Jerome Boateng hat Frauen misshandelt.
Natürlich verdient jeder Mensch die Chance auf Resozialisierung.
Aber nicht auf der größten Bühne des deutschen Fußballs.
Resozialisierung bedeutet Einsicht, Reue, ein Neubeginn ohne Bühne, ohne Profit, ohne Applaus.
Was hier aber passiert, ist keine Wiedereingliederung – es ist die Normalisierung von Gewalt.
Als langjähriges Bayern-Mitglied würde ich meine Mitgliedschaft schweren Herzens beenden,
wenn dem Täter erneut die Tür geöffnet wird.
Denn ein Verein, der sich Werte wie „Mia san mia“ auf die Fahnen schreibt,
darf nicht zulassen, dass Gewalt verharmlost und mit Verträgen belohnt wird.
Das ist nicht Resozialisierung – das ist ein fatales Signal.
Ein Schlag ins Gesicht für alle, die Gewalt erlebt haben.
🏌️♂️ „Der Verein wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und hatte keine Chance“
Realität: Ganz im Gegenteil – der Verein wurde frühzeitig informiert und ausdrücklich eingeladen, ein eigenes Konzept für die zukünftige Nutzung des Geländes einzureichen. Die Bedingungen waren für alle gleich: tragfähig, realistisch, zukunftsorientiert für Waldeck. Die Domanialverwaltung setzte dafür mehrfach Fristen – großzügig bemessen und klar kommuniziert. Doch diese Fristen wurden vom Verein entweder verstreichen gelassen oder schlicht ignoriert.
Das DrachenFest-Team hingegen reichte fristgerecht ein umfassendes Konzept mit konkreten Inhalten, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und langfristiger Perspektive ein – inklusive Angeboten zur gemeinsamen Nutzung, geteilter Infrastruktur und finanzieller Entlastung für den Verein.
Wer all das ablehnt oder unbeantwortet lässt, kann im Nachhinein schwerlich von Überrumpelung sprechen.