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Von einem "fahrlässigen Meineid" habe ich zum ersten Mal gelesen.
Dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren - trotz der belastenden Tatsachen gegen Kardinal Woelki - eingestellt hat, ist aus meiner Sicht ein Kotau vor der kath. Kirche oder aber schlichtweg der "Kölsche Klüngel".
Kardinal Woelki nutzt das für sich aus und setzt allem die Krone auf, indem er eine Pressemitteilung veröffentlichen lässt, in der wahrheitswidrig behauptet wird: „Kardinal Woelki ist unschuldig und hat nicht gelogen. Er hat keine Aussagedelikte, insbesondere keinen Meineid begangen. [...] Der Kardinal ist und bleibt unschuldig".
Damit setzt er seine "Unverfrorenheit" fort, anstatt sich zu seinen Fehlern zu bekennen und sie zu bereuen.
Für mich ist dieser Mann in dem Amt nicht länger tragbar.
Was niemand bisher bedacht hat: Kardinal Woelki hat einen Betrag von 26 000 Euro gezahlt, um sich freizukaufen. Als Mann der katholischen Kirche hat er drei Gelübde abgelegt: Ehelosigkeit, Gehorsam und Armut. Er verfügt gar nicht über 26 000 Euro. Folglich wurde dieser Betrag aus den Mitteln des Erzbistums Köln und damit aus Kirchensteuermitteln gezahlt. Das müsste eigentlich noch in die Petition aufgenommen werden.
Unter Kardinal Woelki wurde die geistliche Leitung, ein sehr engagierter und wunderbarer Pfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde in Köln, gegen den Willen der Gläubigen in „Recreatio“ abkommandiert. Ich bedauere dies zutiefst, da das Gemeindeleben unter der Demission des wahrhaftigen, inspirierenden Pfarrers sehr gelitten hat und sich manch einer von dieser Gemeinde zwischenzeitlich leider abgewendet hat.
Auch wenn ich evangelisch bin, teile ich aus ganzem Herzen diese Petition, da mit solch Verhalten wie von Kardinal Woelki die Glaubwürdigkeit der Kirchen insgesamt geschädigt wird!
So jemand darf kein Leitungsamt begleiten!!!