Keine Erstkonsumenten!

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Keine Erstkonsumenten gesundheitsschädigender Medikamente!

Antidepressiva als auch Neuroleptika schädigen die Gesundheit. Doch die Befürworter dieser Medikamente sind nicht bereit, diese Tatsache zu akzeptieren, so dass es jedes Jahr weitere Erstkonsumenten gibt.

Deshalb fordern wir, dass es keine weiteren Erstkonsumenten mehr geben darf.

Unterstützen Sie unseren Appell!

 

Infoseite:  https://www.facebook.com/Keine-Erstkonsumenten-569743796773541/ (siehe auch unten, als Anlage)

 

Inhalt der Petition:

Petitionsbrief (siehe ganz unten)

Zusammenfassung und E-Mail-Adresse (siehe unten)

Übersicht Faktoren von überproportional vielen Suiziden (siehe unten)

Hinweis an Konsumenten (siehe unten)

Petitionsübergabe (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/24114095 ) :

- Nachricht über die Petitionsübergabe am 24.08.18 mit darauffolgender Korrespondenz bis zum 10.01.19

- Am 19.11.2018: erste Stellungnahme des BMG (siehe unter dem Brief vom 27.11.18)

- Mein Antwortbrief vom 06.12.18 mit Infoseite (als Anlage zu diesem Antwortbrief) :

  • Post am 17.08.18: Anteil von Antidepressiva an den Suizidfällen (durch Blutanalysen und Rezepten ermittelt)
  • Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.18: Nachweis von überproportional vielen Suizide unter Antidepressiva
  • Post am 22.08.18: Problem der Antidepressiva
  • 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18: Bewertungen zweier Studien in Bezug auf das Suizidrisiko unter Antidepressiva
  • Post am 19.08.18 : Leitlinien zu den Neuroleptika
  • Kommentar am 20.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der 7. Kernaussage zu den Neuroleptika
  • Kommentar am 21.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der Leitlinien zu den Neuroleptika (mit den 10 Kernaussagen)

- Mein Brief am 16.12.18

- Antwortbrief vom Petitionsausschuss am 10.01.19

Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690):

Brief vom 20.12.19 mit einer wiederholten Stellungnahme am 19.12.19 (vom BMG und BfArM, unter Zustimmung des Petitionsausschusses), enthält u.a.:

  • Stellungnahme zu den Antidepressiva (aber keine Stellungnahme zu den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva)
  • Stellungnahme zu der fehlenden und wichtigen Vergleichsgruppe bei den Neuroleptika (mit Bestätigung dieser fehlenden Vergleichsgruppe in dieser Stellungnahme, aber dabei trotzdem ohne Eingeständnis eines gravierenden Mangels)

Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25570244):

- update am 07.01.20: meine Stellungnahme auf diese wiederholte Stellungnahme, u.a. mit dem:

  • Nachweis von überproportional vielen Suizide unter SSRI (siehe auch unter Anmerkungen im update am 17.02.20)
  • Nachweis von überproportional vielen Suizide unter SSNRI (siehe wichtige Anmerkungen im update am 17.02.20)
  • Meine Stellungnahme zu dem gravierenden Mangel wegen der fehlenden Vergleichsgruppe bei den Richtlinien für Neuroleptika

- update am 14.01.20 : Nachtrag zu den Antidepressiva

- update am 11.02.20 : Nachtrag zu den Neuroleptika

- update am 17.02.20 :

  • Nachweis von überproportional vielen Suizide unter sowohl Antidepressiva als auch unter Neuroleptika (jeweils durch Rezepte ermittelt)
  • Anmerkungen: u.a. zu den SSRI, SSNRI

- update am 25.03.20: Resumee

- update am 18.04.20: Vier Nachweise von überproportional vielen Suizide unter Psychopharmaka (Antidepressiva und/oder Neuroleptika):

  • a) Zwei Nachweise: Erster Nachweis (Altersgruppe 18-85+) und zweiter Nachweis (Altersgruppe 18-64), jeweils für "innerhalb eines halben Jahres"
  • b) Dritter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-abhängig"
  • c) Vierter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-unabhängig"

- update am 05.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva:

  • a) Altersgruppe 10 bis 19
  • b) Altersgruppe 15 bis 19

- update am 12.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva (Altersgruppe 15 bis 24)

Ergänzung zur Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/27615866 ) :

- update am 28.08.20:

  • Nachweise (alle Altersgruppen) von überproportional vielen Suiziden (mit Hilfe von toxikologischen Daten ermittelt und nicht mit Hilfe von Rezepten ermittelt): unter Antidepressiva, unter Neuroleptika, unter SSRI, unter Antidepressiva ohne SSRI, unterm SSNRI-Wirkstoff Venlafaxine, unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika und unter Sertraline
  • Nachweis des Entzugs unter sowohl Antidepressiva (Altersgruppe 15-24) als auch unter Neuroleptika (alle Altersgruppen), jeweils nachgewiesen durch die Ermittlung des Nachweises von überproportional vielen Suiziden unter dem ehemaligen Konsum

 

 

Hinweis an Konsumenten:

Um ein mögliches Missverständnis auszuschliessen: alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite enthalten weder eine Empfehlung zum Absetzen noch eine Empfehlung zum weiteren Konsum (ebenso enthalten alle Informationen keine weiteren Empfehlungen). Um eine Empfehlung, (z.B. bezüglich des genauen Vorgehens beim Absetzen) geben zu können, bedarf es selbstverständlich ausführlichere Untersuchungen. Alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite sollen nur eine Empfehlung für den Gesetzgeber sein den Erstkonsum zu verbieten.

 

 

Übersicht Faktoren von Nachweisen überproportional vielen Suiziden:

- mit Faktoren, die mit Hilfe von toxikologischen Daten bzw. Blutanalysen ermittelt wurden (also in etwa unabhängig von Entzugserscheinungen ermittelt, hier definiert auch als: "vergleichszeitraum-unabhängig" ermittelt) und auf Schweden bezogen [mit Bezug aufs Jahr/auf Jahre in eckigen Klammern] :

  • unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 3,9 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020 ; sowie 4 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020
  • unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): 4,3 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020
  • unter SSRI (alle Altersgruppen): 3,3 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020 ; sowie 3,3 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020
  • unter Antidepressiva ohne SSRI (alle Altersgruppen): 5,7 [2005-12] , Defininition von „Antidepressiva ohne SSRI“ siehe Update am 28.08.2020
  • unter SSNRI-Wirkstoff Venlafaxine (alle Altersgruppen): 7,4 [2007] , siehe Update am 28.08.2020
  • unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-19): 6,9 [2004-10] , siehe Update am 05.06.2020
  • unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): 8 [2007] ; sowie 7,5 [2006-13] , siehe Update am 12.06.2020
  • unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,5 bis 4,3 [2007] , siehe vierter Nachweis im Update am 18.04.2020
  • unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,2 bis 4,1 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020

- "Vergleichszeitraum-abhängige" Nachweise mit jeweils Faktor-Eingrenzung von untere Grenze bis obere Grenze (für den tatsächlichen Faktor von überproportional vielen Suiziden, der zwischen dieser Faktor-Eingrenzung, mit dem Vergleichszeitraum von innerhalb eines Jahres, liegen muß), die mit Hilfe von Rezepten ermittelt wurden (außer im "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" und im "Update am 07.01.2020", wo jeweils auch mit Hilfe von Blutanalysen ermittelt wurde) - alle Eingrenzungen beziehen sich auf Schweden [mit Bezug aufs Jahr in eckigen Klammern]:

  • unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 2 bis 5,5 [2007] , siehe "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" . Oder noch eingegrenzter: 2,8 bis 5,5 [2007] , siehe "Update am 17.02.2020"
  • unter SSRI (alle Altersgruppen): 1,6 bis "unbekannte obere Grenze" [2007] , siehe Update am 07.01.2020
  • unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): 5,5 bis 11,3 [2007] , siehe Update am 17.02.2020
  • unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): 5,6 bis 10,9 [2007] . Siehe Update am 12.06.2020
  • unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (alle Altersgruppen): 2,6 bis 6,2 [2007] , siehe dritter Nachweis im Update am 18.04.2020

- "Vergleichszeitraum-abhängige" Nachweise mit jeweils Faktor-Eingrenzung von untere Grenze bis obere Grenze (für den tatsächlichen Faktor von überproportional vielen Suiziden, der zwischen dieser Faktor-Eingrenzung, mit dem Vergleichszeitraum von innerhalb eines halben Jahres, liegen muß), die mit Hilfe von Rezepten ermittelt wurden - alle Eingrenzungen beziehen sich auf Schweden [mit Bezug aufs Jahr in eckigen Klammern]:

  • unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): 5,5 bis 8,2 [2007] , siehe Update am 12.06.2020
  • unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-85+): 2,4 bis 4,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020
  • unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-64): 3 bis 5,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020

- Nachweise mit jeweils Faktor-Eingrenzung von untere Grenze bis obere Grenze (für den tatsächlichen Faktor von überproportional vielen Suiziden unter dem ehemaligen Konsum (also unter dem Entzug von Neuroleptika) der zwischen dieser Faktor-Eingrenzung mit dem Vergleichszeitraum von "innerhalb eines Jahres" liegen muß). Alle Eingrenzungen beziehen sich auf Schweden [mit Bezug aufs Jahr in eckigen Klammern]:

  • unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): „höher“ als 1,5 bis „höher“ als 2,9 [2006-13] , siehe Update am 28.08.2020
  • unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): „höher“ als 2,9 bis „höher“ als 6,9 [2007] , siehe Update am 28.08.2020

 

 

Zusammenfassung:

Im Jahr 2015 entstand die Petition mit dem Petitionsbrief (siehe unten). Ein Jahr später fiel mir das Problem auf dass ich auf Quellen gestossen bin aus denen überproportional viele Suizide unter Antidepressiva zu entnehmen waren und dass ich keine Studien/Quellen vorfinden konnte die eine Suizidrisikoerniedrigung wissenschaftlich belegten. Ebenso fiel mir das Problem auf dass ich bei den Neuroleptika keine Nutzen – Risiko- Überprüfungen finden konnte, die ohne gravierenden Mangel waren. Daraufhin habe ich angefangen diese Probleme zu veröffentlichen (Link dazu in der Infoseite, unter "weitere Infos" ).

Um nun die Reichweite der Veröffentlichungen darüber zu vergrössern und um diese Veröffentlichungen für eine Petitionsübergabe zu überarbeiten, habe ich im August 2018 den Inhalt dieser Veröffentlichungen zum grossen Teil in einer Infoseite übernommen (Link siehe oben). Kurz darauf habe ich die Petition – inklusive dem Link dieser Infoseite - dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages per Email übergeben.

Nach endgültigem Abschluß der Petition konnte ich abermals nicht in irgendeiner psychiatrischen Studie recherchieren was die Probleme (dass ich keine Quellen vorfinden konnte die eine Suizidrisikoerniedrigung unter Antidepressiva wissenschaftlich belegten und dass mir das Problem auffiel dass ich bei den Neuroleptika keine Nutzen – Risiko- Überprüfungen finden konnte, die ohne gravierenden Mangel waren) hätten entkräften können.

Es ist bemerkenswert dass in den beiden Stellungnahmen zu der Petition (am 19.11.18 und 19.12.19) und auch in allen psychiatrischen Studien mit psychiatrischen Diagnosen argumentiert wird und dabei z.B. der wissenschaftliche Anspruch sugeriert wird dass sogenannte „depressive Erkrankungen“ schwerer wiegen würden als die suizidale Wirkung unter Antidepressiva, ohne dabei wenigstens einen kleinen brauchbaren Hinweis zu liefern wie groß der Anteil der suizidalen Wirkung bei einer sogenannten „depressiven Erkrankung“ sein soll. Ebenso bemerkenswert ist es dass es psychiatrische Studien gibt die häufig nach dem Muster ablaufen wo die Rate des Antidepressivakonsums für ein Land betrachtet wird und das dann mit der dazugehörigen Suizidrate verglichen wird - ohne wenigstens darauf hinzuweisen wie hoch z.B. der Anteil der Wirkung unter Antidepressiva sein soll - aber dann daraus trotzdem ein wissenschaftliches Fazit sugeriert wird (z.B. dass Antidepressiva das Suizidrisiko erniedrigen würde) obwohl bei dieser ausschliesslich unwissenschaftlichen Vorgehensweise selbsverständlich keinerlei Aussagekraft bezüglich des Suizidrisikos unter Antidepressiva getroffen werden kann (siehe z.B.: PLoS One. 2013; 8(6): e66455 ). Dann gibt es ein Muster von psychiatrischen Studien wo es keine Vergleichsgruppe von Teilnehmern gibt, die über keine Konsumhistorie von Antidepressiva von vor Studienbeginn verfügten und während des gesamten Studienzeitraumes keine Antidepressiva konsumierten, und man dann aber trotzdem gerne mit diesen psychiatrischen Studien - entgegen jeden wissenschaftlichen Vorgehens - eine Erniedrigung des Suizidrisikos unter Antidepressiva belegen möchte (siehe 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18, Link der Infoseite). Kein Wunder dass es infolge dieser unwissenschaftlichen Studien in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Antidepressiva gibt.

Dass es in der medizinischen Disziplin Psychiatrie bezüglich der Neuroleptika keine Nutzen – Risiko- Überprüfungen gibt weil aus Gründen von psychiatrischen Diagnosen es keine Vergleichsgruppe gibt, die vor Studienanfang nicht mit Neuroleptika je in Verbindung gekommen ist und während des gesamten Studienzeitraumes auch nicht Neuroleptika eingenommen hat, ist an Unwissenschaftlichkeit nicht mehr zu überbieten (siehe Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses, dort wurde diese fehlende Vergleichsgruppe sogar bestätigt, trotzdem wurde das als gravierenden Mangel nicht zugegeben - siehe auch meine Bewertung dazu in der Empfehlung zu den Neuroleptika, Link zur Empfehlung siehe oben). Auch dann ist es kein Wunder dass es infolgedessen in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Neuroleptika gibt.

Um aus dem Problem dieser Unwissenschaftlichkeiten herauskommen zu können ist es nicht anders möglich als dass man die medizinische Disziplin Psychiatrie verbietet und man den wissenschaftlichen Anspruch, den die psychiatrischen Diagnosen erheben (sowie den wissenschaftlichen Anspruch, den andere Begrifflichkeiten in Anlehnung an psychiatrischen Diagnosen erheben), nicht mehr stattgibt.

Dann wird man auch den Erstkonsum von sowohl Antidepressiva als auch Neuroleptika verbieten können.

Anmerkung: Zu kritisieren sind aber auch die Menschen, die sich zwar auf der einen Seite in der medialen Öffentlichkeit kritisch gegenüber der medizinischen Disziplin Psychiatrie äußern, aber auf der anderen Seite nicht für ein Verbot der medizinischen Disziplin Psychiatrie plädieren, obwohl sie Gründe für ein Verbot liefern. Damit wird dazu beigetragen, dass der Zustand der Unwissenschaftlichkeiten möglichst lange erhalten bleibt, und damit u.a. auch der Erstkonsum (ich weiß nicht ob das diesen Menschen klar ist).

 

 

E-Mail-Adresse:

Nachrichten an mich bitte nur über: Christo.Schindler@web.de

Ich heiße Christoph Schindler und gehöre weder einer politischen noch religiösen Richtung (noch Kirche/Gemeinschaft) an. Seit einiger Zeit konnte ich bei vielen Konsumenten von Antidepressiva als auch von Neuroleptika beobachten, dass es jedem durch die Einnahme dieser Medikamente langfristig um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall langfristig nicht besser ging. Deshalb möchte ich mich dafür engagieren, dass es keine Erstkonsumenten mehr gibt, und dass die zwangsweise Verabreichung uneingeschränkt abgeschafft wird. Letzterem Engagement möchte ich getrennt von dieser Petition nachgehen. 

 

 

Petitionsbrief an:

Deutscher Bundestag

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,

nach dem Willen der Befürworter sowohl von Antidepressiva als auch von Neuroleptika werden Patienten die genannten Medikamente zum allerersten Mal mit der Begründung verordnet, dass diese eine Besserung des Gesundheitszustandes zur Folge hätten.

Dabei wird verschwiegen:

  • Jedem Menschen geht es nach dieser Ersteinnahme langfristig (d.h. über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr) um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall nicht besser. Das wird um so deutlicher, je länger ein Zeitraum vor dieser Ersteinnahme verglichen wird mit einem gleichlangen nach dieser Ersteinnahme.
  • Sehr vielen Patienten, die die genannten Medikamente auf Grund der Verschlechterung infolge der Anwendung absetzen, geht es durch den Entzug nochmals deutlich schlechter. Bis sie keine Entzugserscheinungen mehr haben, und somit wieder zu einem gesundheitlichen Zustand zurückgekehrt sind, der mit dem langfristigen Befinden vor der Ersteinnahme zu vergleichen ist, vergeht ein Zeitraum von mindestens ein Monat. Daher wollen viele dieser Patienten erst gar nicht in diese oft lebensgefährlichen Entzugserscheinungen hineingeraten und verbleiben daher bis zu ihrem Lebensende in Abhängigkeit von den genannten Medikamenten. Natürlich gibt es auch die Gruppen von Patienten, die die genannten Entzugserscheinungen dauerhaft überstehen wollen, aber häufig es dennoch aus verschiedenen Gründen nicht schaffen und weiterhin in Abhängigkeit sowohl der Antidepressiva als auch der Neuroleptika verbleiben.
  • Bei vielen Menschen, denen es auf Grund der genannten Anwendung im günstigsten Fall auf Dauer nicht besser ging, konnte man beim Absetzen nach langfristiger Einnahme ebenfalls Entzugserscheinungen beobachten.
  • Letztlich sollte noch erwähnt werden, dass gravierende Entzugserscheinungen auch schon beim Absetzen der genannten Medikamente nach einer Behandlungszeit von nur wenigen Wochen festzustellen sind.


Lassen Sie keine Erstkonsumenten dieser gesundheitsschädigenden Medikamente mehr zu, indem Sie ein Gesetz beschließen, wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Antidepressiva - verboten wird, Antidepressiva (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen. Beschließen Sie ebenso ein Gesetz wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Neuroleptika - verboten wird, Neuroleptika (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen,