

Genau 50 Tage nach dem Start unserer Petition gibt es nun tatsächliche Erfolge. Ende Oktober wurden auf der Invalidenstraße zwischen Nordbahnhof und Brunnenstraße Tempo 30 Schilder montiert. Damit sind natürlich nicht alle Probleme gelöst, aber ein erster wichtiger Schritt ist in die Tat umgesetzt worden und dafür gilt mein Dank allen Beteiligten: Euch, die Ihr der Sache Eure Stimme gegeben habt, der Presse und den politischen Akteuren, die unserem Vorhaben Gehör verschafft und gegeben haben und nicht zuletzt der Stadtverwaltung, die äußerst kooperativ und pragmatisch die Planung und Umsetzung vorantreibt.
Ich selbst bin nach wie vor beeindruckt von dem Erfolg unseres Anliegens und den Auswirkungen unseres politischen Engagements. Dafür möchte ich auch der Plattform change.org und dem tollen Team vor Ort danken! Was wir in den letzten 50 Tagen bewirken konnten ist wirklich beachtlich:
- Tempo 30 wurde beschlossen und jetzt umgesetzt,
- vollwertige und geschützte Fahrradwege wurden beschlossen und sind jetzt in der Planung und
- wir sind Teil einer Projektgruppe zur Erarbeitung eines Plans zur nachhaltigen Verbesserung der Situation unter der Führung des Senats für Umwelt, Verkehr und Klima. Sie wird in zwei Wochen das erste Mal zusammenkommen und soll bis Jahresende einen umfassenden Plan zur Realisierung vorlegen.
Doch damit nicht genug: Ziel der Projektgruppe ist es den gesamten Kiez zu betrachten und ein Konzept zu erarbeiten, das als Referenz für andere Bezirke dienen kann.
Vielleicht ist es uns gelungen aus unserem lokalen und vergleichsweise kleinen Anliegen eine Keimzelle für den Wandel und die Neugestaltung städtischer Lebensräume und der damit verbundenen Mobilitätskonzepte zu bilden. Das ist natürlich nur eine vage Hoffnung, aber die Rückmeldungen die ich von Anwohnern, Politik und nicht zuletzt der Stadtverwaltung bekomme, lassen mich hoffen...