Über 1500 Unterschriften - noch keine Reaktion der Verantwortlichen

Bis heute hält Engagement Global gGmbH daran fest, die Mitbestimmung und die Veranstaltungen des ASA-Netzwerkes abzuschaffen und Entscheidungen hierarchisch innerhalb der Engagement Global zu treffen. De facto wurde das Netzwerk vor vollendete Tatsachen gestellt, da die Seminare und das Programm bereits nach neuen Vorlagen durchgeführt werden sollen, welche auf den Reformplänen beruhen, die wir weiterhin nicht einsehen dürfen.
Demokratische Strukturen wurden auf vielfältige Weise umgangen und bereits getroffene Entschlüsse der paritätisch besetzten Programmkommission bestehend aus Hauptamtlichen von ASA (F13 Engagement Global) und demokratisch gewählten Ehrenamtlichenvertreter*innen - werden nun rückgängig gemacht und ignoriert. So wurde zum Beispiel der angestrebte diversitätsorientierte Organisationsentwicklungsprozess, der für dieses Jahr geplant wurde, abgebrochen.
Der Geschäftsführer der Engagement Global, Jens Kreuter, hat dem Netzwerk auf dem OPEN 2015 (der Hauptjahresversammlung des Netzwerks) zugesichert, dass er die zivilgesellschaftliche Mitwirkung schätzt und die ehrenamtliche Mitbestimmung erhalten will.
Entgegen politischer Bestrebungen der Bundesregierung zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern, werden jedoch hier nun bestehende demokratische und ehrenamtliche Strukturen zerstört. Dieses Vorgehen ist und bleibt für uns unverständlich.
Wir erwarten eine öffentliche Positionierung der Verantwortlichen und veröffentlichen diese gerne als Neuigkeit dieser Petition für alle die unterzeichnet haben.
Die Ehrenamtlichenvertreter_innen sind weiterhin über folgende Emailadressen erreichbar:
Programmkommsion: ev_programmkommission@asa-programm.de
Programmbeirat: pbev@asa-intern.de