Ein Gleis muss frei bleiben! Keine Vollsperrung der Strecke Hamburg – Berlin

Das Problem

Mit der Petition wird gefordert, einen temporären eingleisigen Bahnverkehr zwischen Neustadt (Dosse) und Spandau während der Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin von August 2025 bis zum April 2026 zu ermöglichen.


Die Generalsanierung der Strecke Hamburg - Berlin soll nach den Plänen der Deutschen Bahn, während einer Komplettsperrung der Strecke von August 2025 bis zum April 2026 durchgeführt werden. Der Arbeitsweg der Pendlerinnen und Pendler aus Nordwest- und Westbrandenburg (beispielsweise aus Neustadt, Friesack, Nauen, Brieselang, Wustermark und Falkensee) verlängert sich so um mindestens als eine Stunde jeweils hin und zurück. Alle Pendlerinnen und Pendler wären nach den bestehenden Plänen auf den Schienenersatzverkehr (Bus) angewiesen, oder müssten das Auto nutzen, um an andere Bahnhöfe zu gelangen. Die Auswirkungen der Komplettsperrung auf die sowieso schon überlastete Straßeninfrastruktur, beispielsweise auf die B5, und auf die Ausweichstrecke des Regionalexpresses RE4 werden enorm sein. Es drohen chaotische Zustände. Das Bundesverkehrsministerium hat noch im Juli angedeutet, zumindest den Abschnitt Nauen -Spandau eingleisig befahren zu lassen, doch diese Pläne sind jetzt vorerst vom Tisch. Diese Petition fordert ein Baumanagement, dass eine temporäre eingleisige Befahrung des Bahnverkehrs zwischen Neustadt (Dosse) und Spandau während der Generalsanierung zu ermöglichen. Das würde den betroffenen Pendlerinnen und Pendlern aus Nordwest- und Westbrandenburg unwiederbringliche Lebenszeit, Kosten und Mühe sparen.

Gestern musste ich in der MAZ lesen, dass dieses Jahr noch weitere acht Baustellen der Bahn geöffnet werden. Hinzu kommen noch diverse notwendige Straßensanierung auf Bundes- und Landesstraßen, wo eigentlich der Schienenersatzverkehr rollen soll. 

 

Sollen denn nun tatsächlich auf dem Rücken der Pendlerrinnen und Pendler die Versäumnisse des Verkehrsministers und der Bahn abgewälzt werden?

Mit dem heutigen Artikel muss sogar Herr Landrat Lewandowski feststellen,  dass es so nicht weitergehen kann. 

Ich rufe euch daher auf, der Einladung der Bahn zahlreich zu folgen und solange zu fragen, bis eine Kompromiss zu sehen ist.

 

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Das Problem

Mit der Petition wird gefordert, einen temporären eingleisigen Bahnverkehr zwischen Neustadt (Dosse) und Spandau während der Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin von August 2025 bis zum April 2026 zu ermöglichen.


Die Generalsanierung der Strecke Hamburg - Berlin soll nach den Plänen der Deutschen Bahn, während einer Komplettsperrung der Strecke von August 2025 bis zum April 2026 durchgeführt werden. Der Arbeitsweg der Pendlerinnen und Pendler aus Nordwest- und Westbrandenburg (beispielsweise aus Neustadt, Friesack, Nauen, Brieselang, Wustermark und Falkensee) verlängert sich so um mindestens als eine Stunde jeweils hin und zurück. Alle Pendlerinnen und Pendler wären nach den bestehenden Plänen auf den Schienenersatzverkehr (Bus) angewiesen, oder müssten das Auto nutzen, um an andere Bahnhöfe zu gelangen. Die Auswirkungen der Komplettsperrung auf die sowieso schon überlastete Straßeninfrastruktur, beispielsweise auf die B5, und auf die Ausweichstrecke des Regionalexpresses RE4 werden enorm sein. Es drohen chaotische Zustände. Das Bundesverkehrsministerium hat noch im Juli angedeutet, zumindest den Abschnitt Nauen -Spandau eingleisig befahren zu lassen, doch diese Pläne sind jetzt vorerst vom Tisch. Diese Petition fordert ein Baumanagement, dass eine temporäre eingleisige Befahrung des Bahnverkehrs zwischen Neustadt (Dosse) und Spandau während der Generalsanierung zu ermöglichen. Das würde den betroffenen Pendlerinnen und Pendlern aus Nordwest- und Westbrandenburg unwiederbringliche Lebenszeit, Kosten und Mühe sparen.

Gestern musste ich in der MAZ lesen, dass dieses Jahr noch weitere acht Baustellen der Bahn geöffnet werden. Hinzu kommen noch diverse notwendige Straßensanierung auf Bundes- und Landesstraßen, wo eigentlich der Schienenersatzverkehr rollen soll. 

 

Sollen denn nun tatsächlich auf dem Rücken der Pendlerrinnen und Pendler die Versäumnisse des Verkehrsministers und der Bahn abgewälzt werden?

Mit dem heutigen Artikel muss sogar Herr Landrat Lewandowski feststellen,  dass es so nicht weitergehen kann. 

Ich rufe euch daher auf, der Einladung der Bahn zahlreich zu folgen und solange zu fragen, bis eine Kompromiss zu sehen ist.

 

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Die Entscheidungsträger*innen

Volker Wissing
Bundesminister für Digitales und Verkehr
Richard Lutz
Richard Lutz
Vorstandsvorsitzender der deutschen Bahn a.G.
Neuigkeiten zur Petition