Petition updateWolf Pumpak muss weiterleben.Ausgebrochene Gehegewölfe in Bayern dürfen nicht abgeschossen werden

Brigitte SommerGermany
Oct 8, 2017
Lieber Unterstützer
in der Nacht von Freitag (06.10.17) auf Samstag sind Wölfe aus dem Nationalpark in Bayern entkommen. Einer wurde bereits überfahren, ein anderer erschossen.
„Wir werden nicht hinnehmen, dass die Wölfe, die aus dem Nationalparkzentrum Falkenstein im bayerischen Ludwigsthal (Landkreis Regen) in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag ausgebrochen sind, abgeschossen werden."
Wie in einer Pressemeldung der Nationalparkverwaltung erklärt wurde, sei eine Zugangstür zum Wolfsgehege aufgebrochen worden. Mehrere Wölfe hätten daraufhin den Weg in die Freiheit gesucht und gefunden. Über die Gründe, eine Türe zu einem Wolfsgehege aufzubrechen, kann nur spekuliert werden.
Wir von Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) widersprechen dem Vorhaben, die entlaufenen Wölfe notfalls einfach abzuschießen und fordern ein Ende des hysterischen und herzlosen Umgangs mit dem Wolf.“
Schon vor 15 Jahren entkam die Wölfin Bärbel aus dem Klingenthaler Tierpark. Unser Vereinsvorsitzender Wolfgang Riether kämpfe damals um das Leben der Wölfin, die sich selbst aus der Gefangenschaft befreit hatte und durch mehrere Bundesländer wanderte. Er reichte damals mehrere Gnadengesuche ein.
„Bärbel“ hatte sich, entgegen aller Behauptungen von Funktionären der großen Naturschutzvereine, alleine ernähren können. Als schließlich entschieden worden ist, dass sie frei leben sollte, erschoss ein Jäger aus Niedersachsen die Wölfin. Bärbels Geschichte ist hier nachzulesen: http://www.gepardenland.de/Wolf/Baerbel.htm
Die Äußerung in einer Pressemitteilung des Nationalparkzentrums, die Wölfe würden alleine nicht überleben können und müssten im äußersten Falle geschossen werden ist ebenso absurd, wie die Wölfe zu "tickenden Zeitbomben" zu erklären, wie heute ein bayerischer Radiosender die Nationalparkleitung zitiert hat.
Wir fordern, dass die Wölfe, sollten sie nicht eingefangen werden können, in Freiheit leben können. Wo sonst, wenn nicht im Nationalpark ist genug Platz für diese Beutegreifer. Wie es Bärbel gelungen ist, werden auch diese Wölfe lernen, sich selbst zu versorgen.“
Unser Vereinsmitglied Beatrice Rüger hat eine Petition für die Bayerischen Gehegewölfe eröffnet.
https://www.change.org/p/tötet-nicht-die-entlaufenen-wölfe-jede-minute-zählt
Bitte unterzeichnen und teilen Sie diese Petition.
Herzlichen Dank
Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de
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