
Liebe UnterstützerINNEN,
auch wenn ich an der o. g. Entscheidung leider nichts ändern kann, meiner Empörung darüber habe ich in einem Offenen Brief an den Bundessicherheitsrat Ausdruck gegeben. Eine Chance zur Veränderung solcher Praktiken gibt es nur, wenn möglichst viele ihr Ablehnung ebenfalls kundtun. Protestieren Sie auch???
Mit liebem Gruß
Ursula Mathern
Hier der Brief:
An
die Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela Merkel
Angela.Merkel@bundestag.de,
internetpost@bundesregierung.de
den Chef des Bundeskanzleramts
Herrn Prof. Dr. Helge Braun
helge.braun@bundestag.de
den Bundesaußenminister
Herrn Heiko Maas
Heiko.Maas@bundestag.de
die Bundesverteidigungsministerin
Frau Ursula von der Leyen
ursula.vonderleyen@bundestag.de
den Bundesfinanzminister
Herrn Olaf Scholz
olaf.scholz@spd.de
den Bundesinnenminister
Herrn Horst Seehofer
csu@edelweiss72.de
die Bundesjustizministerin
Frau Katarina Barley
katarina.barley@bundestag.de
den Bundeswirtschaftsminister
Herrn Peter Altmeier
peter.altmaier@bundestag.de
den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Herrn Dr. Gerd Müller
gerd.mueller@bundestag.de
den Bundespräsidenten
Herrn Frank Walter Steinmeier
bundespraesidialamt@bpra.bund.de
Offener Brief: zum Beschluss zu neuerlichem Export von Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien
Sehr geehrte Damen und Herren,
in einer Hinsicht scheint unbedingt Verlass auf Sie zu sein, nämlich dann, wenn es darum geht, grundlegend falsche Entscheidungen zu treffen!
Dabei hat kürzlich sogar der US-Senat mit den Stimmen vieler Republikaner dafür gestimmt, Saudi-Arabiens Militärkoalition die Unterstützung im Jemen-Krieg zu entziehen.
Sie aber haben, wohl wissend, dass mit dem Export von Rüstungsgütern nach Saudi-Arabien der Krieg im seit Jahren entsetzlich leidenden Jemen nur weiter angeheizt wird, Ihre Zustimmung dafür erteilt, dass wiederum Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien exportiert werden dürfen.
Hiermit protestiere ich aufs energischste gegen diesen Beschluss und hoffe sehr darauf, dass Sie einmal die Quittung für diese und ähnliche Entscheidungen bekommen werden.
xxxxx
Sehr empfehlen kann ich außerdem die Lektüre eines Beitrags von Martin Singe, ehemaliger Mitarbeiter des Komitees für Grundrechte und Demokratie:
Zur Geschichte des Verrats am Friedensgebot
12. April 2019 - 13:31
23. Mai 2019: 70 Jahre Grundgesetz
Zur Geschichte des Verrats am Friedensgebot
Das Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland wurde in Bonn am 23. Mai 1949 verkündet. In den 70 Jahren seines Bestehens hat es mehr als nur Blessuren hinnehmen müssen. Die starken Seiten des Grundgesetzes, zu denen das Friedensgebot bzw. der Friedensauftrag (auch: Friedensverfassung) sowie die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger gehören, sind durch Grundgesetzänderungen, -ergänzungen, Verfassungsgerichtsentscheidungen und durch die konkrete Realpolitik oft bis in ihre Kerngehalte ausgehöhlt worden. Hier sollen das Friedensgebot und seine Entwicklung in einem kurzen Überblick betrachtet werden….
weiter siehe http://www.grundrechtekomitee.de/node/978
.