Petition update

Demokratie und der Wolf sind vom Aussterben bedroht! Bitte handeln!

Brigitte Sommer
Germany

Sep 29, 2017 — Guten Morgen , liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

nicht nur die Zukunft des Wolfes ist in Deutschland in Gefahr, sondern auch die Glaubwürdigkeit von Politikerinnen und Politikern und damit unsere Demokratie.
Ich habe gehofft und geglaubt, dass das desaströse Wahlergebnis der Bundestagswahl die Politiker der etablierten Parteien zum Nachdenken bringt. Dass begriffen wurde, dass das Thema Wölfe als Wahlthema nichts verloren hat. Doch das Gegenteil ist der Fall. Am 31.08.2017 meldete die Bundesregierung auf ihrer Facebookseite dass der Wolf so gut wie keinen Schaden anrichtet. Denn seit dem Jahr 2000 wurden nur rund 3.500 Nutztiere von Wölfen gerissen – also 205 pro Jahr im Schnitt. Damit bleiben die durch Wölfe entstehenden Schäden weit unter den Verlusten, die Nutztierhalter durch andere Einflüsse (Unfälle) oder natürliche Gegebenheiten (Krankheiten) verlieren. Und Schäfer erhalten für jedes Tier, das sie durch Wolfsrisse verlieren obwohl es gut geschützt ist, eine Entschädigung.
https://www.facebook.com/bmub.bund/?hc_ref=ARQTDYbZdzBeJZj398m1YeI5ayjZr4ZxtwWp47hyov4y2SItDLzNsgpYE8PgUJwWPns&fref=nf&pnref=story

Gestern gab es eine Pressemeldung aus Niedersachsen, die einen krassen Wandel darstellt: https://www.stk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/bund-und-land-einigen-sich-auf-gemeinsames-vorgehen-beim-thema-wolf-weidetierhaltern-in-wolfsgebieten-helfen--jagdrecht-ist-keine-loesung-158309.html

Man wollte ganze Wolfsrudel erschießen. Der Landesvorsitzende der FDP, Stefan Birkner, fordert auf seiner Homepage bereits die umgehende Erschießung des Goldenstedter und
Cuxhavener Rudels per Ministererlass. Siehe auch www.change.org/wolf

Die Umweltministerin der GRÜNEN in Thüringen denkt über den Abschuss der Wölfin dort nach. Dabei wurden von den Schäfern nicht einmal die Landesmittel zum Schutz abgerufen und nicht einmal in der Hälfte der Fälle war es die Wölfin. http://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/gotha/wolf-soll-evt-erschossen-werden-100.html

Das Kontaktbüro in Sachsen schrieb gestern in einer Pressemeldung, dass sich die Jungtiere des Milkeler Rudels nicht normal verhalten würde. Bei Pumpak schrieben sie, dass ein solcher Wolf der Bevölkerung nicht zumutbar sei. Was darf man an Neutralität von Experten erwarten, die vom Staat finanziert werden und nicht unabhängig sind?

Damit ist das Milkeler Rudel,
die Goldenstedter Wölfin,
das Cuxland Rudel,
die Wölfin in Thüringen auf dem Truppenübungsplatz,
das Rudel in der Lüneburger Heide,
das Rudel in Munster und das
das Rosenthaler Rudel

in Gefahr ermordet zu werden. Ich schreibe dies so krass, weil es krass ist. Wölfe leben in Familien, wie wir. Auch Sie fühlen Liebe und Schmerz. Sie sorgen sich um ihre Kinder. Will die Politik diese wunderbaren Tiere erneut ausrotten, nur weil sie sich den echten Sorgen und Ängsten und Herausforderungen in Deutschland nicht stellen mag?

Wir von Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen v. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) stellen uns darauf ein, vor Gericht für diese Wölfe kämpfen zu müssen. Wir haben sehr gute Anwälte, wie wir auch schon bei Pumpak gezeigt haben. Doch dazu benötigen wir Geld. Bitte spenden Sie und/oder werden Sie Vollmitglied oder Fördermitglied bei uns. www.wolfsschutz-deutschland.de

Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (Grüne Liga)
Bankverbindung:
Erzgebirgssparkasse
IBAN DE78 8705 4000 0725 0179 88
BIC WELADED1STB
Spenden sind steuerlich absetzbar.

Mit für das Wahldebakel, werden auch bestimmte Medien, darunter Tageszeitungen, verantwortlich gemacht. Ob die reißererische Berichterstattung vielen Wählern zusätzlich Angst gemacht hat und sie ihn ihrer Wahl beeinflusst hat, kann man nicht genau sagen. Dennoch: Beim Thema Wolf greifen die gleichen Mechanismen. Es wird Hass und Angst geschürt. Zur Zeit erscheint ein unglaubwürdiger Bericht nach dem anderen. So sollen Wölfe eine Urlauberin in Griechenland totgebissen haben. Laut einigen Zeitungen Fakt. In Wahrheit ist nur klar, dass die Frau tot ist. Die Ursache ist völlig unklar.

Bitte liebe Unterstützerinnen und Unterstützer: lassen sie sich bei der kommenden Wahl in Niedersachsen nicht von Hass und Angst leiten, sondern von Herz und Vernunft. An Politiker richte ich meine dringende Bitte, den Wolf aus dem Wahlkampf herauszulassen.

Herzlichst

Brigitte Sommer


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