

Liebe Freund*innen von Sea-Eye,
es ist ein Skandal, der nicht laut genug angeprangert werden kann: Die Bundesregierung will die gesamte Förderung für die zivile Seenotrettung im Mittelmeer streichen.
Das sind zwei Millionen Euro jährlich, die konkret dazu beigetragen haben, Menschen aus Seenot zu retten – Menschen, die sonst ertrunken wären. Geld, das Leben rettet – jetzt ersatzlos gestrichen.
Mit der Unterstützung des Auswärtigen Amts konnten wir von 2023 bis 2025 sechs Missionen fahren, 19 Rettungen durchführen und dabei 747 Menschenleben retten.
Jetzt soll das alles enden – still, kommentarlos, ohne Verantwortung. Keine Gespräche mit den Organisationen, keine Erklärungen. Ein Rückschritt, der Leben kosten wird.
🆘 Jedes Leben zählt! Allein in diesem Jahr sind bereits über 625 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Seit 2014 sind es etwa 32.000 Menschen – die Dunkelziffer liegt weit darüber.
Wir sagen: Nicht mit uns!
Wir fordern:
✊ Die zivile Seenotrettung muss weiter gefördert werden.
✊ Der Bundestag muss handeln – insbesondere SPD und CDU.
✊ Menschenleben sind mehr wert als Symbolpolitik.
👉 Unterschreibe jetzt unsere Petition
Deine Stimme kann helfen, politische Entscheidungen zu ändern – und Leben zu retten.
"Während Europa diskutiert, haben wir gehandelt.
Während Staaten sich abschotten, sind wir losgefahren.
Und solange Menschen ertrinken, werden wir nicht schweigen."
– Gorden Isler, Vorsitzender Sea-Eye e.V.
Wir brauchen Dich – und wir brauchen viele. Bitte teile diese Nachricht. Sprich darüber. Mach Druck. Zeig Haltung.
In Solidarität
Julian Lohaus - Referatsleiter Fundraising & Kommunikation