Hiermit fordere ich IKEA auf, auf Fairtrade-Kaffee umzusteigen!

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Ich stöbere gern mal bei IKEA, hole mir Ideen oder träume während ich den Kindern im Bällebad zuschaue... 

IKEA ist ein schöner und zugleich der größte Haushaltsmöbelmarkt der Welt. Ich „entdecke dort gern die Möglichkeiten“. 

Bei den langen Gängen im IKEA bekomme ich irgendwann den kleinen Hunger oder Durst. 

Gern würde ich im IKEA_Restaurant mal einen Kaffee trinken, jedoch kommt der angebotene Kaffee bei IKEA namens PÅTÅR[1] bisher immer von Kaffeeherstellern, die die Ausbeutung und Armut in den kaffeeproduzierenden Ländern vorantreiben.

Das macht ihn für mich ungenießbar.

Auf der Kaffeewerbung prangt immerhin schon ein Siegel, jedoch eins, was sich für Nachhaltigkeit, nicht aber für faire Löhne und Existenzsicherung in den Anbauländern einsetzt. Das UTZ Siegel gewährt weder Mindestpreis, noch bietet es Preisgarantie oder Vorfinanzierung der Ernte, was indirekt Kinderarbeit fördern kann.[2]

Ich schrieb im Juni dieses Jahres an den Kundenservice von IKEA und bekam die Antwort :

„Gerne leiten wir Ihre Anregung an die entsprechende Stelle weiter. Jedoch können wir Ihnen nicht versprechen, dass es diese Sorte demnächst bei IKEA geben wird.“

Für mich ist das nicht nur eine Kaffeesorte oder -marke, sondern eine Lebenseinstellung.

Ikea hat ja bereits biogesiegelte Lebensmittel (nach EG-Ökoverordnung), sowie das ASC- Siegel auf nachhaltigen Fischfang. Abgesehen vom IKEA Restaurant bestehen für mich auch Defizite bei IKEA allgemein in Sachen Nachhaltigkeit und Fairness. Ich beziehe mich in meiner Petition zunächst auf das IKEA-Restaurant, stimme der allgemeinen Ausbeutung, die IKEA betreibt, aber keineswegs zu.

Der 1,- Hotdog kommt aus konventionellen Schlachtungen (Massentierhaltung)[3] und der Kaffee stammt bisher auch noch aus unfairem Handel.

Ich appelliere hiermit an IKEA, auf einen Kaffeeproduzenten umzusteigen, der fairen Handel garantiert.

Fair gehandelter Kaffee sichert den Produzenten einen Mindestpreis, der unabhängig vom schwankenden Weltmarktpreis ist. Außerdem ermöglicht er durch die langfristige Zusammenarbeit Zukunftsperspektiven für die Produzenten. Er schließt Zwischenhändler aus und verbietet Kinderarbeit.

Statistisch gesehen, bleibt jeder zweite Kunde auch zum Essen[4], wobei fast jeder Dritte ausschließlich einfach zum Frühstück, Mittag oder Abendbrot zu IKEA geht. Der Möbelgigant ist bereits auf Platz 8 der größten Essensketten Deutschlands. Einnahmen des Restaurants belaufen sich auf 221,1 Mio. € im Jahr (2016 geschätzt).[5] Tendenz steigend.

Fairer Kaffee wäre ein toller Anfang, dem zum Beispiel vegane Würstchen, palmölfreie Kerzen[6], nur Holz aus nachhaltigen Wäldern… folgen könnten und sollten.

 

[1] https://www.ikea.com/de/de/catalog/categories/departments/food/25211/
[2] http://www.fairantwortlich-handeln.de/handlungshilfen/leitfaden-tools/lebensmittel/utz/

https://www.test.de/Nachhaltigkeitssiegel-Koennen-Verbraucher-Fairtrade-Utz-Co-vertrauen-5007466-5007480/

https://www.oekotest.de/freizeit-technik/79-Produkte-aus-fairem-Handel-im-Test_100951_1.html
[3] https://www.veganblog.de/ernahrung/10-qualvollen-schritten-vom-lebewesen-zum-hot-dog/
[4] https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210065681/Warum-Koettbullar-und-Hotdogs-fuer-Ikea-immer-wichtiger-werden.htmlhttps://www.stern.de/wirtschaft/news/ikea--die-masche-hinter-dem-hotdog-verkauf-6292572.html
[5] https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210065681/Warum-Koettbullar-und-Hotdogs-fuer-Ikea-immer-wichtiger-werden.html
[6] https://www.regenwald.org/petitionen/513/wann-geht-ikea-ein-licht-auf-keine-kerzen-und-teelichter-aus-palmoel

 

 



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