Petition update

Skandalöse Berichterstattung über Windenergie - bitte protestieren Sie!

Sonja Schuhmacher
Weiden, Germany

Aug 3, 2016 — Liebe Unterstützer,

statt uns über die Gefahren des Klimawandels – beschleunigt durch freigesetztes Methan bei Fracking und jeder anderen Erdgasförderung – objektiv zu informieren, liefert die ARD eine Hetzkampagne gegen Windenergie – und das zur besten Sendezeit.
Deshalb leite ich gern den Aufruf des Solarenergie-Fördervereins Deutschland an Sie weiter, gegen diese skandalöse Berichterstattung zu protestieren. Bitte schreiben Sie an:
Sybille Schreckenberger (SWR), Mailformular:
http://www.swr.de/swr1/rp/programm/-/id=446640/cf=42/did=495080/gp1=495076/nid=446640/vv=email/17x3t5z/index.html

Die widerwärtige Sendung gegen die Windenergie
"Der Kampf um die Windräder" Mo, 01.08.16 um 21:45 Uhr.
finden Sie aufgezeichnet unter
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/exclusiv-im-ersten-der-kampf-um-die-windraeder-102.html

Hier zur Inspiration ein Schreiben von Dr. Rüdiger Haude, Öffentlichkeitsreferent des
Solarenergie-Förderverein Deutschland an den verantwortlichen Südwestrundfunk (SWR):

Sehr geehrte Frau Schreckenberger,
ich habe mir die im Betreff genannte Reportage angeschaut und frage mich, mit welcher Motivation ein solches Lehrstück perfider Demagogie, das allen Grundsätzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht, produziert und zur "prime time" im Ersten platziert wird. Für entsprechende Auskünfte wäre ich Ihnen (bzw. den zuständigen Stellen, an welche Sie meine Anfrage freundlicherweise weiterleiten) sehr verbunden.
Anhand weniger Stichworte möchte ich andeuten, was mich zu meinem
harschen Urteil über diesen Beitrag bringt.
1) Es ist ein Kunststück, in einer 30-minütigen Dokumentation über Windenergie-Konflikte die Worte "Klima" bzw. "Klimawandel" nicht ein einziges Mal auftauchen zu lassen. An einigen Stellen lässt sich erahnen, wie in Wort und Bild alles herausgeschnitten wurde, was diesen Bezug erkennbar hätte machen können. Insbesondere bei den Angriffen auf den BUND (bei dem die schwierige Abwägung zwischen kurzfristigem Artenschutz und der fundamentalen naturschützerischen Aufgabe des Klimaschutzes gewiss nicht auf die leichte Schulter genommen wird) erscheint mir diese Vorgehensweise als zutiefst unanständig.
2) Als Kronzeugen wider den Lobbyismus der "Wind-Industrie" Politiker wie Michael Fuchs (CDU) auftreten zu lassen, der laut "Lobbypedia" jahrelang die Transparenzregeln des Bundestags brach, indem er Nebentätigkeiten verschwieg, und den der SPD-Politiker Thomas Oppermann aufgrund seiner energiepolitischen Affinitäten als "Atom-Fuchs" titulieren konnte, müsste für Journalisten doch Anlass sein, einmal zu untersuchen, wie viel Lobby-Aktivitäten in Berlin für, und wie viel gegen die Windenergie aktiviert wurden. Dass der Tenor der Reportage hier das Absurde streift und jedenfalls Propaganda an die Stelle von Journalismus gesetzt wurde, hätte eigentlich im Sender auffallen müssen.
3) Ist es neuerdings Standard bei der Redaktion von "report Mainz", den Fall einer alleinerziehenden Mutter, die bei zwei Jobs mit 1000 Euro monatlich über die Runden kommen muss, als energiepolitischen und nicht als sozialpolitischen Skandal zu rubrizieren? Ich könnte diese Auflistung lange fortsetzen. Kein Klischee der militanten (dieses Wort wähle ich mit Bedacht) Windkraftgegner à la "Vernunftkraft" wurde ausgelassen. Keines hätte bei einer kritischen Analyse Bestand. Ich bin, ehrlich gesagt, ratlos darüber, was mit dieser Dokumentation bezweckt werden soll, nachdem doch der Bundestag vor wenigen Wochen die Energiewende in Deutschland bereits beerdigt hat - mit voraussichtlich schlimmen Konsequenzen für die Erderwärmung. Gilt das Treten auf einen Gegner, der bereits am Boden liegt, jetzt als fein?
Für eine Aufklärung über die Motive, die zur Produktion und zur Sendung dieses Beitrags geführt haben, wäre ich Ihnen daher sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Rüdiger Haude

Datum: 02.08.2016, 11:10 Uhr
Empfänger: Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger
http://www.swr.de/kontakt/-/id=3604/cf=42/949w5u/index.html

Zeigen auch Sie Ihre Unzufriedenheit mit dieser einseitigen Information.

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Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
Tel.: 0241-511616, Fax 0241-535786
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Bitte unterschreiben Sie auch meine Petition für regelmäßige Berichterstattung über den Klimawandel oder werben Sie im Freundeskreis für diese Petition!

https://www.change.org/p/klaus-brinkb%C3%A4umer-berichten-sie-w%C3%B6chentlich-%C3%BCber-den-klimawandel

Wenn Sie noch mehr tun wollen, spenden Sie für unsere Beschwerde vor der Aarhus-Kommission, mit der die Aarhus-Konvention-Initiative unser Mitsprache- und Klagerecht bei umweltschädlichen Großvorhaben erstreiten will. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://aarhus-konvention-initiative.de/
Bitte beachten Sie: Ein Rechtshilfefonds darf KEINE Spendenquittungen ausstellen!
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Herzliche Grüße
Sonja Schuhmacher
Abgefrackt – Bündnis Weidener Becken gegen Fracking


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