Petition updateEndgültiges Pferdekutschenverbot für Berlin!Die Lügen der senatorischen Wahrheiten #Pferdekutschenverbot in #Berlin
Julia MaierGermany
Jun 30, 2016
Liebe fleißige Unterstützer, Liebe Mitstreiter, unsere Petition nimmt ungeahnte, skandalöse Dimensionen an! 1. 2009 wurden vom Senat Leitlinien für Kutschpferde in Berlin erlassen. Diese beinhalten, dass die Pferde an heißen Tagen alle zwei Stunden eine halbstündige Pause einlegen. Diese muss auf einem schattigen Platz mit Naturboden stattfinden. Unter anderem beim großen Tiergarten und Unter den Linden... Wie jedoch die Nachforschungen von Frau Claudia Hämmerling; Bündnis 90/die Grünen beim Grünflächenamt Berlin ergaben, begeht jeder Kutscher, der sich daran halten würde: EINE ORDNUNGSWIDRIGKEIT Unfassbar! Denn: die äußerst druckempfindlichen Bodenbeläge können der Last einer Kutsche mit Pferd gar nicht standhalten und somit sind die Leitlinien seit sage und schreibe 7 (!) Jahren ein frivoles Eingeständnis der Wahrheit in Form einer Hypothese; eine höhnische Lüge, dass die Leitlinien zum Wohle der Kutschpferde diskutiert und bald verschärft werden sollen; wo nichts zu ändern oder zu verschärfen ist da sie reine Utopie sind! Bereits im Vorjahr hat der Bezirk schriftlich an den Senat eine Absage für die Nutzung des Tiergartens erteilt. 2. Der Petitionsausschuss: Ihr fragt euch bestimmt auch: Wo bleibt eigentlich die Antwort vom Ausschuss? Dafür gibt es eine groteske Erklärung; nämlich Wahnsinn mit Methode: Nach meinem Anruf teilte man mir mit: Nach meiner Abgabe im Ausschuss am 4. Mai 2016 wurde diese an: Verkehrssenator Geisel übergeben. Ja! Genau! Der nette Herr, der mich mitsamt Presse hat stehen lassen und die Unterschriften nicht persönlich entgegennahm. Nach sage und schreibe 2 Wochen schickte dieser die Petition zurück an den Ausschuss. Dieser sendete meine Petition weiter an: Herrn Thomas Heilmann (CDU); Senator für Justiz und Verbraucherschutz. Dieser wiederum ließ die Zeit ebenso vergehen und schickte die Unterschriften zurück an den Ausschuss, da auch er sich für nicht zuständig erklärte. Und damit uns und dem Petitionsausschuss nicht langweilig wird: Der Ausschuss hat die Petition wieder an Herrn Geisel übergeben mit der Bitte sich nicht aus der Verantwortung zu ziehen. Dort liegt sie bis zum heutigen Tage. Als Geisel des Ausschusses. Welch wortspielerische Ironie. #Geisel 3. Unsere E-Mails wurden alle an Herrn Andreas Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr weitergeleitet. Er konnte sich nach 4 Tagen doch noch zu einer Antwort bequemen; jedoch macht er sich einen äußerst schlanken Fuß. Keine Stellungnahme zur Petition oder zu euch; kein Versprechen sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen, den Ausschuss über die Petition zu informieren. Herr Otto ließ durchblicken, dass er sich nicht sicher ist, ob der Senat es innerhalb der ihm verbleibenden Amtszeit schafft, ein Konzept für die leidenden Kutschpferde Berlins zu erarbeiten. Der Senat statuiert hier ein Exempel an einem Zivilbegehren. Er spielt " Zeit schinden für Fortgeschrittene". Wo Anfänger die Nerven verlieren, reicht ein Senator dem Anderen den Staffelstab seelenruhig weiter und versteckt sich derweil hinter fadenscheinigen Pressemitteilungen die die jeweilige Nicht-Zuständigkeits-(Ich - habe- besseres- zu- tun)-Klausel beinhaltet. 4. Wie ihr bereits erfahren habt, konnte ich diverse Tierschutzorganisationen für die Petition begeistern und so kam es, dass Frau Hämmerling so treffend in Ihrer Pressemitteilung vom heutigen Tage schrieb: " In Sachen Tierwohl ist die Berliner Landesregierung blind" " Die Franktion Bündnis 90/Die Grünen fordert gemeinsam mit Julia Maier, der Initiatorin der Unterschriftensammlung für ein Kutschpferdeverbot, Ines Krüger vom Tierschutzverein Berlin und Rolf Kohnen vom Bund gegen Missbrauch der Tiere dass Pferdekutschen in der Berliner Innenstadt nicht länger erlaubt sind" http://www.gruene-fraktion-berlin.de/presse/pressemitteilung/wer-sich-zuerst-bewegt-hat Wisst ihr, ich wollte nie zum Zirkus. Jetzt bin ich mittendrin. Die Landesregierung ist blind, ich sehe den Wald vor lauter Bäumen noch! Und werde nicht zulassen, dass der Senat auf dem Amtsschimmel in die Sommerpause davongaloppiert. Julia
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