

Keine Erstkonsumenten!
Das Problem
Keine Erstkonsumenten von gesundheitsschädigenden Medikamenten mit Entzugswirkung sowie negativen Nutzen!
Jedes Jahr gibt es aber trotzdem immer noch Erstkonsumenten von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika.
Deshalb fordern wir, dass es davon keine weiteren Erstkonsumenten mehr geben darf.
Unterstützen Sie unseren Appell!
Hinweis an Konsumenten:
Um ein mögliches Missverständnis auszuschliessen: alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite/Blogseite und YouTube- Kanal enthalten weder eine Empfehlung zum Absetzen noch eine Empfehlung zum weiteren Konsum (ebenso enthalten alle Informationen keine weiteren Empfehlungen). Um eine Empfehlung, (z.B. bezüglich des genauen Vorgehens beim Absetzen) geben zu können, bedarf es selbstverständlich ausführlichere Informationen. Alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite/Blogseite und YouTube- Kanal sollen nur eine Empfehlung für den Gesetzgeber sein den Erstkonsum zu verbieten.
Infoseite: https://blog.webador.de/petition/infoseite (Siehe auch unten Petitionsübergabe , als Anlage unter dem Brief vom 06.12.18 oder siehe: https://www.facebook.com/Keine-Erstkonsumenten-569743796773541 ). Diese Infoseite war nur dazu gedacht dass der Petitionsausschuss während des ehemaligen Petitionsverfahrens (vom 24.08.18 bis 19.12.19) auf diese Seite zugreifen konnte (trotzdem bleibt der Inhalt dieser Seite natürlich relevant). Die Infoseite liefert in Bezug auf die Notwendigkeit eines Erstkonsum-Verbotes ausreichend viele Gründe.
Blogseite: https://blog.webador.de . Die Webseite enthält verschiedene Ergänzungen zum Inhalt dieser Petitionsseite (auf change.org) sowie zusätzliche Gründe für ein Erstkonsum-Verbot, die in der Petitionsseite nicht enthalten sind. (z.B. zusätzliche Nachweise von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva, siehe z.B.: https://blog.webador.de/blogbeitraege/weiterer-report/673768_weiterer-report , https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c/775802_studie-c ).
Inhalt der Petitionsseite. Der Inhalt dieser Petitionsseite auf change.org liefert in Bezug auf die Notwendigkeit eines Verbotes des Erstkonsums deutlich mehr Gründe als ausreichend viele (auch ohne o.g. Infoseite, Blogseite) :
Diese Gründe für ein solches Verbot, die diese Petitionsseite liefert (sowie die o.g. drei Internetseiten zusammen liefern), sind zusammengefasst u.a.:
- Nachweise von überproportional vielen Suiziden (auf jährlicher Basis) sowohl unter Antidepressiva als auch unter Neuroleptika - und damit auch Nachweise des negativen Nutzens - siehe hier weiter unten unter "Übersicht Faktoren" (Nachweise auf monatlicher Basis siehe: https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren ).
- Nachweis der Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung vom Neuroleptika-Konsum (ungekürzte Ausführungen siehe weiter unten im Inhaltsverzeichnes). Gekürzte bzw. zusammengefasste Ausführung siehe hier:
- Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika (siehe hier weiter unten unter "Übersicht Faktoren" bei den "ehemaligen Konsumenten")
( Einschub: Aus der Politik - aus Parlamenten - konnte ich recherchieren, was den Inhalt dieser Petitionsseite, sowie Infoseite/Blogseite, tangiert. Siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/politik )
Inhaltsverzeichnis (des Inhalts dieser Petitionsseite) :
"Übersicht Faktoren" von überproportional vielen Suiziden, unter verschiedenen Psychopharmaka (siehe unten).
Zusammenfassung der Petition (ungekürzte Version siehe weiter unten). Gekürzte Version der Zusammenfassung siehe hier:
Verschiedene Exkurse (siehe unten)
Kontaktmöglichkeiten (siehe unten)
Tutorial-Videos: https://www.youtube.com/@repressedinfo (Deutsch, English, Español, Français, Nederlands, Português)
Petitionsbrief (siehe ganz unten)
Petitionsübergabe (per e-Mail, mit Hinweis auf die Infoseite) am 24.08.18, siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/24114095 :
- Am 19.11.2018: erste Stellungnahme (siehe unter dem Brief vom 27.11.18) aber nicht Stellungnahme zu den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva und nicht zu meinem Hinweis auf die Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums bei den Neuroleptika-Leitlinien.
- Mein Antwortschreiben vom 06.12.18, wieder mit Infoseite* (dieses Mal in Papierform als Anlage) :
- Post am 17.08.18: Anteil von Antidepressiva an den Suizidfällen (durch Blutanalysen und Rezepten ermittelt)
- Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.18: Nachweis von überproportional vielen Suizide unter Antidepressiva
- Post am 22.08.18: Problem der Antidepressiva
- 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18: Bewertungen zweier Studien in Bezug auf das Suizidrisiko unter Antidepressiva
- Post am 19.08.18 : Leitlinien zu den Neuroleptika
- Kommentar am 20.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der 7. Kernaussage zu den Neuroleptika
- Kommentar am 21.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der Leitlinien zu den Neuroleptika (mit den 10 Kernaussagen) und Begründung der Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums wegen einer fehlenden und wichtigen Vergleichsgruppe
( * Inhalt Infoseite siehe auch: https://blog.webador.de/petition/inhalt-petitionsseite/infoseite )
- Mein ergänzender Brief vom 16.12.18
- Antwortbrief vom Petitionsausschuss am 10.01.19
Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 oder https://blog.webador.de/petition/scans/2-stellungnahme ) :
Brief vom 20.12.19 mit einer wiederholten Stellungnahme am 19.12.19 (vom BMG und BfArM, unter Zustimmung des Petitionsausschusses), enthält u.a.:
- Stellungnahme zu den Antidepressiva (aber wieder keine Stellungnahme zu den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva)
- Zum ersten Mal Stellungnahme zu der fehlenden und wichtigen Vergleichsgruppe bei der Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums (mit Bestätigung dieser fehlenden Vergleichsgruppe in dieser Stellungnahme, aber dabei trotzdem ohne Eingeständnis eines gravierenden Mangels)
Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25570244):
- update am 07.01.20: meine Stellungnahme auf dieser wiederholten Stellungnahme, u.a. mit dem:
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter SSRI (siehe auch unter Anmerkungen im update am 17.02.20)
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter SSNRI (siehe wichtige Anmerkungen im update am 17.02.20)
- Meine nun mehrmals wiederholte Stellungnahme zu dem gravierenden Mangel wegen der fehlenden Vergleichsgruppe bei der Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums
- update am 14.01.20 : Nachtrag zu den Antidepressiva
- update am 11.02.20 : Nachtrag zu den Neuroleptika
- update am 17.02.20 :
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter sowohl Antidepressiva als auch unter Neuroleptika (jeweils durch Rezepte ermittelt, also jeweils Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Anmerkungen: u.a. zu den SSRI, SSNRI
- update am 25.03.20: Resumee
- update am 18.04.20: Fünf Nachweise von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika:
- Abschnitt a: Drei Nachweise: Erster Nachweis (Altersgruppe 18-85+) und zweiter Nachweis (Altersgruppe 18-64) sowie dritter Nachweis (Altersgruppe 65-74), jeweils für "innerhalb eines halben Jahres" (bzw. jeweils Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Abschnitt b: Vierter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-abhängig" (bzw. Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Abschnitt c: Fünfter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-unabhängig" (bzw. Nachweis bei aktuellen Konsumenten)
- update am 05.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva (bei aktuellen Konsumenten):
- a) Altersgruppe 10 bis 19
- b) Altersgruppe 15 bis 19
- update am 12.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva (Altersgruppe 15 bis 24), sowohl bei aktuellen als auch bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten
Ergänzung zur Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/27615866 ) :
- update am 28.08.20:
- Erfolgsbilanz Petition sowie Allgemeines zur Petition
- Abschnitt a: Nachweis (alle Altersgruppen) von überproportional vielen Suiziden unterm SSNRI-Wirkstoff Venlafaxine bei aktuellen Konsumenten und Allgemeines (u.a. zu den SSNRI) sowie Definition der Altersgruppe "alle Altersgruppen" (siehe in der 3. Anmerkung)
- Abschnitt b: Nachweise (alle Altersgruppen) von überproportional vielen Suiziden (mit Hilfe von toxikologischen Daten ermittelt und nicht mit Hilfe von Rezepten ermittelt, also nur bei aktuellen Konsumenten): unter Antidepressiva, unter Neuroleptika, unter SSRI, unter Antidepressiva ohne SSRI, unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika, unter Sertraline, unter der Citalopram/Escitalopram-Gruppe sowie Unterteilung in "violent"-Suiziden und "non-violent"-Suiziden
- Abschnitt c: Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva (Altersgruppe 15-24) als auch von Neuroleptika (alle Altersgruppen), jeweils nachgewiesen durch die Ermittlung des Nachweises von überproportional vielen Suiziden unter dem ehemaligen Konsum
- Ergänzung am 29.11.21 zu Abschnitt c
... Ende Inhaltsverzeichnis.
Übersicht Faktoren (bei aktuellen, aktuellen/ehemaligen sowie ehemaligen Konsumenten) von nachgewiesenen überproportional vielen Suiziden unter verschiedenen Psychopharmaka bei ...
... aktuellen Konsumenten mit Suizid-Faktoren, die mit Hilfe von toxikologischen Daten ermittelt wurden (daher "aktuellen Konsumenten" und ca. nicht innerhalb eines Zeitraumes) und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva „und/oder“ Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,5 bis 4,3 [2007] , siehe fünfter Nachweis im Update am 18.04.2020 Abschnitt c
- unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 3,9 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/ZsmvENb73e4 (English, Español, Français, Nederlands, Português) ; sowie 4 bis 4,8 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): 4,3 bis 5,2 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/FB5BSNhz85M
- unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,2 bis 4,9 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter SSRI (alle Altersgruppen): 3,3 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020 ; sowie 3,3 bis 3,9 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter TZA (alle Altersgruppen): 4,4 ± 0,2 [2007] , siehe Blogseite (in den "Ergänzungen" zur Petitionsseite): https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/tza-1
- unter der Citalopram/Escitalopram-Gruppe (alle Altersgruppen): 3,2 bis 4,7 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Venlafaxine (alle Altersgruppen): 7,4 ± 0,4 [2007] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt a (weitere Antidepressiva-Wirkstoffe siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-28-08-2020-abschnitt-a ).
- unter Antidepressiva ohne SSRI (alle Altersgruppen): 5,7 bis 6,9 [2005-12] , Definition von „Antidepressiva ohne SSRI“ siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-19): 6,9 bis 7,8 [2004-10] , siehe Update am 05.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): 7,5 [2006-13] , siehe Update am 12.06.2020
- unter Fluoxetin (Altersgruppe 15-24): 6,3 ± 0,1 [2006-2015] , siehe Weiterer Report, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/weiterer-report/673768_weiterer-report
- unter Sertraline (alle Altersgruppen): 2,8 bis 3,3 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter verschiedenen Psychopharmaka (alle Altersgruppen) überproportional vieler Suiziden, unterteilt in "violent"-Suiziden und "non-violent"-Suiziden, siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b und siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-28-08-2020-abschnitt-b
... aktuellen/ehemaligen Konsumenten mit Suizid-Faktoren, die ausschliesslich (außer im "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" und im "Update am 07.01.2020", wo jeweils auch mit Hilfe von Blutanalysen ermittelt wurde) mit Hilfe von Rezepten ermittelt wurden (daher die Bezeichnung "aktuellen/ehemaligen Konsumenten" und innerhalb eines angegebenen sogenannten "Vergleich-Zeitraumes" von einem Jahr oder einem halben Jahr) und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 2,6 bis 6,2 [2007] , siehe vierter Nachweis im Update am 18.04.2020 Abschnitt b
- unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 2 (= 31%/16%) bis 5,5 (= 45%/8%) [2007] , siehe "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" . Oder noch eingegrenzter: 2,8 bis 5,5 [2007] , siehe "Update am 17.02.2020", jeweils innerhalb eines Jahres
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 5,3 bis 11,1 [2007] , siehe Update am 17.02.2020, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/cCBLeRYvBYw (Einschub: die Überproportionalität ist also größer als wie unter Antidepressiva)
- unter SSRI (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 1,6 (= 25%/15,2%) bis "unbekannte obere Grenze" [2007] , siehe Update am 07.01.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24), innerhalb eines Jahres: 5,6 bis 10,9 [2007] sowie 5,4 bis 10,5 [2007-13] . Siehe Update am 12.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 75+), innerhalb eines Jahres: 1,0 bis 2,3 [2007-14] . Siehe Studie C, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-85+), innerhalb eines halben Jahres: 2,4 bis 4,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-64), innerhalb eines halben Jahres: 3 bis 5,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 65-74), innerhalb eines halben Jahres: 2,3 bis 4,0 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a (Faktoreingrenzungen für weitere Altersgruppen siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a )
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24), innerhalb eines halben Jahres: 5,5 bis 8,2 [2007] , siehe Update am 12.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 75+), innerhalb eines halben Jahres: 1,2 bis 2,1 [2007-14] . Siehe Studie C, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c
... ehemaligen Konsumenten (also unter dem Entzug) mit Suizid-Faktoren, die mit Hilfe von oben genannten "aktuellen" sowie "aktuellen/ehemaligen" Konsumenten ermittelt wurden und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): „höher“ als 1,5 bis „höher“ als 2,9 bzw. 1,5 bis 3,9 [2006-13] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt c bzw. siehe Ergänzung am 29.11.2021 zu Abschnitt c
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): „höher“ als 2,8 bis „höher“ als 6,8 bzw. 2,8 bis 12,5 [2007] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt c bzw. siehe Ergänzung am 29.11.2021 zu Abschnitt c, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/M5Pge7ojrQk
Anmerkungen zur "Übersicht Faktoren" :
- Definition der Altersgruppe "alle Altersgruppen": siehe in der "Ergänzung zur Empfehlung" unter Abschnitt a (3. Anmerkung)
- Wichtig: Bei der o.g. "Übersicht Faktoren" wurde - mit Ausnahme der 2 letzten Nachweise - mithilfe von ausschliesslich jährlichen und nicht monatlichen Konsumenten-Quoten die Suizid-Faktoren ermittelt. Jährliche Konsumenten-Quoten umfassen auch die Konsumenten, die nicht durchgängig über ein ganzes Jahr konsumiert haben. Monatliche Konsumenten-Quoten umfassen zwar auch diese Konsumenten, aber deutlich weniger. In diesem Zusammenhang sind die Suizid-Faktoren (mit Ausnahme der zwei letzten Nachweise), die unter der oben genannten "Übersicht Faktoren" ermittelt wurden ungenauer (und rechnerisch kleiner) als die auf der Blogseite aufgelisteten Suizid-Faktoren, die jeweils auf monatlicher Basis ermittelt wurden (die Suizid-Faktoren bei o.g. "Übersicht Faktoren" sind also zwar ungenauer, aber sie sind natürlich trotzdem so genau, dass man sagen kann, dass die eigentlichen Faktoren NICHT kleiner sein können! Die Faktoren auf monatlicher Basis sind bei Antidepressiva hingegen etwa dreimal so groß und bei Neuroleptika etwa doppelt so groß wie die Suizid-Faktoren bei o.g. "Übersicht Faktoren"). Die auf monatlicher Basis ermittelten Faktoren - die ca. dreimal bzw. ca. zweimal größer sind als bei der o.g. Übersicht Faktoren - sind über diesen Link genauer ausgeführt entnehmbar: https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren
- Bei den letzten 2 Nachweisen (von überpoportional vielen Suiziden unter den ehemaligen Konsumenten in der o.g. "Übersicht Faktoren") wurde zum Teil auf jährlicher und zum Teil auf monatlicher Basis die Faktoren ermittelt (so wie auf der genannten Blogseite auch, deshalb gibt es bei der dortigen "Übersicht Faktoren" - siehe https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren/ehemalige-konsumenten - keine Veränderungen dieser 2 Nachweise gegenüber der o.g. "Übersicht Faktoren")
- Alle unter der "Übersicht Faktoren" ermittelten Faktoren sind unabhängig vom Kontakt/Nichtkontakt zum Pflegesystem. Die vom Kontakt/Nichtkontakt zum Pflegesystem abhängigen Faktoren siehe: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/kontakt-nichtkontakt-zum-pflegesystem
- Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen, in Bezug auf die Überproportionalität von Suiziden im Zusammenhang mit den oben genannten Psychopharmaka, konnte ich bei allen mir bekannten Quellen zusammenfassend nicht feststellen, deswegen wurde bei der o.g. "Übersicht Faktoren" zwischen Männern und Frauen nicht unterschieden (speziell bei den Suiziden kann es aber große Unterschiede bei den Männern und Frauen geben – nicht im Zusammenhang mit Psychopharmaka – aber das ist nicht Gegenstand der Petition).
Zusammenfassung:
Im Jahr 2015 entstand die Petition mit dem Petitionsbrief (siehe unten). Ein Jahr später fiel mir das Problem auf dass ich auf Quellen gestossen bin aus denen überproportional viele Suizide unter Antidepressiva zu entnehmen waren und dass ich keine Studien/Quellen vorfinden konnte die eine Suizidrisikoerniedrigung wissenschaftlich belegten. Ebenso fiel mir das Problem auf dass ich bei den Neuroleptika keine Risiko-Nutzen-Überprüfungen finden konnte, die ohne gravierenden Mangel waren. Daraufhin habe ich angefangen diese Probleme zu veröffentlichen (https://www.facebook.com/profile.php?id=100011995727964).
Um nun die Reichweite dieser angefangenen Veröffentlichungen darüber zu vergrössern und um diese Veröffentlichungen für eine Petitionsübergabe zu überarbeiten (um dann eine optisch besserer Darstellung der Texte zu haben), habe ich im August 2018 den Inhalt dieser Veröffentlichungen nun zum grossen Teil in dieser Infoseite übernommen (und dabei noch weitere Informationen dazu gefügt, s.o. im Inhaltsverzeichnis):
https://www.facebook.com/profile.php?id=100039267313576
Kurz darauf habe ich die Petition – inklusive dem Link dieser Infoseite - dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages per Email übergeben. Bei dieser Übergabe habe ich die bis dahin 97 geleisteten Unterschriften beigefügt.
Bei der dann folgenden ersten und zweiten Stellungnahme (am 19.11.18 und 19.12.19, siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/24114095 und https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 ) wurde vor den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva, die man eindeutig vom Inhalt dieser Infoseite entnehmen kann/konnte, ausgewichen. Bei den Neuroleptika wurde in der ersten Stellungnahme vor den oben genannten gravierenden Mangel (wegen der fehlenden Vergleichsgruppe bei der langfristigen Risiko-Nutzen-Überprüfung der Neuroleptika) ebenso ausgewichen. Dafür wurde aber in der zweiten Stellungnahme (vom 19.12.19) das Fehlen dieser Vergleichsgruppe bestätigt („… Konkret ist dem BfArM keine Langzeitstudie bekannt, die eine über diesen Zeitraum unbehandelte Vergleichsgruppe enthalten würde. ...“ , siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 ), was natürlich eine wichtige Information ist (unabhängig davon dass dabei trotzdem kein gravierender Mangel eingeräumt wurde. Näheres zu diesem gravierenden Mangel siehe obiges Inhaltsverzeichnis mit den Verweisen zu den Links). Es ist u.a. deshalb eine wichtige Information, da man nun weder in irgendwelchen anderen Neuroleptika-Richtlinien/Leitlinien (als der Neuroleptika-Leitlinie von 2013, siehe auch Kommentar am 21.08.18 zum Post am 19.08.18, in der Infoseite) noch in irgendwelchen anderen psychiatrischen Studien, die eine langfristige Risiko-Nutzen-Überprüfung der Neuroleptika darstellen sollen, nach der genannten Vergleichsgruppe suchen muss - weil man sie nicht finden wird.
( Einschub: In dieser zweiten Stellungnahme wurde außerdem bezugnehmend zum Petitionsbrief bestätigt: „ … Dem BfArM ist keine Studie bekannt, die das Befinden einer über einen längeren Zeitraum unbehandelten und beobachteten Patientenpopulation mit dem langfristigen Befinden dieser Patientengruppe nach Ersteinnahme von Antidepressiva und Antipsychotika vergleicht. ...“ Internet: https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 Das bekräftigt natürlich noch zusätzlich die Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung vom Neuroleptika-Konsum )
Nach endgültigem Abschluß der Petition (am 19.12.19 und gleichzeitig mit der genannten zweiten Stellungnahme vom BMG und BfArM, unter Zustimmung des Petitionsausschusses) folgte von mir daraufhin wieder eine Stellungnahme mit Empfehlung und weiteren Nachweisen von überpoportional vielen Suiziden von Antidepressiva und Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Neuroleptika (https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25570244 , s.o. im Inhaltsverzeichnis) sowie eine Ergänzung zu dieser Empfehlung mit weiteren von solchen Nachweisen sowie Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika (https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/27615866 , s.o. im Inhaltsverzeichnis). Von dieser von mir gemachten Stellungnahme - sowie von den genannten Nachweisen - habe ich einige Bundestagsabgeordneten ab dem 19.12.19 darüber informiert (siehe: https://blog.webador.de/blogbeitraege/erfolgsbilanz-petition).
Nach diesem endgültigem Abschluß der Petition konnte ich natürlich abermals nicht in irgendeiner psychiatrischen Studie feststellen, dass das Problem - dass keine Suizidrisikoerniedrigung unter Antidepressiva wissenschaftlich belegbar ist - hätte entkräften können. Auch bei den Neuroleptika konnte ich nichts feststellen was den o.g. Mangel hätte entkräften können (sollte man doch noch irgendwann eine Studie mit o.g. fehlenden Vergleichsgruppe erstellen, um diesen Mangel auszugleichen, kann sich dann dabei trotzdem selbstverständlich nur ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Neuroleptika aus dieser Studie ergeben. Den Grund siehe z.B. oben in der "Übersicht Faktoren" ).
( Einschub: ein "Risiko" der Neuroleptika ist z.B. das TdP-Risiko bei den über 65 Jährigen. Siehe Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a . Link zu diesem TdP-Risiko siehe Anfang/Mitte des Textes dieser geöffneten Blogseite, unter der zu diesem Link dazugehörigen Studie: Danielsson [2015] „Antidepressants and antipsychotics classified with torsades de pointes arrhythmia risk and mortality in older adults ‐ a Swedish nationwide study“ . Dieses "Risiko" sowie zahlreiche andere "Risiken" - exklusiv Suizidrisiko - sowie sogenannte "Nebenwirkungen" werden selbst von den Befürwortern dieser Medikamente nicht bestritten und sollen deshalb nicht das direkte Thema der Petition sein. Von den Befürwortern der Neuroleptika wird aber diesen Medikamenten ein antisuizidaler bzw. ein anti-"Eigengefährdungs" Nutzen nachgesagt – siehe z.B. entsprechende Deutsche Rechtsgrundlagen zu "Eigengefährdung". Dass sowas tatsächlich diesen Medikamenten nachgesagt wird - und man dabei z.B. die suizidale Wirkung unter Neuroleptika als "Nebenwirkung" begrifflich verharmlost anstatt dass man diese u.a. suizidale Wirkung der Hauptwirkung bzw. dem "Nutzen" zuordnet - habe ich zunächst nicht für möglich gehalten. Neben den weiter oben genannten "Risiko-Nutzen-Überprüfungen" ist dieser sogenannte "Nutzen" also auch als direktes Thema der Empfehlung der Petition anzusehen. Dieser "Nutzen", also negativer Nutzen, ist aus der obigen "Übersicht Faktoren" zu entnehmen. Allein aus diesem Grund haben die Neuroleptika selbstverständlich schon ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis, auch ohne Berücksichtigung eines "Risikos" ) .
Es ist bemerkenswert dass in den beiden Stellungnahmen zu der Petition (am 19.11.18 und 19.12.19) und auch in allen psychiatrischen Studien mit psychiatrischen Diagnosen argumentiert wird und dabei z.B. der wissenschaftliche Anspruch sugeriert wird dass sogenannte „depressive Erkrankungen“ schwerer wiegen würden als die suizidale Wirkung unter Antidepressiva, ohne dabei wenigstens einen kleinen brauchbaren Hinweis zu liefern wie groß der Anteil der suizidalen Wirkung bei einer sogenannten „depressiven Erkrankung“ sein soll. Ebenso bemerkenswert ist es dass es psychiatrische Studien gibt die häufig nach dem Muster ablaufen wo die Rate des Antidepressivakonsums für ein Land betrachtet wird und das dann mit der dazugehörigen Suizidrate verglichen wird - ohne wenigstens darauf hinzuweisen wie hoch z.B. der Anteil der Wirkung unter Antidepressiva sein soll - aber dann daraus trotzdem ein wissenschaftliches Fazit sugeriert wird (z.B. dass Antidepressiva das Suizidrisiko erniedrigen würde) obwohl bei dieser ausschliesslich unwissenschaftlichen Vorgehensweise selbsverständlich keinerlei Aussagekraft bezüglich des Suizidrisikos unter Antidepressiva getroffen werden kann (siehe z.B.: PLoS One. 2013; 8(6): e66455 ). Dann gibt es ein Muster von psychiatrischen Studien wo es keine Vergleichsgruppe von Teilnehmern gibt, die über keine Konsumhistorie von Antidepressiva von vor Studienbeginn verfügten und während des gesamten Studienzeitraumes keine Antidepressiva konsumierten, und man dann aber trotzdem gerne mit diesen psychiatrischen Studien - entgegen jeden wissenschaftlichen Vorgehens - eine Erniedrigung des Suizidrisikos unter Antidepressiva belegen möchte (siehe 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18, Link der Infoseite). Kein Wunder dass es infolge dieser unwissenschaftlichen Studien in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Antidepressiva gibt.
( Einschub: beim Antidepressiva-Konsum könnte man dann dem „Nutzen“ z.B. zuordnen dass es keine Nachweise von Suizidrisiko-Erniedrigung unter Antidepressiva gibt; oder noch genauer zugeordnet: dass aus der o.g. „Übersicht Faktoren“ ein negativer Nutzen für die Antidepressiva zu entnehmen ist. Allein aus diesem Grund können ebenso die Antidepressiva selbstverständlich nur ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen, auch ohne Berücksichtigung eines "Risikos". Bei Berücksichtigung eines „Risikos“ könnte man sich z.B. an die überproportional vielen Todesfällen unter Antidepressiva, an alle Ursachen, richten - bei den über 65 Jährigen. Siehe Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a . Link zu diesen überproportional vielen Todesfällen siehe Anfang des Textes dieser geöffneten Blogseite, unter der zu diesem Link dazugehörigen Studie: Carol Coupland [2011] „Antidepressant use and risk of adverse outcomes in older people: population based cohort study“ ) .
Dass es in der medizinischen Disziplin Psychiatrie bezüglich der Neuroleptika keine Risiko-Nutzen-Überprüfungen gibt weil aus Gründen von psychiatrischen Diagnosen es keine Vergleichsgruppe gibt, die vor Studienanfang nicht mit Neuroleptika je in Verbindung gekommen ist und während des gesamten Studienzeitraumes auch nicht Neuroleptika eingenommen hat, ist an Unwissenschaftlichkeit nicht mehr zu überbieten (siehe Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses, dort wurde diese fehlende Vergleichsgruppe sogar bestätigt, trotzdem wurde das als gravierenden Mangel nicht zugegeben - siehe auch meine Bewertung dazu in der Empfehlung zu den Neuroleptika, Link zur Empfehlung siehe oben). Auch dann ist es kein Wunder dass es infolgedessen in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Neuroleptika gibt.
Um aus dem Problem dieser Unwissenschaftlichkeiten herauskommen zu können ist es nicht anders möglich als dass man die medizinische Disziplin Psychiatrie (und natürlich ebenso alle sonstigen medizinischen Bereiche, in denen der wissenschaftliche Anspruch psychiatrischer Diagnosen stattgegeben wird) verbietet und dass man vorallem den wissenschaftlichen Anspruch, den die psychiatrischen Diagnosen erheben (sowie den wissenschaftlichen Anspruch, den andere Begrifflichkeiten in Anlehnung an psychiatrischen Diagnosen erheben), nicht mehr stattgibt - wobei dieses nicht Stattgeben selbstverständlich nur durch ein Verbot dieser Diagnosen realisierbar gemacht werden kann.
Dann wird man auch den Erstkonsum von sowohl Antidepressiva als auch Neuroleptika verbieten können.
Verschiedene Exkurse:
Natürlich werden auch Medien irgendwann (früher oder später) für u.a. ein Erstkonsum-Verbot plädieren. Dabei wird es dann natürlich auch mediale Kritik an der medizinische Disziplin Psychiatrie geben. Unabhängig davon (wann das eintreten wird) ist es aber destruktiv diese Disziplin in der medialen Öffentlichkeit zu kritisieren ohne dabei auch für ein Verbot dieser Disziplin zu plädieren. Denn ohne Verbot dieser Disziplin bleibt der Zustand der Unwissenschaftlichkeiten natürlich maximal lange erhalten (und damit u.a. auch der Erstkonsum) - trotz Kritik an dieser Disziplin.
Und um noch ein mögliches Missverständnis auszuschliessen: die Pharmaindustrie als Mitverursacher dafür, dass es die genannten Psychopharmaka auf den Markt gibt, möchte ich natürlich nicht in Abrede stellen. Dabei möchte ich aber auch zu bedenken geben: Gäbe es die medizinische Disziplin Psychiatrie nicht (und natürlich auch nicht das Stattgeben des wissenschaftlichen Anspruchs psychiatrischer Diagnosen), könnte man es sich dann nicht vorstellen dass nach Zulassung dieser Psychopharmaka (vorausgesetzt dass das dann trotzdem möglich gewesen wäre) diese dann für Erstkonsumenten nicht schon längst wieder vom Markt genommen worden wären.
In der medizinischen Disziplin Neurologie kommen meines Wissens nach nicht nur psychiatrische Diagnosen (also Hokuspokus-Diagnosen) vor, sondern auch andere Diagnosen. Eine qualitative Verbesserung dieser Disziplin wäre dann hier durch das nicht Stattgeben des wissenschaftlichen Anspruchs psychiatrischer Diagnosen gegeben.
Sogenannte psychotherapeutische Behandlungen werden in den Medien stets als "Hilfe“ bezeichnet. Deswegen wäre z.B. auf die Berufsordnung von dem VFP e.V. zu schauen (Entnommen am 18.11.20 aus der Internetveröffentlichung: https://www.vfp.de/verband/berufsordnung.html ). Hieraus ist zu entnehmen dass ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und quasi zum Erstkonsum Beihilfe geleistet werden soll (zumindestens indirekte Beihilfe, z.B. anhand § 6, Absatz 3). Wie das aber damit zusammenpasst dass laut dieser Ordnung das Vertrauen nicht ausgenutzt werden soll (§ 5, Absatz 4), wird natürlich nirgendwo erklärt (die genannte Beihilfe kommt nur bei den Menschen nicht zur Anwendung, zu denen kein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann, siehe § 6, Absatz 4). Aus dieser Berufsordnung ist auch zu entnehmen, dass von psychiatrischen Diagnosen ausgehend geholfen werden soll, siehe z.B. § 6, Absatz 1. Ebenso ist aus der Berufsordnung zu entnehmen, dass bei der Berufstätigkeit Methoden angewendet werden, die die Menschenwürde respektieren würden (§ 2, Absatz 2). Dass aber psychiatrische Diagnosen nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch beleidigend sind, wird von diesem VFP e.V. dabei natürlich nicht erwähnt. Solche "Hilfe" darf nicht sein.
Wie schon erwähnt, sind psychiatrische Diagnosen auch beleidigend (daher kann man sie auch als "auf Diagnoseform gebrachte Beleidigungen" bezeichnen). Das Befinden von ausnahmslos jedem Menschen verschlechtert sich bei Beleidigungen. Das eigentliche Befinden (das der Beleidigte ohne Beleidigungen gehabt hätte) bleibt dann unklar. Auch aus diesem Grund sind psychiatrische Diagnosen unwissenschaftlich.
In Deutschland soll es jährlich ca. 400 Mrd. € Gesundheitsausgaben geben. Da das nicht direkt das Thema im Rahmen der Petition gewesen wäre, habe ich auch nicht recherchiert wie hoch der Anteil davon ist, der auf psychiatrische Diagnosen entfällt (für psychiatrische Kliniken/Praxen, psychiatrische Behandlungen, Psychopharmaka, u.s.w.). Jedenfalls stehen den Kosten dieses Anteils - zu Lasten der Allgemeinheit – den „Erfolg“ gegenüber, dass man Menschen (bei denen man vorgibt zu helfen) z.B. unter die oben genannte „Übersicht Faktoren“ bringt.
Kontaktmöglichkeiten:
Nachrichten an mich über: Christo.Schindler@web.de oder über: https://blog.webador.de/kontakt
Ich heiße Christoph Schindler und gehöre weder einer politischen noch religiösen Richtung (noch Kirche/Gemeinschaft) an. Seit einiger Zeit konnte ich bei vielen Konsumenten von Antidepressiva als auch von Neuroleptika beobachten, dass es jedem durch die Einnahme dieser Medikamente langfristig um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall langfristig nicht besser ging. Deshalb möchte ich mich dafür engagieren, dass es keine Erstkonsumenten mehr gibt, und dass die zwangsweise Verabreichung uneingeschränkt abgeschafft wird. Letzterem Engagement möchte ich getrennt von dieser Petition nachgehen.
Petitionsbrief an:
Deutscher Bundestag
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,
nach dem Willen der Befürworter sowohl von Antidepressiva als auch von Neuroleptika werden Patienten die genannten Medikamente zum allerersten Mal mit der Begründung verordnet, dass diese eine Besserung des Gesundheitszustandes zur Folge hätten.
Dabei wird verschwiegen:
- Jedem Menschen geht es nach dieser Ersteinnahme langfristig (d.h. über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr) um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall nicht besser. Das wird um so deutlicher, je länger ein Zeitraum vor dieser Ersteinnahme verglichen wird mit einem gleichlangen nach dieser Ersteinnahme.
- Sehr vielen Patienten, die die genannten Medikamente auf Grund der Verschlechterung infolge der Anwendung absetzen, geht es durch den Entzug nochmals deutlich schlechter. Bis sie keine Entzugserscheinungen mehr haben, und somit wieder zu einem gesundheitlichen Zustand zurückgekehrt sind, der mit dem langfristigen Befinden vor der Ersteinnahme zu vergleichen ist, vergeht ein Zeitraum von mindestens ein Monat. Daher wollen viele dieser Patienten erst gar nicht in diese oft lebensgefährlichen Entzugserscheinungen hineingeraten und verbleiben daher bis zu ihrem Lebensende in Abhängigkeit* von den genannten Medikamenten. Natürlich gibt es auch die Gruppen von Patienten, die die genannten Entzugserscheinungen dauerhaft überstehen wollen, aber häufig es dennoch aus verschiedenen Gründen nicht schaffen und weiterhin in Abhängigkeit* sowohl der Antidepressiva als auch der Neuroleptika verbleiben (* die Definition des Begriffes "Abhängigkeit", die hier verwendet wird, ist selbsterklärend umgangssprachlich gemeint, denn die umgangssprachliche Definition ist hier in diesem speziellen Fall verständlicher und auch zutreffender als die medizinische Begriffsdefinition. Anmerkungen dazu im Update am 28.08.20 in der "Ergänzung zur Empfehlung", siehe unter Abschnitt c).
- Bei vielen Menschen, denen es auf Grund der genannten Anwendung im günstigsten Fall auf Dauer nicht besser ging, konnte man beim Absetzen nach langfristiger Einnahme ebenfalls Entzugserscheinungen beobachten.
- Letztlich sollte noch erwähnt werden, dass gravierende Entzugserscheinungen auch schon beim Absetzen der genannten Medikamente nach einer Behandlungszeit von nur wenigen Wochen festzustellen sind (Anmerkungen dazu im Update am 28.08.20 in der "Ergänzung zur Empfehlung", siehe unter Abschnitt c).
Lassen Sie keine Erstkonsumenten dieser gesundheitsschädigenden Medikamente mehr zu, indem Sie ein Gesetz beschließen, wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Antidepressiva - verboten wird, Antidepressiva (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen. Beschließen Sie ebenso ein Gesetz wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Neuroleptika - verboten wird, Neuroleptika (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen,

Das Problem
Keine Erstkonsumenten von gesundheitsschädigenden Medikamenten mit Entzugswirkung sowie negativen Nutzen!
Jedes Jahr gibt es aber trotzdem immer noch Erstkonsumenten von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika.
Deshalb fordern wir, dass es davon keine weiteren Erstkonsumenten mehr geben darf.
Unterstützen Sie unseren Appell!
Hinweis an Konsumenten:
Um ein mögliches Missverständnis auszuschliessen: alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite/Blogseite und YouTube- Kanal enthalten weder eine Empfehlung zum Absetzen noch eine Empfehlung zum weiteren Konsum (ebenso enthalten alle Informationen keine weiteren Empfehlungen). Um eine Empfehlung, (z.B. bezüglich des genauen Vorgehens beim Absetzen) geben zu können, bedarf es selbstverständlich ausführlichere Informationen. Alle Informationen auf der Change.org-Petitionsseite sowie Infoseite/Blogseite und YouTube- Kanal sollen nur eine Empfehlung für den Gesetzgeber sein den Erstkonsum zu verbieten.
Infoseite: https://blog.webador.de/petition/infoseite (Siehe auch unten Petitionsübergabe , als Anlage unter dem Brief vom 06.12.18 oder siehe: https://www.facebook.com/Keine-Erstkonsumenten-569743796773541 ). Diese Infoseite war nur dazu gedacht dass der Petitionsausschuss während des ehemaligen Petitionsverfahrens (vom 24.08.18 bis 19.12.19) auf diese Seite zugreifen konnte (trotzdem bleibt der Inhalt dieser Seite natürlich relevant). Die Infoseite liefert in Bezug auf die Notwendigkeit eines Erstkonsum-Verbotes ausreichend viele Gründe.
Blogseite: https://blog.webador.de . Die Webseite enthält verschiedene Ergänzungen zum Inhalt dieser Petitionsseite (auf change.org) sowie zusätzliche Gründe für ein Erstkonsum-Verbot, die in der Petitionsseite nicht enthalten sind. (z.B. zusätzliche Nachweise von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva, siehe z.B.: https://blog.webador.de/blogbeitraege/weiterer-report/673768_weiterer-report , https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c/775802_studie-c ).
Inhalt der Petitionsseite. Der Inhalt dieser Petitionsseite auf change.org liefert in Bezug auf die Notwendigkeit eines Verbotes des Erstkonsums deutlich mehr Gründe als ausreichend viele (auch ohne o.g. Infoseite, Blogseite) :
Diese Gründe für ein solches Verbot, die diese Petitionsseite liefert (sowie die o.g. drei Internetseiten zusammen liefern), sind zusammengefasst u.a.:
- Nachweise von überproportional vielen Suiziden (auf jährlicher Basis) sowohl unter Antidepressiva als auch unter Neuroleptika - und damit auch Nachweise des negativen Nutzens - siehe hier weiter unten unter "Übersicht Faktoren" (Nachweise auf monatlicher Basis siehe: https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren ).
- Nachweis der Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung vom Neuroleptika-Konsum (ungekürzte Ausführungen siehe weiter unten im Inhaltsverzeichnes). Gekürzte bzw. zusammengefasste Ausführung siehe hier:
- Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika (siehe hier weiter unten unter "Übersicht Faktoren" bei den "ehemaligen Konsumenten")
( Einschub: Aus der Politik - aus Parlamenten - konnte ich recherchieren, was den Inhalt dieser Petitionsseite, sowie Infoseite/Blogseite, tangiert. Siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/politik )
Inhaltsverzeichnis (des Inhalts dieser Petitionsseite) :
"Übersicht Faktoren" von überproportional vielen Suiziden, unter verschiedenen Psychopharmaka (siehe unten).
Zusammenfassung der Petition (ungekürzte Version siehe weiter unten). Gekürzte Version der Zusammenfassung siehe hier:
Verschiedene Exkurse (siehe unten)
Kontaktmöglichkeiten (siehe unten)
Tutorial-Videos: https://www.youtube.com/@repressedinfo (Deutsch, English, Español, Français, Nederlands, Português)
Petitionsbrief (siehe ganz unten)
Petitionsübergabe (per e-Mail, mit Hinweis auf die Infoseite) am 24.08.18, siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/24114095 :
- Am 19.11.2018: erste Stellungnahme (siehe unter dem Brief vom 27.11.18) aber nicht Stellungnahme zu den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva und nicht zu meinem Hinweis auf die Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums bei den Neuroleptika-Leitlinien.
- Mein Antwortschreiben vom 06.12.18, wieder mit Infoseite* (dieses Mal in Papierform als Anlage) :
- Post am 17.08.18: Anteil von Antidepressiva an den Suizidfällen (durch Blutanalysen und Rezepten ermittelt)
- Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.18: Nachweis von überproportional vielen Suizide unter Antidepressiva
- Post am 22.08.18: Problem der Antidepressiva
- 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18: Bewertungen zweier Studien in Bezug auf das Suizidrisiko unter Antidepressiva
- Post am 19.08.18 : Leitlinien zu den Neuroleptika
- Kommentar am 20.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der 7. Kernaussage zu den Neuroleptika
- Kommentar am 21.08.18 zum Post am 19.08.18: Bewertung der Leitlinien zu den Neuroleptika (mit den 10 Kernaussagen) und Begründung der Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums wegen einer fehlenden und wichtigen Vergleichsgruppe
( * Inhalt Infoseite siehe auch: https://blog.webador.de/petition/inhalt-petitionsseite/infoseite )
- Mein ergänzender Brief vom 16.12.18
- Antwortbrief vom Petitionsausschuss am 10.01.19
Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 oder https://blog.webador.de/petition/scans/2-stellungnahme ) :
Brief vom 20.12.19 mit einer wiederholten Stellungnahme am 19.12.19 (vom BMG und BfArM, unter Zustimmung des Petitionsausschusses), enthält u.a.:
- Stellungnahme zu den Antidepressiva (aber wieder keine Stellungnahme zu den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva)
- Zum ersten Mal Stellungnahme zu der fehlenden und wichtigen Vergleichsgruppe bei der Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums (mit Bestätigung dieser fehlenden Vergleichsgruppe in dieser Stellungnahme, aber dabei trotzdem ohne Eingeständnis eines gravierenden Mangels)
Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25570244):
- update am 07.01.20: meine Stellungnahme auf dieser wiederholten Stellungnahme, u.a. mit dem:
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter SSRI (siehe auch unter Anmerkungen im update am 17.02.20)
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter SSNRI (siehe wichtige Anmerkungen im update am 17.02.20)
- Meine nun mehrmals wiederholte Stellungnahme zu dem gravierenden Mangel wegen der fehlenden Vergleichsgruppe bei der Risiko-Nutzen-Überprüfung des Neuroleptika-Konsums
- update am 14.01.20 : Nachtrag zu den Antidepressiva
- update am 11.02.20 : Nachtrag zu den Neuroleptika
- update am 17.02.20 :
- Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter sowohl Antidepressiva als auch unter Neuroleptika (jeweils durch Rezepte ermittelt, also jeweils Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Anmerkungen: u.a. zu den SSRI, SSNRI
- update am 25.03.20: Resumee
- update am 18.04.20: Fünf Nachweise von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika:
- Abschnitt a: Drei Nachweise: Erster Nachweis (Altersgruppe 18-85+) und zweiter Nachweis (Altersgruppe 18-64) sowie dritter Nachweis (Altersgruppe 65-74), jeweils für "innerhalb eines halben Jahres" (bzw. jeweils Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Abschnitt b: Vierter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-abhängig" (bzw. Nachweis bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten)
- Abschnitt c: Fünfter Nachweis (alle Altersgruppen) "vergleichszeitraum-unabhängig" (bzw. Nachweis bei aktuellen Konsumenten)
- update am 05.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva (bei aktuellen Konsumenten):
- a) Altersgruppe 10 bis 19
- b) Altersgruppe 15 bis 19
- update am 12.06.20: Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva (Altersgruppe 15 bis 24), sowohl bei aktuellen als auch bei aktuellen/ehemaligen Konsumenten
Ergänzung zur Empfehlung (siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/27615866 ) :
- update am 28.08.20:
- Erfolgsbilanz Petition sowie Allgemeines zur Petition
- Abschnitt a: Nachweis (alle Altersgruppen) von überproportional vielen Suiziden unterm SSNRI-Wirkstoff Venlafaxine bei aktuellen Konsumenten und Allgemeines (u.a. zu den SSNRI) sowie Definition der Altersgruppe "alle Altersgruppen" (siehe in der 3. Anmerkung)
- Abschnitt b: Nachweise (alle Altersgruppen) von überproportional vielen Suiziden (mit Hilfe von toxikologischen Daten ermittelt und nicht mit Hilfe von Rezepten ermittelt, also nur bei aktuellen Konsumenten): unter Antidepressiva, unter Neuroleptika, unter SSRI, unter Antidepressiva ohne SSRI, unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika, unter Sertraline, unter der Citalopram/Escitalopram-Gruppe sowie Unterteilung in "violent"-Suiziden und "non-violent"-Suiziden
- Abschnitt c: Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva (Altersgruppe 15-24) als auch von Neuroleptika (alle Altersgruppen), jeweils nachgewiesen durch die Ermittlung des Nachweises von überproportional vielen Suiziden unter dem ehemaligen Konsum
- Ergänzung am 29.11.21 zu Abschnitt c
... Ende Inhaltsverzeichnis.
Übersicht Faktoren (bei aktuellen, aktuellen/ehemaligen sowie ehemaligen Konsumenten) von nachgewiesenen überproportional vielen Suiziden unter verschiedenen Psychopharmaka bei ...
... aktuellen Konsumenten mit Suizid-Faktoren, die mit Hilfe von toxikologischen Daten ermittelt wurden (daher "aktuellen Konsumenten" und ca. nicht innerhalb eines Zeitraumes) und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva „und/oder“ Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,5 bis 4,3 [2007] , siehe fünfter Nachweis im Update am 18.04.2020 Abschnitt c
- unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 3,9 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/ZsmvENb73e4 (English, Español, Français, Nederlands, Português) ; sowie 4 bis 4,8 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): 4,3 bis 5,2 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/FB5BSNhz85M
- unter SSRI „und/oder“ Neuroleptika (alle Altersgruppen): 3,2 bis 4,9 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter SSRI (alle Altersgruppen): 3,3 [2007] , siehe Anmerkungen unter dem Update am 17.02.2020 ; sowie 3,3 bis 3,9 [2005-2012] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter TZA (alle Altersgruppen): 4,4 ± 0,2 [2007] , siehe Blogseite (in den "Ergänzungen" zur Petitionsseite): https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/tza-1
- unter der Citalopram/Escitalopram-Gruppe (alle Altersgruppen): 3,2 bis 4,7 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Venlafaxine (alle Altersgruppen): 7,4 ± 0,4 [2007] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt a (weitere Antidepressiva-Wirkstoffe siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-28-08-2020-abschnitt-a ).
- unter Antidepressiva ohne SSRI (alle Altersgruppen): 5,7 bis 6,9 [2005-12] , Definition von „Antidepressiva ohne SSRI“ siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-19): 6,9 bis 7,8 [2004-10] , siehe Update am 05.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): 7,5 [2006-13] , siehe Update am 12.06.2020
- unter Fluoxetin (Altersgruppe 15-24): 6,3 ± 0,1 [2006-2015] , siehe Weiterer Report, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/weiterer-report/673768_weiterer-report
- unter Sertraline (alle Altersgruppen): 2,8 bis 3,3 [2005-12] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b
- unter verschiedenen Psychopharmaka (alle Altersgruppen) überproportional vieler Suiziden, unterteilt in "violent"-Suiziden und "non-violent"-Suiziden, siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt b und siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-28-08-2020-abschnitt-b
... aktuellen/ehemaligen Konsumenten mit Suizid-Faktoren, die ausschliesslich (außer im "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" und im "Update am 07.01.2020", wo jeweils auch mit Hilfe von Blutanalysen ermittelt wurde) mit Hilfe von Rezepten ermittelt wurden (daher die Bezeichnung "aktuellen/ehemaligen Konsumenten" und innerhalb eines angegebenen sogenannten "Vergleich-Zeitraumes" von einem Jahr oder einem halben Jahr) und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 2,6 bis 6,2 [2007] , siehe vierter Nachweis im Update am 18.04.2020 Abschnitt b
- unter Antidepressiva (alle Altersgruppen): 2 (= 31%/16%) bis 5,5 (= 45%/8%) [2007] , siehe "Kommentar am 21.08.18 zum Post am 17.08.2018" . Oder noch eingegrenzter: 2,8 bis 5,5 [2007] , siehe "Update am 17.02.2020", jeweils innerhalb eines Jahres
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 5,3 bis 11,1 [2007] , siehe Update am 17.02.2020, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/cCBLeRYvBYw (Einschub: die Überproportionalität ist also größer als wie unter Antidepressiva)
- unter SSRI (alle Altersgruppen), innerhalb eines Jahres: 1,6 (= 25%/15,2%) bis "unbekannte obere Grenze" [2007] , siehe Update am 07.01.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24), innerhalb eines Jahres: 5,6 bis 10,9 [2007] sowie 5,4 bis 10,5 [2007-13] . Siehe Update am 12.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 75+), innerhalb eines Jahres: 1,0 bis 2,3 [2007-14] . Siehe Studie C, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-85+), innerhalb eines halben Jahres: 2,4 bis 4,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 18-64), innerhalb eines halben Jahres: 3 bis 5,3 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a
- unter Antidepressiva und/oder Neuroleptika (Altersgruppe 65-74), innerhalb eines halben Jahres: 2,3 bis 4,0 [2010] , siehe Update am 18.04.2020 Abschnitt a (Faktoreingrenzungen für weitere Altersgruppen siehe in der Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a )
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24), innerhalb eines halben Jahres: 5,5 bis 8,2 [2007] , siehe Update am 12.06.2020
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 75+), innerhalb eines halben Jahres: 1,2 bis 2,1 [2007-14] . Siehe Studie C, in der Blogseite: https://blog.webador.de/blogbeitraege/studie-c
... ehemaligen Konsumenten (also unter dem Entzug) mit Suizid-Faktoren, die mit Hilfe von oben genannten "aktuellen" sowie "aktuellen/ehemaligen" Konsumenten ermittelt wurden und sich auf Schweden beziehen [mit Bezug aufs Jahr/Jahre in eckigen Klammern] :
- unter Antidepressiva (Altersgruppe 15-24): „höher“ als 1,5 bis „höher“ als 2,9 bzw. 1,5 bis 3,9 [2006-13] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt c bzw. siehe Ergänzung am 29.11.2021 zu Abschnitt c
- unter Neuroleptika (alle Altersgruppen): „höher“ als 2,8 bis „höher“ als 6,8 bzw. 2,8 bis 12,5 [2007] , siehe Update am 28.08.2020 Abschnitt c bzw. siehe Ergänzung am 29.11.2021 zu Abschnitt c, oder siehe das dazugehörige Erklär-Video: https://youtu.be/M5Pge7ojrQk
Anmerkungen zur "Übersicht Faktoren" :
- Definition der Altersgruppe "alle Altersgruppen": siehe in der "Ergänzung zur Empfehlung" unter Abschnitt a (3. Anmerkung)
- Wichtig: Bei der o.g. "Übersicht Faktoren" wurde - mit Ausnahme der 2 letzten Nachweise - mithilfe von ausschliesslich jährlichen und nicht monatlichen Konsumenten-Quoten die Suizid-Faktoren ermittelt. Jährliche Konsumenten-Quoten umfassen auch die Konsumenten, die nicht durchgängig über ein ganzes Jahr konsumiert haben. Monatliche Konsumenten-Quoten umfassen zwar auch diese Konsumenten, aber deutlich weniger. In diesem Zusammenhang sind die Suizid-Faktoren (mit Ausnahme der zwei letzten Nachweise), die unter der oben genannten "Übersicht Faktoren" ermittelt wurden ungenauer (und rechnerisch kleiner) als die auf der Blogseite aufgelisteten Suizid-Faktoren, die jeweils auf monatlicher Basis ermittelt wurden (die Suizid-Faktoren bei o.g. "Übersicht Faktoren" sind also zwar ungenauer, aber sie sind natürlich trotzdem so genau, dass man sagen kann, dass die eigentlichen Faktoren NICHT kleiner sein können! Die Faktoren auf monatlicher Basis sind bei Antidepressiva hingegen etwa dreimal so groß und bei Neuroleptika etwa doppelt so groß wie die Suizid-Faktoren bei o.g. "Übersicht Faktoren"). Die auf monatlicher Basis ermittelten Faktoren - die ca. dreimal bzw. ca. zweimal größer sind als bei der o.g. Übersicht Faktoren - sind über diesen Link genauer ausgeführt entnehmbar: https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren
- Bei den letzten 2 Nachweisen (von überpoportional vielen Suiziden unter den ehemaligen Konsumenten in der o.g. "Übersicht Faktoren") wurde zum Teil auf jährlicher und zum Teil auf monatlicher Basis die Faktoren ermittelt (so wie auf der genannten Blogseite auch, deshalb gibt es bei der dortigen "Übersicht Faktoren" - siehe https://blog.webador.de/uebersicht-faktoren/ehemalige-konsumenten - keine Veränderungen dieser 2 Nachweise gegenüber der o.g. "Übersicht Faktoren")
- Alle unter der "Übersicht Faktoren" ermittelten Faktoren sind unabhängig vom Kontakt/Nichtkontakt zum Pflegesystem. Die vom Kontakt/Nichtkontakt zum Pflegesystem abhängigen Faktoren siehe: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/kontakt-nichtkontakt-zum-pflegesystem
- Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen, in Bezug auf die Überproportionalität von Suiziden im Zusammenhang mit den oben genannten Psychopharmaka, konnte ich bei allen mir bekannten Quellen zusammenfassend nicht feststellen, deswegen wurde bei der o.g. "Übersicht Faktoren" zwischen Männern und Frauen nicht unterschieden (speziell bei den Suiziden kann es aber große Unterschiede bei den Männern und Frauen geben – nicht im Zusammenhang mit Psychopharmaka – aber das ist nicht Gegenstand der Petition).
Zusammenfassung:
Im Jahr 2015 entstand die Petition mit dem Petitionsbrief (siehe unten). Ein Jahr später fiel mir das Problem auf dass ich auf Quellen gestossen bin aus denen überproportional viele Suizide unter Antidepressiva zu entnehmen waren und dass ich keine Studien/Quellen vorfinden konnte die eine Suizidrisikoerniedrigung wissenschaftlich belegten. Ebenso fiel mir das Problem auf dass ich bei den Neuroleptika keine Risiko-Nutzen-Überprüfungen finden konnte, die ohne gravierenden Mangel waren. Daraufhin habe ich angefangen diese Probleme zu veröffentlichen (https://www.facebook.com/profile.php?id=100011995727964).
Um nun die Reichweite dieser angefangenen Veröffentlichungen darüber zu vergrössern und um diese Veröffentlichungen für eine Petitionsübergabe zu überarbeiten (um dann eine optisch besserer Darstellung der Texte zu haben), habe ich im August 2018 den Inhalt dieser Veröffentlichungen nun zum grossen Teil in dieser Infoseite übernommen (und dabei noch weitere Informationen dazu gefügt, s.o. im Inhaltsverzeichnis):
https://www.facebook.com/profile.php?id=100039267313576
Kurz darauf habe ich die Petition – inklusive dem Link dieser Infoseite - dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages per Email übergeben. Bei dieser Übergabe habe ich die bis dahin 97 geleisteten Unterschriften beigefügt.
Bei der dann folgenden ersten und zweiten Stellungnahme (am 19.11.18 und 19.12.19, siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/24114095 und https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 ) wurde vor den überproportional vielen Suiziden unter Antidepressiva, die man eindeutig vom Inhalt dieser Infoseite entnehmen kann/konnte, ausgewichen. Bei den Neuroleptika wurde in der ersten Stellungnahme vor den oben genannten gravierenden Mangel (wegen der fehlenden Vergleichsgruppe bei der langfristigen Risiko-Nutzen-Überprüfung der Neuroleptika) ebenso ausgewichen. Dafür wurde aber in der zweiten Stellungnahme (vom 19.12.19) das Fehlen dieser Vergleichsgruppe bestätigt („… Konkret ist dem BfArM keine Langzeitstudie bekannt, die eine über diesen Zeitraum unbehandelte Vergleichsgruppe enthalten würde. ...“ , siehe https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 ), was natürlich eine wichtige Information ist (unabhängig davon dass dabei trotzdem kein gravierender Mangel eingeräumt wurde. Näheres zu diesem gravierenden Mangel siehe obiges Inhaltsverzeichnis mit den Verweisen zu den Links). Es ist u.a. deshalb eine wichtige Information, da man nun weder in irgendwelchen anderen Neuroleptika-Richtlinien/Leitlinien (als der Neuroleptika-Leitlinie von 2013, siehe auch Kommentar am 21.08.18 zum Post am 19.08.18, in der Infoseite) noch in irgendwelchen anderen psychiatrischen Studien, die eine langfristige Risiko-Nutzen-Überprüfung der Neuroleptika darstellen sollen, nach der genannten Vergleichsgruppe suchen muss - weil man sie nicht finden wird.
( Einschub: In dieser zweiten Stellungnahme wurde außerdem bezugnehmend zum Petitionsbrief bestätigt: „ … Dem BfArM ist keine Studie bekannt, die das Befinden einer über einen längeren Zeitraum unbehandelten und beobachteten Patientenpopulation mit dem langfristigen Befinden dieser Patientengruppe nach Ersteinnahme von Antidepressiva und Antipsychotika vergleicht. ...“ Internet: https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25539690 Das bekräftigt natürlich noch zusätzlich die Nichtexistenz einer Risiko-Nutzen-Überprüfung vom Neuroleptika-Konsum )
Nach endgültigem Abschluß der Petition (am 19.12.19 und gleichzeitig mit der genannten zweiten Stellungnahme vom BMG und BfArM, unter Zustimmung des Petitionsausschusses) folgte von mir daraufhin wieder eine Stellungnahme mit Empfehlung und weiteren Nachweisen von überpoportional vielen Suiziden von Antidepressiva und Nachweis von überproportional vielen Suiziden unter Neuroleptika (https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/25570244 , s.o. im Inhaltsverzeichnis) sowie eine Ergänzung zu dieser Empfehlung mit weiteren von solchen Nachweisen sowie Nachweis des Entzugs von sowohl Antidepressiva als auch von Neuroleptika (https://www.change.org/p/keine-erstkonsumenten/u/27615866 , s.o. im Inhaltsverzeichnis). Von dieser von mir gemachten Stellungnahme - sowie von den genannten Nachweisen - habe ich einige Bundestagsabgeordneten ab dem 19.12.19 darüber informiert (siehe: https://blog.webador.de/blogbeitraege/erfolgsbilanz-petition).
Nach diesem endgültigem Abschluß der Petition konnte ich natürlich abermals nicht in irgendeiner psychiatrischen Studie feststellen, dass das Problem - dass keine Suizidrisikoerniedrigung unter Antidepressiva wissenschaftlich belegbar ist - hätte entkräften können. Auch bei den Neuroleptika konnte ich nichts feststellen was den o.g. Mangel hätte entkräften können (sollte man doch noch irgendwann eine Studie mit o.g. fehlenden Vergleichsgruppe erstellen, um diesen Mangel auszugleichen, kann sich dann dabei trotzdem selbstverständlich nur ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Neuroleptika aus dieser Studie ergeben. Den Grund siehe z.B. oben in der "Übersicht Faktoren" ).
( Einschub: ein "Risiko" der Neuroleptika ist z.B. das TdP-Risiko bei den über 65 Jährigen. Siehe Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a . Link zu diesem TdP-Risiko siehe Anfang/Mitte des Textes dieser geöffneten Blogseite, unter der zu diesem Link dazugehörigen Studie: Danielsson [2015] „Antidepressants and antipsychotics classified with torsades de pointes arrhythmia risk and mortality in older adults ‐ a Swedish nationwide study“ . Dieses "Risiko" sowie zahlreiche andere "Risiken" - exklusiv Suizidrisiko - sowie sogenannte "Nebenwirkungen" werden selbst von den Befürwortern dieser Medikamente nicht bestritten und sollen deshalb nicht das direkte Thema der Petition sein. Von den Befürwortern der Neuroleptika wird aber diesen Medikamenten ein antisuizidaler bzw. ein anti-"Eigengefährdungs" Nutzen nachgesagt – siehe z.B. entsprechende Deutsche Rechtsgrundlagen zu "Eigengefährdung". Dass sowas tatsächlich diesen Medikamenten nachgesagt wird - und man dabei z.B. die suizidale Wirkung unter Neuroleptika als "Nebenwirkung" begrifflich verharmlost anstatt dass man diese u.a. suizidale Wirkung der Hauptwirkung bzw. dem "Nutzen" zuordnet - habe ich zunächst nicht für möglich gehalten. Neben den weiter oben genannten "Risiko-Nutzen-Überprüfungen" ist dieser sogenannte "Nutzen" also auch als direktes Thema der Empfehlung der Petition anzusehen. Dieser "Nutzen", also negativer Nutzen, ist aus der obigen "Übersicht Faktoren" zu entnehmen. Allein aus diesem Grund haben die Neuroleptika selbstverständlich schon ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis, auch ohne Berücksichtigung eines "Risikos" ) .
Es ist bemerkenswert dass in den beiden Stellungnahmen zu der Petition (am 19.11.18 und 19.12.19) und auch in allen psychiatrischen Studien mit psychiatrischen Diagnosen argumentiert wird und dabei z.B. der wissenschaftliche Anspruch sugeriert wird dass sogenannte „depressive Erkrankungen“ schwerer wiegen würden als die suizidale Wirkung unter Antidepressiva, ohne dabei wenigstens einen kleinen brauchbaren Hinweis zu liefern wie groß der Anteil der suizidalen Wirkung bei einer sogenannten „depressiven Erkrankung“ sein soll. Ebenso bemerkenswert ist es dass es psychiatrische Studien gibt die häufig nach dem Muster ablaufen wo die Rate des Antidepressivakonsums für ein Land betrachtet wird und das dann mit der dazugehörigen Suizidrate verglichen wird - ohne wenigstens darauf hinzuweisen wie hoch z.B. der Anteil der Wirkung unter Antidepressiva sein soll - aber dann daraus trotzdem ein wissenschaftliches Fazit sugeriert wird (z.B. dass Antidepressiva das Suizidrisiko erniedrigen würde) obwohl bei dieser ausschliesslich unwissenschaftlichen Vorgehensweise selbsverständlich keinerlei Aussagekraft bezüglich des Suizidrisikos unter Antidepressiva getroffen werden kann (siehe z.B.: PLoS One. 2013; 8(6): e66455 ). Dann gibt es ein Muster von psychiatrischen Studien wo es keine Vergleichsgruppe von Teilnehmern gibt, die über keine Konsumhistorie von Antidepressiva von vor Studienbeginn verfügten und während des gesamten Studienzeitraumes keine Antidepressiva konsumierten, und man dann aber trotzdem gerne mit diesen psychiatrischen Studien - entgegen jeden wissenschaftlichen Vorgehens - eine Erniedrigung des Suizidrisikos unter Antidepressiva belegen möchte (siehe 1. und 2. Kommentar am 23.08.18 zum Post am 22.08.18, Link der Infoseite). Kein Wunder dass es infolge dieser unwissenschaftlichen Studien in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Antidepressiva gibt.
( Einschub: beim Antidepressiva-Konsum könnte man dann dem „Nutzen“ z.B. zuordnen dass es keine Nachweise von Suizidrisiko-Erniedrigung unter Antidepressiva gibt; oder noch genauer zugeordnet: dass aus der o.g. „Übersicht Faktoren“ ein negativer Nutzen für die Antidepressiva zu entnehmen ist. Allein aus diesem Grund können ebenso die Antidepressiva selbstverständlich nur ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweisen, auch ohne Berücksichtigung eines "Risikos". Bei Berücksichtigung eines „Risikos“ könnte man sich z.B. an die überproportional vielen Todesfällen unter Antidepressiva, an alle Ursachen, richten - bei den über 65 Jährigen. Siehe Blogseite: https://blog.webador.de/petition/ergaenzungen/update-am-18-04-2020-abschnitt-a . Link zu diesen überproportional vielen Todesfällen siehe Anfang des Textes dieser geöffneten Blogseite, unter der zu diesem Link dazugehörigen Studie: Carol Coupland [2011] „Antidepressant use and risk of adverse outcomes in older people: population based cohort study“ ) .
Dass es in der medizinischen Disziplin Psychiatrie bezüglich der Neuroleptika keine Risiko-Nutzen-Überprüfungen gibt weil aus Gründen von psychiatrischen Diagnosen es keine Vergleichsgruppe gibt, die vor Studienanfang nicht mit Neuroleptika je in Verbindung gekommen ist und während des gesamten Studienzeitraumes auch nicht Neuroleptika eingenommen hat, ist an Unwissenschaftlichkeit nicht mehr zu überbieten (siehe Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses, dort wurde diese fehlende Vergleichsgruppe sogar bestätigt, trotzdem wurde das als gravierenden Mangel nicht zugegeben - siehe auch meine Bewertung dazu in der Empfehlung zu den Neuroleptika, Link zur Empfehlung siehe oben). Auch dann ist es kein Wunder dass es infolgedessen in der Öffentlichkeit unbeachtete Auswüchse gibt wie z.B. dass es keine Nachweise über unterproportional viele Suizide unter Neuroleptika gibt.
Um aus dem Problem dieser Unwissenschaftlichkeiten herauskommen zu können ist es nicht anders möglich als dass man die medizinische Disziplin Psychiatrie (und natürlich ebenso alle sonstigen medizinischen Bereiche, in denen der wissenschaftliche Anspruch psychiatrischer Diagnosen stattgegeben wird) verbietet und dass man vorallem den wissenschaftlichen Anspruch, den die psychiatrischen Diagnosen erheben (sowie den wissenschaftlichen Anspruch, den andere Begrifflichkeiten in Anlehnung an psychiatrischen Diagnosen erheben), nicht mehr stattgibt - wobei dieses nicht Stattgeben selbstverständlich nur durch ein Verbot dieser Diagnosen realisierbar gemacht werden kann.
Dann wird man auch den Erstkonsum von sowohl Antidepressiva als auch Neuroleptika verbieten können.
Verschiedene Exkurse:
Natürlich werden auch Medien irgendwann (früher oder später) für u.a. ein Erstkonsum-Verbot plädieren. Dabei wird es dann natürlich auch mediale Kritik an der medizinische Disziplin Psychiatrie geben. Unabhängig davon (wann das eintreten wird) ist es aber destruktiv diese Disziplin in der medialen Öffentlichkeit zu kritisieren ohne dabei auch für ein Verbot dieser Disziplin zu plädieren. Denn ohne Verbot dieser Disziplin bleibt der Zustand der Unwissenschaftlichkeiten natürlich maximal lange erhalten (und damit u.a. auch der Erstkonsum) - trotz Kritik an dieser Disziplin.
Und um noch ein mögliches Missverständnis auszuschliessen: die Pharmaindustrie als Mitverursacher dafür, dass es die genannten Psychopharmaka auf den Markt gibt, möchte ich natürlich nicht in Abrede stellen. Dabei möchte ich aber auch zu bedenken geben: Gäbe es die medizinische Disziplin Psychiatrie nicht (und natürlich auch nicht das Stattgeben des wissenschaftlichen Anspruchs psychiatrischer Diagnosen), könnte man es sich dann nicht vorstellen dass nach Zulassung dieser Psychopharmaka (vorausgesetzt dass das dann trotzdem möglich gewesen wäre) diese dann für Erstkonsumenten nicht schon längst wieder vom Markt genommen worden wären.
In der medizinischen Disziplin Neurologie kommen meines Wissens nach nicht nur psychiatrische Diagnosen (also Hokuspokus-Diagnosen) vor, sondern auch andere Diagnosen. Eine qualitative Verbesserung dieser Disziplin wäre dann hier durch das nicht Stattgeben des wissenschaftlichen Anspruchs psychiatrischer Diagnosen gegeben.
Sogenannte psychotherapeutische Behandlungen werden in den Medien stets als "Hilfe“ bezeichnet. Deswegen wäre z.B. auf die Berufsordnung von dem VFP e.V. zu schauen (Entnommen am 18.11.20 aus der Internetveröffentlichung: https://www.vfp.de/verband/berufsordnung.html ). Hieraus ist zu entnehmen dass ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und quasi zum Erstkonsum Beihilfe geleistet werden soll (zumindestens indirekte Beihilfe, z.B. anhand § 6, Absatz 3). Wie das aber damit zusammenpasst dass laut dieser Ordnung das Vertrauen nicht ausgenutzt werden soll (§ 5, Absatz 4), wird natürlich nirgendwo erklärt (die genannte Beihilfe kommt nur bei den Menschen nicht zur Anwendung, zu denen kein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann, siehe § 6, Absatz 4). Aus dieser Berufsordnung ist auch zu entnehmen, dass von psychiatrischen Diagnosen ausgehend geholfen werden soll, siehe z.B. § 6, Absatz 1. Ebenso ist aus der Berufsordnung zu entnehmen, dass bei der Berufstätigkeit Methoden angewendet werden, die die Menschenwürde respektieren würden (§ 2, Absatz 2). Dass aber psychiatrische Diagnosen nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch beleidigend sind, wird von diesem VFP e.V. dabei natürlich nicht erwähnt. Solche "Hilfe" darf nicht sein.
Wie schon erwähnt, sind psychiatrische Diagnosen auch beleidigend (daher kann man sie auch als "auf Diagnoseform gebrachte Beleidigungen" bezeichnen). Das Befinden von ausnahmslos jedem Menschen verschlechtert sich bei Beleidigungen. Das eigentliche Befinden (das der Beleidigte ohne Beleidigungen gehabt hätte) bleibt dann unklar. Auch aus diesem Grund sind psychiatrische Diagnosen unwissenschaftlich.
In Deutschland soll es jährlich ca. 400 Mrd. € Gesundheitsausgaben geben. Da das nicht direkt das Thema im Rahmen der Petition gewesen wäre, habe ich auch nicht recherchiert wie hoch der Anteil davon ist, der auf psychiatrische Diagnosen entfällt (für psychiatrische Kliniken/Praxen, psychiatrische Behandlungen, Psychopharmaka, u.s.w.). Jedenfalls stehen den Kosten dieses Anteils - zu Lasten der Allgemeinheit – den „Erfolg“ gegenüber, dass man Menschen (bei denen man vorgibt zu helfen) z.B. unter die oben genannte „Übersicht Faktoren“ bringt.
Kontaktmöglichkeiten:
Nachrichten an mich über: Christo.Schindler@web.de oder über: https://blog.webador.de/kontakt
Ich heiße Christoph Schindler und gehöre weder einer politischen noch religiösen Richtung (noch Kirche/Gemeinschaft) an. Seit einiger Zeit konnte ich bei vielen Konsumenten von Antidepressiva als auch von Neuroleptika beobachten, dass es jedem durch die Einnahme dieser Medikamente langfristig um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall langfristig nicht besser ging. Deshalb möchte ich mich dafür engagieren, dass es keine Erstkonsumenten mehr gibt, und dass die zwangsweise Verabreichung uneingeschränkt abgeschafft wird. Letzterem Engagement möchte ich getrennt von dieser Petition nachgehen.
Petitionsbrief an:
Deutscher Bundestag
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete,
nach dem Willen der Befürworter sowohl von Antidepressiva als auch von Neuroleptika werden Patienten die genannten Medikamente zum allerersten Mal mit der Begründung verordnet, dass diese eine Besserung des Gesundheitszustandes zur Folge hätten.
Dabei wird verschwiegen:
- Jedem Menschen geht es nach dieser Ersteinnahme langfristig (d.h. über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr) um das Vielfache schlechter oder im günstigsten Fall nicht besser. Das wird um so deutlicher, je länger ein Zeitraum vor dieser Ersteinnahme verglichen wird mit einem gleichlangen nach dieser Ersteinnahme.
- Sehr vielen Patienten, die die genannten Medikamente auf Grund der Verschlechterung infolge der Anwendung absetzen, geht es durch den Entzug nochmals deutlich schlechter. Bis sie keine Entzugserscheinungen mehr haben, und somit wieder zu einem gesundheitlichen Zustand zurückgekehrt sind, der mit dem langfristigen Befinden vor der Ersteinnahme zu vergleichen ist, vergeht ein Zeitraum von mindestens ein Monat. Daher wollen viele dieser Patienten erst gar nicht in diese oft lebensgefährlichen Entzugserscheinungen hineingeraten und verbleiben daher bis zu ihrem Lebensende in Abhängigkeit* von den genannten Medikamenten. Natürlich gibt es auch die Gruppen von Patienten, die die genannten Entzugserscheinungen dauerhaft überstehen wollen, aber häufig es dennoch aus verschiedenen Gründen nicht schaffen und weiterhin in Abhängigkeit* sowohl der Antidepressiva als auch der Neuroleptika verbleiben (* die Definition des Begriffes "Abhängigkeit", die hier verwendet wird, ist selbsterklärend umgangssprachlich gemeint, denn die umgangssprachliche Definition ist hier in diesem speziellen Fall verständlicher und auch zutreffender als die medizinische Begriffsdefinition. Anmerkungen dazu im Update am 28.08.20 in der "Ergänzung zur Empfehlung", siehe unter Abschnitt c).
- Bei vielen Menschen, denen es auf Grund der genannten Anwendung im günstigsten Fall auf Dauer nicht besser ging, konnte man beim Absetzen nach langfristiger Einnahme ebenfalls Entzugserscheinungen beobachten.
- Letztlich sollte noch erwähnt werden, dass gravierende Entzugserscheinungen auch schon beim Absetzen der genannten Medikamente nach einer Behandlungszeit von nur wenigen Wochen festzustellen sind (Anmerkungen dazu im Update am 28.08.20 in der "Ergänzung zur Empfehlung", siehe unter Abschnitt c).
Lassen Sie keine Erstkonsumenten dieser gesundheitsschädigenden Medikamente mehr zu, indem Sie ein Gesetz beschließen, wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Antidepressiva - verboten wird, Antidepressiva (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen. Beschließen Sie ebenso ein Gesetz wonach es jedem Menschen - ohne irgendeine Konsumhistorie von Neuroleptika - verboten wird, Neuroleptika (sowohl hoch dosierte als auch niedrig dosierte) einzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen,

Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 24. Februar 2015 erstellt