An die Staats- und Regierungschefs: Treffen Sie Hibakusha! Besuchen Sie das Friedensmusem

Das Problem

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Wir sind Yuna Okajima, Schülerin aus der Präfektur Hiroshima, Japan, und Miharu Obayashi, Schülerin aus der Präfektur Kanagawa, Japan. (Unsere Steckbriefe finden Sie am Ende des Textes).

Wir möchten, dass der G7-Gipfel in Hiroshima, der vom 19. bis 21. Mai 2023 stattfinden wird, kein unbedeutendes, sondern ein erfolgreiches Ereignis wird.Deshalb haben wir eine Gruppe von Menschen unter 20 Jahren namens "U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima" gegründet.

Wir, U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima, fordern mit dieser Online-Petition nachdrücklich, dass die folgenden zwei Punkte auf dem G7-Gipfel erreicht werden.

(1) “Treffen”: Direkte Anhörung der Hibakusha und Verwendung ihrer Zeugenberichte in Diskussionen über die Abschaffung von Atomwaffen.

(2) “Lernen”: Ernsthafter Besuch im Friedensmuseum Hiroshima in einem angemessenen Zeitraum.

Bitte lesen Sie den folgenden Text, und wenn Sie unsere Gedanken teilen, hoffen wir, dass Sie unsere Petition unterschreiben werden.Wir werden mit Ihren wertvollen Unterschriften verantwortungsvoll umgehen und sie sowohl dem Organisator des G7-Gipfels in Hiroshima im Außenministerium, als auch den Botschaften der G7-Länder vorlegen.
Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit.
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Vom 19. bis 21. Mai 2023 findet der G7-Gipfel in der Präfektur Hiroshima in Anwesenheit Frankreichs, der USA, Deutschlands, Japans, des Vereinigten Königreichs, Kanadas und Italiens, sowie des Präsidenten des Europäischen Rates und des Präsidenten der Europäischen Kommission statt. Auf diesem Gipfeltreffen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G7 für einen Meinungsaustausch über globale Themen wie die Klimakrise, Gleichstellungsfragen und die nukleare Proliferation. (Beziehen Sie sich auf die Website des Büros des Premierministers).
Wir finden es sehr ernst, dass sich in Hiroshima, der Stadt, in der die Atombombe abgeworfen wurde, die Staats- und Regierungschefs von Ländern, die weiterhin auf eine Atomwaffen angewiesene Sicherheitspolitik setzen, zusammenkommen.

Von den dort versammelten Staats- und Regierungschefs hängt es in hohem Maße ab, ob die 13.000 Atomwaffen der Welt wieder eingesetzt oder abgeschafft werden. Wir glauben, dass der Gipfel, der zum ersten Mal in der Geschichte, in einer von einem Atombombenabwurf zerstörten Stadt stattfinden wird, einen großen Wendepunkt darstellen sollte, um die Abschaffung der Atomwaffen zu fordern und zu verwirklichen.

Premierminister Fumio Kishida äußerte: "Es gibt keinen besseren Ort, um unser Engagement für den Frieden zu zeigen, als Hiroshima," (Asahi Shimbun, 24. Mai 2022) und, dass es deshalb beschlossen worden sei, den Gipfel in Hiroshima abzuhalten. 

Worin besteht nun genau dieses "Engagement für den Frieden" von dem Premierminister Kishida spricht? Wir glauben, dass es kein "Engagement für den Frieden" ist, wenn sich die Staats- und Regierungschefs einfach in der, von einem Atombombenabwurf zerstörten Stadt versammeln, Fotos machen und dieselben Diskussionen wie zuvor führen. Wir glauben, dass eine "Verpflichtung zum Frieden" darin besteht, dass sich jeder einzelne Regierungschef und jede einzelne Regierungschefin bewusst wird, wie viel Verwüstung und unendliches Leid der Einsatz von Atomwaffen verursacht und, dass konkrete Gespräche geführt werden, die zur Abschaffung dieser Waffen führen.

Daher drängen wir nachdrücklich, dass auf dem G7-Gipfel in Hiroshima Folgendes erreicht wird:

(1) Direkte Anhörung der Hibakusha und Verwendung ihrer Zeugenberichte in Diskussionen über die Abschaffung von Atomwaffen.

Als ich, Yuna Okajima, im zweiten Jahr der Junior-High-School war, hörte ich zum ersten Mal einen direkten Bericht eines Überlebenden der Atombombe. Die Geschichte schockierte mich wie ein elektrischer Strom. Ich erinnere mich noch nach vier Jahren, dass ich laut weinte und mit Tränen in den Augen beschloss, dass ich mich für die Abschaffung der Atomwaffen einsetzen muss.

Manche sagen, dass dieser Gipfel die letzte Gelegenheit für die Staats- und Regierungschefs ist, sich in Hiroshima zu treffen, solange die Hibakusha noch am Leben sind. Es ist jedoch noch nicht klar, ob die G7-Staats- und Regierungschefs sich mit den Hibakusha treffen werden oder nicht.

Was wird geschehen, wenn Atomwaffen eingesetzt werden?

Die Hibakusha sind diejenigen, die diese Frage beantworten können, da sie den Schmerz und das Leid am meisten erlebt haben und am Besten kennen. Sie haben schwere Verbrennungen im ganzen Gesicht und Körper erlitten. Sie litten unter schrecklichen Vorurteilen und wurden sogar der Freiheit beraubt, zu heiraten, da ihre Nachbarn ihnen sagten, dass "Pikadon-Kinder Dämonen gebären". Sie geben Zeugenaussagen, in denen sie Erinnerungen ausgraben, an die sie sich lieber nicht erinnern möchten, und sagen, dass sie nicht wollen, dass jemand anderes noch einmal so leiden muss wie sie. Wir sind der Meinung, dass es empörend ist, über Atomwaffen zu diskutieren, ohne ihre Worte zu hören.

Wir bitten jeden von den Staats- und Regierungschefs, den Hibakusha mit Aufrichtigkeit zu begegnen, nicht nur als Regierungschef, sondern auch als Mensch.Wir bitten sie nachdrücklich, sich die Appelle der Hibakusha, die nur jetzt gehört werden können, zu Herzen zu nehmen und sie in ihren Diskussionen zu berücksichtigen.


(2) Ernsthafter Besuch und Besichtigung im Friedensmuseum Hiroshima in angemessenem Zeitraum 

Seit Anfang Januar dieses Jahres wird berichtet, dass mit dem Einverständnis von US-Präsident Joe Biden mit großer Wahrscheinlichkeit Staatsoberhäupter und andere Personen das Peace Memorial Museum besuchen werden (Chugoku Shimbun, 24. Januar 2023).

Als der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahr 2016 Hiroshima besuchte, besichtigte er das Museum nur für 10 Minuten. Es war wirklich wunderbar, dass der damalige US-Präsident zum ersten Mal einen Fuß in die vom Atombombenabwurf zerstörte Stadt setzte.

Dennoch sind wir nicht davon überzeugt, dass 10 Minuten ausreichend waren, um das Museum zu besichtigen, wo er am besten die  schrecklichen Auswirkungen der Atomwaffen sehen und darüber hätte lernen können.

Das Museum verfügt über zahlreiche Exponate, die uns an die Unmenschlichkeit von Atomwaffen erinnern:Ein Foto einer schlaff liegenden Person, mit schweren Verbrennungen der Hitzestrahlen am ganzen Körper. Eine Bluse, die so zerrissen ist, dass sie  auseinanderfallen würde, wenn man sie aufheben würde. Der Brief einer Schwester, die von einer Atombombe getroffen wurde, und an ihren jüngeren Bruder in einer Evakuierungszone schreibt. Ein Tagebuch, in dem die Symptome der Strahlenexposition wie Bluterguss, Haarausfall und schwere Erschöpfung deutlich beschrieben werden.

Man braucht angemessene Zeit, um die Realität des Atombombenabwurfs sorgfältig zu beobachten, aufzunehmen und es sich vorstellen zu können.

Und die Szenen im Museum gehören keineswegs der Vergangenheit an.

Heute gibt es auf der Welt Atomwaffen, die tausendmal stärker sind als die Bomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Eine Tragödie, die weit größer ist als Hiroshima und Nagasaki, kann leicht von den Führungskräften der G7 Länder mit dem Atomknopf, oder durch die Wahl ihrer Verbündeten, wiederholt werden. Wie viele Staats- und Regierungschefs der G7 das Museum besuchen werden, ist noch nicht klar.

Wir fordern die Staats- und Regierungschefs auf, dass sie sich angemessene Zeit nehmen, das Friedensmuseum Hiroshima zu besuchen, um die Schrecken einer Welt zu erkennen, in der Atomwaffen und Menschen nebeneinander existieren; und Maßnahmen zu ergreifen, um sie ganz und gar abzuschaffen.

Schließlich fordern wir nachdrücklich, dass der G7-Gipfel in Hiroshima nicht als bloße Darbietung endet, sondern ein sinnvolles Gipfeltreffen mit substanziellen Diskussionen und einem konkreten Fahrplan für die Abschaffung von Atomwaffen wird.

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U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima

(Steckbriefe)

Yuna Okajima kommt aus der Präfektur Hiroshima und wird ab April im ersten Jahr an der Universität studieren. Als sie in der Grundschule war, erfuhr sie, dass ein Verwandter von ihr bei dem Atombombenabwurf ums Leben gekommen war, und durch den Einfluss eines Bekannten begann sie, sich für Friedensaktivitäten zu interessieren. Seit ihrem zweiten Jahr an der Junior High School schreibt sie Artikel über Atombombenangriffe und Frieden als Junior Writer für ihre Lokalzeitung, die Chugoku Shimbun. In ihrem zweiten Jahr an der High School war sie High School Friedensbotschafterin in Norwegen. Im Januar dieses Jahres wurde sie Mitglied der Hiroshima Young Voters' Association for Nuclear Policy (Kakuwaka Hiroshima).


Miharu Obayashi ist in Texas, USA, geboren und wird im April eine Schülerin im ersten Jahr der Oberstufe sein. Sie zog in die USA, als sie in der zweiten Klasse war, und kehrte nach Japan zurück, als sie in der sechsten Klasse war. Nach ihrer Rückkehr nach Japan erlitt sie, sowohl in Japan als auch in den USA, einen Kulturschock. Aber sie fand ein Zugehörigkeitsgefühl, indem sie dem Personalization-Project, einem gemeinnützigen Verein, beitrat. Durch dieses Projekt lernte sie auch Yuna Okajima-san kennen. Sie nahm am Todai Cup 2022 teil, einem von der University of Tokyo E.S.S. organisierten Wettbewerb für englische Reden und Vorträge, und gewann dort den Hauptpreis und den Publikumspreis.


✽ Unsere Gedanken zu dieser Petition und die Gedanken unserer UnterstützerInnen zum G7-Gipfel in Hiroshima finden Sie auf NOTE. Bitte werfen Sie einen Blick darauf. Möglicherweise werden wir dort auch die Kommentare veröffentlichen, die Sie bei der Unterstützung der Petition abgegeben haben. 

 

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G7広島サミットを成功させたい U20Petitionsstarter*in2023年5月にG7サミットが広島で開催されることを受け、広島と神奈川のU20がコラボして発足しました。サミットがひとときのイベントではなく、実りあるものとなってほしいという思いを込めて3月1日より署名を開始します。至らない点もあるかと思いますが、応援をどうぞよろしくお願いいたします。
Diese Petition hat 22.756 Unterschriften erreicht

Das Problem

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Wir sind Yuna Okajima, Schülerin aus der Präfektur Hiroshima, Japan, und Miharu Obayashi, Schülerin aus der Präfektur Kanagawa, Japan. (Unsere Steckbriefe finden Sie am Ende des Textes).

Wir möchten, dass der G7-Gipfel in Hiroshima, der vom 19. bis 21. Mai 2023 stattfinden wird, kein unbedeutendes, sondern ein erfolgreiches Ereignis wird.Deshalb haben wir eine Gruppe von Menschen unter 20 Jahren namens "U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima" gegründet.

Wir, U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima, fordern mit dieser Online-Petition nachdrücklich, dass die folgenden zwei Punkte auf dem G7-Gipfel erreicht werden.

(1) “Treffen”: Direkte Anhörung der Hibakusha und Verwendung ihrer Zeugenberichte in Diskussionen über die Abschaffung von Atomwaffen.

(2) “Lernen”: Ernsthafter Besuch im Friedensmuseum Hiroshima in einem angemessenen Zeitraum.

Bitte lesen Sie den folgenden Text, und wenn Sie unsere Gedanken teilen, hoffen wir, dass Sie unsere Petition unterschreiben werden.Wir werden mit Ihren wertvollen Unterschriften verantwortungsvoll umgehen und sie sowohl dem Organisator des G7-Gipfels in Hiroshima im Außenministerium, als auch den Botschaften der G7-Länder vorlegen.
Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit.
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Vom 19. bis 21. Mai 2023 findet der G7-Gipfel in der Präfektur Hiroshima in Anwesenheit Frankreichs, der USA, Deutschlands, Japans, des Vereinigten Königreichs, Kanadas und Italiens, sowie des Präsidenten des Europäischen Rates und des Präsidenten der Europäischen Kommission statt. Auf diesem Gipfeltreffen treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G7 für einen Meinungsaustausch über globale Themen wie die Klimakrise, Gleichstellungsfragen und die nukleare Proliferation. (Beziehen Sie sich auf die Website des Büros des Premierministers).
Wir finden es sehr ernst, dass sich in Hiroshima, der Stadt, in der die Atombombe abgeworfen wurde, die Staats- und Regierungschefs von Ländern, die weiterhin auf eine Atomwaffen angewiesene Sicherheitspolitik setzen, zusammenkommen.

Von den dort versammelten Staats- und Regierungschefs hängt es in hohem Maße ab, ob die 13.000 Atomwaffen der Welt wieder eingesetzt oder abgeschafft werden. Wir glauben, dass der Gipfel, der zum ersten Mal in der Geschichte, in einer von einem Atombombenabwurf zerstörten Stadt stattfinden wird, einen großen Wendepunkt darstellen sollte, um die Abschaffung der Atomwaffen zu fordern und zu verwirklichen.

Premierminister Fumio Kishida äußerte: "Es gibt keinen besseren Ort, um unser Engagement für den Frieden zu zeigen, als Hiroshima," (Asahi Shimbun, 24. Mai 2022) und, dass es deshalb beschlossen worden sei, den Gipfel in Hiroshima abzuhalten. 

Worin besteht nun genau dieses "Engagement für den Frieden" von dem Premierminister Kishida spricht? Wir glauben, dass es kein "Engagement für den Frieden" ist, wenn sich die Staats- und Regierungschefs einfach in der, von einem Atombombenabwurf zerstörten Stadt versammeln, Fotos machen und dieselben Diskussionen wie zuvor führen. Wir glauben, dass eine "Verpflichtung zum Frieden" darin besteht, dass sich jeder einzelne Regierungschef und jede einzelne Regierungschefin bewusst wird, wie viel Verwüstung und unendliches Leid der Einsatz von Atomwaffen verursacht und, dass konkrete Gespräche geführt werden, die zur Abschaffung dieser Waffen führen.

Daher drängen wir nachdrücklich, dass auf dem G7-Gipfel in Hiroshima Folgendes erreicht wird:

(1) Direkte Anhörung der Hibakusha und Verwendung ihrer Zeugenberichte in Diskussionen über die Abschaffung von Atomwaffen.

Als ich, Yuna Okajima, im zweiten Jahr der Junior-High-School war, hörte ich zum ersten Mal einen direkten Bericht eines Überlebenden der Atombombe. Die Geschichte schockierte mich wie ein elektrischer Strom. Ich erinnere mich noch nach vier Jahren, dass ich laut weinte und mit Tränen in den Augen beschloss, dass ich mich für die Abschaffung der Atomwaffen einsetzen muss.

Manche sagen, dass dieser Gipfel die letzte Gelegenheit für die Staats- und Regierungschefs ist, sich in Hiroshima zu treffen, solange die Hibakusha noch am Leben sind. Es ist jedoch noch nicht klar, ob die G7-Staats- und Regierungschefs sich mit den Hibakusha treffen werden oder nicht.

Was wird geschehen, wenn Atomwaffen eingesetzt werden?

Die Hibakusha sind diejenigen, die diese Frage beantworten können, da sie den Schmerz und das Leid am meisten erlebt haben und am Besten kennen. Sie haben schwere Verbrennungen im ganzen Gesicht und Körper erlitten. Sie litten unter schrecklichen Vorurteilen und wurden sogar der Freiheit beraubt, zu heiraten, da ihre Nachbarn ihnen sagten, dass "Pikadon-Kinder Dämonen gebären". Sie geben Zeugenaussagen, in denen sie Erinnerungen ausgraben, an die sie sich lieber nicht erinnern möchten, und sagen, dass sie nicht wollen, dass jemand anderes noch einmal so leiden muss wie sie. Wir sind der Meinung, dass es empörend ist, über Atomwaffen zu diskutieren, ohne ihre Worte zu hören.

Wir bitten jeden von den Staats- und Regierungschefs, den Hibakusha mit Aufrichtigkeit zu begegnen, nicht nur als Regierungschef, sondern auch als Mensch.Wir bitten sie nachdrücklich, sich die Appelle der Hibakusha, die nur jetzt gehört werden können, zu Herzen zu nehmen und sie in ihren Diskussionen zu berücksichtigen.


(2) Ernsthafter Besuch und Besichtigung im Friedensmuseum Hiroshima in angemessenem Zeitraum 

Seit Anfang Januar dieses Jahres wird berichtet, dass mit dem Einverständnis von US-Präsident Joe Biden mit großer Wahrscheinlichkeit Staatsoberhäupter und andere Personen das Peace Memorial Museum besuchen werden (Chugoku Shimbun, 24. Januar 2023).

Als der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahr 2016 Hiroshima besuchte, besichtigte er das Museum nur für 10 Minuten. Es war wirklich wunderbar, dass der damalige US-Präsident zum ersten Mal einen Fuß in die vom Atombombenabwurf zerstörte Stadt setzte.

Dennoch sind wir nicht davon überzeugt, dass 10 Minuten ausreichend waren, um das Museum zu besichtigen, wo er am besten die  schrecklichen Auswirkungen der Atomwaffen sehen und darüber hätte lernen können.

Das Museum verfügt über zahlreiche Exponate, die uns an die Unmenschlichkeit von Atomwaffen erinnern:Ein Foto einer schlaff liegenden Person, mit schweren Verbrennungen der Hitzestrahlen am ganzen Körper. Eine Bluse, die so zerrissen ist, dass sie  auseinanderfallen würde, wenn man sie aufheben würde. Der Brief einer Schwester, die von einer Atombombe getroffen wurde, und an ihren jüngeren Bruder in einer Evakuierungszone schreibt. Ein Tagebuch, in dem die Symptome der Strahlenexposition wie Bluterguss, Haarausfall und schwere Erschöpfung deutlich beschrieben werden.

Man braucht angemessene Zeit, um die Realität des Atombombenabwurfs sorgfältig zu beobachten, aufzunehmen und es sich vorstellen zu können.

Und die Szenen im Museum gehören keineswegs der Vergangenheit an.

Heute gibt es auf der Welt Atomwaffen, die tausendmal stärker sind als die Bomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Eine Tragödie, die weit größer ist als Hiroshima und Nagasaki, kann leicht von den Führungskräften der G7 Länder mit dem Atomknopf, oder durch die Wahl ihrer Verbündeten, wiederholt werden. Wie viele Staats- und Regierungschefs der G7 das Museum besuchen werden, ist noch nicht klar.

Wir fordern die Staats- und Regierungschefs auf, dass sie sich angemessene Zeit nehmen, das Friedensmuseum Hiroshima zu besuchen, um die Schrecken einer Welt zu erkennen, in der Atomwaffen und Menschen nebeneinander existieren; und Maßnahmen zu ergreifen, um sie ganz und gar abzuschaffen.

Schließlich fordern wir nachdrücklich, dass der G7-Gipfel in Hiroshima nicht als bloße Darbietung endet, sondern ein sinnvolles Gipfeltreffen mit substanziellen Diskussionen und einem konkreten Fahrplan für die Abschaffung von Atomwaffen wird.

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U20 für einen erfolgreichen G7-Gipfel in Hiroshima

(Steckbriefe)

Yuna Okajima kommt aus der Präfektur Hiroshima und wird ab April im ersten Jahr an der Universität studieren. Als sie in der Grundschule war, erfuhr sie, dass ein Verwandter von ihr bei dem Atombombenabwurf ums Leben gekommen war, und durch den Einfluss eines Bekannten begann sie, sich für Friedensaktivitäten zu interessieren. Seit ihrem zweiten Jahr an der Junior High School schreibt sie Artikel über Atombombenangriffe und Frieden als Junior Writer für ihre Lokalzeitung, die Chugoku Shimbun. In ihrem zweiten Jahr an der High School war sie High School Friedensbotschafterin in Norwegen. Im Januar dieses Jahres wurde sie Mitglied der Hiroshima Young Voters' Association for Nuclear Policy (Kakuwaka Hiroshima).


Miharu Obayashi ist in Texas, USA, geboren und wird im April eine Schülerin im ersten Jahr der Oberstufe sein. Sie zog in die USA, als sie in der zweiten Klasse war, und kehrte nach Japan zurück, als sie in der sechsten Klasse war. Nach ihrer Rückkehr nach Japan erlitt sie, sowohl in Japan als auch in den USA, einen Kulturschock. Aber sie fand ein Zugehörigkeitsgefühl, indem sie dem Personalization-Project, einem gemeinnützigen Verein, beitrat. Durch dieses Projekt lernte sie auch Yuna Okajima-san kennen. Sie nahm am Todai Cup 2022 teil, einem von der University of Tokyo E.S.S. organisierten Wettbewerb für englische Reden und Vorträge, und gewann dort den Hauptpreis und den Publikumspreis.


✽ Unsere Gedanken zu dieser Petition und die Gedanken unserer UnterstützerInnen zum G7-Gipfel in Hiroshima finden Sie auf NOTE. Bitte werfen Sie einen Blick darauf. Möglicherweise werden wir dort auch die Kommentare veröffentlichen, die Sie bei der Unterstützung der Petition abgegeben haben. 

 

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G7広島サミットを成功させたい U20Petitionsstarter*in2023年5月にG7サミットが広島で開催されることを受け、広島と神奈川のU20がコラボして発足しました。サミットがひとときのイベントではなく、実りあるものとなってほしいという思いを込めて3月1日より署名を開始します。至らない点もあるかと思いますが、応援をどうぞよろしくお願いいたします。

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Die Entscheidungsträger*innen

Organisator des G7-Gipfels in Hiroshima im Außenministerium
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US embassy in Japan
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ambassade de france au japon
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Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Japan
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British Embassy in Japan
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