Ich arbeite als Pflegeassistentin im 24-h-Dienst und bin froh und dankbar, dass ich meinen Teil zu einem selbstbestimmten Leben beitragen darf.
Menschenrechte sind nicht verhandelbar!!!
Ich finde es unverschämt, dass Regierende ständig an der Kostenschraube drehen, wenn es um Menschen geht, um Soziales.
Anstatt die Wirtschaft vor den Mensch zu stellen, sollten Politiker die Vermögenssteuer wieder einführen und die vielen Schlupflöcher für Konzerne und die Superreichen stopfen!!!
Wenn alle prozentual die selben Beiträge in EINE Krankenkasse zahlen müssten, was leider nicht der Fall ist...
...dann wäre genügend Geld vorhanden, um die Pflege zu finanzieren und allen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, auch mit Krankheit, Beeinträchtigung oder im Alter.
Nur mit Hilfe des Persönlichen Budgets ist es für meinen Sohn möglich, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es ist großartig zu sehen, wie ihm das mit Hilfe seines Assistenzteams gelingt. Ich fordere Politik, Verwaltung und Gesellschaft auf, sich weiterhin uneingeschränkt zur UN-BRK zu bekennen und das Recht auf Teilhabe wirksam umzusetzen.
Ich unterstütze diese Petition aus tiefster Überzeugung und Betroffenheit. Ich bin aktuell mit meinem dritten Kind schwanger und möchte – wie schon bei meinem zweiten Kind letztes Jahr – unbedingt in Kamenz entbinden.
Meine Erfahrung zeigt den traurigen Trend: 2017 wurde mein erstes Kind in Bischofswerda geboren, kurz darauf schloss dort die Station. Nun soll mit Kamenz die letzte ländliche Geburtsklinik in unserer Region wegfallen. Es ist absolut unverantwortlich, werdenden Müttern nur noch die weiten Wege nach Hoyerswerda, Bautzen oder Dresden zuzumuten.
Wir brauchen eine sichere, wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum und kein weiteres Kliniksterben auf dem Rücken der Familien!
Für uns PsychotherapeutInnen sind diese Entscheidungen existenzgefährdend! Es geht nicht um den Porsche vor der Tür, sondern darum, ob wir die Praxen schließen müssen. Wir verdienen heute schon deutlich weniger als alle anderen Fachgruppen. Die Versorgung der PatientInnen ist durch diese Entscheidungen akut gefährdet!
Es ist ein Skandal, dass Frau Warken seit sechs Wochen uns Psychotherapeuten ignoriert - immer wieder wird sie um eine Stellungnahme gebeten, es passiert jedoch nichts. Und dies, obwohl sie immer wieder betont, dass "alle Briefe beantwortet werden" (siehe u.a. das Interview mit Pinar Atalay von letzter Woche). Sie scheint stolz auf die laute Kritik zu sein, denn die Kritik aus vielen Richtungen zeige ihr, dass sie alles richtig mache (sinngemäß zusammengefasst aus o.g. Interview). Das empfinde ich als abstrus.
Ich persönlich habe 2025 viel Zeit und Geld investiert, um eine Kollegin in meiner Praxis anzustellen. Wir wollten den vielen Therapieanfragen gerecht werden, also für eine bessere Versorgung sorgen. Wenige Monate später kam nun die Honorarkürzung und falls nun tatsächlich zusätzlich am 29.4.26 die Budgetierung der Psychotherapie beschlossen wird, werde ich meine Kollegin wieder entlassen müssen. Ein herber Schlag für die Versorgung hier im ländlichen Bereich. Wer kann so etwas ernsthaft wollen?
Als Psychotherapeut bin ich extrem solidarisch mit euch, bitte unterstützt auch uns - wie ihr sicher wisst, wurden unsere Honorare sogar gekürzt, so kurzsichtig, so gefährlich, besorgniserregend für uns als Praxen!
Seit 25 Jahren leite ich eine SHG für Eltern von suchtkranken Söhnen und Töchtern. Diese Entscheidung, eine so immens wichtige Einrichtung zu schließen ist ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen. Nicht nur das, sondern vermutlich wird dadurch der Tod vieler junger Menschen billigend in Kauf genommen. Diese Lippenbekenntnisse der Entscheidungsträger, man müsse etwas tun um Betroffenen zu helfen ist eine Farce, ein Skandal sondergleichen! Jeder der daran beteiligt ist sollte sich schämen. Die Menschenwürde wird wieder einmal mit Füßen getreten. Das müssen wir verhindern. Werdet laut und unterstützt dadurch diejenigen die diese Schließung betrifft. Beate Stör Elternselbsthilfe Allgäu-Oberschwaben