Actualización de la peticiónSichere Wege für Schul- und Kita-Kinder auf der InvalidenstraßeEin gutes Stück weiter
Julian KopmannBerlin, Alemania
27 sept 2019

Wir sind unserem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Heute morgen haben wir den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, und den Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel getroffen und unser Anliegen und Lösungsoptionen intensiv besprechen können. Dass dieses Treffen auf höchster Ebene überhaupt so kurzfristig stattfinden konnte, ist schon ein großer Erfolg und Eurer Unterstützung zu verdanken.
 
Das Gespräch war sehr konstruktiv, frei von taktischem Verhalten und wir haben allen Beteiligten angemerkt, dass sie ernsthaft eine gemeinsame Lösungen finden wollen – ein guter Auftakt auf Augenhöhe. Dafür möchte ich an dieser Stelle Herrn Müller, Frau Günther und Herrn von Dassel ausdrücklich danken.
 
Nach einem ersten Austausch über Ideen und Optionen schnell umsetzbarer, aber auch nachhaltiger Verbesserungen insbesondere für die Sicherheit von Kita- und Schulkindern rund um die Invalidenstraße und die Kreuzung an der Ackerstraße wurde folgende Einigung getroffen.
 
A.      Sofortmaßnahmen:
 
1. Die Senatsverkehrsverwaltung und der Bezirk sichern die schnellstmögliche Prüfung und Umsetzung eines geschützten Radwegs auf beiden Seiten der Invalidenstraße (zwischen Nordbahnhof und Brunnenstraße) zu. Um rasch Verbesserungen zu erreichen, sollen auch provisorische Lösungen zum Einsatz kommen.

2. Die Senatsverkehrsverwaltung und der Bezirk kümmern sich – in Absprache mit der BVG – um die schnellstmögliche Anordnung eines Tempo-30-Abschnitts auf der Invalidenstraße (zwischen Nordbahnhof und Brunnenstraße) aus Verkehrssicherheitsgründen.
 
B.      Projektgruppe:

Für die Planung und Umsetzung weiterer (baulicher) Verbesserungen auf dem Straßenabschnitt einschließlich der Ampelanlagen und verkehrsberuhigender Maßnahmen in der Umgebung wird eine Projektgruppe Invalidenstraße aus Vertreter*innen der Petenten, der Senatskanzlei, der Senatsverkehrsverwaltung und des Bezirks gebildet. Die Gruppe wird zwei Treffen verabreden, das erste in der zweiten Oktoberhälfte (nach den Herbstferien). Ziel ist es, bis Ende des Jahres eine transparente Planung inklusive Zeithorizont für nachhaltige bauliche Verbesserungen der Verkehrssicherheit im Kiez vorzulegen.
 
Wir waren sich alle einig, dass es am Beispiel der Invalidenstraße gelingen kann, modellhafte Lösungen für mehr Verkehrssicherheit und eine neue Mobilität in verdichteten Kiezen zu entwickeln. Dies ist zugleich Ziel der Arbeit in der Projektgruppe.
 
Dies sind wirklich großartige Neuigkeiten und ich kann immer noch kaum glauben, was wir in so kurzer Zeit bewegen konnten. Natürlich müssen wir den Worten nun Taten folgen lassen, aber mir scheint, dass alle Beteiligten nun an einem Strang ziehen.

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