this dose. Thanks to the generous donations from people who wanted to help but how many more people can we ask for these other kids.   We want our voice to be heard from the public health’s around the world to help every child  diagnosed with SMA that need this dose as a treatment without any price. We are calling upon everyone to sign this petition, demanding governments include all SMA patients in the funding of Zolgensma and to make the drug available immediately.

Sibel Duman-Koparan
705 supporters
Started 3 weeks ago

Petition to Bürgermeister Björn Steinbach und Gemeinderat

Für ein 5G - freies Obersulm. Für die Natur und den Erhalt unseres Naherholungsgebietes

Gefordert wird eine Offenlegung der geplanten oder beschlossenen Aktivitäten bezüglich der Installation der 5G Technologie in Obersulm sowie ein sofortiger Ausbaustopp und das Verhindern der Aufstellung auf privatem Eigentum. Es muss vor der Inbetriebnahme eine unabhängige Technikfolgeabschätzung in Bezug auf Gesundheit, Umwelt und Datenschutz vorliegen, die belegt, dass der angewandte 5G Standard ungefährlich ist. Für die zunehmende Anzahl von elektrosensiblen Menschen müssen funkfreie Zonen geschaffen werden. Wie Sie aus der Presse sicherlich bereits erfahren haben, hat sich die Brüsseler Umweltministerin Frau Céline Fremault am 29.3.2019 mutig gegen die weitere Installation von 5G Mobilfunk ausgesprochen. Ihre Argumentation: “Wenn ich seit Juli 2018 (als eine Absichtserklärung zwischen der Region und den Betreibern unterzeichnet wurde, um Brüssel zur ersten belgischen Stadt zu machen, in der die 5G bis 2020 stattfindet, Anm. L´Echo) nicht aufgehört habe, mich mit diesem Thema anhand einer ganzen Reihe grundlegender Gesundheitsrichtlinien zu beschäftigen, muss heute gesagt werden, dass es für mich undenkbar ist, die Einführung dieser Technologie zu erlauben, wenn ich die Einhaltung der Normen zum Schutz der Bürger nicht sicherstellen kann. 5G oder nicht. Die Brüsseler sind keine Labormäuse, deren Gesundheit ich mit Gewinn verkaufen kann. Daran kann es keinen Zweifel geben.” Auch andere Gemeinden sind diesem Beispiel gefolgt: so z.B. die Städte Genf, Florenz, Krakau, aber auch in Deutschland haben sich Steinheim an der Murr, Ravensburg und viele weitere Städte und Gemeinden gegen 5G ausgesprochen. Der Bürgermeister und der Gemeinderat müssen zum Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger (nach dem Brüsseler Vorbild) das Risiko-Nutzen-Verhältnis prüfen und so lange den 5G Ausbau stoppen, bis die Unbedenklichkeit bewiesen ist. Ein Ausbau aus Profitgründen ist nicht zum Wohle der Einwohner Obersulms. Allein die Petition 88260 Strahlenschutz - Verfahrensaussetzung zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen / Keine Einführung des 5G-Mobilfunkstandards ohne Unbedenklichkeitsnachweis (vom 05.12.2018) auf Bundesebene erreichte über 50.000 Stimmen (1). Informieren Sie sich in den Quellenangaben (s.u.) über die realen Gefahren dieser Technologie. Jeder Physiker / Software-Entwickler besitzt ausreichendes Hintergrundwissen über die Technologie 5G. Danach fehlt jegliches Verständnis dafür, warum diese Technologie flächendeckend eingesetzt werden soll. Doch auch ohne beruflich hier bewandert zu sein ist es ein jedermann Bürger´s Pflicht sich hier zu informieren. Denn Wissen ist keine Bringschuld! Bitte schützen Sie sich selbst und unsere Kinder. Mit Bedenken sehen wir (gemäß dem Vorsorgeprinzip §191 AEUV) dem geplanten flächendeckenden Ausbau des neuen Mobilfunknetzes 5G entgegen. Die Strahlung hat physikalisch bedingt eine schlechtere Reichweite und Durchdringung in Gebäude. Deswegen muss die Anzahl der Sendemasten erhöht und die Intensität der Strahlung deutlich angehoben werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass unsere Verwaltung versucht, die Netze innerhalb und außerhalb von Gebäuden zu trennen, um die Belastung von Menschen zu verringern, obwohl es dafür Technologien gibt. Bisher haben wir ca. 74.000 Basisstationen in der BRD, diese Anzahl wird für 5G mindestens verdoppelt werden müssen. Zudem sollen die Grenzwerte von 38 - 61 V/m in der Intensität angehoben werden. (6) Diese Pläne führen uns zu der Notwendigkeit, uns lokal gegen den geplanten Ausbau der 5G Technologie und für eine unabhängige Technikfolgeabschätzung einzusetzen. Bei mind. 800.000 Sendern, zig neuen Rechenzentren und Milliarden Geräten stellt sich die Frage: Wie lässt sich das mit dem Klimaschutz und dem nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen vereinbaren? Sie finden 497 Studien (4), die darauf hindeuten, dass hochfrequente Strahlung (z.B. Mobilfunk) gesundheitliches Schadenspotential bergen. Das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) geht von einer Unbedenklichkeit der 5G-Technologie aus, ohne dafür Belege zu liefern. Andere Experten, wie Dr. Ron Melnick, ehemaliger Toxikologe vom NTP-Institut (National Institute of environmental health) sagen: „Die Annahme, dass nicht-ionisierende Strahlung keinen Krebs auslösen kann und keine anderen gesundheitlichen Effekte hat außer die Gewebeerwärmung, ist definitiv falsch.“ (12) 2013 erklärte das IARC (International Agency for Research on Cancer) hochfrequente Strahlung für möglicherweise krebserregend (13). Zusätzlich gibt es keine staatliche Technikfolgeabschätzung für 5G. Wollen Sie eine Versuchsperson für die Auswirkung von 5G im Freifeldversuch sein? Das EMF Forschungszentrum der RWTH Aachen wertet zahlreiche Studien aus und kommt zu dem Ergebnis, dass Ratten durch starke elektromagnetische Strahlung möglicherweise Krebs bekommen können (14) Pikanterweise warnt der große Versicherer SWISS RE, dass 5G nicht sicher ist, und deshalb auch nicht versicherbar ist. (11) “Die gesundheitsschädigende Wirkung von Hochfrequenzstrahlung auf Mensch und Umwelt ist bewiesen. Die Anwendung von 5G stellt ein Experiment an der Menschheit und der Umwelt dar, was durch internationales Recht als Verbrechen definiert ist” (aus dem Internationalen Appell von Wissenschaftlern, Ärzten und Umweltschutzorganisationen weltweit: (9)). Risiko-Nutzen-Verhältnis: Bringt 5G Vorteile? Für die Natur und Datensicherheit sicherlich nicht. Der Ressourcenverbrauch für Antennen (und geplante Satelliten) und neue Endgeräte wird enorm. Ein dauerhafter Stromfresser in welchem Millionen Teilnehmergeräte miteinander kommunizieren sollen. 5G bietet den meisten Menschen keinen Mehrwert, denn es existiert bereits ein funktionierender Mobilfunk (4G). Endverbraucher benötigen kabelbasierte Breitband- und Glasfaseranschlüsse. Deshalb möchten wir Sie für eine sachliche Aufklärung über die Gefahren der 5G Technik gewinnen. Vielen Dank für Ihre Stimme und Unterstützung! Quellen: (1) https://www.epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html (2) https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1341 (3) https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384.html (4) https://www.emfdata.org/de (5) https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/mobilfunk-antennen/mobilfunkantenne-kindergaerten (6) https://www.diagnose-funk.org/themen/mobilfunk-versorgung/5g/5g-technik (7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK304630/ (8) https://www.theregister.co.uk/2019/05/02/cisco_vulnerabilities/ (9) https://www.5gspaceappeal.org (10) https://www.zeit.de/2019/04/mobilfunknetz-5g-datenuebertragung-gesundheitsgefahr-strahlenbelastung (11) https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1412 (12) https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1358 (13) https://www.monographs.iarc.fr/iarc-monographs-on-the-evaluation-of-carcinogenic-risks-to-humans-14/ (14) https://www.emf-portal.org/de (15) https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1372

5G - freies Obersulm
514 supporters
This petition won 7 months ago

Petition to Daniela Ludwig, Jens Spahn

Frau Ludwig, engagieren Sie eine unabhängige Fachkommission für eine neue Drogenpolitik!

Deutsch I EnglishDem Versagen der deutschen Drogenpolitik muss endlich mit der Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der sozialen Realität begegnet werden. Tod und Leid durch Drogenkonsum sind mit einer richtigen Drogenpolitik vermeidbar. Wir fordern die Verantwortlichen der Bundesregierung auf, eine transdisziplinäre und unabhängige Kommission mit der Erstellung eines Konzepts für eine zeitgemäße Drogenpolitik zu beauftragen und dieses umgehend umzusetzen. Frau Ludwig, als Drogenbeauftragte fordern wir Sie auf, die Generalüberholung der deutschen Drogenpolitik zu Ihrer Priorität zu machen und umgehend einen Prozess für die Realisierung des von der Kommission erarbeiteten Konzepts in Zusammenarbeit mit den Bundesländern zu organisieren. Die von den Expert*innen ausgesprochenen Empfehlungen dürfen nicht weiter ignoriert werden. Sie müssen konsequent und transparent Eingang in eine neue, wissenschaftsbasierte und damit zeitgemäße Drogenpolitik finden, die Leid und Tod in Verbindung mit Drogengebrauch nachhaltig senkt. Wir setzen uns mit unserer Initiative #mybrainmychoice seit 2017 ehrenamtlich dafür ein, Drogenpolitik im öffentlichen Diskurs zu etablieren und die gesamtgesellschaftlichen Effekte drogenpolitischer Entscheidungen sichtbar zu machen. Unser Ziel ist die Gestaltung und Umsetzung einer menschenwürdigen drogenpolitischen Zukunft, in der die schädigenden Auswirkungen der jetzigen Drogenpolitik durch die Umsetzung von Fachkenntnissen aus der Drogen- und Drogenpolitikforschung überwunden werden. Die schädigende drogenpolitische Gestaltung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht sich in der Corona-Krise besonders drastisch. Der Mangel an Hilfsangeboten und die außergewöhnlich angespannten Bedingungen des illegalen Handels führen zur schutzlosen Auslieferung von Personen mit Abhängigkeitserkrankung. Betroffene sind lebensbedrohlichen Risiken wie unbegleitetem Entzug oder dem Umstieg auf ihnen unbekannte Ersatzsubstanzen ausgesetzt. Das zeigt: Drogenhilfeeinrichtungen müssen dringend unterstützt und zunehmend flächendeckend ausgebaut werden. Akuten Handlungsbedarf beweist auch die im März verlesene, gestiegene Zahl der Drogentoten. 2019 starben 1.398 Menschen an den Folgen des Konsums illegaler Drogen. Das entspricht einem Anstieg um 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wäre der Tod von Langzeitkonsument*innen, die aufgrund fortwährender Strafverfolgung in prekäre Lebens- und Konsumsituationen gedrängt werden, vermeidbar. Ebenso der Tod von Gelegenheitskonsument*innen, die aufgrund von mangelnden niedrigschwelligen Informations- und Beratungsangeboten fehlerhaft dosieren. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, hat die aktuellen Entwicklungen zwar als „nicht hinnehmbar“ bewertet und die positiven Wirkungen von Drogenkonsumräumen und Drug-Checking anerkannt. Einsichten wie diese kommen jedoch mit Blick auf die langjährigen Forderungen seitens Wissenschaft, Drogenhilfe und Betroffenen spät und reichen bei weitem nicht aus. Indem Ludwig explizit betont hat, dass sie die Kriminalisierung von Konsument*innen für richtig hält, wird deutlich, dass sie das Kernproblem der bestehenden Drogenpolitik aufrechterhalten möchte. Wir fordern: Kein Leid und keine Drogentoten aufgrund einer parteiideologisch motivierten, wissenschaftlich längst überholten und gescheiterten Drogenpolitik! Seit 2011 veröffentlicht die Global Commission on Drug Policy – mit hochrangigen Mitgliedern wie Kofi Annan †, Ruth Dreifuss und Louise Arbour – Berichte, in denen sie drogenpolitische Strategien bewertet und Empfehlungen ausspricht. Fortwährend appelliert die Kommission an die Entscheidungsträger*innen der Länder, den Besitz von illegalen Drogen zum Eigengebrauch zu entkriminalisieren, da die Strafverfolgung von Konsument*innen weltweit alarmierende soziale und gesundheitliche Probleme schaffe. Erforderlich seien daher Strategien, die sich auf den Schutz der Gesundheit und die Menschenrechte fokussieren. Dass sogar der Präsident des Kontrollgremiums jener internationalen UN-Konventionen, auf denen die deutsche Drogenpolitik basiert, dazu aufruft, die Richtlinien auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und sich mit alternativen Ansätzen zu beschäftigen, bekräftigt den nötigen Handlungsbedarf. Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist weder verhältnismäßig noch zeitgemäß! 2015 haben über 120 deutsche Strafrechtsprofessor*innen in ihrer gemeinsamen Resolution festgestellt, dass aus „strafrechtswissenschaftlicher Sicht als auch aufgrund empirischer Forschungsergebnisse die dringende Notwendigkeit [besteht], die Geeignetheit, Erforderlichkeit und normative Angemessenheit des Betäubungsmittelstrafrechts zu überprüfen“ und haben sich damit an den Bundestag gewandt. Der Gesetzgeber habe „gemäß dem allgemeinen Verhältnismäßigkeitsprinzip der Verfassung hinsichtlich geltender Gesetze eine Überprüfungspflicht […] und [müsse] auf deutliche Veränderungen in der sozialen Wirklichkeit und in der Wissenschaft reagieren“. Ein daraus abgeleiteter Antrag der Grünen und Linken an den Gesundheitsausschuss von 2016 wurde mit den Stimmen von SPD und CDU/CSU abgelehnt. Eine Evaluierung gewollter und ungewollter Auswirkungen des BtMG ist seit seiner Einführung 1972 nicht erfolgt. Also noch nie! Herr Spahn, Frau Ludwig, als Gesundheitsminister und als Bundesdrogenbeauftragte fordern wir Sie vor diesem Hintergrund auf, umgehend eine unabhängige und transdisziplinäre Kommission einzuberufen. Diese soll ein Konzept für eine zeitgemäße deutsche Drogenpolitik erarbeiten. Dabei ist ein Fahrplan zu entwickeln, wie die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse in politische Maßnahmen übersetzt werden können, um das mit legalem und illegalem Drogengebrauch verbundene Leid und die Zahl der Todesfälle zu senken. Drogen- und Drogenpolitik-Forschung wird in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen betrieben. Demnach sind die Erkenntnisse und Erfahrungswerte von Fachleuten aus der Drogenhilfe, der Sozialarbeit, aus den Sozial- und Kulturwissenschaften, der Kriminologie, den Rechtswissenschaften, den Erziehungswissenschaften, der Psychologie und der Medizin einzubinden. Drogenkonsum gibt es in allen Teilen der Gesellschaft. Es ist maßgeblich, dass Perspektiven von Personen mit Sucht- und Konsumerfahrungen für ein ganzheitliches Konzept gleichwertig einfließen. Nur in der Vereinigung aller Fachbereiche und Betroffenenperspektiven kann Drogenpolitik positiv statt stigmatisierend gestaltet werden. Und nur in Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen kann ein staatliches Jugendschutzkonzept entwickelt werden, das Kinder und Jugendliche vor schädigendem Drogenkonsum optimal schützt. Mit einer unabhängigen und transdisziplinären Kommission kann der Anspruch an eine umfassende Neukonzeption der deutschen Drogenpolitik gewährleistet werden. 1999 bis 2002 wurde schon einmal eine unabhängige Drogen- und Suchtkommission damit beauftragt, Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Suchtprävention aufzusetzen. Die Expert*innen empfahlen eine grundsätzliche Überholung der Präventionsstrategien und verwiesen auf die Notwendigkeit, das BtMG auf den Prüfstand zu stellen. Nach der Präsentation der Ergebnisse durch die damalige Drogenbeauftragte blieben die Erkenntnisse unbeachtet und die bisherigen Strategien wurden fortgeführt. Kampagnen-Hashtags:#mybrainmypetition#NeueDrogenpolitik#Drogenpolitik #AntiProhibition #AntiPro Presse-Kontakt:Philine Edbauer: mbmc@mybrainmychoice.de Social Media: Instagram: @mybrainmypetitionTwitter: @philineedbauerFacebook: @mybrainmychoice Mehr Infos:www.mybrainmychoice.de/petition Erstunterzeichner*innen: PersonenLukas A. Basedow, PsychologeKorbinian Baumer, #mybrainmychoice InitiativeNils Biedermann, #mybrainmychoice InitiativePatrick Burden, Students for Sensible Drug Policy (SSDP) BerlinHans Cousto, Freie Arbeitsgemeinschaft Drogengenusskultur drogenkult.netClaus Hirsch, Students for Sensible Drug Policy (SSDP) BerlinMichael Kleim, TheologePhilipp Kreicarek, KnowDrugsRuby Rose Lawlor, Youth RISENiema Movassat, Drogenpolitischer Sprecher im Bundestag, DIE LINKEAilish Ní Bhraonáin, Youth RISESmiljana Plöderl, #mybrainmychoice InitiativeAmy Romanello, Students for Sensible Drug Policy (SSDP) BerlinMelissa Scharwey, #mybrainmychoice InitiativeProf. Dr. Henning Schmidt-Semisch, Kriminologe & Soziologe, Universität BremenNikolaus Sendker, #mybrainmychoice InitiativeDr. Fabian Steinmetz, ToxikologeDr. Rainer Ullmann, SubstitutionsarztMartin Weiß, AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. La StradaDr. Bernd Werse, Goethe-Universität Frankfurt und European Society for Social Drug ResearchHubert Wimber, Polizeipräsident a.D. Erstunterzeichner*innen: Gruppen/Organisationen/ParteienAG Drogen- und Suchtpolitik der PiratenparteiDemokratie in EuropaDiEM25LAG Drogenpolitik Bündnis 90/Die Grünen BerlinPartei der HumanistenSchildower KreisStudents for Sensible Drug Policy (SSDP) BerlinVolt BerlinYouth RISE

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