Save the German Chancellor Fellowship | #BUKAbleibt


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The Issue
(See below for English text)
DEUTSCH
Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat kürzlich die Einstellung des Bundeskanzler-Stipendiums bekannt gegeben, eines Programms, das seit mehr als drei Jahrzehnten eine wichtige Rolle bei der Förderung von Projekten mit hoher Wirkung und der Förderung der internationalen Diplomatie spielt. In der aktuellen globalen Gemengelage, in der internationale Zusammenarbeit und Austausch wichtiger denn je sind, ist die Einstellung eines solchen Programms die falsche Entscheidung. Wir fordern daher die Alexander von Humboldt-Stiftung, das deutsche Außenministerium und das deutsche Parlament auf, zusammenzuarbeiten, um das Bundeskanzler-Stipendium schnellstmöglich und mit einer ausreichenden Finanzierung wieder einzuführen.
Das Bundeskanzler-Stipendium war eine einzigartige Plattform für Personen aus den USA, Brasilien, Russland, China, Indien und Südafrika, um mit deutschen Institutionen in Kontakt zu treten und so für einen langfristigen positiven Effekt in diesen Ländern zu sorgen. Das Stipendium bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit für Deutschland, in einen Dialog einzutreten. Es können dadurch Beziehungen zu vielversprechenden jungen Führungskräften aus Ländern aufgebaut werden, die eine Schlüsselrolle in der Lösung globaler Herausforderungen spielen werden. Zusätzlich ermöglicht das Programm besonders Stipendien für Personen aus Branchen, die in postdoktoralen oder spätkarrierenbezogenen Stipendienprogrammen traditionell nicht vertreten sind. In einem zunehmend volatilen und polarisierten geopolitischen Klima zahlen Programme wie dieses Dividenden, die weit über ihre zugewiesenen Kosten hinausgehen. Deutschland hat somit die Möglichkeit Beziehungen zu den Personen aufzubauen, die zu wichtigen Führungskräften der Zivilgesellschaft, Regierung und Wirtschaft werden. Ihre Vertrautheit mit Deutschland und positive Erfahrungen während des Stipendiums sind ein strategischer Vorteil für das Land in der internationalen Arena. Tatsächlich wird der Wert von Programmen wie dem Bundeskanzler-Stipendium in Deutschlands erster nationaler Sicherheitsstrategie anerkannt. Sie erklärt, dass "die Stärkung der kulturellen Beziehungen und der Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie" auch "Deutschlands Möglichkeiten zur Verbindung und Kommunikation sichert".
Die Einstellung des Programms wird eine große Lücke in der Landschaft der globalen Austauschprogramme mit Deutschland hinterlassen. Viele erstklassige Austauschprogramme und ähnliche Initiativen wurden in den letzten Jahren eingestellt oder sind von Einschnitten in der Finanzierung betroffen. Dazu zählen der Kongress-Bundestag-Jugendaustausch (CBYX), die Goethe-Institute und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Die Fortsetzung der Finanzierung des Stipendiums ist eine Gelegenheit für Deutschland, seine Führungsposition als Zentrum für Forschung und internationale Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten, während ähnliche Programme in anderen Ländern in den Hintergrund treten.
Wir sind zutiefst dankbar für die Unterstützung, die die Alexander von Humboldt-Stiftung und das deutsche Außenministerium in der Vergangenheit geleistet haben. Das Bundeskanzler-Stipendium hat dazu beigetragen, seine Stipendiat*innen zu befähigen, positive Veränderungen herbeizuführen. Die Alumni des Programms blicken mit aufrichtiger Wertschätzung darauf zurück, was das Programm ihnen ermöglicht hat. Für viele Alumni war das Stipendium nicht nur eine unschätzbare berufliche Erfahrung, sondern auch eine transformative Reise, die den Verlauf ihres Lebens verändert hat. Wir sind zutiefst traurig über die Entscheidung, das Stipendium auszusetzen, da es den Verlust eines einzigartigen Programms darstellt, das Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Nationalitäten zusammengebracht hat, um gemeinsame Ziele zu verfolgen.
ENGLISH
The Alexander von Humboldt Foundation recently announced the discontinuation of the German Chancellor Fellowship, a program that has played a vital role in fostering high-impact projects and promoting international diplomacy for more than three decades. In today's global context, where international collaboration and exchange are more important than ever, such a discontinuation is the wrong choice, and we urge the Alexander von Humboldt Foundation, the German Foreign Office, and the German Parliament to work together to reinstate the German Chancellor Fellowship by fully funding the program at the next possible opportunity.
The German Chancellor Fellowship has been a unique platform for individuals from the United States, Brazil, Russia, China, India, and South Africa to engage with German institutions and create lasting positive impacts. The fellowship provides an extraordinary opportunity for Germany to play host to dialogue and build relationships with promising young leaders from countries key to helping solve intractable global challenges and industries not traditionally represented in post-doctoral or late-career fellowship programs. In an increasingly volatile and polarized geopolitical climate, programs like the fellowship pay dividends well beyond their allocated cost, establishing ties with the individuals who become key civil society, government and business leaders. Their familiarity with Germany and positive experiences during the fellowship are a strategic asset to Germany in the international arena. Indeed, the inherent value of programs like the Chancellor Fellowship is recognized in Germany’s first-ever national security strategy, which acknowledges that “strengthening [Germany’s] cultural relations and education policy and science diplomacy” also “safeguard[s] Germany’s opportunities for connection and communication.”
The discontinuation of the program will leave a gaping hole in the landscape of global exchange programs with Germany. Many premier exchange and outreach programs have been discontinued or have found their funding under threat in recent years, including Congress-Bundestag Youth Exchange (CBYX), Goethe Institutes, and the German Academic Exchange Service (DAAD.) Continuing to fund the fellowship is an opportunity for Germany to maintain its leadership as a center of research and international collaboration as similar programs in other countries fall to the wayside.
We are deeply grateful for the support provided by the Alexander von Humboldt Foundation and the German Foreign Office over years past. The German Chancellor Fellowship program has been instrumental in empowering fellows to bring about positive change, and it is with sincere appreciation that the alumni community looks back on the achievements made possible through this program. For many alumni, the fellowship has been not only an invaluable professional experience but a transformational journey that changed the course of our lives. We find ourselves profoundly saddened by the decision to suspend the fellowship, as it represents the loss of a unique program that has brought people from diverse backgrounds and nationalities together to pursue common goals.

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Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat kürzlich die Einstellung des Bundeskanzler-Stipendiums bekannt gegeben, eines Programms, das seit mehr als drei Jahrzehnten eine wichtige Rolle bei der Förderung von Projekten mit hoher Wirkung und der Förderung der internationalen Diplomatie spielt. In der aktuellen globalen Gemengelage, in der internationale Zusammenarbeit und Austausch wichtiger denn je sind, ist die Einstellung eines solchen Programms die falsche Entscheidung. Wir fordern daher die Alexander von Humboldt-Stiftung, das deutsche Außenministerium und das deutsche Parlament auf, zusammenzuarbeiten, um das Bundeskanzler-Stipendium schnellstmöglich und mit einer ausreichenden Finanzierung wieder einzuführen.
Das Bundeskanzler-Stipendium war eine einzigartige Plattform für Personen aus den USA, Brasilien, Russland, China, Indien und Südafrika, um mit deutschen Institutionen in Kontakt zu treten und so für einen langfristigen positiven Effekt in diesen Ländern zu sorgen. Das Stipendium bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit für Deutschland, in einen Dialog einzutreten. Es können dadurch Beziehungen zu vielversprechenden jungen Führungskräften aus Ländern aufgebaut werden, die eine Schlüsselrolle in der Lösung globaler Herausforderungen spielen werden. Zusätzlich ermöglicht das Programm besonders Stipendien für Personen aus Branchen, die in postdoktoralen oder spätkarrierenbezogenen Stipendienprogrammen traditionell nicht vertreten sind. In einem zunehmend volatilen und polarisierten geopolitischen Klima zahlen Programme wie dieses Dividenden, die weit über ihre zugewiesenen Kosten hinausgehen. Deutschland hat somit die Möglichkeit Beziehungen zu den Personen aufzubauen, die zu wichtigen Führungskräften der Zivilgesellschaft, Regierung und Wirtschaft werden. Ihre Vertrautheit mit Deutschland und positive Erfahrungen während des Stipendiums sind ein strategischer Vorteil für das Land in der internationalen Arena. Tatsächlich wird der Wert von Programmen wie dem Bundeskanzler-Stipendium in Deutschlands erster nationaler Sicherheitsstrategie anerkannt. Sie erklärt, dass "die Stärkung der kulturellen Beziehungen und der Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie" auch "Deutschlands Möglichkeiten zur Verbindung und Kommunikation sichert".
Die Einstellung des Programms wird eine große Lücke in der Landschaft der globalen Austauschprogramme mit Deutschland hinterlassen. Viele erstklassige Austauschprogramme und ähnliche Initiativen wurden in den letzten Jahren eingestellt oder sind von Einschnitten in der Finanzierung betroffen. Dazu zählen der Kongress-Bundestag-Jugendaustausch (CBYX), die Goethe-Institute und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Die Fortsetzung der Finanzierung des Stipendiums ist eine Gelegenheit für Deutschland, seine Führungsposition als Zentrum für Forschung und internationale Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten, während ähnliche Programme in anderen Ländern in den Hintergrund treten.
Wir sind zutiefst dankbar für die Unterstützung, die die Alexander von Humboldt-Stiftung und das deutsche Außenministerium in der Vergangenheit geleistet haben. Das Bundeskanzler-Stipendium hat dazu beigetragen, seine Stipendiat*innen zu befähigen, positive Veränderungen herbeizuführen. Die Alumni des Programms blicken mit aufrichtiger Wertschätzung darauf zurück, was das Programm ihnen ermöglicht hat. Für viele Alumni war das Stipendium nicht nur eine unschätzbare berufliche Erfahrung, sondern auch eine transformative Reise, die den Verlauf ihres Lebens verändert hat. Wir sind zutiefst traurig über die Entscheidung, das Stipendium auszusetzen, da es den Verlust eines einzigartigen Programms darstellt, das Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Nationalitäten zusammengebracht hat, um gemeinsame Ziele zu verfolgen.
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The Alexander von Humboldt Foundation recently announced the discontinuation of the German Chancellor Fellowship, a program that has played a vital role in fostering high-impact projects and promoting international diplomacy for more than three decades. In today's global context, where international collaboration and exchange are more important than ever, such a discontinuation is the wrong choice, and we urge the Alexander von Humboldt Foundation, the German Foreign Office, and the German Parliament to work together to reinstate the German Chancellor Fellowship by fully funding the program at the next possible opportunity.
The German Chancellor Fellowship has been a unique platform for individuals from the United States, Brazil, Russia, China, India, and South Africa to engage with German institutions and create lasting positive impacts. The fellowship provides an extraordinary opportunity for Germany to play host to dialogue and build relationships with promising young leaders from countries key to helping solve intractable global challenges and industries not traditionally represented in post-doctoral or late-career fellowship programs. In an increasingly volatile and polarized geopolitical climate, programs like the fellowship pay dividends well beyond their allocated cost, establishing ties with the individuals who become key civil society, government and business leaders. Their familiarity with Germany and positive experiences during the fellowship are a strategic asset to Germany in the international arena. Indeed, the inherent value of programs like the Chancellor Fellowship is recognized in Germany’s first-ever national security strategy, which acknowledges that “strengthening [Germany’s] cultural relations and education policy and science diplomacy” also “safeguard[s] Germany’s opportunities for connection and communication.”
The discontinuation of the program will leave a gaping hole in the landscape of global exchange programs with Germany. Many premier exchange and outreach programs have been discontinued or have found their funding under threat in recent years, including Congress-Bundestag Youth Exchange (CBYX), Goethe Institutes, and the German Academic Exchange Service (DAAD.) Continuing to fund the fellowship is an opportunity for Germany to maintain its leadership as a center of research and international collaboration as similar programs in other countries fall to the wayside.
We are deeply grateful for the support provided by the Alexander von Humboldt Foundation and the German Foreign Office over years past. The German Chancellor Fellowship program has been instrumental in empowering fellows to bring about positive change, and it is with sincere appreciation that the alumni community looks back on the achievements made possible through this program. For many alumni, the fellowship has been not only an invaluable professional experience but a transformational journey that changed the course of our lives. We find ourselves profoundly saddened by the decision to suspend the fellowship, as it represents the loss of a unique program that has brought people from diverse backgrounds and nationalities together to pursue common goals.

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Petition created on October 28, 2023