Ich saß in der Prüfung und dachte, ich höre nicht richtig. Es ist absolut lächerlich, wie man in der wichtigsten Prüfung der Schullaufbahn eine Aufgabe mit einer derart schlechten Akustik stellen kann. Selbst beim ersten Hören war der irische Sprecher-besser gesagt Rapper kaum zu verstehen – das hatte nichts mehr mit der Prüfung von Hörverstehen zu tun, sondern war reine Schikane. Im Englisch-Abitur sollte die Sprachkompetenz abgefragt werden, aber nicht das Entziffern von extremem Dialekt unter Zeitdruck.
Seit Jahrzehnten bin ich im Dienst. Schon zu Beginn hieß es: zu viele Kinder in 1 Gruppen.
Es kamen dazu: der Frühdienst, weitere verlängerte Öffnungszeiten, das Mittagessen, die Bildungsdokus, die Elternsprechtage, Integration usw.
Was nie richtig angepasst wurde: Gruppenstärke / Fachkräfte .
Was erfolgreich Ignoriert wird:
Erzieher sind häufiger krank als andere Angestellte. Kita ist ein Bazillencamp.
Kinder erleben viel Stress in einer Kita, regelmäßiger Stress macht krank.
Die Bedingungen der Kita wurde von Menschen bestimmt, die davon keine Ahnung haben.
Und das merkt man.
Seit Jahrzehnten.
Diese scheinbar wahllosen oder aus der Hilflosigkeit gemachten Vorschläge sind wie ein Angriff mit dem Vorschlaghammer auf unsere Kita-Arbeit, die auf Feinfühligkeit und Bindungsorientierung ausgerichtet ist. In seinem Post (auf Instagram) spricht Philipp Ruland, Psychotherapeut aus Saarbrücken, darüber, dass in einer Kita mit 100 Kindern potenziell 30-50Kinder betreut werden, die seine künftigen Patient:innen werden.
Liebe Frau Paul: Wann dringt zu Ihnen durch, was die Forschung längst belegt? Und warum der ganze Aufwand rund um das Thema Kinderschutz, wenn es am Ende nur darum geht, dass Kinder irgendwie, irgendwo unterkommen, damit Eltern arbeiten gehen können?
Man könnte verzweifeln. Wir bei Kinderwelten Wuppertal, als Betreiber von drei Kitas, werden dennoch weitermachen. Weil es uns wirklich um die Kinder und eine entwicklungsförderliche, feinfühlige, bindungsorientierte Betreuung geht.
Yvonne Matej, Psychologin, Trägerin
Ich begleite diese Kinder als „Malteser-Fahrer“ und bewundere die Angehörigen, wie diese die täglichen Herausforderungen meistern. Ohne die Schulbegleitung könnten sich die Kinder nicht so wunderbar entwickeln und eine Chance bekommen, an „normalen“ Leben teilzuhaben.
„Wir Schulbegleiter sind Multitasking-Genies: Pädagoge, Pfleger, Mutmacher und Fels in der Brandung in einer Person. Aber selbst wir können nicht zaubern, wenn uns die Politik den Hahn abdreht.
Es geht hier nicht um Luxus, sondern um das absolute Minimum, damit diese Kinder überhaupt am Leben teilhaben können. Ohne uns gibt es keine Schulpflicht-Erfüllung für schwerstbehinderte Kinder. Kürzungen in diesem Bereich sind kein Sparplan, sondern ein Armutszeugnis für die Politik. Unterschrieben mit vollem Herzen!“
Kika war mehr als nur ein Teil meiner Kindheit es hat mich teils zu dem gemacht was ich heute bin- Eine Person die sich dafür einsetzt das Kika auch ein Teil der Kindheit meiner Kinder wird. Mit Kika habe ich gelernt, gelacht, getanzt und gesungen. Abends hab ich immer das Baumhaus geguckt und anschließend das Sandmännchen als ich dann ein bisschen älter war bin ich als meine Eltern ins Bett gegangen sind heimlich aufgestanden
um Bernd das Brot zu gucken. Und auch jetzt noch erwische ich mich dabei das ich zwischen Durch auf Kika lande um Serien aus meiner Kindheit zu schauen wie Schloss Einstein, Pfefferkörner. Mit Kika geht nicht nur ein Sender sondern die Kindheit vieler Menschen. Ich wünsche mir das meine Kinder auch mit Kika aufwachen können um das zu erleben was ich einst erlebt habe - Nach der Folge Sandmännchen sich die Augen Reiben und Mama sagen das ich ja noch gar nicht müde bin, Heimlich abends Bernd das Brot gucken. Ich möchte das meine Kinder irgendwann zu mir kommen und mir sagen „ Mama kann ich bitte noch eine Folge Caillou gucken vor dem Kindergarten“ oder „ Mama kann ich auch bei der Mädchen/Jungs WG mit machen das ist so cool“ , denn das sind Sachen die ich einst meine Mutter fragte. Ich hoffe das wir es schaffen das Kika erhalten bleibt denn ich fände es schade wenn ich meinen Kindern später erklären muss was Kika ist wenn ich davon erzähle weil sie keine Ahnung haben was Kika ist, ich habe Angst einst die Frage zu hören „ Mama, was ist Kika?“ . Wenn Kika geht verschwindet ein Teil meiner Kindheit
Kika war von uns allen der lieblings sender der immer vorm Abendbrot oder vorm einschlafen angeschaltet war und uns allen pure nostalgische erinnerung gibt bis heute und es wurde sich anfühlen als ob ein teil unsere kindheit einfach wie eine seite aus einem buch heraus gerissen wurde.
Mein ganz persönliches Statement:
Ich bin in den Nachkriegsjahren, zwischen Trümmern, Elend, Hunger, Armut und sehr verstörten Menschen, in der „Russischen Zone der Alliierten“; kurz zuvor noch die "Festung Harz" lt. Reichsführer SS Heinrich Himmler, aufgewachsen UND das, was mich damals, als dünnes, kleines Schulkind nicht mehr losgelassen hat, bis heute nicht und niemals; war eine „Dorfdurchsage“, über Kriegs-Lautsprecher, die an Telegraphenmasten angebracht waren und noch immer dort hingen und über die man verkündete, dass man einen Mann mit dem Namen „Adolf Eichmann“ vor ein Gericht in Israel gestellt hatte und dass man nun folgend über diesen Prozess weiter berichten würde.
Alle Erwachsenen um mich herum waren furchtbar aufgeregt und verstört und ich fragte meine Mutter, was denn passiert sei, weil auch auf mich so eine Art „Unsicherheit“ überging.
Meine Mutter hat mir mit großer Geduld davon berichtet, WER dieser Mann war, dem man nun den Prozess machen müsste, weil er ein extrem schlimmer und böser Mensch sei; ein Nazi, der „schlimme Morde“ an Millionen von Menschen auf dem Gewissen hätte. Völlig verstört erfuhr ich, was nicht wirklich in meinem kleinen Hirn, so schnell aufgearbeitet werden konnte!
Ich habe diesen „Nazi-Prozess in Israel“, in unserem Garten, auf dem Gras sitzend, irre gespannt, dass es mich teils frieren ließ, über die Dorflautsprecher bis zum Abschluss verfolgt UND habe es bis heute, niemals aufgegeben, mich gegen Juden-Hass, gegen Antisemitismus und gegen jede Art von Unterdrückung von Menschen aufzulehnen, zu agitieren, zu diskutieren, Reden auf den Straßen zu halten, Bücher zu schreiben und in der DIG (Deutsch Israelische Gesellschaft) gelistet zu sein und Veranstaltungen etc. zu folgen. Ich kann es bis heute absolut nicht nachvollziehen und erschrecke jedes Mal, wenn ich mehr und mehr von Biographien verfolgter Juden in Nazideutschland lese, wie ein angebliches Volk der Dichter und Denker, über eine „Vernichtungsmaschinerie“ in ihren unzähligen Konzentrationslagern mit Außenlagern verfügte, in denen Millionen von Menschen aus ganz Europa ermordet, vergiftet, verbrannt, erhängt, erschlagen, hinrichtet wurden, verhungerten, gefoltert wurden, NUR WEIL SIE: jüdischen Glaubens waren oder gefangene Sowjetsoldaten, Widerstandskämpfer, Pastoren, Menschen anderen GLAUBENS waren und und und; man kann niemals aufzählen, WER und WARUM in ihren Lagern den Tod fand, weil es Millionen Menschen waren, Menschen, wie WIR!
Mit Ungeheuerlichkeiten, Nichtfassbaren und den „Abstrusen Beweggründen“, dieser Nazi-Bande hat man Bücher gefüllt und ja, je mehr man liest davon, umso schrecklicher und unerklärlicher wird mir das Verhalten der damals in Deutschland lebenden Menschen, deutschen Menschen; ich bin extem schockiert und habe mich jahrelang geschämt, Deutsche zu sein, weil, wer will schon als Kind zu einer Nation gehören, die Millionen von Menschen vernichtet hat; klar später betont man, dass man deutsch ist, a b e r keinesfalls "Nazideutsch" denkt oder jemals handeln würde UND trotzdem wir heute in einer anderen Zeit leben, "so sagt man"; bin ich der Meinung, dass WIR, WIR ALLE in Europa schon wieder einmal in „die falsche Richtung driften“; in eine Richtung, wo Wut, Hass, Neid, Missgunst, Unverständnis,Geschichtsvergessenheit und auch Dummheit, eine nächste schreckliche Misere hervor bringen könnten!
Passen Sie auf sich und ANDERE gut auf - „SO ETWAS“- ganz Schreckliches- darf sich niemals, niemals wiederholen, kämpfen Sie dafür und beteiligen Sie sich am "Waffenlosen Widerstand"; weil gut gewählte Worte auch extreme Macht besitzen"; tun Sie es für sich, für Ihre Kinder, für Ihre Enkel, für alle Menschen, die Frieden, Freiheit und für die Akzeptanz jeglicher Religion, denn diese Religionen, sie sind genauso unterschiedlich, wie WIR MENSCHEN
herzlichst Dorothea