Offener Brief an Papst Franziskus und die Bischofskonferenz zur Krise im Erzbistum Hamburg

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8 katholische Schulen sollen in Hamburg kurzfristig geschlossen werden. Das Erzbistum Hamburg hat diese Entscheidung am 19.Januar.2018 verkündet ohne vorher wie angekündigt die Beteiligten mit in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.

Einziger Grund für die Schließung der Schulen und den Beginn einer Reihe von Sparmaßnahmen im Erzbistum Hamburg ist eine finanzielle Krise. Laut einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young existiert im Haushalt des Erzbistums Hamburg derzeit ein Defizit von 79 Millionen Euro. Dieses soll bis zum Jahr 2021 auf über 350 Millionen Euro ansteigen, wenn nicht gehandelt würde, so das Gutachten.

Papst Franziskus spricht immer wieder von einer "armen Kirche" und fordert zugleich eine "Kultur des Dialogs". Während die Kirche in Hamburg wohl leider tatsächlich arm zu sein scheint ist es jedoch sicherlich nicht mit der Lehre von Papst Franziskus vereinbar, dass für wichtige pastorale Entscheidungen ausschließlich ökonomische Argumente herangezogen werden.
Zudem ist die deutsche Kirche insgesamt nicht arm, sondern vielmehr die wohl reichste Kirche der Welt. Umso größer ist die Verantwortung der deutschen Kirche, ihr Vermögen solidarisch und gerecht einzusetzen.

Auch besteht im Erzbistum Hamburg zurzeit leider keine Kultur des Dialogs. Es wird seitens der Bistumsleitung zwar immer wieder ein Dialog und die Offenlegung der Fakten zugesagt, jedoch ist in bald einem Monat seit der Verkündigung der Entscheidung dahingehend leider nicht viel geschehen.

Leider verweigert das Erzbistum bisher jedwede Transparenz in Bezug auf die konkreten Entscheidungsgrundlagen zur Schließung der Schulen. Das Gutachten soll nicht offengelegt werden und auf diese Weise wird leider nur weiter Misstrauen geschürt. Bereits in den letzten Wochen wurde leider viel Vertrauen seitens der Bistumsleitung gegenüber den Gläubigen zerstört.

Unser Anliegen:

Natürlich ist uns bewusst, dass Papst Franziskus eine Menge Briefe erhält und sicherlich auch viele andere Sorgen hat. Dennoch denken wir, dass es unser moralisches Recht ist, Papst Franziskus zu schreiben, ihn zu informieren und ihn um Hilfe und Vermittlung zu bitten.

Seit den Anfängen des Christentums wenden sich Gläubige aus aller Welt in den unterschiedlichsten Anliegen an den Heiligen Vater. Sei es die Bitte um einen Segen, die Vermittlung in einem Konflikt oder eine theologische Angelegenheit.

Der Heilige Vater nimmt alle Anliegen ernst, genauso wie Gott, unser Vater. Umso mehr; wenn möglichst viele Menschen das Anliegen unterstützen. Und darum geht es bei dieser Online-Petition. Wir suchen Unterstützer für den Brief an Papst Franziskus und andere Bischöfe.

Es geht nicht darum, dass diese dem Erzbistum Hamburg finanziell helfen sollen. Wir wollen unseren Bischof und Generalvikar auch nicht beim Papst und anderen Bischöfen denunzieren oder bloßstellen.

Sie sollen informiert werden über die prekäre Lage und um Hilfe, Unterstützung und Vermittlung in dieser Krisensituation gebeten werden. Gleichzeitig werden auch in den Schulen, Gemeinden unter Freunden und Familienmitglieder die Unterschriftenlisten und der Brief verteilt. Es handelt sich hier um ein und dasselbe!

Wenn Sie/ihr mit dem Brief und unserem Anliegen übereinstimmt, dann unterschreiben Sie gerne!

Den vollständigen Brief finden Sie etwas weiter unten im Petitionsbrief oder auch auf der Homepage von https://www.rettet21.de/ unter gemeinsamer Brief an Papst Franziskus.

Katholiken und nahstehende Unterstützer des Erzbistums Hamburg.

 



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