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Frauenrechte

12 petitions

Update posted 1 week ago

Petition to Gesundheitsminister Jens Spahn, Bundesregierung Deutschland, Duden Verlag, Pschyrembel Redaktion

#KeinBockaufMythen Schluss mit dem Jungfernhäutchen Mythos!

DE / EN Angst. Verwirrung, unnötige Operationen wegen Schleimhautfalten! Das ist absoluter #SPAHNSINN! (click here: English version #BreakingtheMyths Stop the myth of the hymen) Warum ist es in Deutschland legal, dass Ärzt*innen sogenannte „Hymenrekonstruktionen“ durchführen? Aus medizinischer Sicht gibt es nichts zu rekonstruieren. Außerdem fehlen für diesen Eingriff jegliche Standards und Studien! Diese medizinisch nicht zu rechtfertigenden Eingriffe sind in Dänemark ab Juli 2019 gesetzlich verboten. Was ist mit Deutschland? Wie lange wollen wir den Mythos des Jungfernhäutchens noch aufrechterhalten? Weltweit leben Frauen und Mädchen in Angst, weil der Mythos des sogenannten „Jungfernhäutchen“ sich in den Köpfen der Menschen hält. Es handelt sich dabei lediglich um dehnbare Schleimhautfalten, die ein Überbleibsel der Evolution sind und kein Beweis für Jungfräulichkeit darstellen! Man kann einer Vulva ebenso wenig wie einem Penis ansehen, ob eine Person schon einmal Sex hatte. Auch die so genannten „Jungfräulichkeitstests“ testen nicht die Jungfräulichkeit, sondern es werden lediglich zwei bis mehrere Finger in die Vagina eingeführt. Seit Oktober 2018 fordert die UN „Jungfrauentests“ zu verbieten und erkennt diese Praxis als Menschenrechtsverletzung an. Eine Frau muss nicht bluten und ein Hymen nicht „reißen“!  Mit einem Verbot von Hymenrekonstruktionen ist es nicht getan. Das soll nur darauf aufmerksam machen, dass hier plastische Chirurgie an einem Mythos verdient und zwar nicht zu wenig. Selbstverständlich muss es Hilfsangebote für Frauen geben, die sich in dieser Notsituation befinden. Frauen machen das aus Angst, was passiert, wenn sie „beim ersten Mal“ nicht bluten und aus Angst, dass jemand spüren kann ob sie bereits Geschlechtsverkehr hatten. Diese Ängste sind ernst zu nehmen und es braucht es breite Hilfsangebote! Das bedeutet zuerst einmal: Aufklärung! An Schulen und in Kampagnen. Sowie staatlich finanzierte Workshops zur Anwendung von Kunstblut-Kapseln oder Blutschwämmchen. Und im Härtefall natürlich trotzdem die Operation, aber dann auf Krankenkasse, damit „Schönheitschirurg*innen“ nicht an der Angst von Menschen verdienen. Ich habe #KeinBockaufMythen und fordere: Schluss mit dem Jungfernhäutchen-Mythos! Dänemark und Schweden sind uns da schon weit voraus! In Schweden wurde übrigens das Wort "Jungfernhäutchen“ 2009 durch die Bezeichnung „vaginale Korona“ ersetzt. Die Form der Schleimhautfalten, die auch Hymen genannt werden, haben nämlich nichts damit zu tun, ob eine Frau bereits Geschlechtsverkehr hatte, oder nicht.  Wie lange schauen wir noch bei mittelalterlichen Praktiken zu und halten Mythen am Leben, die im schlimmsten Fall das Leben von Frauen kosten? Falsche Vorstellungen von Ehre, Unterdrückung, Menschen verachtende Jungfrauentests. Schluss damit! Wir fordern: Ein gesetzliches Verbot von HymenrekonstruktionenStaatlich finanzierte Beratungs-/ Aufklärungs- und Hilfsangebote für Frauen und Mädchen, die durch diesen Mythos in Notsituationen sind! Aufnahme des Wortes „vaginale Korona“ in den Duden und Ersetzen des Begriffes „Jungfernhäutchen“ Eine Änderung in Biologie und Aufklärungsbüchern (auch die BRAVO erzählt Mythen zu dem Thema!) Kein Hymen „reißt“ durch Sport, oder Tampongebrauch. Fragen sie Ärzt*innen! Die Streichung des Eintrages "Defloration f: syn. Entjungferung" im Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch) Sei dabei und teile diese Petition! #KeinBockaufMythen in den Medien:  31.07.2019, "Hymen – Schluss mit dem Jungfernhäutchen-Mythos!", uniFM Freiburg 24.07.2019, "Setting the record straight: Understanding the hymen and debunking the myths surrounding it", The Menstrual Hub, www.medium.org Emma Libner 08.07.2019, "Verkleinerung der Vulvalippen: Wie ein Arzt online für Intimchirurgie wirbt", ze.tt, Eva Reisinger 19.06.2019, "Change is coming, whether you like it or not", Jorinde Wiese 29.04.2019, "Von Dän*innen lernen: Jungfern­häutchen verbieten", taz, Mithu Sanyal 14.04.2019, "#KeinBockaufMythen Schluss mit dem Jungfernhäutchen Mythos", Jorinde Wiese Mehr zum Thema Jungfrau Mythos: „Kein Grund für Stress. Es gibt kein Jungfernhäutchen.“ von Holla e.V, intersektionales Frauen*- & Mädchen*Gesundheits-zentrum Positionspapier des Bundesverbands der Frauengesundheitszentren e.V. zum Thema„Es gibt kein Jungfernhäutchen – Denn es gibt keine Haut, die nur Jungfrauen haben“ (März 2019) TED Talk von Nina Dølvik Brochmann & Ellen Støkken Dahl "The virginity fraud" Can you see if a woman is a virgin? Here's the truth 09.10.2015 Nyheterna (TV4) The hymen myth, Copenhagen Film, 21.06.2018 "Like a Virgin?", Mithu Sanyal, Missy Magazin, 01.09.17 "Wie ein künstliches Jungfernhäutchen das Leben einer deutschen Muslima rettete", Edith Löhle, 14.02.2017 Diese Petition wird unterstützt von: Jorinde Wiese, Studentin, Bloggerin, WAKE UP Comedy Erfinderin, Sichtbarmacherin der Klitoris und Mythenabschafferin: http://jorinde.ch Instagram: @jorindeundjoringelundsoweiter Dr. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin Themen: Sex, Gender, Macht, (Post)Kolonialismus, Rassismus, Wissen schreibt eine regelmäßige Kolumne für die taz "Mithulogie" Bücher u.a. "Vulva" (Wagenbach), "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" (Nautilus.) Mirko Hecht, Künstler und Sichtbarmacher der Vulva. Instagram Account: @ishowflag http://www.instagram.com/ishowflag Sein Projekt VulvaVariety zeigt die Vulva bei geöffneten Beinen und zeigt die Individualität und Diversität von bislang mehr als 450 verschiedenen Vulva-Abdrücken. Für #KeinBockaufMythen hat er Hymen Gipsabdrücke gemacht. Gry Senderovitz, dänische Hebamme und Autorin des Buches „Mødommen“ (Gyldendal), spezialisiert in Sprache für Sexualität. Sie ist Teil der TV Dokumentation und Kampagne #StopJomfruMyten: https://vimeo.com/329570374

Jorinde Wiese
24,864 supporters
Started 3 weeks ago

Petition to Angela Merkel (CDU), Robert Habeck, Annalena Baerbock, Christian Lindner (FDP), Marine Le Pen, An alle Komunen in Deutschland, Amnesty International

Entkriminalisiert Sexarbeit - Für die Anerkennung als Beruf und Für das Recht auf Werbung!

English Text Scroll Down... Copy and start another petition in your country Texte français Faites défiler vers le bas ... Copiez et démarrez une autre pétition dans votre pays An die deutsche Regierung:- Wir fordern die längst überfällige legale Anerkennung von Sexarbeit als Beruf! Sexarbeit ist Arbeit. Eine überragende Mehrheit der in der Sexarbeit Erwerbstätigen arbeitet freiwillig und selbstbestimmt. Wir fordern die rechtliche Gleichstellung mit anderen Dienstleistungsberufen nach Art. 12 Grundgesetz und eine effektive soziale Absicherung für diesen Beruf!- Vollständige Entkriminalisierung aller Aspekte der einvernehmlichen Sexarbeit! Wir fordern die Politik auf, dem Berufsverband und der Grundsatzentscheidung von Amnesty International zu folgen. Weltweite kompromisslose Anerkennung der Sexarbeit als legale (also nicht kriminalisierte) Erwerbstätigkeit. Die weltweite Entkriminalisierung von einvernehmlichem Sex zwischen Erwachsenen (mit oder ohne Entgelt) muss in einer Demokratie straffrei bleiben! Wir sind gegen eine staatliche Regulierung und für den Erhalt der Vielfalt sexueller Dienstleistungen.- Wir fordern, das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) sofort abzuschaffen! Das Gesetz ist unvereinbar mit internationalen Menschenrechtsstandards und schadet allen. Die Zwangsregistrierung von Sexarbeiter*innen in Deutschland, teils auch durch den sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts, ist diskriminierend, datenschutzrechtlich bedenklich und birgt die Gefahr eines Zwangsoutings. Die gesetzliche Kondompflicht, die Zwangsregistrierung und die Verletzung des privaten Wohnraums sind unvereinbar und widersprechen unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Es sind Instrumente gegen unsere bürgerlichen Freiheiten und unsere Selbstbestimmung, die an die Diktatur der 40ger Jahre erinnern. Der Staat hat sich nicht in das Sexleben und in die Privatsphäre der Menschen einzumischen, erst recht nicht bei volljährigen Personen! Wir sind gegen eine Ausweitung der Polizeibefugnisse und gegen staatliche Überwachung!- Werbung für Sexarbeit muss flächendeckend und überall zulässig sein. In der Sexarbeit tätige Personen und Gewerbetreibende haben ein Recht auf Werbung, wie jeder andere auch. Wir fordern Bordellwerbung flächendeckend uneingeschränkt zuzulassen. Aus einer legalen Dienstleistung resultiert auch die legale Berechtigung für Werbung.- Sperrbezirke stellen ein Verbot der Berufsausübung dar. Wir fordern die sofortige Abschaffung aller Sperrbezirke. Wir sind für pragmatische und vor allem partizipative Lösungen in den Fällen, in denen Interessen von Sexarbeiter*innen, Anwohner*innen und Gewerbetreibenden tatsächlich kollidieren. Flächendeckende Berufsverbote wie die Sperrbezirke oder die grundsätzliche Einordnung auch kleiner, diskret betriebener Wohnungsbordelle als störendes Gewerbe nach dem Baurecht sind im Rahmen einer legalen Anerkennung der Sexarbeit nicht hinnehmbar. Wir fordern deshalb auch eine Änderung des Baurechts.- Kein Verbot des Kaufs sexueller Dienstleistungen. Die Bestrafung der Freier, wie in den Diktaturen Frankreich und Schweden, wäre nicht nur eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, sondern entzieht den Berufstätigen auch ihren Lebensunterhalt und fördert illegale und isolierte Arbeitsverhältnisse. Bestraft werden sollten hingegen die Gefährder unserer Verfassung und freiheitlich demokratischen Grundordnung. Es existieren bereits für alle Berufe Gesetze gegen Ausbeutung, Gewalt und nicht freiwillige Arbeit. Mit Menschenrechtsverletzungen wird sich Sexarbeit jedoch niemals regulieren lassen. Das ist nicht nur eine Illusion, sondern auch eine gesellschaftliche Fehlentwicklung.- Richtige Aufklärung und Erziehung über Sexarbeit, auch in den Schulen. Sexarbeit ist sehr beliebt und genießt bei Millionen Kunden täglich eine sehr hohe gesellschaftliche Wertschätzung. Immer wieder wird von religiösen Fanatikern und durch Feminismus ein falsches Bild von Sexarbeit vermittelt, obwohl die Berufstätigen nach Rücksprache mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Lügen und Märchen werden verbreitet. Einzelfälle von nicht freiwillig arbeitenden Personen werden in den Medien und Zeitungen vorrangig behandelt und für allgemein gültig erklärt. Dagegen ist Sexarbeit ein Beruf wie jeder andere.- Gerade deshalb brauchen wir Rechte, faire und sichere Arbeitsbedingungen und Gleichberechtigung für Alle im Sexgewerbe arbeitenden Personen! Sexarbeitende haben das Recht auf Selbstbestimmung und Gewerbefreiheit. Gleichberechtigung heißt gleiche Rechte für alle Menschen, auch für Kunden und Gewerbetreibende.- NEIN! ZUR KONZESSIONIERUNGKeine willkürliche Erlaubnispflicht zur Regulierung von Prostitutionsstätten.- Sexarbeit ist ein Teil der sexuellen Selbstbestimmung! My Body! My Business! My Choice! Feminismus sollte sich für die Rechte ALLER Frauen einsetzen, egal welchen Beruf sie ausüben!- Wir fordern die Beteiligung von Sexarbeiter*innen an politischen Prozessen. Sexarbeiter*innen haben Rechte und müssen in politische Entscheidungen mit einbezogen werden. Es kann nicht sein, dass politische Entscheidungen ohne die Anhörung der in dem Beruf erwerbstätigen Personen getroffen werden.- Wir sind gegen Diskriminierung, gegen Stigmatisierung, gegen Hass, gegen Neid, gegen Rassismus. Verbote fördern hingegen Gewalt, Ausbeutung und Stigmatisierung. Wir fordern deshalb, die Berufswahl auch als zusätzlichen Punkt in die bestehenden Antidiskriminierungsgesetze aufzunehmen. ENGLISH: Decriminalize sex work - For recognition as a profession and for the right to advertising!To the German Government:- We demand the long overdue legal recognition of sex work as a profession! Sex work is work. An overwhelming majority of sex workers work voluntarily and self-determined. We demand legal equality with other service occupations according to Art. 12 of the German Constitution and effective social security for this profession!- Complete decriminalization of all aspects of consensual sex work! We call upon the policy to follow the professional association and landmark decision of Amnesty International. Worldwide uncompromising recognition of sex work as legal (not criminalized) employment. The worldwide decriminalization of consensual sex between adults (paid or unpaid) must remain unpunished in a democracy! We oppose government regulation and the preservation of the diversity of sexual services.- We demand to dump the so-called Law on Protection of Prostitutes (ProstSchG) immediately! The law is incompatible with international human rights standards and harms everyone. The compulsory registration of sex workers in Germany, partly also by the social psychiatric service of the health department, is discriminatory, questionable under data protection law and carries the danger of a forced outing. The legal obligation of using condoms, the compulsory registration and the violation of the private living space are incompatible and contradict our liberal democratic constitution. They are instruments against our civil liberties and our self-determination, reminiscent of the dictatorship of the 40's. The state has no right to interfere within the sex life and the privacy of people, especially not with persons of legal age! We oppose an extension of police powers and state surveillance!- Advertising for sex work must be permissible nationwide and everywhere. Sex workers and traders have a right to advertising, just like everyone else. We demand that brothel advertising be fully authorized on a nationwide basis. A legal service also results in legal authorization for advertising.- Prohibited areas are a ban on professional practice. We demand the immediate cancellation of all restricted areas. We are in favor of pragmatic and, above all, participatory solutions in cases where the interests of sex workers, local residents and tradespeople actually collide. Nationwide occupational bans such as the restricted areas or the basic classification of even small, discreetly operated small brothels as a disturbing trade by the construction law are unacceptable in the context of a legal recognition of sex work. Therefore, we also demand a change in the building law.- No ban on the purchase of sexual services. The punishment of the clients, as in the dictatorships of France and Sweden, would not only be a grave violation of human rights, but also deprive the working people of their livelihood and promote illegal and isolated working conditions. On the other hand, those who put our liberal democratic constitution in danger should be punished. There are already laws against exploitation, violence and non-voluntary work for all professions. However, with human rights violations sex work will never be regulated. This is not just an illusion, but also an undesirable development.- Proper education and education about sex work, even in schools. Sex work is very popular and enjoys a very high social esteem with millions of customers every day. Again and again, religious fanatics and feminists give a false picture of sex work, even though the working people are satisfied with their work after consultation. Lies and fairy tales are spread. Individual cases of persons not working voluntarily are given priority in the media and newspapers and declared to be universally valid. Sex work, on the other hand, is a profession like any other.- That's why we need rights, fair and safe working conditions and equal rights for all people working in the sex industry! Sex workers have the right to self-determination and freedom of trade. Equal rights mean equal rights for all people, including customers and traders.- No arbitrary permission to regulate prostitution sites.- Sex work is part of sexual self-determination! My Body! My Business! My Choice! Feminism should work for the rights of ALL women, no matter what job they do!- We demand the participation of sex workers in political processes. Sex workers have rights and need to be involved in policy making.- We are against discrimination, against stigmatization, against hatred, against envy, against racism. Prohibitions, on the other hand, promote violence, exploitation and stigmatization. We demand to add sexwork as a job to the existing anti-discrimination laws. Français: Décriminaliser le travail du sexe - Pour la reconnaissance en tant que profession et pour le droit à la publicité!Au gouvernement allemand: - Nous exigeons la reconnaissance légale tant attendue du travail du sexe en tant que profession! Le travail sexuel est un travail. Une écrasante majorité de travailleuses du sexe travaillent de manière volontaire et autonome. Conformément à l'article 12 de la Constitution allemande, nous revendiquons l'égalité juridique avec les autres professions de service et une sécurité sociale effective pour cette profession!- Décriminalisation complète de tous les aspects du travail du sexe consensuel! Nous demandons à la politique de suivre la décision de l'association professionnelle et de la décision historique d'Amnesty International. Reconnaissance mondiale sans compromis du travail du sexe en tant qu'emploi légal (non criminalisé). La dépénalisation mondiale des rapports sexuels consensuels entre adultes (avec ou sans rémunération) doit rester impunie dans une démocratie! Nous nous opposons à la réglementation gouvernementale et à la préservation de la diversité des services sexuels.- Nous réclamons l'abolition immédiate de la prétendue loi sur la prostitution (ProstSchG)! La loi est incompatible avec les normes internationales des droits de l'homme et nuit à tout le monde. L'enregistrement obligatoire des travailleurs du sexe en Allemagne, en partie également par le service de psychiatrie sociale du département de la santé, est discriminatoire, discutable au regard de la loi sur la protection des données et comporte le risque d'une révélation forcée. L'Obligation de préservatif, l'enregistrement obligatoire et la violation de l'espace de vie privé sont incompatibles et contredisent notre constitution démocratique libérale. Ce sont des instruments contre nos libertés civiles et notre autodétermination, rappelant la dictature des années 40. L'État n'interfère pas avec la vie sexuelle et la vie privée des personnes, en particulier avec les personnes majeures! Nous opposons à une extension des pouvoirs de la police et opposons de la surveillance par l'État! - La publicité pour le travail du sexe doit être autorisée dans tout le pays et partout. Les travailleuses et travailleurs sexuels et les commerçants ont le droit de faire de la publicité, comme tout le monde. Nous exigeons que la publicité dans les maisons closes soit pleinement autorisée à l'échelle nationale. Un service également signifie à une autorisation légale de publicité.- Les zones réglementées est une interdiction de la pratique professionnelle, nous réclamons la suppression immédiate de toutes les zones réglementées. Nous sommes favorables à des solutions pragmatiques et surtout participatives dans les cas où les intérêts des travailleurs du sexe, des résidents locaux et des propriétaire d'une entreprise se rencontrent. Les interdictions professionnelles telles que les zones réglementées sont inacceptables. Ou encore la classification de base des bordels de petits appartements comme perturbant le droit de la construction. Par conséquent, nous demandons également une modification du droit de la construction.- Pas d'interdiction d'achat de services sexuels. La punition des clientèle, comme dans les dictatures française et suédoise, constituerait non seulement une grave violation des droits de l'homme, mais priverait également les travailleurs de leurs moyens de subsistance et favoriserait des conditions de travail illégales et isolées. D'autre part, les opposants à notre constitution et à l'ordre fondamental démocratique et libre devraient être punis. Il existe déjà des lois contre l'exploitation, la violence et le travail non volontaire pour toutes les professions. Cependant, avec les violations des droits humains, le travail du sexe ne sera jamais réglementé. Ce n'est pas juste une illusion, mais aussi une aberration sociale.- Une éducation adéquate et une éducation sur le travail du sexe, même dans les écoles. Le travail du sexe est très populaire et jouit d'une très grande estime sociale avec des millions de clients chaque jour. Les fanatiques religieux et les féministes donnent encore et encore une fausse image du travail du sexe, même si les travailleurs sont satisfaits de leur travail après consultation. Les mensonges et les contes de fées sont répandus. Les cas individuels de personnes ne travaillant pas volontairement ont la priorité dans les médias et les journaux et sont déclarés universellement valables. Le travail du sexe, en revanche, est un métier comme un autre.- C'est pourquoi nous avons besoin de droits, de conditions de travail équitables et sûres et de droits égaux pour toutes les personnes travaillant dans l'industrie du sexe! Les travailleuses du sexe ont le droit à l'autodétermination et à la liberté du commerce. L'égalité des droits signifie l'égalité des droits pour tous, y compris les clients et les commerçants.- NON! POUR CONCESSIONSPas de permission arbitraire de réglementer les sites de prostitution.- Le travail sexuel fait partie de l'autodétermination sexuelle! Mon corps! Mes affaires! Mon choix! Le féminisme devrait œuvrer pour les droits de TOUTES les femmes, quel que soit leur travail!- Nous réclamons la participation des travailleurs du sexe aux processus politiques. Les travailleuses du sexe ont des droits et doivent participer à l’élaboration des politiques. Il est impossible que des décisions politiques soient prises sans consulter ceux qui travaillent dans la profession.- Nous sommes contre la discrimination, contre la stigmatisation, contre la haine, contre l'envie, contre le racisme. Les interdictions, en revanche, encouragent la violence, l’exploitation et la stigmatisation. Nous demandons donc que le choix de carrière soit inclus en tant que point supplémentaire dans les lois antidiscrimination existantes.

Sascha Valentin
748 supporters
Update posted 3 weeks ago

Petition to Bundesrat, Dr. Franziska Giffey, Christine Lambrecht

Verbietet #Upskirting in Deutschland!

Was ist „Upskirting“? Upskirting nennt man das ungefragte, voyeuristische Fotografieren, das einer Frau unter den Rock guckt. Solche Upskirts landen häufig auf Pornoseiten und anderen Onlineplattformen. Auf vielen Upskirts sind die Frauen identifizierbar. Oft werden Frauen dafür in der Öffentlichkeit heimlich fotografiert oder bedrängt. In Deutschland ist diese Praxis nicht hinreichend vom Gesetz abgedeckt: Strafbar macht man sich erst durch die Verbreitung der Aufnahmen, das Fotografieren ist weiterhin legal. Laut § 201a im Strafgesetzbuch sind diese Aufnahmen nur in privaten und geschlossenen Räumen verboten (Gesetz ist in den weiterführenden Links angehängt.) Auch die sexuelle Belästigung (§ 184i) greift nicht, weil bei dem Vorgang des Upskirting häufig keine Berührung stattfindet. Eine betroffene Frau müsste sich also an ihren Belästiger wenden und darauf hoffen, dass er ihrer Forderung nachkommt, die Bilder oder Videos zu löschen - vorausgesetzt sie hat den Übergriff überhaupt mitbekommen. Erst wenn der Übergriffige sich weigert, kann ein kompliziertes Zivilverfahren angestrebt werden. Der fehlende Straftatbestand führt aber dazu, dass die betroffene Frau in solch einem Fall nicht einmal die Polizei rufen kann. Ich, Hanna, bin selbst zweimal Opfer von Upskirting geworden: Einmal, mit 13, auf einer Klassenfahrt, wo Lehrer anderer Schulen unbemerkt den Mädchen unter die Röcke gefilmt haben und ein anderes Mal, mit 16, auf einem Musikfestival, wo mir ein Mann unter den Rock fotografiert hat. Vor kurzem habe ich dann gelesen, dass es diese Gesetzeslücke in Deutschland gibt und habe mich weiter in das Thema eingelesen. Das sind legale Übergriffe sexualisierter Gewalt auf Frauen in der Öffentlichkeit, die tiefe Spuren hinterlassen können. In anderen Ländern wird diese Form der Übergriffigkeit längst bestraft (z.B. in Finnland, Schottland, Australien, Neuseeland und Indien). In Großbritannien hat 2019 eine Kampagne wie diese dazu geführt, dass Upskirting mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Wir müssen dafür kämpfen, dass das auch in Deutschland passiert und Upskirting zur sexuellen Blästigung zählt und somit auch in Deutschland strafbar ist. Bitte gebt uns Eure Stimme, wenn Ihr für eine Gesellschaft kämpft, in der wir keine Angst mehr vor Übergriffen oder Diskriminierung haben müssen! Wir halten Euch hier auf dem Laufenden und über #stopupskirting, sowie dem Instagram Channel "mypantiesmyprivacy" und bei twitter @stopupskirting.   Hanna Seidel& Ida Marie Sassenberg https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__201a.html  https://www.bento.de/politik/upskirting-frauen-unter-den-rock-zu-fotografieren-ist-in-deutschland-nicht-strafbar-eine-petition-soll-das-aendern-a-52b26cef-3aee-4a49-82b4-4c15e7391e0a (Stand: 28.04.2019) https://www.sueddeutsche.de/muenchen/upskirting-petition-fotografien-1.4423810 (Stand: 28.04.2019) https://www.deutschlandfunk.de/upskirting-petition-will-heimliches-unter-den-rock.1939.de.html?drn:news_id=1001664 (Stand: 28.04.2019) https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/-upskirting--verbot-in-england-wurde-dank-gina-martin-zum-gesetz-8665206.html (Stand: 28.04.2019) https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/frau-tv/video-upskirting--wenn-frauen-heimlich-unterm-rock-fotografiert-werden-100.html (Stand: 28.04.2019) https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/upskirting-in-deutschland-bei-weiterverbreitung-verboten (Stand: 03.04.2019) https://www.sueddeutsche.de/panorama/grossbritannien-upskirting-verbot-gesetz-1.4291449 (Stand: 03.04.2019) https://amp.belfasttelegraph.co.uk/news/northern-ireland/northern-ireland-teen-to-fight-upskirting-charges-37057231.html (Stand: 03.04.2019) https://www.nytimes.com/2003/12/11/technology/hold-it-right-there-and-drop-that-camera.html?pagewanted=all (Stand: 03.04.2019) https://blogs.findlaw.com/law_and_life/2014/03/mass-upskirt-photo-ban-signed-into-law.html (Stand: 03.04.2019) Verlinktes Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=57&v=WkimejxueHU (Beitrag vom WDR zum Thema „Upskirting“, Stand: 03.04.2019)

Hanna Seidel & Ida Marie Sassenberg
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