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Befreit die Rettungsschiffe!

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#freetheships #freeAlanKurdi #freeAitaMari

Das italienische Verkehrsministerium hat die zivilen Rettungsschiffe ALAN KURDI und AITA MARI im italienischen Hafen von Palermo festgesetzt. Beide Rettungsschiffe haben erst kürzlich 193 Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Am 5. Mai führte die italienische Küstenwache eine Inspektion an Bord der ALAN KURDI durch und verbot dem Schiff das Auslaufen. Die deutschen Behörden widersprachen den Sicherheitsbedenken ihrer italienischen Kolleg*innen daraufhin entschieden. Eine Sprecherin teilte mit: „Die von den italienischen Behörden festgestellten Unregelmäßigkeiten betreffen aus Sicht der deutschen Flaggenstaatsverwaltung keine gravierenden Sicherheitsmängel.“

Die Blockade des Rettungsschiffs gefährdet unseren geplanten Einsatz im Juni und damit Menschenleben!

Die italienische Küstenwache unterzog am 6. Mai auch die AITA MARI der spanischen Organisation Salvamento Marítimo Humanitario (SMH) einer Kontrolle und setzte das Rettungsschiff daraufhin ebenfalls fest.

Die Sicherheitsbedenken Italiens sind insbesondere deshalb grotesk, weil Italien noch im April 146 gerettete Menschen zwölf Tage an Bord der ALAN KURDI warten ließ, bis sie einem größeren Schiff übergeben werden durften. Die geretteten Menschen an Bord der AITA MARI mussten ebenfalls tagelang auf einen sicheren Hafen warten.

Des Weiteren werden nur zivile Rettungsschiffe von Italien derart hart attackiert. Das Handelsschiff MV MARINA rettete im April ebenfalls flüchtende Menschen aus Seenot und durfte bereits nach wenigen Tagen in einem sizilianischen Hafen anlegen. Anders als im Falle der ALAN KURDI und der AITA MARI durfte das Handelsschiff ohne technische Überprüfung und ohne Quarantäne sofort wieder auslaufen. Dies zeigt: Italien blockiert gezielt zivile Rettungsschiffe!

Es ist an der Zeit, die unter Salvini begonnene Politik der geschlossenen Häfen endlich zu beenden. Rettungskräfte dürfen nicht aufgehalten, sondern müssen unterstützt werden. An jedem Tag, an dem kein Rettungsschiff retten darf, drohen Menschenleben verloren zu gehen. Die Einigung von Malta zur Verteilung von Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, muss schnell erneuert und dauerhaft eingerichtet werden. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen Italien und Malta bei der Aufnahme von geflüchteten Menschen nicht länger allein lassen.

Wir fordern daher von der italienischen Regierung, die Blockade der ALAN KURDI und der AITA MARI sofort zu beenden und uns in unserer humanitären Arbeit zu unterstützen.

Wir fordern den Bundesaußenminister Heiko Maas dazu auf, sich für die Freilassung der Rettungsschiffe ALAN KURDI und AITA MARI einzusetzen.

Wir fordern den Bundesinnenminister Horst Seehofer ausdrücklich dazu auf, Italien und Malta zu unterstützen und sich noch stärker für eine faire Verteilung von Menschen, die aus Seenot gerettet wurden, innerhalb der Europäischen Union einzusetzen.



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