Stoppt das Kassen-Chaos: Brustwarzenrekonstruktion für alle!

Das Problem

Brustkrebs überlebt – doch dann folgt Willkür

Ist der Brustkrebs besiegt, haben Frauen einen langen Weg hinter sich: OPs, Therapien, Narben – und die Frage, wie sich der eigene Körper danach wieder „gut“ anfühlt. Für viele ist die Brustwarzen- und Areola-Rekonstruktion der letzte Schritt, um wirklich abzuschließen. Doch dieser Schritt wird in Deutschland zur Krankenkassen-Lotterie.

Ich bin Angelina Mengel und ich tätowiere Brustwarzen (medizinische Pigmentierung) nach Brustkrebs. Das ist kein „Luxus“, sondern hilft Frauen, das Körperbild zu stabilisieren und einen Schlussstrich unter eine belastende Krankheitsphase zu ziehen. Endlich erkennen sie sich wieder, im Spiegel, in der eigenen Haut.

Psychische Belastung, wo es Rehabilitation braucht

Trotz gleicher Ausgangslage entscheiden Krankenkassen unterschiedlich: Manche übernehmen die Rekonstruktion – andere lehnen ab oder quälen Betroffene mit Anträgen, Nachweisen und Widersprüchen. Es gibt sogar unterschiedliche Gerichtsentscheidungen rund um die Frage, wann und wie die Pigmentierung übernommen werden muss.

Für Frauen, die gerade erst Brustkrebs überlebt haben, bedeutet das:

  • psychische Belastung nach einer ohnehin extremen Zeit
  • Unsicherheit, ob die Rehabilitation wirklich „zu Ende“ geführt wird
  • finanzielle Hürden, wenn die Leistung privat bezahlt wird

Einheitliche Regeln statt Einzelfall-Kämpfe

Es ist eine Schande, dass unsere Gesellschaft Frauen, die dem Tod ins Auge schauten, so behandelt. Und es handelt sich um kein Randphänomen: etwa 1 von 8 Frauen* erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Es ist eine Frage der Würde, die Rekonstruktion von Brustwarzen und Areolas sicher zu regeln. Wir fordern jetzt von Gesundheitsministerin Nina Warken eine bundesweit einheitliche Regelung. Diese beinhaltet:

  • Gleiche Versorgung für alle gesetzlich Versicherten – unabhängig von Wohnort und Krankenkasse
  • Kein Ermessensspielraum einzelner Kassen bei gleicher medizinischer Indikation
  • Niedrige Hürden für die Antragstellung und die Lösung bestehender Widersprüche 

Findest auch du diese Krankenkassen-Lotterie würdelos? Dann unterstütze uns jetzt!

✍️ Unterschreibe diese Petition!

📲 Teile die Petition mit deinen Freund*innen und Bekannten!

💬 Schicke die Petition mit deinem Kommentar an Gesundheitsministerin Nina Warken!

🩷 Damit Frauen nach Brustkrebs nicht auch noch um ihre Versorgung kämpfen müssen.

* Quelle: Robert-Koch-Institut

35.215

Das Problem

Brustkrebs überlebt – doch dann folgt Willkür

Ist der Brustkrebs besiegt, haben Frauen einen langen Weg hinter sich: OPs, Therapien, Narben – und die Frage, wie sich der eigene Körper danach wieder „gut“ anfühlt. Für viele ist die Brustwarzen- und Areola-Rekonstruktion der letzte Schritt, um wirklich abzuschließen. Doch dieser Schritt wird in Deutschland zur Krankenkassen-Lotterie.

Ich bin Angelina Mengel und ich tätowiere Brustwarzen (medizinische Pigmentierung) nach Brustkrebs. Das ist kein „Luxus“, sondern hilft Frauen, das Körperbild zu stabilisieren und einen Schlussstrich unter eine belastende Krankheitsphase zu ziehen. Endlich erkennen sie sich wieder, im Spiegel, in der eigenen Haut.

Psychische Belastung, wo es Rehabilitation braucht

Trotz gleicher Ausgangslage entscheiden Krankenkassen unterschiedlich: Manche übernehmen die Rekonstruktion – andere lehnen ab oder quälen Betroffene mit Anträgen, Nachweisen und Widersprüchen. Es gibt sogar unterschiedliche Gerichtsentscheidungen rund um die Frage, wann und wie die Pigmentierung übernommen werden muss.

Für Frauen, die gerade erst Brustkrebs überlebt haben, bedeutet das:

  • psychische Belastung nach einer ohnehin extremen Zeit
  • Unsicherheit, ob die Rehabilitation wirklich „zu Ende“ geführt wird
  • finanzielle Hürden, wenn die Leistung privat bezahlt wird

Einheitliche Regeln statt Einzelfall-Kämpfe

Es ist eine Schande, dass unsere Gesellschaft Frauen, die dem Tod ins Auge schauten, so behandelt. Und es handelt sich um kein Randphänomen: etwa 1 von 8 Frauen* erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Es ist eine Frage der Würde, die Rekonstruktion von Brustwarzen und Areolas sicher zu regeln. Wir fordern jetzt von Gesundheitsministerin Nina Warken eine bundesweit einheitliche Regelung. Diese beinhaltet:

  • Gleiche Versorgung für alle gesetzlich Versicherten – unabhängig von Wohnort und Krankenkasse
  • Kein Ermessensspielraum einzelner Kassen bei gleicher medizinischer Indikation
  • Niedrige Hürden für die Antragstellung und die Lösung bestehender Widersprüche 

Findest auch du diese Krankenkassen-Lotterie würdelos? Dann unterstütze uns jetzt!

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🩷 Damit Frauen nach Brustkrebs nicht auch noch um ihre Versorgung kämpfen müssen.

* Quelle: Robert-Koch-Institut

92 Personen haben heute unterzeichnet

35.215


Die Entscheidungsträger*innen

Nina Warken
Nina Warken
Bundesministerin für Gesundheit

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