Petition updateRÜSTUNSKONZERNE MÜSSEN FÜR FLÜCHTLINGE ZAHLENEs reicht! Wir haben Platz! Verantwortliche sind zur Rechenschaft zu ziehen!
Ursula MathernMerxheim, Germany
Feb 19, 2021

Liebe UnterstützerINNEN,

während die Kältewelle sich hierzulande wieder verflüchtigt hat, hat sie Griechenland voll im Griff. Auch unter den Einheimischen gibt es Opfer. Erst Recht aber trifft sie die Flüchtlinge.

Herr Seehofer und Frau von der Leyen dürfen nicht aus der Verantwortung entlassen werden, weshalb ich erneut einen Offenen Brief geschrieben habe. Appellieren auch Sie?

Mit liebem Gruß

Ursula Mathern

 

Hier mein Offener Brief:

An

den Bundesinnenminister

Herrn Horst Seehofer

poststelle@bmi.bund.de;

 

die Präsidentin der EU Kommission

Frau Ursula von der Leyen

etwas gekürzt per Kontaktformular

 

in Kopie:

an

die Bundeskanzlerin

Frau Dr. Angela Merkel

Angela.Merkel@bundestag.de,

internetpost@bundesregierung.de;

 

die Bundesjustizministerin

Frau Christine Lambrecht

christine.lambrecht@bundestag.de;

 

Offener Brief: Es reicht! Wir haben Platz! Verantwortliche sind zur Rechenschaft zu ziehen!

Sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrte Frau von der Leyen,

vor 4 Wochen bereits stellte eine Medico-Referentin fest: „Was im Moria-Nachfolgelager bei Kara Tepe geschieht, ist keine Naturkatastrophe, sondern ein gewolltes Verbrechen“. Sie führte aus: “Die dünnen Zelte stehen immer wieder unter Wasser, die Duschvorrichtungen sind vollkommen unzureichend, das Essen ist schlecht, es gibt keine Heizmöglichkeit und die Menschen erhalten kaum medizinische Versorgung“. (https://www.presseportal.de/pm/14079/4811027

Wer gedacht hat, schlimmer geht nimmer, irrt.

Denn jetzt hat eine Kältewelle Griechenland im Griff. Das Land befindet sich im Ausnahmezustand, wie berichtet wird. Obwohl der Jahrhundertschnee schon eine Woche zuvor angekündigt worden war, versäumte die Regierung diesbezügliche Vorbereitungen. Auch unter den Einheimischen gibt es Opfer zu beklagen.

Mindestens ebenso hart, wenn nicht noch härter sind die Flüchtlingslager betroffen. Ob in Malakasa in der Nähe von Athen, wo Familien mit Kindern und Säuglingen sowie unbegleitete Minderjährige untergebracht sind, ob in Ritsona bei Chalkida oder in Kara Tepe auf Lesbos – keines der Lager wurde mit Vorräten ausgestattet. In Iliochan bei Korinth ließ Immigrationsminister Notis Mitarachis fünf Tage vor dem Kälteeinbruch sogar noch elf Familien auf die Straße setzen. Aufgrund eines verschärften Lockdowns blieb ihnen nichts anderes übrig, als in der Kälte am Straßenrand zu campieren.

Entgegen internationalen Abkommen entzieht die griechische Regierung anerkannten Asylanten jegliche Unterstützung per Gesetz. (https://www.heise.de/tp/features/Trotz-Kaeltewelle-Griechenland-verweigert-anerkannten-Gefluechteten-Schutz-5058458.html

 

Sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrte Frau von der Leyen,

MACHEN SIE DIESEN UNHALTBAREN ZUSTÄNDEN ENDLICH EIN ENDE!

227 STÄDTE HABEN SICH HIERZULANDE ZU SICHEREN HÄFEN ERKLÄRT UND SIND BEREIT, FLÜCHTLINGE AUFZUNEHMEN.

GEBEN SIE DEN WEG UMGEHEND FREI!

Im Übrigen kann ich Ramona Lenz von Medico International nur zustimmen, wenn sie fordert: „Alle, die verantwortlich für das Elend in Moria und im Nachfolgelager sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Es muss endlich Schluss damit sein, dass Europa und die verantwortlichen Organisationen vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit der Gesundheit und dem Leben der Flüchtlinge spielen, ohne dass dies Konsequenzen hat". (https://www.presseportal.de/pm/14079/4811027 Natürlich wären hier weitere Orte zu ergänzen.

Ursula Mathern

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weitere Informationen

- Flüchtling verklagt Staat  Kameruner vor Gericht gegen Land Baden-Württemberg wegen Polizeieinsatzes in Ellwangen 2018  https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/396798.polizeigewalt-fl%C3%BCchtling-verklagt-staat.html

- NATO schickt rund 4.000 Soldaten in Irak  https://www.jungewelt.de/artikel/396786.nato-schickt-rund-4-000-soldaten-in-irak.html

- Rechtsanwälte wollen Frontex-Chef Leggeri vor Gericht bringen  https://www.spiegel.de/politik/ausland/frontex-skandal-rechtsanwaelte-wollen-leggeri-vor-europaeischen-gerichtshof-bringen-a-b82ae08e-449e-4366-862a-9d8300d97e81?sara_ecid=nl_upd_1jtzCCtmxpVo9GAZr2b4X8GquyeAc9&nlid=ik1qu50j

- NATO-Überwachung per Drohne beginnt  https://www.jungewelt.de/artikel/397006.nato-%C3%BCberwachung-per-drohne-beginnt.html

- Frontex: Juristen fordern Ende von Ägäis-Mission  https://www.jungewelt.de/artikel/397004.frontex-juristen-fordern-ende-von-%C3%A4g%C3%A4is-mission.html

- Thyssenkrupp: NGOs fordern Ausstieg aus Rüstungs- und Kohlegeschäften  https://urgewald.org/medien/thyssenkrupp-ngos-fordern-ausstieg-ruestungs-kohlegeschaeften

- Atomwaffenverbot in Kraft - Deutsche Finanzdienstleister profitieren trotzdem weiter von der Bombe  https://urgewald.org/medien/atomwaffenverbot-kraft-deutsche-finanzdienstleister-profitieren-trotzdem-bombe

- Hunderttausende auf Flucht in Afghanistan    Kabul. In Afghanistan sind im vergangenen Jahr knapp 380.000 Menschen innerhalb des Landes vor Kämpfen und Gefechten geflohen. Das geht aus Daten der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor, wie dpa am Freitag meldete. Die meisten Vertriebenen stammen aus dem schwer umkämpften Norden rund um die Provinz Kundus und aus der Südprovinz Helmand. Seit Januar 2020 flohen nach UN-Angaben Zehntausende Familien aus 32 der insgesamt 34 Landesprovinzen. Fast zwei Drittel der Geflüchteten seien Kinder. Im Vorjahr wurden rund 426.000 Vertriebene registriert. (dpa/jW) https://www.jungewelt.de/artikel/396388.hunderttausende-auf-flucht-in-afghanistan.html

 

 

 

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