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Petition richtet sich an Vorstandsvorsitzender, Deutsche Erdöl AG (DEA) Dipl.-Ing. Thomas Rappuhn

DEA-Konzernchef Thomas Rappuhn: Keine Ölförderung in Schwedeneck!

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Mein Name ist Linda Maria Koldau. Früher war ich Professorin für Kulturgeschichte, heute arbeite ich hauptberuflich in der Tierheilkunde und engagiere mich ehrenamtlich im Umwelt- und Tierschutz. Seit Jahren lebe ich an der Küste von Schwedeneck – in einer atemberaubend schönen Region mit geschützten Tierarten, zahlreichen Biotopen und Schleswig-Holsteins höchster Steilküste. An der Südküste der Eckernförder Bucht gelegen, gehört unsere Küste zu den europäischen Natura 2000-Schutzgebieten.

Nun droht ein Ölkonzern, diese einmalige Landschaft zu zerstören. Ausgerechnet hier will die DEA nach Öl bohren – und seit der Verabschiedung des Fracking-Gesetzes vor einigen Wochen hat sie sogar das formale Recht dazu, hier zu fracken, wie es die DEA hier bereits bei der früheren Ölförderung bis zum Jahr 2000 mindestens 26 Mal getan hat. Diesen Herbst – also in wenigen Wochen – entscheidet die DEA, ob sie ihre Lizenz wahrnimmt, die sie 2013 von Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) erhalten hat.

Worum geht es eigentlich? Um sage und schreibe 400.000 Tonnen Öl – das ist gerade mal eine Supertanker-Ladung. Dieses bisschen Öl ist das Restvorkommen im Feld Schwedeneck-See, das die DEA fördern will – will sie dafür wirklich eine Bohrstation, eine Pipeline und einen Verladebahnhof bauen? Oder soll, wenn schon alles steht, anschließend doch noch gefrackt werden? Formalrechtlich lässt sich die Ölförderung in Schwedeneck kaum noch verhindern. Unternehmensintern steht aber die Entscheidung noch an, ob die DEA den Bohrstättenantrag stellen wird.

Wir, die Bürger in der betroffenen Region, sagen: Nein! Nein zur Ölförderung im Naturschutzgebiet Schwedeneck – nein zu den enormen Risiken, die dieses Projekt für unsere Gesundheit, unser Trinkwasser, unsere gesamte Existenz hier in Schwedeneck birgt.

Bitte unterstützen Sie uns darin, der DEA ihre gesellschaftliche Verantwortung vor Augen zu führen und eine Ölförderung in Schwedeneck zu verhindern. Hier finden Sie unseren Petitionsbrief an DEA-Chef Thomas Rappuhn.

Danke und herzliche Grüße aus Schwedeneck

Prof. Dr. Linda Maria Koldau

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Vorstandsvorsitzender, Deutsche Erdöl AG (DEA)
    Dipl.-Ing. Thomas Rappuhn


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