Stoppt die Zersiedelung des Außenbereiches des Ostseebades Göhren auf der Insel Rügen!

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Landesweit zerstören gierige Investoren unser Land, um sich und einige wenige zu bereichern. Auch im Ostseebad Göhren (Insel Rügen) will nun ein allseits bekannter Investor (RTL Explosiv, NDR, DIE ZEIT berichteten) den noch weitesgehend intakten Außenbereich des Ortes zersiedeln, obwohl es bessere Alternativen gäbe. Konkret soll nun ein Stück Acker- und Wiesenland (B-Plan 23 „Stabenweg“) in Bauland umgewandelt werden.

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Göhren (BILG), die sich gegründet hat, um den Bauwahn-Unsinn im Ostseebad Göhren zu stoppen, ist der Ansicht, dass das nicht nötig ist, da es Alternativen gibt und bereits bewilligte B-Pläne den Bedarf an Wohnraum abdecken. Die BILG lehnt das von der Fa. Wagner Rostock erstellte Wohnungsbauentwicklungskonzept 2030 ab, da es offensichtlich nur darauf ausgerichtet ist, den B-Plan 23 zu legitimieren.

Bevor auch nur Gedanken darüber verloren werden, dass Flächen im Außenbereich neu überplant und einer Versiegelung preisgegeben werden, muss unserer Auffassung nach

-  zunächst das Entwicklungspotential der bestehenden Bebauungspläne 12 A, 12 B, 27 und 16 im innerörtlichen Bereich des Ostseebades Göhren berücksichtigt sowie alle weiteren vorhandenen freien Entwicklungskapazitäten analysiert werden.

-  daraufhin der mittelfristige Wohnraumbedarf realistisch festgestellt werden. Dies kann nur öffentlich und mit größtmöglicher Transparenz geschehen, um einen Konsens in der Bevölkerung zu erzielen und um ggf. Entwicklungsalternativen herauszuarbeiten, so dass der Außenbereich des Ostseebades Göhren nicht zersiedelt werden muss.

Dabei versteht sich von selbst, dass zur Beratung zukünftig keine von den Investoren abhängigen Fachleute hinzugezogen werden sollten!

Für die BILG stellt der B-23 „Stabenweg“ erst den Anfang der Zersiedlung des Göhrener Außenbereiches dar. Wirtschaft muss sein, allerdings nicht auf Kosten des wichtigsten Kapitals des Ortes: die unverbaute Natur! Die Bedeutung des unzersiedelten Außenbereiches für den Ort liegt angesichts der wichtigsten Einnahmequelle, dem Tourismus, auf der Hand und begründet die Unverträglichkeit des Vorhabens, zumal nicht alle Alternativen in der Eile des Verfahrens abgewogen wurden!

Weitere Informationen unter Facebook https://www.facebook.com/BI-Lebenswertes-G%C3%B6hren-638811916269780/ oder zum Investor und seinen Machenschaften im Ostseebad Göhren „Herr Horst kauft sich ein Dorf“ http://www.zeit.de/2016/17/demokratie-ruegen-gemeinde-investor).

 



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