Petition updateRÜSTUNSKONZERNE MÜSSEN FÜR FLÜCHTLINGE ZAHLENVerhandlungen und Frieden in der Ukraine! Unsicherheitskonferenz dichtmachen!
Ursula MathernSprendlingen, Germany
5 Feb 2023

Liebe UnterstützerInnen,

  die Münchner Sicherheitskonferenz rückt näher. Sie tagt vom 17. bis zum 19. Februar 2023 im Hotel Bayerischer Hof in München. Auf ihrer Plattform heißt es: „Drei Tage lang fungiert die MSC 2023 abermals als eine einzigartige Plattform für hochrangige Debatten zu den größten außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Fast ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bietet die MSC 2023 auch eine Gelegenheit zur Bestandsaufnahme des Zusammenhaltes innerhalb der Allianz und der politischen Verpflichtung gegenüber der regelbasierten internationalen Ordnung“. - Parallel dazu findet die Münchner Friedenskonferenz statt.

Anlässlich der SIKO habe ich dem neuen Vorsitzenden, Herrn Dr. Christoph Heusgen, einen Offenen Brief geschrieben, den ich morgen postalisch auf den Weg bringen werde, da er leider per e-mail nicht erreichbar zu sein scheint.

Vielleicht schreiben Sie ebenfalls?

Mit liebem Gruß

Ursula Mathern

Hier mein Offener Brief:

 

An den Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz

Herrn Dr. Christoph Heusgen

Karolinenplatz 3

80333 München

 

Offener Brief: Verhandlungen und Frieden in der Ukraine! Unsicherheitskonferenz dichtmachen!

 

Sehr geehrter Herr Dr. Heusgen,

wie Recht sie doch hatten, die mehr als 80 vor allem friedens- und umweltbewegten Gruppen und Organisationen, die im letzten Jahr gegen IHR EVENT protestiert hatten. BEI DIESEM GEHT ES NICHT UM SICHERHEIT! Das zeigt allein schon die Beteiligung großer Rüstungskonzerne, die Ihr Event auch sponsern; neben dem Verteidigungsministerium. Im letzten Jahr belief sich der JAHRESETAT laut Ihrem Vorgänger W. Ischinger auf ÜBER 10 MILLIONEN EURO! Interview: MSC-Vorsitzender Ischinger (bmvg.de). "Deeskalation und ein Ende der Feindbildpropaganda" hatte das Aktionsbündnis gefordert. „Um den Konflikt friedlich zu lösen, müsse das völkerrechtlich bindende Minsker Abkommen umgesetzt werden – dazu gehöre eine militärische Pufferzone durch Abzug aller schweren Waffen auf beiden Seiten zwischen der Westukraine und dem Donbass. Alle ausländischen bewaffneten Einheiten und deren Militärtechnik, ebenso wie Söldner, müssten vom Territorium der Ukraine abgezogen werden. Münchner Sicherheitskonferenz: Wenn "Russland sich nicht stellt" | Telepolis

SIE ALLE haben diesen Appell genauso in den Wind geschlagen wie all die anderen, von unterschiedlichen Seiten geäußerten Warnungen und Mahnungen.

 Nun ist dieser Krieg, der hätte vermieden werden können und müssen, seit einem knappen Jahr in vollem Gang! Viel zu viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, viel zu viele mussten fliehen. Die Zerstörungen sind immens!

RUSSLAND WÄRE ZU VERHANDLUNGEN NICHT BEREIT lautet nur eine der unzähligen PROPAGANDALÜGEN, die von Politik und Medien pausenlos verbreitet werden.

Ende März 2022 bereits waren durch Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland weitgehende Annäherungen erzielt worden. Ukraine-Verhandlung: Russland zieht erste Forderungen zurück - Durchbruch? (rnd.de) Laut britischem Guardian vom 28. April allerdings wies der damalige Premier Johnson den ukrainischen Präsidenten Selenskjy an, „keine Zugeständnisse an Putin zu machen“. Liz Truss riskiert, den Krieg in der Ukraine rücksichtslos anzuheizen, um ihren eigenen Ambitionen zu dienen| Simon Jenkins | Der Wächter (theguardian.com) In diese Kerbe schlug u. a. auch der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin mit dem Ziel, Russland dauerhaft militärisch und wirtschaftlich zu schwächen. Außenminister Antony J. Blinken und Verteidigungsminister Lloyd J. Austin III sprechen vor der reisenden Presse > US-Verteidigungsministerium > Transkript (defense.gov) Bei seiner Eröffnungsrede beim Ramstein-Treffen am 26.04.2022 äußerte er: „Die Ukraine glaubt eindeutig daran, dass sie gewinnen kann. Und alle hier auch“. Eröffnungsrede von Außenminister Austin bei der Ukraine Defense Consultative Group, Ramstein Air Base, Deutschland (wie vorbereitet) > Rede des US-Verteidigungsministeriums > Bereits am 11.04.2022 hatte der EU-Außenbeauftragte J. Borrell dekretiert, dieser Krieg werde auf dem Schlachtfeld entschieden. Borrell: Kriege werden auf dem Schlachtfeld entschieden - EU-Info.de

SEITDEM WURDEN STÄNDIG WAFFEN GEFORDERT UND GELIEFERT. -

  Als nächste Stufe, nach den Panzern, halten SIE, HERR Dr. HEUSGEN, nun auch Kampfjets für adäquat. Kiew stehen schwere Monate bevor: Kann die Ukraine den Krieg überhaupt noch gewinnen? - n-tv.de, Ukraine-Krieg: Christoph Heusgen für Lieferung von Kampfjets - DER SPIEGEL Denn Sie befürchten zu Recht, dass die Unterstützung der Bevölkerung in Europa und den USA schwinden könnte.

VON VERHANDLUNGEN DAGEGEN KEINE SPUR.

Der US-Ökonom Jeffrey Sachs sagte in einem Gespräch am 26.01.2023: „Ich bin geschockt, und besonders darüber, dass ein ganzes Jahr verging, ohne dass Biden mit Putin gesprochen hat, kein einziges Mal. Das macht die Sache schwierig. Diese Regierungen, diese Kriegsführung in der Hand der Neocons, wollen nicht sprechen, und sie versuchen alles niederzuschlagen, was wir in den Medien sagen“. Reaching a Just and Lasting Peace in Ukraine: A Conversation with Jeffrey Sachs - YouTube (Hervorhebung U. M.)

WAS SIE ALLESAMT KOMPLETT AUSBLENDEN: DER GRÖSSTE TEIL DER WELTBEVÖLKERUNG IST GEGEN DIESEN KRIEG und GEGEN JEDE HEGEMONIE. DER GRÖSSTE TEIL DER WELTBEVÖLKERUNG WILL VERHANDLUNGEN UND FRIEDEN! 

Selbst bei manchen Kriegsverfechtern in den USA scheint ein Umdenken einzusetzen: Die US-Denkfabrik RAND Corporation, des Pazifismus gewiss unverdächtig, riet am 02.02.2023 zu Waffenstillstand und Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. Grundlage ist eine schonungslose Militär-Analyse. Ein langer Krieg zwischen Russland und der Ukraine bringe für die US-Interessen mehr Nachteile als Vorteile. Nach dem Waffenstillstand sollten Verhandlungen aufgenommen werden, die darauf hinauslaufen könnten, dass die Ukraine neutral wird, aber „starke Sicherheitsgarantien“ vom Westen erhält. Es sollten auf der Grundlage des Istanbul-Kommuniqués politische und wirtschaftliche Vereinbarungen getroffen werden..... RAND Corporation: Diesen Krieg kann keiner gewinnen. Kehrt jetzt Vernunft ein? (berliner-zeitung.de);

 Sehr geehrter Herr Dr. Heusgen!

Waffen bringen keinen Frieden! Krieg bringt keine Sicherheit. Mehr und mehr Menschen durchschauen diese Orwellsche Lügensprache und haben die Schnauze genauso voll davon wie von den überall explodierenden Preisen, während die zivile Infrastruktur hierzulande am Kollabieren ist. Von der näher rückenden Klimakatastrophe ganz zu schweigen!

Im Übrigen – wenn schon Bellizist: Wie vorsintflutlich sind denn diese Massen mordenden Materialschlachten, wenn man doch einfach die Infrastruktur eines Landes lahmlegen könnte?

Das legt den VERDACHT überaus nahe, DASS DIESE SO GENANNTE SICHERHEITSKONFERENZ NUR DEM EINEN ZWECK DIENT: RÜSTUNGSKONZERNEN NOCH MEHR PROFITE ZU VERSCHAFFEN! ZU LASTEN DER BEVÖLKERUNG, NICHT NUR HIERZULANDE.

Ich schließe mich dem größten Teil der Weltbevölkerung gerne an:

Schluss mit dem Krieg! Abrüsten!

Schluss mit jeder Hegemonie, egal auf welcher Seite!

Verhandlungen und Frieden!

Sie selbst könnten sich übrigens großes öffentliches Ansehen erwerben, wenn Sie diese Unsicherheits-Konferenz ein für alle mal dichtmachen würden. Normale Menschen haben dafür keinen Bedarf, und es tut uns gut, wenn dieser Posten eingespart wird.

 Ursula Mathern

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