Petition updateEndgültiges Pferdekutschenverbot für Berlin!Des einen Freud - ist des anderen größtes Leid #Pferdekutschenverbot in #Berlin
Julia MaierGermany
15 Jul 2016
Meine lieben Unterstützer und Mitstreiter, nun muss ich erst einmal tief durchatmen. Am heutigen Tage erhielt ich den lang ersehnten Brief vom Petitionsausschuss. " Sehr geehrte Frau Maier, wegen der parlamentarischen Sommerpause kann der Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin Ihre Eingabe zurzeit ( Zurzeit? - Zur Erinnerung: Die Abgabe war am 04. Mai ) nicht beraten. Ich bitte daher um Verständnis, dass bis zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Eingabe noch einige Zeit vergehen wird. Sobald der Ausschuss Ihre Eingabe beraten hat, erhalten Sie unaufgefordert eine entsprechende Mitteilung. Bitte haben Sie bis dahin noch Geduld". Lieber Ausschuss, lieber Herr #Heilmann und vor allem: lieber Herr #Geisel; der unsere Petition bis zum Schluss in den Händen hielt und die Zeit hat verstreichen lassen, so dass er nun in die Sommerpause gehen kann ohne gehandelt zu haben: SIE ALLE haben sich nun vorerst bewusst dazu entschieden, die Zeit für Ihre Berliner Kutschpferde - voller Qual - weiterticken zu lassen. Für jede weitere Sekunde, die sie in der prallen, sommerlichen Hitze die selbst vom Asphalt aus durch Mark und Bein geht, ausharren müssen; für jede weitere Minute lungenschädigende Abgaseinatmung; für jede weitere, zehrende Stunde Stehen ohne Bewegung bei Wind und Wetter; für jeden weiteren Tag über 9 Stunden halbblind zu sein und sich so durch den dichten Berliner Verkehr kämpfen zu müssen; für jede weitere Woche die sie bis zur völligen Erschöpfung durchhalten müssen; für jeden weiteren Monat indem ihre Tier Qual eine nie dagewesene Berliner Tradition aufrecht erhält - Dafür sollten Sie die Kutschpferde um Geduld bitten - Nicht mich! Sie haben sich nun ebenso bewusst dazu entschieden, die Bierbikes zu verbieten,- aber Ihre Berliner Bürger und Touristen der Gefahr weiterhin auszusetzen, dass sie durch einen Kutschunfall um´s Leben kommen oder schwerst verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen. Zusammenstöße durch nicht mehr kontrollierbare Fuhrwerke, sowie Verkehrsbehinderungen sind somit vorerst weiterhin ständiger Begleiter in Ihrem Verkehr. Gratulation! Berlins leidende Kutschpferde: Im Sommer 2016 weiterhin kollateral geschädigt durch eine Politik, die diesen fatalen Anachronismus billigt. Wie kann eine Stadt mit solch einer Farce der Nicht-Zuständigkeitsbereitschaft über 2 Monate hinweg noch in den Spiegel sehen? Knapp 75.000 Bürger fordern dieses Verbot seit Monaten! - Es ist mir unbegreiflich. Nun werden wir die Neu-Wahlen abwarten müssen; um die finale Entscheidung zu erfahren. Untätig werde ich in der Zwischenzeit nicht sein und ich hoffe ihr auch nicht !? Ab Ende Juli werden die Parteien beginnen, ihre Wahlplakate an den Straßen aufzustellen. Und darum bitte ich euch: Gebt mit mir nicht auf! "Der Kampf ist verloren - der Krieg noch nicht" Und darum: lasst uns weiterkämpfen! Wir sind so weit gekommen! ICH BIN DABEI ! IHR AUCH? Deshalb: Fasst euch ein weiteres mal ein Herz und schreibt mit mir innerhalb der nächsten 3 Wochen an die nachfolgenden Adressen mit unserem Begehren: marisa.strobel@spd.de cduberlin@cdu.berlin info@die-linke-berlin.de info@gruene-berlin.de FDP-Berlin@fdp.de Aufgeben - Kommt und kam für mich hier nicht in Frage. Nicht zuletzt deshalb, da das nachfolgende Zitat für Berlins Kutschpferde immer noch Gewicht hat: " Gegenüber dem Tier ist der Mensch Gewohnheitsverbrecher" - Karl Heinz Descher Vorwärts ! - Eure Julia
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