Liebe kennt keine Pause - gegen Homophobie in Katar

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Keine Diskriminierung homosexueller Liebe bei der WM 2022 in Katar

ICH UNTERSTÜTZE DIE FORDERUNGEN VON BENJAMIN NÄßLER, DASS

  1. SOWOHL WÄHREND DER WM 2022 IN KATAR ALS SELBSTVERSTÄDNLICH AUCH DANACH HOMOSEXUALITÄT NICHT MEHR DISKRIMINIERT UND BESTRAFT WERDEN SOLL.
  2. DER DFB EIN KLARES ZEICHEN GEGEN DIE DISKRIMINIERUNGSPRAXIS IN KATAR SETZEN SOLL UND SEINEN EIGENEN OFFENEN GRUNDSÄTZEN GEGEN HOMOPHOBIE AUCH ENTSPRECHEND VOR UND WÄHREND DER WM 2022 GEGENÜBER KATAR DEUTLICH MACHT.

Im Winter 2022 wird zum ersten Mal in der Fußball-Geschichte eine Weltmeisterschaft von einem arabischen Land ausgerichtet. Kann das funktionieren: eine weltoffene Veranstaltung in einem nicht weltoffenen Land? Die ganze Welt wird nach Katar schauen. Auch Benjamin Näßler. Er ist Fußballfan und er ist schwul. 2020 wurde der 30-Jährige von einer Jury zu „Mr. Gay Germany“ gewählt. Sehr gerne würde Näßler Ende 2022 nach Katar reisen, um sich dort WM-Spiele anzuschauen. Doch Näßler hat große Bedenken, denn in Katar steht Homosexualität unter Strafe. Zuwiderhandlungen werden mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet. Homosexuelle, die zur WM einreisen, sollen deshalb auch 2022 für vier Wochen Zärtlichkeiten und Küsse in der Öffentlichkeit unterlassen. Der Cheforganisator Hassan Al Thawadi fordert die homosexuellen Besucher auf, Rücksicht auf die homophobe Kultur des Emirats zu nehmen und „eben mal eine Pause einzulegen“.

Näßler fühlt sich dadurch diskriminiert und möchte diese Intoleranz nicht tolerieren. Was würde passieren, wenn er doch mal seinen Ehemann umarmt, küsst oder liebkost? Droht dann Gefängnis? Der Freizeitkicker fordert deshalb ein Ende der Diskriminierung von Homosexuellen in Katar. Menschliche Grundrechte enden nicht an Grenzen, so ist er überzeugt. Und er fordert auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf, klar Stellung zu beziehen und die eigenen Grundsätze aus dem Ethikkodex, der für einen fairen und menschlichen Umgang ohne jegliche Diskriminierung steht, gegenüber den katarischen Organisatoren zu verteidigen.

Bitte helfen Sie mit, dass der Druck auf Katar erhöht wird, die Diskriminierungspraxis von Homosexuellen zu beenden und eine WM möglich zu machen, bei der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Neigung willkommen sind.