Petition updateFlexibilisierung des Bundesbaurechts, um private Pferdehaltung im Außenbereich und Heugewinnung in die Landschaftspflege zu integrieren.Schädlingsbekämpfung Fipronil

Helge BernotatHannover, Germany

Aug 13, 2017
Artenarme und Monokulturen und dazu zählen auch die Massenbestände in der Tierhaltung bieten ideale Voraussetzungen für die Ausbreitung von Schädlingen. Diese werden durch Herbizide, Insektizide etc. bekämpft. Wir setzen hier auf Pflanzenvielfalt und natürliche Eindämmung, denn die artenarme ertragsstarke Weidelwiese kann über Getreideblattläuse mit endophytischen Pilzsymbionten aus privilegierten Saaten infiziert werden - siehe Bild! Keine Biozid hat einen Wirkungsgrad von 100%. Die überlebenden Organismen bilden Resistenzen aus. 35 Superunkräuter bei Glyphosat, aber auch Strongyliden und Panacur bzw. Askariden und Equest bei unseren Pferden sind hierfür Beispiele, aber auch der multiresistente Keim im Krankenhaus. In Folge werden die Potenzen der Mittel gesteigert oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen verwendet. Hilft dies auch nicht mehr, muss der neue Wirkstoff her. Wenn es diesen aber noch nicht gibt, weil Forschung oder Zulassung noch Zeit benötigen, bleibt was übrig?
Der Kleinbestand wird resistente Milben etc. durch den Austausch des Tierbestandes i.V.m. Dampfbehandlung der Ställe bekämpfen. Der Großbestand, der Liefermengen und -fristen zu erfüllen hat, steht vor einem unlösbaren Problem. Die Folge liegt auf der Hand. Fipronil ist somit sicher kein Ausrutscher, auch wenn sich hier kriminelle Energie entfaltet, sondern Entwicklung die systemimmanent ist. Wer das nicht möchte, sollte sich klar sein, dass es Dumpingpreise für Lebensmittel sind, die solche Entwicklungen verursachen.
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