Studie zum Thema Long-Covid bei Kindern: 11 % betroffen
Kinder seien von Corona selten stark betroffen, heißt es, es gebe kaum schwere Verläufe. Eine aktuelle Studie, die seit Frühjahr 2021 von AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), MedUni Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird, zeigt, dass vor allem mit Long Covid bei Kindern unter 14 nicht zu spaßen ist. Erste Zwischenergebnisse von 755 Kindern zeigen, dass eine "Durchseuchung" der Kinder keine adäquate Pandemiebekämpfung darstellt: 11 % zeigten nach über einem Monat Long-Covid-Symptome, darunter vermehrte Müdigkeit (4,2 %), Beeinträchtigung von Geruchs- und Geschmackssinn (3 %) sowie Kurzatmigkeit. Bei 6,2 % der Befragten wurden noch nach mehr als drei Monaten Symptome beobachtet, auch hier vermehrte Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung.
Diese Ergebnisse zeigen, dass wir nach wie vor dafür kämpfen müssen, dass an den Kitas Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, vor allem verpflichtende Testungen (am besten PCR), um alle Kinder und Betreuer*innen der Gruppe zu schützen. Bitte teilt diese Petition weiterhin - vielen Dank!