Petition updateDEA-Konzernchef Thomas Rappuhn: Keine Ölförderung in Schwedeneck!Übergabe der Petition „Rettet #Schwedeneck“ an den Petitionsausschuss des Landtags
Gerda BergerKöln, Germany
Jan 22, 2017
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, am 24. Januar 2017 können wir die Petition „Rettet Schwedeneck: Keine Ölförderung im geschützten Küstengebiet der Eckernförder Bucht“ (www.change.org/schwedeneck) an den Petitionsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags überreichen. Diese Petition ist die "Schwesterpetition" der hier vorliegenden Petition an DEA-Chef Thomas Rappuhn: Sie wurde im Februar 2016 gestartet und wendet sich an die politischen Entscheidungsträger in Schleswig-Holstein, durch deren Bewilligung das Ölförderungsprojekt Schwedeneck-See 2013 überhaupt erst ins Rollen gebracht wurde. Die Adressaten der Petition "Rettet Schwedeneck" sind somit Umweltminister Habeck und Ministerpräsident Albig als oberster Vertreter der schleswig-holsteinischen Regierung, aber auch Bundesumweltministerin Hendricks sowie der Bundesvorstand der Grünen, da die Ölförderungspolitik in den einzelnen Bundesländern selbstverständlich auch die Politiker und die Bevölkerung auf Bundesebene etwas angeht. Seit Februar 2016 haben über 84.000 Menschen diese Petition unterzeichnet. Umweltminister Habeck hat die Petition "Rettet Schwedeneck" am 9. Mai 2016 mit damals 71.000 Stimmen entgegengenommen, sich aber beim gleichen Termin geweigert, dringende Fragen zur geplanten Ölförderung in Schwedeneck zu beantworten. Daher beschlossen wir am 9. Mai, die Petition weiter laufen zu lassen und sie Ministerpräsident Albig als oberstem Vertreter der schleswig-holsteinischen Regierung zu überreichen. Unser Anliegen ist seitdem noch dringlicher geworden, da sich im Juni herausgestellt hat, dass in Schwedeneck mehrere Bohrschlammgruben mit Altlasten aus früheren Förderungen liegen, die im Rahmen des aktuellen Vorhabens der DEA nicht auf ihre Sicherheit geprüft worden sind. Daher haben wir im Sommer 2016 dann neben der politischen Petition zusätzlich die hier vorliegende Petition an den Hauptverantwortlichen der Industrie, DEA-Chef Thomas Rappuhn, gestartet. Im Zeitraum September bis Dezember 2016 haben wir fünfmal an Ministerpräsident Torsten Albig geschrieben und um einen Übergabetermin für die Petition "Rettet Schwedeneck" gebeten. Albig hat auf keines dieser Schreiben geantwortet. Daher übergeben wir diese Petition jetzt dem schleswig-holsteinischen Landtag und hoffen darauf, dass die Politiker aller Parteien sich mit unserer Bitte beschäftigen werden, das europäisch geschützte Natura 2000 FFH-Gebiet „Südküste der Eckernförder Bucht“ und damit auch Schwedeneck dauerhaft vor einer Ölförderung und somit auch vor Fracking zu schützen. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. Mit besten Grüßen aus Schwedeneck Prof. Dr. Linda Maria Koldau Sprecherin der Bürgerinititative "Hände weg von Schwedeneck" Bild: © Gerd Seidel (Rob Irgendwer)
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