Petition updateStoppt die Zersiedelung des Außenbereiches des Ostseebades Göhren auf der Insel Rügen!Die Ignoranz der gewählten Bürgervertreter kennt offenbar keine Grenzen!
BI Lebenswertes Göhren
Mar 29, 2018
Bereits mehr als 35.000 Gegenstimmen und trotzdem soll nun schnellstmöglich im bisher noch intakten Außenbereich des Ostseebades Göhren gebaut werden Die BürgerInitiative Lebenswertes Göhren (BILG) ist entsetzt über das Vorgehen der Gemeinde des Ostseebades Göhren in Bezug auf das Bauvorhaben B23 am Stabenweg. Trotz massiven Protestes der Bürger des Ortes mittels eines Einwohnerantrages, der bereits mehr als doppelt so viele Stimmen wie nötig zusammengebracht hat, als auch mithilfe einer bundesweiten Petition, die innerhalb weniger Tage nahezu 35.0000 Unterschriften gesammelt hat, soll nun schnellstmöglich der noch weitgehend intakte südliche Außenbereich des Ortes versiegelt werden. Und das wieder für einen einzelnen Investor, der bereits seit Jahren für seine fragwürdigen Praktiken bekannt ist. Nun wurde für den Investor, entgegen sämtlicher sonst üblicher Praxis, der Flächennutzungsplan geändert und das Bauvorhaben im Eiltempo „durchgepeitscht“. Die Ignoranz des Bürgermeisters und einiger gewählter Bürgervertreter kennt dabei offenbar keine Grenzen: Dass es den Bürgermeister gar nicht interessiert, dass es so viele Stimmen gegen das Vorhaben gibt, obwohl er bei Amtsantritt versprach alle Seiten transparent in die Gemeindeprozesse einzubinden, zeigt doch nur wie groß der Druck ist, dieses Vorhaben auf Biegen und Brechen durchzubringen. Sogar Mitglieder des Bauausschusses, die sich weigerten über den Antrag abzustimmen, wurden einfach übergangen! Auch wenn der Bürgermeister und einige Gemeindevertreter es nicht interessiert, dass sich bundesweit Bürger und Gäste gegen das Vorhaben B23 am Stabenweg aussprechen, so besteht die BILG mindestens aufgrund des Einwohnerantrags auf die größere Einbindung der einheimischen Bevölkerung. Sie fordert die Umsetzung eines Moratoriums für jede weitere Bebauung des Außenbereichs. Hierbei soll in Form einer Bürgerversammlung öffentlich über den bisherigen Verlauf der Ereignisse aufgeklärt und das weitere Vorgehen an einem Runden Tisch zur Gemeindeentwicklung besprochen werden. Die Gemeinde benötigt ein Leitbild/ Masterplan zur Entwicklung des Ortes, um grundsätzlich und konstruktiv gegen deren unplanmäßige und anarchische „Entwicklung“ vorgehen zu können, in deren Folge dann jeweils weitere Flächen „arrondiert“ werden können. Die BILG fordert daher erneut: 1. Realisieren der bestehenden B-Pläne im Ostseebad Göhren, anhand derer der zukünftige Wohnraumbedarf im Ostseebad Göhren realistisch und nicht hypothetisch abgeschätzt werden kann. 2. Öffentliche Diskussion zum Wohnungsbauentwicklungskonzept bis 2030, um einen Konsens in der Bevölkerung zu erzielen und ggf. Entwicklungsalternativen aufzudecken, so dass der Außenbereich des Ostseebades Göhren nicht zersiedelt werden muss. Sollte es in der Angelegenheit Stabenweg keine Annäherung zwischen den besorgten Bürgern und den gewählten Bürgervertretern geben, wird die BILG ihre Mitglieder und Unterstützer für eine Klage gegen das Bauvorhaben mobilisieren.
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